19.05.2012, 20:03 Uhr

Archive for Oktober, 2011

Dementis zum Montag – Ausgabe 107

Sonntag, 30. Oktober 2011
  • Es stimmt nicht, dass alle Bamberger Stadtbusse mit einem Elektromotor ausgestattet werden sollen.
  • Es stimmt nicht, dass man sich nun doch für den Abriss des Alten E-Werks entschlossen hat.
  • Es stimmt nicht, dass man für Bamberger Bürger, welche ihre Wohnungen für Studenten hergeben, Container als neue Unterkunft zur Verfügung stellen will.
  • Es stimmt nicht, dass man die Kronacher Straße nur deshalb mit dem Berliner Ring verbunden hat, damit man schneller ins Vergnügungsviertel kommt.
  • Es stimmt nicht, dass Beatrice nach ihrer Pensionierung, nun mit Jopie auf Tournee geht.

Offener Brief an den künftigen Oberbürgermeister der Stadt Bamberg Prof. Dr. Gerhard Seitz

Freitag, 28. Oktober 2011

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister in spe Prof. Dr. Gerhard Seitz,

wir dürfen Ihnen schon jetzt herzlich zu Ihrem zu erwartenden Wahlerfolg gratulieren und Ihnen für Ihr künftiges Amt alles Gute wünschen.
Der Weg dorthin ist allerdings, das sehen auch wir, sehr steinig. Die ersten Anzeichen von Wahlkampf waren bereits in diesen Tagen spürbar.

Da wir als Kabarettisten auch nur Menschen sind und parteipolitisch wie Fähnchen im Wind agieren, würden wir uns zumindest bis zu Ihrer Wahl zum Oberbürgermeister auf Ihre Seite schlagen und Sie nach Möglichkeit auf Ihrem Weg dorthin unterstützen.

Ihr Amtsvorgänger in spe sammelt ja bereits kräftig Finanzmittel ein und hat da als Amtsinhaber sicherlich den einen oder anderen Vorteil vor allem bei seinen Angestellten. Deshalb möchten wir Ihnen zum Ausgleich folgendes Angebot unterbreiten:

Wir würden im Dezember (Termin bitte nach Absprache) einmal für Sie persönlich kostenlos im Rathaus oder im ATRIUM (lieber im Rathaus!) auftreten. Laden Sie dazu einfach Ihre Stadtratskollegen, Freunde und Verwandte ein und bitten Sie diese um eine Spende. Normalerweise beträgt der Eintritt zu unseren Vorführungen im ATRIUM 10 Euro, so dass Sie insgesamt sicherlich – gute und engagierte Werbung Ihrerseits vorausgesetzt – mit einem vierstelligen Betrag rechnen können. Eine Spendenquittung brauchen wir nicht. Wir haben sowieso keine Einnahmen, von denen wir etwas absetzen können.

Wir würden ungefähr eine Stunde Programm aus den beliebtesten Szenen mit dem amtierenden Oberbürgermeister, seinen Stadträten, seiner Presseabteilung und vielen bekannten Persönlichkeiten aus Bamberg zusammenstellen und darbieten.

Zur Terminabsprache erreichen Sie uns am besten telefonisch oder per eMail unter info@figurenkabarett.de.

Mit freundlichen Grüßen

Florian und Albert Herrnleben


Dementis zum Montag – Ausgabe 106

Sonntag, 23. Oktober 2011
  • Es stimmt nicht, dass das Don-Bosco-Zirkuszelt ebenfalls unter Denkmalschutz steht.
  • Es stimmt nicht, dass die Konzerthalle künftig den Namen Georg-Wilhelm-Friedrich-Hegel-Universität tragen soll.
  • Es stimmt nicht, dass die Anzeigentafel im Bahnhof nur deshalb nicht geht, weil die Bahnbeamten das Kursbuch nicht lesen und somit nicht fehlerfrei abschreiben können.
  • Es stimmt nicht, dass man zukünftig selbstgesammelte Pilze auf eigene Gefahr essen muss.
  • Es stimmt nicht, dass, wenn man bei jedem Bockbieranstich in Stadt und Landkreis jeweils mindestens 5 Liter schafft, im kommenden Jahr mit der Bürgernadel ausgezeichnet wird.
  • Es stimmt nicht, dass am Ehrenring von Jonathan Nott eine Kette befestigt ist, deren anderes Ende in den Boden der Konzerthalle einbetoniert ist.
  • Es stimmt nicht, dass Stadtmarketing-Chef Klaus Stieringer dieses Jahr selbst das Bamberger Christkindla mimen möchte.

