Archive for Oktober, 2009
Samstag, 31. Oktober 2009

Der tiefergelegte Mustersarg mit Alufelgen, WLAN-Antenne, Spoiler und Brotzeitplatte im Unterwasserdesign.
Eiche, Buche, Kiefer – dies sind die beliebtesten Holzarten, wenn es um die Behausung der letzten Ruhe geht. Doch auf Dauer langweilt es, wenn man als trauernder Angehöriger oder Schaulustiger in der Aussegnungshalle zu Gast ist und immer nur ein öde Holzkiste anstarren muss.
Ein pfiffiges Unternehmerteam hatte nun die geniale Idee, die Abschiedsvorstellung eines Verstorbenen bunter zu gestalten. Individuelle Sargdekos sollen also nun der Renner werden.
Der Hobbyangler kann eine Unterwasserlandschaft auf seine Kiste geklebt kriegen, der Gourmet ein Kaltes Buffet auf den Deckel oder der Schornsteinfeger eine Schicht Ruß.
Wieso nicht gleich einen Schritt weiter gehen. Man kann doch den Sarg eines Automechanikers tieferlegen oder die Kiste des Softwarentwicklers mit USB-Anschlüssen ausstatten…
Für weniger betuchte findet man sicherlich Sponsoren, welche die Sargaussenwände als Werbefläche nutzen könnten, wie z.B. “
HELMEX Kautabletten – gegen Wurmbefall” oder “
BIFI – muss mit” oder “
BETTEN FRIEDRICH – was zu Lebzeiten gut war…!?”
Außerdem kann man für Familien, welche eifrig dahinsterben, ein Bonusheft einführen. Bei einer vollen Zehn-Punkte-Karte bekommt man ein Blumenbukett gratis, oder so.
Bleibt am Ende nur noch zu sagen: “
Sterben Sie ruhig, wir kümmern uns um die Details… (Zitat Äh-Werker)“
Samstag, 31. Oktober 2009
Die Stadtratsfraktionen der CSU und der SPD haben beantragt, den Eigenanteil der Stadt zur Landesgartenschau um eine Million auf 18,3 Millionen Euro zu reduzieren. In Zeiten, in denen Projekte grundsätzlich ohnehin teurer werden als geplant, wäre es wichtig, schon im Vorfeld so zu tun, als ob man weniger Geld zur Verfügung zu stellen würde. Aber trotz allem.. Die Haushaltslage ist angespannt. Um den Bamberger Stadtsäckel zu entlasten, fordern die beiden Fraktionen außerdem, das Stadtmarketing auf das ERBA-Gelände zu verlagern. Klaus Stieringer, Stadtmarketingchef und Vorstand des Bayerischen Dumper (Muldenkipper) Verbands, soll bis 2012 mit seinem Team Quartier in mehreren Baucontainern beziehen und dort mit seinem Fuhrpark bei den Erdbewegungsarbeiten helfen, statt an irgendwelchen Meisterschaften im hohen Norden teilzunehmen, so die Antragsteller. Die Organisation von “Bamberg zaubert” soll statt Stieringer nun der Erzbischof übernehmen, da er sich ebenso gut mit Magie und Zauberei auskennen dürfte. Das kirchliche Oberhaupt der Erzdiözese äußerte sich selbstkritisch: Seine Spezialität wären nicht weiße Hasen, sondern schwarze Schafe, aber er würde sein Bestes geben.
Donnerstag, 29. Oktober 2009
So lautet das neue Motto des Bamberger Stadtrats, der sich heute mit der Sanierung der Pfarrkirche “Unsere Liebe Frau”, besser bekannt als Obere Pfarre, beschäftigen musste. Die Vergangenheit in Bamberg habe gezeigt, so die Fraktionen einstimmig, dass Kirchenabriss immer günstiger ist als der Erhalt. Deshalb schlug er der Kirchenstiftung vor, die Fläche, auf der die Kirche steht, abzukaufen und das Gotteshaus auf eigene Kosten abzureißen.
Auf unsere Frage hin, was stattdessen dort errichtet werden soll, teilte man uns mit, dass man zunächst eine Tiefgarage errichten wolle. Anschließend würde die Fläche gepflastert werden und man hätte einen weiteren, schönen Platz inmitten der UNESCO-Weltkulturerbestadt Bamberg. Dieser könnte dann für Großveranstaltungen genutzt werden.

