08.02.2012, 03:26 Uhr

Erzbischof Schick und die Bamberger Variante des Zölibats


Erzbischof Ludwig Schick war in den vergangenen Tagen häufig in der bundesweiten Presse. In einem Spiegelinterview hatte er ein kritisches Nachdenken über das Zölibat gefordert, das seiner Meinung nach gerade für niederklassigere Geistliche aufgeweicht werden könnte. Am Rande des ökumenischen Kirchentags ruderte das Oberhaupt der Diözese nun zurück: Das Zölibat als solches wäre für die katholische Kirche nach wie vor unverzichtbar. Er habe jedoch ein Konzept ausgearbeitet, dass er bald in Rom vorstellen möchte und das gerade Priestern in Bamberg das Leben und anderes erleichtern soll. Dieses Konzept umfasst im wesentlichen folgende Ausnahmen für das zölibatäre Dasein:

  • Nach vier Rauchbier ist alles erlaubt.
  • Kaiserliche Rollenspiele sind erlaubt.
  • In Nebenstraßen zur Sandstraße ist alles erlaubt.
  • Während und nach einem Bockbieranstich ist alles erlaubt.
  • Im Ottonianum bleibt alles erlaubt.
  • Während der Sandkerwa ist alles erlaubt.

Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,



Eigene Antwort hinterlassen:


WP SlimStat