Dementis zum Montag – Ausgabe 105

Sonntag, 16. Oktober 2011
  • Es stimmt nicht, dass im Bamberger Gärtnerviertel eine Haribo-Fabrik gebaut werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass jeder Bamberger, der Interesse an einer Flasche Michaelsberger Wein hat, die Trauben selber keltern soll.
  • Es stimmt nicht, dass die Zugänge des neuen Uni-Gebäudes, aus Kostengründen, erst 2015 fertiggestellt werden.
  • Es stimmt nicht, dass Bamberger Bürger gebeten werden, auf’s Land zu ziehen, damit mehr Wohnraum für Studenten zur Verfügung steht.
  • Es stimmt nicht, dass das Sandmaadla ab sofort auch als Christkindla herhalten soll.
  • Es stimmt nicht, dass man den Schönleinsplatz in Wilhelmsplatz umbenennen und somit der Streitfrage um das Reiterstandbild aus dem Weg gehen will.
  • Es stimmt nicht, dass man die Lange Straße für Hobby-Archäologen frei geben will, die dort nach weiteren Silbermünzen graben dürfen.
  • Es stimmt nicht, dass die 100 nervigsten Bamberger mit der Bayreuther Stadtmedaille ausgezeichnet werden sollen.

Dementis zum Montag – Ausgabe 104

Sonntag, 9. Oktober 2011
  • Es stimmt nicht, dass man die Überbleibsel vom Antik- und Trödelmarkt nun im TEDi-Markt zu Schnäppchenpreisen erwerben kann.
  • Es stimmt nicht, dass Prinzregent Luitpold nun in der Gartenstadt Asyl sucht, nachdem man ihn auf dem Wilhelmsplatz nicht will.
  • Es stimmt nicht, dass OB Starke und Bürgermeister Hipelius auch von unterfränkischen Winzern Angebote bekommen haben, bei der diesjährigen Weinlese mitzuhelfen.
  • Es stimmt nicht, dass am Berliner Ring eine Fahrspur extra nur für Schafe gebaut werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass die Bamberger Symphoniker in Gaustadt eine WG gründen wollen.
  • Es stimmt nicht, dass die neue Trainingshalle an der Forchheimer Straße größer und teurer werden soll, wie die Stechert-Arena.
  • Es stimmt nicht, dass man mit dem Readerscan des FTs auch seine Lieblingszeitung lesen darf.

Dementis zum Montag – Ausgabe 103

Sonntag, 2. Oktober 2011
  • Es stimmt nicht, dass im Nordosten der Stadt der größte Flughafen Nordbayerns entstehen soll.
  • Es stimmt nicht, dass der zukünftige Stadtheimatpfleger mit Staubwedel durch die alten Gassen gehen muss.
  • Es stimmt nicht, dass das Staatliche Bauamt nicht-fränkische Pflanzen vom LGS-Gelände entfernen lassen möchte.
  • Es stimmt nicht, dass man die Gartenstadt nur noch mit gültigem Reisepass betreten darf.
  • Es stimmt nicht, dass die Bamberger CSU nur deshalb einen Pathologen als OB-Kandidaten ins Rennen schicken will, damit sich einer mal um das tote Fleisch im Stadtrat kümmern kann.
  • Es stimmt nicht, dass man – nach Scheßlitzer Vorbild – auch am Bamberger Klinikum Internet auf den Krankenzimmern einführen möchte, weil sich die Patienten dann besser selbst helfen können.
  • Es stimmt nicht, dass demnächst ein weiterer Film mit fest installierten Kameras in Bamberg gedreht wird, der vor allem nachts spielt.

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