Am heutigen Samstag wurde eine weitere Peinlichkeit um die Neugestaltung der Konzert- und Kongresshalle bekannt. Nachdem im Herbst vergangenen Jahres bereits an allen Stühlen Nachbesserungsarbeiten nötig wurden und man in der vergangenen Woche festgestellt hat, dass auch das Licht im Eingangsbereich wegen eines “Projektsteuerungsfehlers” zu hell ausgefallen ist und deshalb ausgetauscht werden muss, geht es nun noch den Symphonikern selbst an den Kragen. Wie der städtische Mitarbeiter Schorsch B. festgestellt hat, sind nicht alle Vorzeigemusiker der Domstadt groß genug, um beim Publikum die von den Bauplanern erdachte Wirkung zu erzielen. Grund dafür ist wohl ein Datenerfassungs- und Berechnungsfehler der Körpergrößen.
Deshalb werden alle Symphoniker mit einer Größe unter 1,94 m mit sofortiger Wirkung suspendiert. Die übrigen fünf Musiker verteilen sich dann gleichmäßig auf alle Instrumentengruppen, um die gewohnte, musikalische Klang-Bandbreite abdecken zu können.
Das Gerücht, das künftig nur noch afroamerikanische Musiker als Bamberger Symphoniker auftreten dürfen, wurde allerdings heftigst dementiert: Die blendenden Lichtreflexionen bei hellhäutigen Symphonikern wären noch unterhalb der zulässigen Höchstgrenzen, so dass man sich von solch abstrusen Ideen distanziere.

Viele international angesehene Instrumentalisten freuen sich ein Bamberger Symphoniker zu werden und machen sich bereits auf den Weg bzw. üben schon eifrigst.
Tags: Bamberger, Domstadt, gre, hell, Herbst, Kongreßhalle, Kongresshalle, Musiker, Neugestaltung, Peinlichkeit, Samstag, Symphoniker, Symphonikern, Wirkung
letzte Kommentare
tutulla
KlaRa
KlaRa
Mario
KlaRa