19.05.2012, 19:55 Uhr

Archive for Mai, 2011

Picknick für Jedermann

Dienstag, 31. Mai 2011

Eine gute Idee mit dem Picknickkorb-Verleih, mit der Studenten bei dem Wettbewerb “5-Euro-Business” an den Start gehen wollen. Allerdings suchen die jungen Versuchsunternehmer noch Sponsoren um einen gewissen Standard an Equipment zur Verfügung zu haben, denn mit nur 5 Euro ist nicht viel hinterm Ofen vorzulocken.
Doch vielleicht könnte man ja die Geschäftsidee etwas weiter spinnen und das Sortiment, neben dem Standard-Korb, erweitern.
Für wohlhabende Kundschaft gibt es Luxusausführungen, die selbstverständlich dementsprechend teurer sind und die quasi Körbe, Decken, Geschirr, Gläser und natürlich die Nahrungsmittel einfach nebenher mit finanzieren, ohne dass es jemandem weh tut. Im Gegenzug kann man den nicht so vermögenden Interessenten preislich entgegen kommen.

Wir haben hier nun mal ein paar Beispiele aufgeführt, welche gerne in das Sortiment mit aufgenommen werden können (Preis jeweils für einen Zwei-Personen-Korb):

High-Society-Basket

Kosten: 200 €

Inhalt: 1 Flasche Rotkäppchen-Sekt, 1 Baguette, 100g Räucherlachs, 2 x 20g Butter, 1 Honigmelone, 2 Ferrero Raffaello Kokos-Milchcreme-Konfekt

Zubehör: Rattan-Korb, Kaschmir-Decke, Stoff-Servietten, 1 rote Kerze, Hutschenreuther Geschirr, Silber-Imitations-Besteck, Sektgläser

Bemerkung: Das Zubehör ist von der Kundschaft selbst mitzubringen.

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Standard-Korb

Kosten: 20 €

Inhalt: 2 Piccolo, 0,5 Liter Orangensaft, 1 Baguette, 50g Wacholderschinken, 50g Salami, 50g Camembert, 50g Emmentaler, 2 x 20g Butter, 300g Weintrauben, 2 Ferrero Rocher Haselnuss-Kakaocreme-Kugel

Zubehör: Weiden-Korb, Fleece-Decke, Zellstoffservietten (3-lagig), Petroleum-Lampe, IKEA-Geschirr und -Trinkgefäße, Besteck

Bemerkung: Das Geschirr ist gespült wieder zurückzubringen.

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Hartz-IV-Tüte

Kosten: 1,50 €

Inhalt: 2 x 0,3 Liter Mineralwasser (in Einwegflasche oder -dose), 2 Scheiben Brot vom Vortag, 10g Margarine, 30g Formfleisch-Vorderschinken, 1 Banane, 2 Stück Kinderschokolade Milchcreme-Schoko-Riegel

Zubehör: Plastik-Einkaufstüte, 2 FT-Doppelseiten, 2 Blatt Küchenrolle, 1 Teelicht, 1 Pappteller, 1 Einweg-Messer

Bemerkung:

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Daneben kann man selbstverständlich auch noch Specials anbieten, wie z.B.

EHEC-Korb

Einfach ein Korb voller spanischer Schlangengurken. Etwas für die ganz harten Typen, welche ihrer neuen Liebschaft auf ganz besondere Weise imponieren wollen.

Luft-und-Liebe-Korb

Für alle, die beim ersten Rendezvous das Essen einfach überspringen möchten und gleich zur Sachen kommen wollen. Inhalt: Eine Großpackung Kondome, ein Schächtelchen Viagra, Gleitcreme, Pornoheft und zwei Zigaretten für danach.

Für die Kleinen

Am besten eine Junior-Tüte von ………. oder ………. . Damit machen sie dem Nachwuchs eine Freude und mit was anderem sind sie eh nicht ins Freie zu locken.

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Wir hoffen, dass wir ein paar Anregungen geben konnten und wünschen den geschäftstüchtigen Studenten viel Erfolg!

Wird die Picknick-Idee ein Erfolg, könnte es auf der Hainwiese schon bald so aussehen.

Wird die Picknick-Idee ein Erfolg, könnte es auf der Hainwiese schon bald so aussehen.


