Am 11. September um 20 Uhr öffnet sich der Vorhang zur dritten Auflage von “Bamberg auf Sendung”. In Version “3.0″ konzentrieren sich die beiden Figurenkabarettisten auf die Bamberger Events und nehmen diese in gewohnter Weise auf die Schippe. Natürlich dürfen auch diesmal die vielen Prominenten der Domstadt nicht fehlen. Zahlreiche Stadträte, Event- und Sportmanager sind neben dem Stadtoberhaupt und seinen Mitarbeitern in Form von Holzköpfen vertreten. Und natürlich ist auch der “Oberholzkopf”, der Bamberger Kasperl, wieder mit von der Partie.
Ein gutes Jahr ist es vergangen, seitdem die junge Generation der Puppenspielerfamilie Herrnleben mit ihrem Kabarettprogramm Premiere feierte. War “Bamberg auf Sendung” zunächst nur als Projekt zum Spaß an der Freude gedacht, hat es inzwischen einen festen Platz im Kulturprogramm der Weltkulturerbestadt. Sogar ein Theater konnten sich Florian und Albert Herrnleben zu Beginn des Jahres im ATRIUM einrichten. Ergänzt haben sie ihr Repertoire noch um das Programm “Bamberg vorgeführt” speziell für Touristen.
Nun steht die dritte Version ihrer Lokalkabarettserie “Bamberg auf Sendung” auf dem Programm. Wie aus den vergangenen Aufführungen gewohnt rechnen die beiden Puppenspieler Florian und Albert Herrnleben auch dieses Mal wieder gnadenlos mit dem fränkischen Rom ab. Besonderes Augenmerk legen sie im aktuellen Programm auf die Eventkultur Bambergs ab. Bamberg zaubert, das Blues- und Jazzfestival, die Sandkerwa, das Public Viewing auf dem Maxplatz u.v.m. werden ebenso beleuchtet wie die “neuen Events” des Oberbürgermeisters: Die Fahrradtouren und die standesamtlichen Hochzeiten.
Erstmals setzen die Herrnlebens auch auf multimediale Effekte in ihrem Programm. Eine extra Software wurde zur gleichzeitigen Steuerung von Licht, Ton und Video entwickelt, was neben den scharfen Pointen sicher zu einem Highlight des Programms wird.
Dieses Mal werden die beiden Figurenspieler auch wieder von einem Gastregisseur unterstützt, wie man ihn bereits aus den vergangenen Programmen kennt. Albert Herrnleben konnte mit Ulf Sowa einen Altbekannten verpflichten. Seit vielen Jahren ist dieser ein Mitglied der Kabarettgruppe “Die Äh-Werker”, deren Leitung er von Albert Herrnleben im vergangenen Herbst übernommen hatte.
Karten sind im Vorverkauf unter www.figurenkabarett.de sowie beim BVD Ticketservice sowie an der Abendkasse für 10,00 Euro erhältlich. Aufführungsort ist der ehemalige Chinese im ATRIUM am Bahnhof.
Auch wenn man aktuell glauben könnte, dass an unzähligen Stellen Bambergs danach gesucht wird, so war es doch Zufall und nicht geplant. Am heutigen Mittwoch wurde in der Baugrube der Amalienstraße der “Rabenstein” gefunden, den man schon lange verloren geglaubt hatte. Dabei handelt es sich um einzelne, rechteckige Sandsteinblöcke, die zusammen das Schafott, also die öffentliche Hinrichtungsstätte Bambergs, bildeten. Was für ein Fund! – Wo einst zahlreiche Bamberger ihr Leben (oder ihren Kopf) ließen und was nun fast 200 Jahre unter dem Asphalt der Amalienstraße schlummerte, steht nun endlich wieder zur Verfügung. Schon am Abend stritten sich unterschiedlichste Institutionen um die Steinblöcke. Während das Amtsgericht die Steine – naheliegend – auf dem Synagogenplatz platzieren möchte, sieht die Stadt die Steine bereits schön angeordnet in Mitten des Maxplatzes – als Ergänzung des Skulpturenwegs mit praktischem Nutzen. Eins steht aber fest! – Egal, wo der Rabenstein am Ende postiert wird: Bamberg braucht wieder einen Scharfrichter. Die Stellenausschreibung wird bereits vorbereitet, doch eigentlich scheint die Entscheidung bereits gefallen. So soll dieses Amt mit einem Stadtrat besetzt werden, denn mit Kopflosigkeit kennt man sich in diesem Personenkreis hervorragend aus.
Insider überraschte diese Nachricht nicht: Andreas Starke übernimmt ein weiteres Amt innerhalb der Stadt Bamberg. Neben dem Wahlamt des Oberbürgermeisters hatte er sich vor einiger Zeit schon zum Wirtschaftsreferenten ernennen lassen. In den letzten Tagen wurde außerdem bekannt, dass er bald auch selbst Trauungen vornehmen wird. Als Standesbeamter werden einige, wenige Prominente Bambergs an bestimmten Tagen im Jahr in den Genuss eines oberbürgermeisterlichen Standesbeamten Andreas Starke kommen. Daneben bietet er seit einiger Zeit auch seine Dienste als fahrradfahrender Touristenführer durch die Stadt an, die er so Fremden aber auch Einheimischen näher bringen möchte.
