05.09.2010, 08:30 Uhr

Offener Brief an die FIFA zum Thema Fußball-WM, nur in Kopie an den OB

Sehr geehrter Herr Fifa,
lieber Sepp!

Wir haben da ein Problem und wir hoffen, Sie können Bamberg und uns helfen.

Momentan findet ja die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika statt, zu der die Interessensgemeinschaft Anti-Tote-Innenstadt auf dem Maxplatz zum Public-Viewing eingeladen hat. Leider dürfen dort nur die Spiele mit Deutscher Beteiligung sowie alle Spiele ab dem Halbfinale gezeigt werden.

Da sich der eine oder andere Minigolf-Fan wegen des Fußballs in seiner wohlverdienten Nachtruhe gestört fühlt, haben wir ein paar Vorschläge erarbeitet, die – sogar bei Einhaltung der aktuellen Regeln – dafür sorgen können, dass Bambergs Innenstadt nicht bald schon tot ist:

  • Da Vorrundenspiele nur bei Deutscher Beteiligung übertragen werden dürfen, sollte die Deutsche Mannschaft in allen Gruppen spielberechtigt sein. Sie wäre – alles andere wäre ohnehin nicht fair – natürlich auch automatisch gesetzt für die jeweiligen Achtel- und Viertelfinalspiele.
  • Wir würden Dich außerdem bitten, beim Gestalten des Spielplans darauf zu achten, dass sich die Spiele über die kompletten 24 Stunden eines Tags verteilen, damit auch Schichtarbeiter die Chance haben, das Public Viewing auf dem Maxplatz zu genießen. Praktisch wäre außerdem, wenn die Spiele größtenteils außerhalb der Ladenöffnungszeiten stattfinden würden, denn da ist in der Einkaufsfußgängerzone nämlich nie etwas los.
  • Und da auf dem Maxplatz nur noch Weltmeisterschaften übertragen werden sollen, würden wir Dich bitten, einerseits Europameisterschaften ersatzlos zu streichen und andererseits den Austragungsrhythmus von vier Jahren auf vier Wochen zu reduzieren.


Meinst Du, das ist machbar? – Wenn nicht, wäre nämlich Bambergs Innenstadt bald völlig mausetot und Bambergs Lokalradiosender als Veranstalter müsste wieder für Weiss-der-Geier-wen Werbung machen, damit er finanziell überlebt.

Für Fragen darfst Dich natürlich gerne und jederzeit an uns wenden!

Viele Grüße,

Florian und Albert Herrnleben

Brief zur Weiterleitung an den Oberbürgermeister – Der ERBA-Schriftzug

Vor einigen Tagen verschwand quasi über Nacht der ERBA-Schriftzug, der über Jahrzehnte als Art Wahrzeichen über dem künftigen Gelände der Landesgartenschau thronte. Während sich bislang weder Stadt noch Investoren zum Verschwinden äußerten, konnte die Öffentlichkeit über den Verbleib der blauen ERBA-Lettern nur spekulieren. In der vergangenen Nacht ging nun in unserer Redaktion ein Schreiben ein, das wir über unsere Internetseite veröffentlichen sollten:

SEhr GeEhrtER hErr OBErbÜrgerMeIsTer,
WiR HaBEn IHren SchRiFTzuG geKidNapped. WEnn SiE Die BuchSTaBeN UNzerSTÖrt, LeBEnd uND In DEr RicHtiGen REIhenFOlge WiEder HabeN mÖchTen, BrinGen SiE am MorgigEN MonTag UM 23:30 Uhr Eine MillION EurO (KleinE, UnnummERierTE SchEinE) In DEn VolkSPark und Verstecken SIE dAS GelD, VERPackt in eIner NORma-PLAsTik-Tüte, In Der MüllTonnE AM EinGAng deS StaDioNs.
DeN SchRifZug FinDen Sie Nach ErfolgREiCHer ÜBerGabE in Der HErrEnUmKleiDe IM StaDiOn.
ViELen DAnk Im VOrAuS uNd Mit SportLichEn GrÜßEn,
Die VorStaNdSch
DIe EnTfÜhrer

Brief an den Oberbürgermeister Andreas Starke zur Kommunikation im Stadtrat

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Starke, lieber Andi!

Stimmt das wirklich, dass die 44 Apostel, die um Dich versammelt sind, die Stadtratsbeschlüsse aus dem regionalen Anzeigenblatt erfahren müssen?
An was liegt das?
Schlafen alle während Deiner Bekanntmachung (was man sich gut vorstellen kann)? Oder reden alle durcheinander, so das die Beschlüsse untergehen (was man sich noch besser vorstellen kann)? Oder enthält man der Stadträtin Ulrike Heuken die Sitzungstermine vor, weil sie von nichts weiß?

