06.02.2012, 01:12 Uhr

Archive for November, 2009

Umfrage zu den Erba-Projekten erfolgreich

Montag, 30. November 2009

Wer glaubt, dass die Bamberger Bevölkerung der Erba-Bebauung eher kritisch gegenübersteht, wurde spätestens mit Veröffentlichung aktueller Umfrageergebnisse eines Besseren belehrt: 85% der Befragten stehen den Plänen der Stadt und Investmentfirmen positiv gegenüber. Das Rhetorik-PR-Spin-Trainings-Verlags-Institut Michael Ehlers befragte 499 Personen zu den geplanten Bauprojekten auf der Erba-Insel. Die RundfunkAnstalten Franken konnten exklusiv einen Blick auf den Umfragebogen werfen, den die Teilnehmer auszufüllen hatten:

  1. Was könnten Sie sich außer der Landesgartenschau und dem Uni-Campus auf der Erba-Insel vorstellen? Bitte kreuzen Sie an:
    O Ja     O Schon     O Auch
  2. Finden Sie die Investionen in ihrer Höhe angebracht und sinnvoll?
    O Ja     O Nein, müsste mehr Geld sein.
  3. Würden Sie oder haben Sie auch selbst eigenes oder öffentliches Geld in das Erba-Insel-Gebiet investiert?
    O Ja     O Ja, aber gar nicht so viel     O Nein, ich habe aber schon eine Rechnung bekommen.
  4. Haben Sie vor, in eine Immobilie der Erba-Insel zu ziehen?
    O Ja     O Nein, aber ich würde eine Wohnung kaufen, um sie zu vermieten.
  5. Kennen Sie das Michael-Ehlers-Institut?
    O Ja     O Ja, der von den Zäpfchen, oder?
    O Nein, aber ich möchte den Inhaber des Instituts bei einem für mich kostenlosen Abendessen treffen.
  6. Was sind Sie von Beruf?
    O Stadtplaner     O Architekt     O Bauunternehmer     O Student    
    O Investor     O Stadtrat     O (Ober-)Bürgermeister

Nachträgliche Anmerkung:
Wie heute im FT zu lesen ist, fand die Umfrage am 6. und 7. November statt. Genau an diesen beiden Tagen zeigten wir ebenfalls unser Live-Programm “Bamberg auf Sendung” im Bootshaus. Auch wenn Institutsinhaber Michael Ehlers persönlich am Freitagabend (6.11.) anwesend war, wird jeglicher Zusammenhang zwischen Umfrageergebnis, Publikum und Meinungsbildung durch unser Programm hiermit offiziell dementiert!


Fränkischer Bierversand soll ausgebaut werden

Montag, 30. November 2009

Für den Fränkischen-Internet-Bierversand erhielten Ursl Blenk, Robert Pawelczak und Frank Wetzel in München, aus den Händen des Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes Michael Weiß, die Auszeichnung Goldene Bieridee 2009. Aus über 270 fränkischen Brauereien verschicken die drei den goldenen Gerstensaft in die ganze Welt. Das Geschäft floriert zwar, aber es könnte natürlich auch mehr sein. Im Anbetracht der ziemlich hohen Portokosten, welche anfallen, wenn man sich 9 Kästen Bamberger Brauereikunst nach Neuseeland schicken lässt, ist die Zahl der trinkfesten Kunden im Ausland schon sehr gering. Aber wieso sollte man eine so gute Idee nicht weiterentwickeln? Der Bedarf scheint ja gegeben zu sein (wie könnte es auch anders sein), denn auch Nicht-Franken wollen sich nicht mit irgendeiner Plörre abgeben. Ist es vielleicht schon die Goldene Bieridee 2010, die Welt mit Piplines aus Franken zu vernetzen? Gekühlte, unterirdische Rohre durch die das fränkische Hauptnahrungsmittel direkt in andere Kontinente gespühlt wird. Und selbst freut man sich auch, wenn man auf den Malediven oder in Chile Urlaub macht und eine Getränkekarte mit 270 Sorten fränkischer Biere vorgelegt bekommt. Via Internet oder Hotline bestellt der Kneipenbesitzer direkt bei der gewünschten Brauerei und nach einer Weile steht dann ein frischgerohrtes Keesmann oder Buttenheimer Georgenbräu vor einem.

Aus Bamberg gehen Hauptrohre in ausgewählte Länder. Von dort aus werden sie noch weiterverzweigt.

Aus Bamberg gehen Hauptrohre in ausgewählte Länder. Von dort aus werden sie noch weiterverzweigt.