So kennen die Bamberger ihren Kaulberg mit Oberer Pfarre

Neuer Kaulbergsplatz mit moderner Beleuchtung
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Gerade einmal einen Monat senden die RunkfunkAnstalten Franken zeitnah und aktuell auch über das Internet. Doch schon jetzt zählen wir, wie unsere Internetstatistiken belegen, zu den ganz großen, süddeutschen Berichterstattern. Viele Internetsurfer finden nur bei uns die gesuchten Informationen und klicken sich mit Hilfe von populären Suchmaschinen bis auf unser Onlineportal. Unsere unabhängige und objektive Berichterstattung veranlasste zuletzt auch Google, uns bei wesentlichen Suchbegriffen auf die vordersten Plätze zu katapultieren.
Hier nun ein kleiner Ausschnitt aus unseren Serverstatistiken. Mit diesen Suchanfragen bei Google landeten Besucher auf unserer Website:
Ob Starke Japan (Platz 2)
Unterwäsche gestohlen (Platz 2)
Entsorgungs-und Baubetrieb der Stadt Bamberg (Platz 4)
Bewerbungsschreiben Parküberwachungsdienst (Platz 2)
Hallstadt in Bamberg eingemeinden (Platz 1)
Wasserqualität Regnitz (Platz 4)
…. und viele mehr.
Wer nun gerne Werbung bei uns auf der Internetseite schalten möchte, für den haben wir unsere Preislisten auf Grund der hervorragenden Statistiken kurzfristig überarbeitet.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Das große AUS für den Beitritt Bambergs an die Verkehrsgemeinschaft Großraum Nürnberg (VGN) ist so gut wie besiegelt.
Also doch kein “Zusammenwachsen” der mittelfränkischen Großstadt mit dem oberfränkischen Provinzörtchen.
Damit könnte ja man noch leben, aber die VGN ist mehr als empört.
Nachdem die Verkehrsgemeinschaft davon Wind bekommen hat, entschloss man sich zu einer sofortigen Krisensitzung mit dem Bezirk Mittelfranken. Dieser, schon seit Jahren kein guter Freund der Oberfranken, droht nun mit einer völligen Abkapselung.
Man plant eine Trennung der beiden Bezirke, nach Vorbild einer deutschen Großstadt anno 1961.

Ein Bild der Zukunft: Eine oberfränkische Hausfrau winkt ihrem in Erlangen berufstätigen Sohn zu

Ehemalige Quelle-Mitarbeiter sollen an den Grenzen als Wachposten fungieren
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Es befindet sich zwar derzeit alles im Kosten- und Zeitplan”, so der Bäderbeauftragte der Stadtwerke Bamberg, aber das kann sich ja in Bamberg, wie schon des öfteren bewiesen, sehr schnell ändern.
Um eventuell auftretende Kosten zu vermeiden, werden die Bamberger Bürger um Mithilfe gebeten. Man erwartet keine finanzielle Unterstützung, sondern eine tatkräftige.
Der Grund? – Das Grundwasser (daher auch der Name).
Denn der Grundwasserspiegel liegt 2 Meter über der Bodenplatte.
Die Baugrube der Bambados-Anlage wird zwar duch Spundwände geschützt, aber trotzdem müssen wöchentlich 3000 Kubikmeter Wasser aus der Grube gepumpt werden.
Und hier ist nun die Bevölkerung gefragt!
Um die Kosten für das Pumpen im Rahmen zu halten, werden lungenstarke und durstige Bürger gesucht die, wann immer sie Zeit haben, das Grundwasser mittels Trinkhalmen in Schach zu halten.
Die Stadtwerke versprachen, kein Verzehrgeld zu verlangen.
Mittwoch, 28. Oktober 2009