Dementis zum Montag – Ausgabe 85

Sonntag, 29. Mai 2011
  • Es stimmt nicht, dass die Versuchs-Flaniermeile für Fußgänger gesperrt war.
  • Es stimmt nicht, dass die Fahrradmesse eine katholische Veranstaltung war.
  • Es stimmt nicht, dass der Fünferlessteg keinen Cent mehr wert ist.
  • Es stimmt nicht, dass am Kranen Knochenreste von Fischerstechen-Verlierer gefunden wurden.
  • Es stimmt nicht, dass man vom Auktionshaus Christie’s den Wert des Stadtteils Gereuth schätzen ließ.
  • Es stimmt nicht, dass die neuen Altglascontainer am Heinrichsdamm, wegen ihrer Schönheit, in den Skulpturenweg mit aufgenommen werden sollen.
  • Es stimmt nicht, dass man bei der Langen Nacht der Kirchen einen Blick in das Schlafgemach des Erzbischofs werfen konnte.

Aus dem Leben der Familie Dotterweich – Folge 4

Donnerstag, 26. Mai 2011

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Schorsch im Handyshop. Viel Spaß!


Dementis zum Montag – Ausgabe 84

Sonntag, 22. Mai 2011
  • Es stimmt nicht, dass das Kreiswehrersatzamt und das neue Nobelhaus auf dem Erba-Gelände vom gleichen Architekten sind.
  • Es stimmt nicht, dass sich Bahnchef Grube lieber gleich mit Daniela Reinfelder statt mit OB Starke treffen möchte, um über die Zukunft Bambergs zu reden.
  • Es stimmt nicht, dass sich SPD- und CSU-Fraktion aus Schuldgefühl zu Eigenleistung bei der Schulrenovierung verpflichtet haben.
  • Es stimmt auch nicht, dass OB Starke mit “Jahrhundertprogramm” meint, es hätte noch 89 Jahre Zeit.
  • Es stimmt nicht, dass es sich bei den vielen Radfahrern am Samstag um eine Fahrradtour der Stadt über den Maxplatz handelte.
  • Es stimmt nicht, dass Klaus Stieringer vorgeschlagen hat, dass Zuschauer bei “Bamberg zaubert” direkt vor jeder Showbühne parken können sollen.
  • Es stimmt auch nicht, dass “Bamberg zaubert” in “Hinz und Kunz aus Weiss-der-Geier-wo zaubert in Bamberg” umbenannt werden soll.

Aus dem Leben der Familie Dotterweich – Folge 3

Donnerstag, 19. Mai 2011

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Dementis zum Montag – Ausgabe 83

Sonntag, 15. Mai 2011
  • Es stimmt nicht, dass die CSU sich für die OB-Wahl jemanden von den Grünen ausleihen möchte.
  • Es stimmt auch nicht, dass die Presseabteilung von OB Starke im Fall einer Wahlniederlage mit Kündigung gedroht hat.
  • Es stimmt nicht, dass Rainer Lewandowski der noch geheime Regisseur für die Wagner-Festspiele 2013 ist.
  • Es stimmt auch nicht, dass die Aufführung deshalb 28 statt 4 Tage dauern soll.
  • Es stimmt nicht, dass OB Starke beim nächsten Eurovision Song Contest mit dem Hit “In Bamberg steht ein Hofbräuhaus” auftreten möchte.
  • Es stimmt nicht, dass an diesem Wochenende die letzten Teilnehmer des Weltkulturerbelaufes ins Ziel eingelaufen sind.
  • Es stimmt nicht, dass es sich bei den Turnhallen der Bamberger Schulen um gefährliche Abenteuerspielplätze mit Wildwasserrutschen handelt.
  • Es stimmt nicht, dass wir unsere Dementis zum Montag künftig schon freitags veröffentlichen.

Lösung für Problemschulen in Bamberg

Sonntag, 15. Mai 2011

Wenn man in Großstädten wie Berlin oder Hamburg von Problemschulen spricht, meint man bekanntlich damit vor allem Bildungseinrichtungen innerhalb sozialer Brennpunkte. Diese mag es zwar in Bamberg vielleicht auch geben, doch in erster Linie gelten hier für eine solche Bezeichnung andere Kriterien. Die durchschnittliche, bausubstanzliche Situation an den Schulen der Weltkulturerbestadt entspricht einer Mischung aus Wilhelmsplatz und dem abgerissenen Schleusenhaus. Bei der Statik manchen Schulturnhallen-Flachdachs wünscht man sich als Bamberger Schüler wohl sogar auf die Nordtribüne der Stechert-Arena, wo ohne Bedenken normal nur Fans von Gastmannschaften sitzen dürfen. Und auch wenn kritische Themen wie Bildung und Schule im Zweifelsfall immer im Verantwortungsbereich von Bürgermeister Hipelius liegen, lässt es sich OB Starke nicht nehmen, großartige Ideen selbst zu präsentieren.