Wie auch immer, so kann’s ja wohl nicht gehen!
Ist ja schön, dass der FT angeboten hat, die GAL zu unterstützen und stadtinterne Themen und Beschlüsse an die Stadtratsmitglieder weiterzugeben, doch wir wollen da in nichts nachstehen und bieten quasi das Selbe an, mit dem Unterschied, dass unsere Neuigkeiten schon oft publik sind, bevor sie von Dir beschlossen werden. Das liegt bestimmt an den unsicheren Quellen, die wir haben.

Kurzum, wir sind sehr daran interessiert, den Stadtrat über die neuesten Beschlüsse zu informieren. Wenn Du (oder Deine Pressestelle) uns bitte eine e-Mail-Liste der Stadtratsmitglieder zuschicken könntest, dann informieren wir alle per Newsletter darüber, was zur Zeit im Rathaus Sache ist und vielleicht erfährst Du dann auch ab und zu mal was Neues. Denn es kann durchaus auch sein, dass ein Stadtoberhaupt etwas beschlossen und garnichts davon mitbekommen hat.

In diesem Sinne…
Ein frohes Osterfest!
Florian und Albert Herrnleben

p.s. Und denk an die e-Mail-Liste!!!

Brief an den Oberbürgermeister Andreas Starke zum Kettenbrückenneubau

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Starke,
lieber Andi!

Mit Besorgnis mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Dich Teile Deiner Opposition scharf für das Brückendesaster kritisieren und sie Dich als Verwaltungschef sogar dafür verantwortlich machen wollen. Die Grünen fordern sogar, dass die Zuständigen (Anm.d.Red.: Wer genau, ließen sie offen..) ihren Hut nehmen sollten.

Uns erfüllt es mit Stolz, dass Du die Kettenbrücke zur Chefsache erklären möchtest, angesichts Deines Baureferenten eine durchaus weise Entscheidung. Und auch wenn sich alle nur scheinheilig über Dein Versprechen wundern, die Brücke pünktlich und ohne Kostenmehrung fertigstellen zu wollen, wir haben den Wink natürlich verstanden und unterstützen Dich bei Deinem Vorhaben.

Deshalb hier nun der Aufruf an unsere Leser:
Treffen wir uns doch alle am Montag um halb 9 an der Kettenbrückenbaustelle (Innenstadtseite).

Du, Andi, organisierst vielleicht ein paar Wurstbrötchen und ein bis zwei Kästen Bier. Wir bringen mal unseren Werkzeugkasten mit und dann kriegen wir das Ding schon bis November gebacken. Und wir helfen Dir schon auch, ohne dass Du uns etwas zahlen musst.
Klaus ist auch am Start und baut uns die Brücke von drüben entgegen. Wir wollen doch nicht, dass irgendjemand im November seinen Hut nehmen muss, nur weil die Brücke nicht pünktlich fertig wird…

Wegen dem Baumaterial telefonieren wir uns morgen einfach nochmal zusammen…

Viele Grüße und bis Montag!

Florian und Albert Herrnleben

Brief an den Herrn Oberbürgermeister Andreas Starke zum Kettenbrücken-Baustop

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Starke,
lieber Andi!

Nochmal wegen der Kettenbrücke…

Mit Entsetzen haben wir gestern auf infranken.de lesen müssen, dass der Kettenbrückenbau wegen der unerwartet niedrigen Temperaturen still steht. Laut Deiner Abteilung “Ausreden” ist zwar alles halb so wild und man gehe nach wie vor fest davon aus, dass die Brücke ab November wieder befahrbar ist, doch – wie auch Herr Wehner schreibt – wird man als außenstehender Betrachter leicht kritisch. Die Fertigstellung des gewaltigen Bauwerks bis November, das von der Stadtverwaltung wirklich alles abverlangt, scheint selbst für die baustellenerfahrene Stadt schier unmöglich. Doch uns ist es angesichts des zu erwartenden, monumentalen Baus egal, an welchem Tag nun genau der Verkehr wieder fließen darf. Wir freuen uns nur noch auf eine Zeit, in der die Weltkulturerbestadt um ein beeindruckendes Bauwerk reicher ist.

Da wir ja erkannt haben, dass es sich gerade bei der Kettenbrücke um eines der schwierigsten Bauvorhaben in der Stadtgeschichte handelt, das unter anspruchsvollsten Bedingungen entstehen muss, haben wir uns dazu entschieden, im Namen der Stadt Bamberg den Antrag zu stellen, die Kettenbrücke nach ihrer Fertigstellung als 8. Weltwunder in die Liste des Schweizers Bernard Weber aufzunehmen. Damit würde sie in einem Atemzug mit dem Kolosseum in Rom und der Chinesischen Mauer genannt werden. Das hat sie nach all den Wirren um sie verdient.

