Die Fronten zwischen der Stadt und den Pächtern am Weidenufer waren eigentlich verhärtet. Die 30 Kleingärtner hatten ihre Kündigung erhalten und sollten ursprünglich ihre Kleingärten bis 31. Dezember räumen, so dass ab kommenden Jahr das Gebiet nördlich vom Regensburger Ring zur Fläche der Landesgartenschau umgearbeitet werden kann. Doch es ist dem Einsatz der Lokalpresse, hunderten Demonstranten und starken Kleingartenlobbyisten zu verdanken, dass die Stadt sowie die Organisatoren der Landesgartenschau nun ein Einsehen mit den Hobbygärtnern haben. “Die Kleingärten dürfen bleiben!” lautet die Eilmeldung, die sich heute morgen wie ein Lauffeuer durch Bamberg verbreitet.
Zu einer Landesgartenschau gehören, so der LGS-Geschäftsführer, auch Gärten und deren Pächter. Für die Besucher ist die Thematik “Kleingärten” ebenso interessant wie beeindruckende Botanik. Und so bleibt für die Kleingärtner nur die Auflage bestehen, sich deutlich von der Fläche der Landesgartenschau abzugrenzen, aber dennoch den Blick in den Garten zu ermöglichen. Es wurde seitens des Architekten folgender Gestaltungsvorschlag gemacht:

Die Kleingärtner sollen mit Zaun und Wachtürmen von den Besuchern der Landesgartenschau getrennt werden. Ein Beobachten traditioneller Gartenarbeit bleibt möglich.
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Man könnte das Bamberger Jahrmillionenprojekt doch einfach in “Landeskleingartenschau” umbenennen?
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Hahaha. Sensationell! “Füttern verboten”.
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