Betrugsskandal oder Entführung: Erwin Huber beim Fränkischen Tag

Montag, 30. November 2009

Es hört sich an wie ein schlechter Scherz. Doch die Informationen, die uns heimlich über ein Onlineportal zugespielt wurden, scheinen zuverlässig und gesichert. Der Fränkische Tag lockte am Samstag zahlreiche Bamberger mit Hilfe von Prominenten zum Adventsshopping in die Gutenbergstraße, um dort zu billigen Preisen handsignierte Bücher zu ergattern. Highlight war die Autogrammstunde mit dem ehemaligen Staatsminister und Parteivorsitzenden der CSU Erwin Huber, der sein neues Buch über Franken vorstellte. Dieses Ereignis droht nun zu einem der größten Täuschungsversuche in der Geschichte der Bundesrepublik zu werden, denn Erwin Huber war selbst gar nicht anwesend. Lediglich ein ehemals gleichgeschalteter, zugegebenermaßen sehr ähnlich aussehender Mann gehobenen Alters unterschrieb in den druckfrischen Werken. All das wurde erst am heutigen Vormittag bekannt, als ein eingeschleuster Journalist Fotos der Veranstaltung veröffentlichte und der vermeintliche “Erwin Huber” entlarvt wurde.

Der Aufenthaltsort des echten Erwin Huber sowie die Motive für die Tat sind den RundfunkAnstalten Franken nicht bekannt. Wir gehen aber davon aus, dass er in Niederbayern festgehalten wird.

Ein Screenshot des Onlineportals als Beweis, Quelle: www.infranken.de, 30.11.2009, 12:00 Uhr

Ein Screenshot des Onlineportals als Beweis, Quelle: www.infranken.de, 30.11.2009, 12:00 Uhr


Dementis zum Montag – Ausgabe 7

Sonntag, 29. November 2009
  • Es stimmt nicht, dass die Puppenbühne Herrnleben 250.000 EUR als Kulturförderung bekommt. Das war nur ein Spaß!
  • Es stimmt nicht, dass Rainer Lewandowski nur mit uns ein Problem hat.
  • Es stimmt nicht, dass wir nach VGN-Beitritt, Erba-Bebauungsgenehmigung und Hainbadfreigabe nichts mehr zu schreiben hätten.
  • Es stimmt nicht, dass Oberbürgermeister Andreas Starke nur deshalb unser Twitter-Follower ist, weil er sich von seiner Pressesprecherin schlecht informiert fühlt.
  • Es stimmt nicht, dass der geplante Weg am Schiffbauplatz nur als schnellerer Fluchtweg für Stadträte herhalten soll. Auch wird die Sandkerwa nicht an das andere Ufer verlegt, nur weil es dort nun einen neuen Weg gibt.
  • Es stimmt nicht, dass der Bamberger Weihnachtsmarkt von Feinripp gesponsert wird.
  • Es stimmt nicht, dass es Lewandowskis Hoffmann-Buch beim Adventsshopping des Fränkischen Tags für einen Euro zu kaufen gab.
  • Es stimmt nicht, dass die Bamberger Unterwasserrugby-Mannschaft in den Wettskandal verwickelt ist.
  • Es stimmt nicht, dass das E.T.A.Hoffmann-Theater auch noch von der Adveniat-Spendenaktion profitieren möchte.

Erzbischof Schick eröffnet “Adveniat”-Aktion

Sonntag, 29. November 2009

Ludwig Schick, seines Zeichens geistliches Oberhaupt der Stadt, eröffnete am heutigen Sonntag die Weihnachtsaktion “Adveniat” im Bamberger Dom. Er fand es gerade passend, dass der Spendenaufruf dieses Jahr aus seinem Erzbistum kommt, denn sein Anliegen sei, sich für mehr Gerechtigkeit und eine bessere Verteilung der Reichtümer einzusetzen. Als Gast war der haitianische Amtskollege Louis Kébreau anwesend, welcher das Ansinnen des Bamberger Oberhirten sehr begrüßte. “Die vorhandenen Reichtümer müssten besser genutzt werden, um den Armen im Hier und Jetzt konkrete Verbesserungen zu bringen”, so Schick. Mit der Aussage ‘im Hier und Jetzt’, meinte er, wie soll es auch anders sein, den Bamberger Haushaltsetat. Bleibt nur zu hoffen, dass das karibische Volk ein Einsehen mit einem armen Provinzstädtchen im fernen Oberfranken hat und fleißig für unsere Stadtkasse sammelt.


Offizielle Bekanntmachung: Parküberwachungsdienst verabschiedet sich in die Weihnachtsferien

Sonntag, 29. November 2009

Pünktlich zu Beginn des Bamberger Weihnachtsmarktes verabschieden sich auch in diesem Jahr die meisten Mitarbeiter des Bamberger Parküberwachungsdienstes in die Weihnachtsferien, da für die Gebiete F und G kein Personal mehr benötigt wird. Um Touristen und Auswärtigen das Parken in der Innenstadt trotz geänderter Regelungen weiterhin zu ermöglichen, ist es diesen während der Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes erlaubt, Gehsteige und Anwohnerparkplätze zu nutzen. Das Stadtmarketing sowie die Interessensgemeinschaft Innenstadt begrüßen die Adventsvorschriften, ohne die der Weihnachtsmarkt und das komplette innerstädtische Gewerbe sicherlich zugrunde gehen würden. Bewohnern des Inselgebiets wird empfohlen, in den kostengünstigen P&R-Parkhäusern am Stadtrand zu parken.