Wir haben im Internet ein Antragsformular gefunden, hätten dazu aber noch ein paar Fragen. Wir würden uns freuen, wenn wir dazu baldmöglichst von Dir hören würden, damit wir den Antrag schnell vollständig ausgefüllt abschicken können.

ANTRAG AUF WELTWUNDERSCHAFT

Antragsteller:
Stadt Bamberg, klar, kein Problem, oder sollen wir Deinen Namen da reinschreiben?

Art des Weltwunders:
Bauwerk, Brücke

Bekannter Name:
Kettenbrücke

Besonderheiten / Beschreibung:
Hauptverkehrsader Bambergs zwischen Innenstadt (Verwaltung) und Stadtmarketing. Spannt sich an einer sonst kaum überwindbaren Stelle mit einer Länge von über 70 Meter über den reißenden Strom des Rhein-Main-Donau-Kanals (Regnitzarm). Architektur, Bodenbeschaffenheit, beiderseitige Zufahrt und Lage machen dieses Monument zum Beweis für große Baukompetenz in Bamberg.

Bauzeit:
1 bis ca. 4 Jahre (Details würden wir nachreichen)

Kosten:
5,4 Millionen Euro bis ca. 20 Millionen Euro (Auch hier reichen wir genaue Zahlen nach).
In welcher Höhe sollen wir eventuell anfallende Prozess-, Bierzelt- und sonstige Verzögerungskosten schon jetzt mit einkalkulieren?

Architekt:
Für wen hattet Ihr Euch dann am Ende entschieden?

Widrigstes Kriterium für die Weltwunderschaft: (Nennen Sie hier DAS Unterscheidungsmerkmal, das wesentlich von allen anderen Weltwundern unterscheidet, z.B. Größe, Lage, Sklaventote, ….)
Was sollen wir hier schreiben? – Oberbürgermeister Andreas Starke? Stadtrat Bamberg? Dr. Dings … äh … Zyste-Schlangenmann?

………………………………………………………………..
Unterschrift / Stempel des Antragstellers

Wir würden dann in den kommenden Tag ‘mal wegen der Unterschrift vorbeikommen. Wegen einem Termin meld Dich einfach, eilt ja nicht. Wahrscheinlich dauert’s mit dem Bau ja auch noch ein paar Wochen.

Bis dahin, alles Gute!

Florian und Albert Herrnleben

Wir wollen wieder helfen! – Brief an Herrn Oberbürgermeister Andreas Starke

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Starke,
lieber Andi,

“Dreck, verdammter!” dachten wir uns, als wir von der Kostensteigerung beim Umbau des Sitzungssaales erfahren haben. Gerade hatten wir die Kettenbrückenkuh für Dich vom Eis geholt und nun das… Wieder ein Fall für uns. Kein Thema, denn uns liegt durchaus am Herzen, dass wenigstens ein Starke seinen Job behält. Deshalb haben wir Dir zur Unterstützung Deiner Presseabteilung ein paar Ausreden und Erklärungen zusammengeschrieben, die Du gerne nutzen kannst:

  • Stühle für jeweils 1600 Euro:
    Vielleicht wäre es wichtig, die Bevölkerung über die vielen Extras aufzuklären, mit denen die Stühle ausgestattet worden sind:

    • Massagenoppen, vor allem für Sitzungen mit mehr als zwei Stunden Länge.
    • Schleudersitz-Mechanismus. Das mit dem teuren Stuck an der Decke ist in diesem Zusammenhang aber halt echt etwas blöd gelöst.
    • Sitzheizung. Die Gefahr zur Bildung von Hämorrhoiden sowie schlechtem Sperma ist auch erst ab einer Sitzungsdauer von mehr als zwei Stunden gegeben. Zwar nicht alle, aber viele Stadträte haben also künftig quasi trotz neuer Stühle die qualvolle Wahl zwischen Kreuzschmerzen und Fortpflanzungsproblemen.

    Übrigens ist das Ausrede, dass die Stühle aus einem anderen, nicht zustimmungspflichtigen Haushalt bezahlt wurden, eher – sagen wir – ungenügend für den gemeinen, steuerzahlenden Bürger, außer es handelt sich beim Budget des Amts für Beschaffungswesen um einen aus der Kaffeekasse des Stadtrats finanzierten Haushalt.

