So nach und nach kommt ans Licht, warum in der Bamberger Stadtkasse mehr als Ebbe herrscht. Die neue Ausstattung im Sitzungssaal ist bereits Schnee von gestern. Was aber neu hinzu kommt, ist der Schnee von heute bzw. morgen, denn der ist, wie viele vielleicht vermutet hätten, nicht echt.
Seit Jahren hört man die Bevölkerung jammern, weil es keine weiße Weihnacht mehr gab. Inzwischen zeigen viele Eltern ihren Kindern in Bilderbüchern oder anhand von alten Fotografien, wie eben jener Schnee von gestern einmal aussah. Doch dieses Jahr ist alles ganz anders, und dies nicht ohne Grund. Die Stadt Bamberg wollte nämlich einerseits den jüngsten Stadtbürgern in diesem Jahr richtigen Schnee präsentieren und anderereits den Weihnachtsmarkt authentisch über die Bühne bringen. Und so kaufte man für 3,3 Millionen Euro Schneekanonen, welche seit ein paar Tagen den weißen Niederschlag gleichmäßig über die Stadt verteilen.
Und wie kam das ganze nun ans Licht?
Ein gewiefter Buchprüfer, der zugleich skeptisch war und aufgrund des Klimawandels nicht so recht an Schnee glauben wollte, nahm sich kurzerhand die Haushaltsbücher nochmals genauer unter die Lupe. Und tatsächlich – seine Vermutungen haben sich bestätigt.
Zur Sicherheit nahmen wir Kontakt mit der Deutschen Wetterzentrale auf und erhielten dankenswerterweise folgendes, aktuelles Satellitenbild von Deutschland:

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