Über die Pressestelle der Stadt erreichte uns ein Schreiben des Oberbürgermeisters. In diesem schlägt er vor, den Unterricht baufälliger Bamberger Schulen, wie zum Beispiel der Graf-Stauffenberg-Realschule, unter die Kettenbrücke zu verlegen. Das als faktisch reine Fußgängerbrücke ohnehin zu breit geratene Bauwerk biete Sommer wie Winter Schutz vor Niederschlägen, die Temperaturen im Hochsommer sind dort auch erträglicher als in asbestisolierten Flachdachbauten und der Schwimmunterricht könnte direkt vor Ort stattfinden.

Mit dieser Verlegung könnten, so das Stadtoberhaupt weiter, die Kosten des Kettenbrückeneubaus nicht nur deutlich reduziert werden, denn selbst wenn man die Kettenbrückenkosten vom Investitionsstau an Bamberger Schulen abzieht, bleibt ein Plus von ca. 80 Millionen Euro. Und diese 80 Millionen Euro könnten dann für sinnvolle Dinge ausgegeben werden.

Wir empfehlen nun auch dem einen oder anderen Stadtrat Bambergs die Teilnahme am Unterricht unter der Kettenbrücke, denn frische Luft hat noch keiner Gehirnzelle geschadet. Und vielleicht hilft sie bei der nächsten Prioritätensetzung….


Aus dem Leben der Familie Dotterweich

Mittwoch, 11. Mai 2011

Hier ist sie endlich, Folge 2 unserer Serie “Aus dem Leben der Familie Dotterweich”! – Viel Spaß!

Beim Frühstück

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Historische Stadtmauern entdeckt?

Montag, 9. Mai 2011

Historiker und Archäologen sprechen bereits von einem Sensationsfund. Und auch die Stadtverwaltung äußerte sich bereits erfreut über die Entdeckung. Während der Aufräumarbeiten nach dem Weltkulturerbelauf tauchten – den ersten Einschätzungen nach – historische Stadtmauern auf, die an dieser Stelle bisher weder vermutet wurden noch in irgendwelchen historischen Plänen verzeichnet sind. Die Entdeckung stellt damit die bisherigen Erkenntnisse über die Entwicklung Bambergs völlig auf den Kopf, denn bisher ging man von einer Stadtmauer im Gebiet zwischen Keßlerstraße und Promenade aus.

Nur der Baureferent der Stadt äußerte sich bislang irritiert über den vermeintlichen Fund. Er möchte sich in den kommenden Tagen selbst ein Bild davon machen, ob es sich wirklich um historische Stadtmauern am Wilhelmsplatz handelt.

Historischer Anblick am Wilhelmsplatz in Bamberg

Historischer Anblick am Wilhelmsplatz in Bamberg


Highlights des diesjährigen Weltkulturerbelaufs

Montag, 9. Mai 2011

Tag 1 nach dem Weltkulturerbelauf in Bamberg. Während auf den Straßen, wo gestern noch tausende Läufer unterwegs waren, heute schon wieder ganz normal der Verkehr stillsteht, möchten wir noch einmal zurückblicken auf einige Highlights des Weltkulturerbelaufs 2011, die so kaum in der Lokalpresse zu finden waren.

  • Eine Teilnehmergruppe aus Hassfurt (Unterfranken) hatte sich beim Halbmarathon verlaufen. Praktischerweise sind sie gegen 20 Uhr zufällig direkt in ihrer Heimat angekommen. Wir möchten aber vorsichtshalber darauf hinweisen, dass deren PkW nach wie vor in Bamberg parkt.
  • Die Kettenbrücke hielt dem ersten großen Belastungstest stand. – Herzlichen Dank – auch im Namen der Stadt – an alle Freiwilligen!
  • Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit fand am Rande des Weltkulturerbelaufs auch ein Biermarathon statt. Der Sieger wollte aber – ganz bescheiden – nicht, dass wir ihn an dieser Stelle bekannt geben. Kein Problem, Klaus!
  • Ein besonders schlauer Läufer aus dem Landkreis meinte, er kenne eine Abkürzung. Er blieb jedoch in den Menschenmassen stecken und kam mit einer Stunde Verspätung ins Ziel.
  • Als Geheimtipp zum Antreffen von Promis hat sich das Hofbräu herausgestellt. Dort legten viele bekannte Gesichter, wohl auch Stammgäste, einen Zwischenstop ein.
  • Die Menschen mit zwei bunten Stecken in der Hand waren keine verletzten Läufer auf Krücken, sondern Touristen, die sportlich aussehen möchten. Diese treffen Sie auch heute noch zahlreich in Bambergs Straßen an.

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