  • Die Klimaanlage für 53.000 Euro
    Die Nummer mit der Klimaanlage ist angesichts der Sommerpause des Stadtrates schon schwieriger zu erklären. Sicherlich könnte man irgendetwas in der Art behaupten wie, dass man zu mancher umstrittenen Entscheidung nur nach hitziger Debatte kam. Aber die Klimaanlage wird ja wahrscheinlich auch warm machen. Und so eine wohlige Wärme ist mancher Stadträtin sicherlich zuträglich. Das versteht ja jeder, der eine Frau zuhause hat.
  • Parkettboden und Stuck:
    Es kam in der Vergangenheit vor, dass der eine oder andere Sitzungsteilnehmer vom Schlaf übermannt wurde. Sanft knallte er mit dem Kopf auf den Tisch oder sein Kopf fiel mangels Stütze nach hinten. Egal wie, entweder sah er nach dem Augenaufschlag am nächsten Morgen Boden oder Decke. Und deshalb muss auch dieser Anblick passen.

Alles in allem glauben wir, dass es wichtig wäre, zu vermitteln, dass Bamberg als Weltkulturerbe, als “Fränkisches Rom”, als Stadt, die meistens mehr Brücken hat als Venedig, auch etwas hermachen muss. Vor allem finden wir die Kluft zwischen Maxplatz und Rathaus in unmittelbarer Nähe zueinander aus künstlerischen, gesellschaftskritischen Gesichtspunkten sinn- und wertvoll. Der Stadtrat erhebt durch seinen prunkvollen Sitzungssaal quasi Kritik an der sozialen Schere zwischen Reich und Arm.

Und um auf die Stühle zurückzukommen, einen weiteren Vorteil hat auch das neue Modell: Stuhlbesetzer können – nach wie vor – den eigenen Stuhl nehmen und gehen. Und was sind schon 1600 Euro als Abschiedsgeschenk, vielleicht hilft es manchem altgedienten Stadtrat auch bei der Entscheidung… Man wird mit Sicherheit und ohne Probleme den einen oder anderen Spender zur Finanzierung oder Helfer beim Tragen finden.

Falls Du Fragen hast, ruf uns an!

Viele Grüße,
Florian Herrnleben, Albert Herrnleben

Brief an Herrn Oberbürgermeister Starke – Ein unwiderstehliches Angebot

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Starke,
lieber Andi!

Wie wir am heutigen Mittwoch groß in allen Bamberger Tageszeitungen lesen konnten, steigen die Kosten der Kettenbrücke um eine weitere Million. Damit belastet die Kettenbrücke den Steuerzahlen jetzt mit 14,5 statt ursprünglich veranschlagten 6,8 Millionen. Aber wenigstens bekommt man für das Mehr an Geld auch mehr Brückenbauzeit.

Wir, also Florian und Albert Herrnleben von Herrnlebens Figurenkabarett, hätten da aber auch noch einen besseren Vorschlag zu machen. Nachdem ja relativ viele relativ schlau daherreden, möchten wir nun Verantwortung übernehmen und noch ein unwiderstehliches Angebot zum Neubau der Kettenbrücke abgeben:

____________________________________________________
Kostenvoranschlag:

Neubau der Kettenbrücke:                1.500.000 EUR
(zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer)
____________________________________________________

Unsere Brücke würde folgendermaßen aussehen:

Unser Entwurf für die neue Kettenbrücke

Unser Entwurf für die neue Kettenbrücke

Bodenbeschaffenheit spielt für uns keine Rolle, Brückenbreite kann sich der Stadtrat nahezu wünschen. Rampen und Abgänge auch. Bauzeit unserer Brücke beträgt ein bis zwei Wochen, je nach Wetterlage.

Die genaue Aufteilung des Gelds würden wir folgendermaßen vorschlagen:

  • Du erhältst 500.000 EUR für Deine Mühen, immerhin musst Du das durchdrücken.
  • Für 100.000 EUR laden wir den Stadtrat einschließlich aktueller Lebensabschnittsgefährten/-gefährtinnen mal dick für die zwei Wochen Bauzeit in ein Wellness-Hotel im Bayerischen Wald ein, immerhin müssen die vorher unser Angebot wahrscheinlich noch gutgläubig abnicken. Die erforderliche Punktezahl zum VOF-Verfahren dürften wir locker erfüllen. Das Gremium der Ganzschlauen können wir also quasi schon mal umgehen…
  • 50.000 EUR zahlen wir als Abfindung an den Baureferenten Dingsbums .. äh .. Zyste-Schlangenmann, wenn er dafür seinen Rücktritt erklärt.
  • Und vom übrigen Geld bauen wir entweder eine Brücke, wenn’s noch reicht, oder wir schauen halt mal.

Wichtig wäre nur, dass wir das Geld vielleicht noch vor Weihnachten überwiesen bekämen. Geht das? Unsere Kontonummer liegt beim Kulturamt bereits vor. Braucht Ihr eine offizielle Rechnung oder würde das auch so klappen?

Viele Grüße,

Florian und Albert Herrnleben