Lewandowski nähert sich E.T.A Hoffmann durch sein neues Buch

Sonntag, 29. November 2009

Bamberg jauchzt, denn Theaterintendant Rainer Lewandowski veröffentlichte nun endlich sein neues Buch “Lichte Stunden eines wahnsinnigen Musikers”, ein Werk, in dem er sich von drei Seiten an sein großes Idol E.T.A. Hoffmann annähert. Auch die Fachwelt ist begeistert, denn die Idee wirkt vielversprechend. Im fast 500seitigen Fragment, für das Lewandowski seit 1989 und seinem Beginn in Bamberg Zeit zum Schreiben hatte, zeigt das mehrfach ausgezeichnete Theatermultigenie aus Bamberg, dass er der einzig legitime Nachfolger Hoffmanns in Bamberg ist. Wer nun aber glaubt, dass Lewandowskis Karriere in Bamberg nun – wie einst Hoffmanns Laufbahn – bald endet und er nach Dresden geht, der irrt.


Weihnachtsmarkt in Bamberg eröffnet

Samstag, 28. November 2009
Es weihnachtet am Maxplatz...

Es weihnachtet am Maxplatz...

Spätestens, wenn in Bamberg der Weihnachtsmarkt eröffnet wird, erfährt der gemeine Bamberger, wofür der Maxplatz das Jahr über möglichst leer gehalten wird. Bunter Lichterschmuck und schmackhaftes Grillgut stimmen Bambergs Einwohner und Zugereiste auf die nächste Barbecueparty … Entschuldigung, selbstverständlich auf Weihnachten ein. Aber nicht jeder ist Fan der “Alle Jahre wieder”-Saison. Vor allem innenstädtische Unternehmer sehen der Adventszeit stets mit Sorge entgegen, da die Konkurrenz auf dem Maxplatz in dieser Zeit kaum bezwingbar scheint. Zum Ärgernis der ansässigen Modeketten hat sich die Stadt Bamberg nämlich in diesem Jahr zu einer Erweiterung des gerade bei Mitgliedern des Stadtrats beliebten Miederwarenangebots entschieden und konnte den Textildiscounter KiK als Partner für die Weihnachtsmarktgänge A und B gewinnen. Dort können nun auch modebewusste Teenager nach Herzenslust shoppen, so der Ältestenrat der Stadt. Als Umkleidekabine steht die Tiefgarage zur Verfügung. Schon jetzt laufen die Verhandlungen für kommendes Jahr, denn um auch bei allen anderen Produkten die Preise möglichst niedrig zu halten, sollen in den beiden übrigen Gängen vom T€di-Markt echte Handschnitznachbildungen aus dem Erzgebirge für einen Euro angeboten werden.


Volksbegehren: Bamberg hat bereits 10% Marke erreicht

Samstag, 28. November 2009

Volksbegehren: Bamberg hat bereits 10%-Marke erreicht

Mit fast 6000 Unterschriften für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie, hat Bamberg die nötigen 10 Prozent schon in der Tasche.
Ein durchaus positives Ergebnis für alle Nichtraucher, die sich gerne in sämtlichen Restaurants, Lokalen und Biergärten ohne den ungesunden Qualm bewegen möchten. Die Unterschriftengeber bestehen übrigens aus:

* 30% jungen Müttern, die mit ihren Neugeborenen spät abends nicht in verrauchten Raucherclubs versumpfen wollen
* 20% Angestellten im Gesundheitswesen, denen von ihrem Chef mit fristloser Kündigung gedroht wurde wenn sie nicht unterschreiben
* 20% Senioren über 85, denen es schon reicht, wenn sie sich mit lauter Discomusik abgeben müssen
* 30% Pflegebedürftige, denen im Heim von einer Amtsperson der Stift geführt wurde mit dem Hinweis, die Unterschrift sei für einen guten Zweck


Brückeninspektion am Alten Rathaus

Samstag, 28. November 2009

In dieser Woche konnte man beobachten, wie Statiksachverständige die Obere und Untere Brücke in Augenschein nahmen. Das Ergebnis ist erschütternd. Nach Ansicht der Bauinspektoren sind die beiden Flussüberquerungen in einem katastrophalen Zustand und müssten dringend erneuert werden. Die Stadt Bamberg, von dieser Nachricht mehr als überrumpelt, suchte rasch nach einer Lösung. Die Stadtväter entschlossen sich, beide altgedienten Brücken, incl. des sie verbindenden Gebäudes, abzureißen und aus Kostengründen nur durch eine neue zu ersetzen. Um den Wiederaufbau diesmal zügiger voran zu treiben, wollen sie sich fachkundigen Rat von ihren Kollegen aus Dresden holen.
Was mit den Tassen aus der Sammlung Ludwig geschehen soll, entscheidet der Stadtrat in der nächsten Kaffeepause.

Bambergd


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