Panem et circenses für das Bamberger Volk - Kaiser Trajan machte es vor.
Seit dem “Ja, aber” des Finanzsenats zum Bau der millionenteuren Flutlichtanlage im Bamberger Fuchs-Park-Stadion jauchzt das Fußballerherz. Egal wie es finanziell um den 1. FC Eintracht oder nur um Starkes Bamberg steht, es darf fröhlich investiert werden! Da interessiert plötzlich auch der ernüchternde Tabellenstand des Regionalligisten nicht, der dafür sorgen könnte, dass dem DFB das harte Mittel des Zwangsabstiegs wegen fehlender Flutlichtanlage erspart bleibt.
Aber wer darf sich in Bamberg über teure Baumaßnahmen beschweren, ohne sich ins eigene Fleisch zu schneiden? – Die Theaterbesucher haben eine Komplettsanierung inklusive Anbau geschenkt bekommen, alle Basketballfans die Jakoarena und für Konzertgänger gibt es den neuen, zoologisch anmutenden Vorbau vor der Konzert- und Kongresshalle. Alle Hobbygärtner freuen sich auf das Großereignis “Landesgartenschau”. Die Fußballfraktion ist nun nur die letzte in der Reihe, die neben grundsaniertem Stadion nun noch neues Licht zu Weihnachten geschenkt bekommen könnte. Wenn man alle Interessensgruppen zusammennimmt, hat man sicherlich schon einen großen Teil der Bamberger Bevölkerung abgedeckt und OB Starke kann sich seiner Wiederwahl in knapp drei Jahren sicher sein. Die übrigen wählen ihn einfach nicht und vergleichen ihn lieber wegen seiner eigenmächtigen Baumaßnahmen mit dem italienischen Ministerpräsidenten, aber haben damit auch nur bedingt recht. Die Methoden der Bamberger Oberbürgermeister sind viel älter als Silvio Berlusconi aussieht. Das Instrument “Massenunterhaltung” war bereits in der römischen Kaiserzeit ein beliebtes, politisches Mittel, um von sozialen, finanziellen und innenpolitischen Problemen abzulenken. Bambergs Verbindung zu Rom sind eben nicht nur die sieben Hügel. Roms altes Motto “Brot und Spiele” scheint auch das der Bamberger Politik zu sein.
Viel Spaß beim nächsten “Event” in Bamberg!
Mittwoch, 28. Oktober 2009
In Abwesenheit des Oberbürgermeisters, der auf eigene Kosten die Symphoniker begleitet (Die RAF berichteten), entschied der Aufsichtsrat der Stadtwerke, die Tunnelanlage unter dem Bahnhof auszubauen. Zunächst soll sie in Richtung Osten erweitert und anschließend im Westen an das Katakombensystem Bambergs angeschlossen werden. Man verspricht sich vom Ausbau viele praktische Vorteile: Endlich ist es auch den Bewohnern aus Bamberg-Ost möglich, den Bahnhof zu nutzen und das permanent wegen vieler Bahnfahrer völlig überfüllte ATRIUM-Parkhaus erfährt endlich Entlastung durch ein weiteres Parkhaus auf der anderen Seite des Bahnhofs. Das ATRIUM fühlte sich in jüngster Vergangenheit durch diese “Fremdparker” ohnehin in seiner Ruhe gestört und plante bereits einen direkten Weg zwischen Bahnhof und Parkhaus außerhalb der Mall. Der entscheidende Vorteil liegt aber darin, dass man sich die Aufhübschung der Luitpoldstraße und des Bahnhofsvorplatzes sparen kann. Bahnreisenden Touristen wird es nämlich möglich sein, per Tunnel sogar bis zum Stephansberg vorzudringen. Bereits im Frühjahr soll mit dem Ausbau begonnen werden. Da aber auch die Interessen der Deutschen Bahn bei diesem Projekt berücktsichtigt werden müssen, ist bei der Realisierung mit Verzögerungen von 5 bis 10 Minuten zu rechnen.
Dienstag, 27. Oktober 2009

Spannende Juristenliteratur für alle Leseratten
Am Freitag ist es endlich soweit. Das E.T.A.-Hoffmann-Theater zeigt seine neueste Inszenierung “Ohne Motiv”, ein Kriminalspiel aus der Feder seines Intendanten Rainer Lewandoswki. Doch dieses neue Stück ist nur sein erster Streich. Für die kommenden Jahre sind bereits Fortsetzungen unter folgenden Titeln geplant: “Sinnlos” (2010) und “Hä?!” (2011). 2012 folgt dann die Krönung in einer spannenden Szenenzusammenstellung aus allen Stücken Lewandowskis mit dem Titel “Alles irgendwie ganz schön atemberaubend”.
Nun verspricht aber zunächst die Premiere von “Ohne Motiv” gefühlte siebenstündige Unterhaltung. Publikumsfreundlich ist auch die Bibliothek des Oberlandesgerichts als Spielort für dieses Stück: Dort findet der Zuschauer eine umfassende Sammlung an kurzweiliger, juristischer Literatur, in die er sich während der Vorführung vertiefen kann.
Montag, 26. Oktober 2009

18 Container voll Schleusenhaus warten auf Auslieferung zu ihrem neuen Besitzer
Das Interesse am noch stehenden Schleusenhaus ist riesig. Kaufinteressenten bieten sich gegenseitig in die Höhe, während sich die Stadt Bamberg schwarz ärgern dürfte, dass das kleinere der beiden Häuser wohl vorschnell abgerissen wurde. Für alle Hobbybastler mit dem nötigen Kleingeld, die den Zuschlag zum Kauf der stehenden Immobilie nicht erhalten, besteht nun eine zweite Chance. In der kommenden Woche soll das abgerissene Haus als Selbstbausatz verkauft werden. Die Stadt lobt die Idee als bürgernah, denn immerhin wäre es nun möglich, das kleine Schleusenhaus auf eigenem Grund und Boden zu errichten. Sie bittet nur um Beachtung, dass allein zum Abladen des Bausatzes eine Fläche von circa 100qm benötigt wird. Es würden bereits am Tag nach Verkauf des Bausatzes 18 Mulden angeliefert werden, in die sämtliche Einzelteile fein säuberlich nach Material und Stockwerk sortiert verladen wurden. Interessenten können sich an die EBB Bamberg wenden.
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