- Es stimmt nicht, dass die Radltouren des Oberbürgermeisters mit dem Bamberger Bier-Bike abgehalten werden.
- Es stimmt nicht, dass das Gundelsheimer Schwert bei der Verfilmung der “Drei Musketiere” eingesetzt wird.
- Es stimmt nicht, dass im E.T.A.Hoffmann-Theater ein voll funktionstüchtiger Operationssaal eingerichtet werden soll.
- Es stimmt nicht, dass, wo man die Rabensteine doch schonmal gefunden hat, wieder…
- Es stimmt nicht, dass die Übernachtungszahlen in Bamberg nur deswegen gestiegen sind, weil die Touristen einfach nicht mehr aus der Stadt raus finden.
- Es stimmt nicht, dass viele Bamberger den FT abbestellt haben, weil sie die Lokalnachrichten lieber über uns erfahren.
- Es stimmt nicht, dass Tausende von Bamberger Fans von Andreas Starke darüber enttäuscht sind, dass der Star der Lokalpolitik bei seinen letzten Auftritten der vergangenen 3 Jahre von einem ihm täuschend ähnlich sehenden Double vertreten wurde.
- Es stimmt nicht, dass die Stadt Bamberg ein Spendenkonto “Hilfe für Matthias Klappan” eingerichtet hat, auch wenn das Schicksal des unter mysteriösen Umständen in der JAKO-Arena verunglückten deutschen Staatsbürgers tragisch ist.
Anm.d.Red.: Vielen Dank diesmal an unsere beiden Gast-Redakteure, Ulf Sowa & Friederike Schreiner, für ihre Beiträge.

Natürlich darf Bambergs Eventmanager Nr. 1 beim Eventspecial nicht fehlen!
Florian und Albert Herrnleben mit Premiere ihres dritten Kabarettprogramms
Am 11. September um 20 Uhr öffnet sich der Vorhang zur dritten Auflage von “Bamberg auf Sendung”. In Version “3.0″ konzentrieren sich die beiden Figurenkabarettisten auf die Bamberger Events und nehmen diese in gewohnter Weise auf die Schippe. Natürlich dürfen auch diesmal die vielen Prominenten der Domstadt nicht fehlen. Zahlreiche Stadträte, Event- und Sportmanager sind neben dem Stadtoberhaupt und seinen Mitarbeitern in Form von Holzköpfen vertreten. Und natürlich ist auch der “Oberholzkopf”, der Bamberger Kasperl, wieder mit von der Partie.
Ein gutes Jahr ist es vergangen, seitdem die junge Generation der Puppenspielerfamilie Herrnleben mit ihrem Kabarettprogramm Premiere feierte. War “Bamberg auf Sendung” zunächst nur als Projekt zum Spaß an der Freude gedacht, hat es inzwischen einen festen Platz im Kulturprogramm der Weltkulturerbestadt. Sogar ein Theater konnten sich Florian und Albert Herrnleben zu Beginn des Jahres im ATRIUM einrichten. Ergänzt haben sie ihr Repertoire noch um das Programm “Bamberg vorgeführt” speziell für Touristen.
Nun steht die dritte Version ihrer Lokalkabarettserie “Bamberg auf Sendung” auf dem Programm. Wie aus den vergangenen Aufführungen gewohnt rechnen die beiden Puppenspieler Florian und Albert Herrnleben auch dieses Mal wieder gnadenlos mit dem fränkischen Rom ab. Besonderes Augenmerk legen sie im aktuellen Programm auf die Eventkultur Bambergs ab. Bamberg zaubert, das Blues- und Jazzfestival, die Sandkerwa, das Public Viewing auf dem Maxplatz u.v.m. werden ebenso beleuchtet wie die “neuen Events” des Oberbürgermeisters: Die Fahrradtouren und die standesamtlichen Hochzeiten.
Erstmals setzen die Herrnlebens auch auf multimediale Effekte in ihrem Programm. Eine extra Software wurde zur gleichzeitigen Steuerung von Licht, Ton und Video entwickelt, was neben den scharfen Pointen sicher zu einem Highlight des Programms wird.
Dieses Mal werden die beiden Figurenspieler auch wieder von einem Gastregisseur unterstützt, wie man ihn bereits aus den vergangenen Programmen kennt. Albert Herrnleben konnte mit Ulf Sowa einen Altbekannten verpflichten. Seit vielen Jahren ist dieser ein Mitglied der Kabarettgruppe “Die Äh-Werker”, deren Leitung er von Albert Herrnleben im vergangenen Herbst übernommen hatte.
Karten sind im Vorverkauf unter www.figurenkabarett.de sowie beim BVD Ticketservice sowie an der Abendkasse für 10,00 Euro erhältlich. Aufführungsort ist der ehemalige Chinese im ATRIUM am Bahnhof.
Auch wenn man aktuell glauben könnte, dass an unzähligen Stellen Bambergs danach gesucht wird, so war es doch Zufall und nicht geplant. Am heutigen Mittwoch wurde in der Baugrube der Amalienstraße der “Rabenstein” gefunden, den man schon lange verloren geglaubt hatte. Dabei handelt es sich um einzelne, rechteckige Sandsteinblöcke, die zusammen das Schafott, also die öffentliche Hinrichtungsstätte Bambergs, bildeten. Was für ein Fund! – Wo einst zahlreiche Bamberger ihr Leben (oder ihren Kopf) ließen und was nun fast 200 Jahre unter dem Asphalt der Amalienstraße schlummerte, steht nun endlich wieder zur Verfügung. Schon am Abend stritten sich unterschiedlichste Institutionen um die Steinblöcke. Während das Amtsgericht die Steine – naheliegend – auf dem Synagogenplatz platzieren möchte, sieht die Stadt die Steine bereits schön angeordnet in Mitten des Maxplatzes – als Ergänzung des Skulpturenwegs mit praktischem Nutzen. Eins steht aber fest! – Egal, wo der Rabenstein am Ende postiert wird: Bamberg braucht wieder einen Scharfrichter. Die Stellenausschreibung wird bereits vorbereitet, doch eigentlich scheint die Entscheidung bereits gefallen. So soll dieses Amt mit einem Stadtrat besetzt werden, denn mit Kopflosigkeit kennt man sich in diesem Personenkreis hervorragend aus.
letzte Kommentare
KlaRa
KlaRa
tutulla
Mario
KlaRa