Was steckt hinter dieser auffälligen Funktionsdichte um Andreas Starke? – Liegt es an der finanziellen Situation Bambergs?>
Wie wir aus internen Quellen erfahren konnten, ist mit den vielen Aufgaben des OB die Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Es sind nicht – wie zuerst vermutet – die leeren Stadtkassen, die den OB dazu zwingen, viele Arbeiten selbst zu übernehmen. Weil Andreas Starke angeblich unter der Angst leidet, nach 2012 arbeitslos zu sein, versucht er krampfhaft, sich selbst verschiedene berufliche Zukunftsperspektiven für die Zeit nach 2012 zu schaffen. Ab kommender Woche wird er deshalb außerdem als Müllmann seinen Dienst antreten und wöchentlich auf dem Inselgebiet die Biomülltonnen einsammeln. Seine Affinität zum Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt drückte er einst bereits in der Farbwahl seines Wahlkampfes aus. “Einer aus dem Volk” wollte er sein und seinen Dienst an der Stadt vollbringen. Na dann, Glück auf!
Es ist schon unglaublich für was man heutzutage alles einen Sponsoren braucht. Jetzt sucht man doch tatsächlich auch noch Geldgeber für jedes einzelne Kräuterlein am Deckengewölbe in der Michaelskirche.
Selbstverständlich werden die großzügigen Mäzen namentlich in die Hostien eingebrannt, denn eine schriftliche Erwähnung neben jeder Pflanze ist aus Denkmalschutzgründen nicht möglich und außerdem auch zu weit oben.
Falls jemand wirklich vorhat, ein Kräuter-Pate zu werden, aber noch nicht weiß, für welches Grün er sich entscheiden soll, hätten wir hier ein paar Vorschläge:
Für weitere Kräuterberatung stehen wir gerne zur Verfügung.
Falls sich mehr Sponsoren finden, als Pflanzen vorhanden sind – keine Sorge, das Kopfsteinpflaster auf dem Domberg soll als nächstes drankommen.
Heute erreichte uns als eines der führenden Presseorgane Bambergs unerwartet eine Postkarte aus der Spanisch-Deutschen Urlaubsinsel schlechthin: Mallorca. Der Absender bat uns um Veröffentlichung.
herzliche Urlaubsgrüße aus Mallorca senden alle Mitglieder des Bamberger Parküberwachungsdienstes! Traditionell verlassen wir zur Zeit der Bamberger Sandkerwa unsere Domstadt, um dem Alltagsstress während dieses Großereignisses zu entfliehen.
Falschparker von überall her, Ärger und Frust wegen irgendwelcher Knöllchen, das muss nicht sein, denn tief in unserem inneren sind auch wir herzensgute Menschen. Dafür bitten wir um Verständnis. Auch für uns, die wir ja ohnehin natürlich keine Knöllchenprovision bekommen, ist es wichtig, dass die Sandkerwa auch allen auswärtigen Besuchern in guter Erinnerung bleibt.
Alle Innenstadt-/Inselgebietsbewohner würden wir in unserer Abwesenheit um ein paar Kleinigkeiten bitten:
Nutzen Sie bitte vorrangig die öffentlichen P&R-Parkplätze (Breitenau, Heinrichsdamm) und halten Sie damit ihre Anwohnerparkplätze für Auswärtige frei, die einmal im Jahr zur Sandkerwa kommen und es dabei möglichst bequem haben sollen. Stellen Sie bitte außerdem Ihre Einfahrten und Vorgärten als Parkplätze zur Verfügung und haben Sie Verständnis für beparkte Gehwege im Bereich Haingebiet. Um die eigenen Einkäufe mit dem Auto bis zur Wohnung zu bringen, ist es selbstverständlich erlaubt, kurz auf der Straße stehen zu bleiben.
Für Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Leitung. Sie finden sie momentan irgendwo am Ballermann…
Ab Mittwoch, 24.8., 8:00 Uhr, sind wir dann wieder für alle Bamberger da.
Viele Grüße,
der Bamberger Parküberwachungsdienst
Dank der sprudelnden Einnahmen vom Dienstag bei “Bamberg basst scho!” können wir nun auch jeden Tag auf die Sandkerwa und müssen dort nicht dürsten. Und dazu singen wir alle fröhlich den Sandkerwasong: Zwanzig-Zehn! – Text: Florian Herrnleben, Musik: Johannes Speckamp.
So, da werden also extra zur 60sten Sandkirchweih Schilder aufgestellt, damit das Fest zivilisiert über die Bühne gehen soll. Es wäre natürlich schön gewesen, wenn man als eifriger Kirchweihbesucher schon mal vorab wissen dürfte, welche Verkehrszeichen für mehr Sicherheit sorgen sollen.
Als pflichtbewusste RundfunkAnstalt haben wir da mal nachgehakt und schau an, uns hat man sofort ein paar Beispielschilder zugemailt, die wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten wollen.
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KlaRa
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