Spätestens, wenn in Bamberg der Weihnachtsmarkt eröffnet wird, erfährt der gemeine Bamberger, wofür der Maxplatz das Jahr über möglichst leer gehalten wird. Bunter Lichterschmuck und schmackhaftes Grillgut stimmen Bambergs Einwohner und Zugereiste auf die nächste Barbecueparty … Entschuldigung, selbstverständlich auf Weihnachten ein. Aber nicht jeder ist Fan der “Alle Jahre wieder”-Saison. Vor allem innenstädtische Unternehmer sehen der Adventszeit stets mit Sorge entgegen, da die Konkurrenz auf dem Maxplatz in dieser Zeit kaum bezwingbar scheint. Zum Ärgernis der ansässigen Modeketten hat sich die Stadt Bamberg nämlich in diesem Jahr zu einer Erweiterung des gerade bei Mitgliedern des Stadtrats beliebten Miederwarenangebots entschieden und konnte den Textildiscounter KiK als Partner für die Weihnachtsmarktgänge A und B gewinnen. Dort können nun auch modebewusste Teenager nach Herzenslust shoppen, so der Ältestenrat der Stadt. Als Umkleidekabine steht die Tiefgarage zur Verfügung. Schon jetzt laufen die Verhandlungen für kommendes Jahr, denn um auch bei allen anderen Produkten die Preise möglichst niedrig zu halten, sollen in den beiden übrigen Gängen vom T€di-Markt echte Handschnitznachbildungen aus dem Erzgebirge für einen Euro angeboten werden.
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