05.09.2010, 08:16 Uhr

Rezept der Woche: Kaninchen nach Magier Art

rafrezeptderwoche

KANINCHEN NACH MAGIER ART

Zutaten (für 4 Personen):
1 mittelgroßes Kaninchen, 1 Karotten, 2 Knoblauchzehen, 3 Prisen Zaubersalz;
desweiteren: 1 Zylinder, 1 Zauberstab, 1 Augenbinde, 1 Zaubertuch, 1 Teelicht

Zubereitung:
Man nehme das ganze, lebende Kaninchen, verbindet ihm die Augen, stecke ihm jeweils eine Knoblauchzehe in die Löffel und eine Karotte quer in den Mund. Dann setzt man es vorsichtig in den Zylinder, bestreue es mit dem Zaubersalz, gibt noch ein angezündetes Teelicht mit ihn den Hut und deckt diesen mit dem Zaubertuch ab.
Anschließend berührt man mit dem Zauberstab dreimal die Krempe des Zylinders und sagt dann folgenden Zauberspruch auf:
Hokus – Pokus – Fidipus
Mit Dir Kaninchen ist jetzt Schluss
Schmecken sollst Du Jedermann
Dann hast Du Deinen Dienst getan

Anschließend berührt man zum wiederholten Male mit dem Zauberstab drei Mal die Krempe des Zylinders.
Dann nimmt man das Tuch weg und genießt den wohlriechenden Kaninchenbraten.

Sollte das Rezept allerdings nicht gelingen, kann dies nur an Ihrem nicht vorhandenen festen Willen liegen.

In Bamberg testet man Bier für Deutschland

Der Fränkische Tag berichtete in einem seiner letzten Ausgaben, dass Bamberg einer von drei Standorten in Bayern ist, an dem Erdbeersorten getestet werden. Hierzu dient die Anlage des staatlichen Gartenbauversuchsbetriebes.
Was wir von unseren nicht ganz sicheren Quellen erfahren haben ist, dass es in der Domstadt noch einen weiteren Versuchsbetrieb geben soll, welcher zwar keine vitaminreichen Gewächse prüft, sondern nahrhaften Gerstensaft.
Die zwei Bamberger Schorsch M. und Karl B. testen seit ungefähr 5 Jahren Biersorten aus ganz Deutschland. Und sind wir doch mal ehrlich: In welcher anderen Stadt könnte man besser dieses Getränk testen, wie hier?

Nachdem die zwei Kampftrinker, die einzeln pro Tag beachtliche 17 Liter schaffen, im Frühjahr 2013 ihr Endresultat veröffentlichen möchten, wollten sie, verständlicherweise, uns gegenüber nur einen kleinen Auszug ihrer Forschungsarbeit preisgeben:

5_Deutschland-Fahne

P**** – Das Brauhaus, Köln
Sorte: Alles gleich.
Aussehen: Wie Pipi.
Geschmack: Wie Pipi.
Folgeerscheinungen: Nach dem 40sten Gläschen, wünscht man sich ein Bier.

A****bräu, München
Sorte: Pils
Aussehen: Wie a Bier halt.
Geschmack: Aussehen kann täuschen.
Folgeerscheinungen: Input 5 Liter; Output 7,2 Liter

Ur-****, Leipzig
Sorte: Dunkles
Aussehen: Wie a verdünntes Rauchbier.
Geschmack: Verdünntes Rauchbier wäre besser.
Folgeerscheinung: Macht blöd.

G****-Privatbrauerei, Hamburg
Sorte: Weizen
Aussehen: Wie Fischwasser.
Geschmack: Es ist Fischwasser.
Folgeerscheinung: Die Sprotte wurde wieder ins Meer ausgesetzt.

Hausbrauerei F****, Freiburg i.Br.
Sorte: A U
Aussehen: Wie des Putzwasser im Schlenkerla
Geschmack: Wie schmeckt eigentlich des Putzwasser im Schlenkerla?
Folgeerscheinung: 9 Tage Durchfall.

Die Redaktion bedankt sich für die Zurverfügungstellung einiger Testergebnisse.

Schorsch M. und Karl B. nach einem ihrer anstrengenden Arbeitstage.

Schorsch M. und Karl B. nach einem ihrer anstrengenden Arbeitstage.

Rezept der Woche: Bamberger Brückenkuchen

rafrezeptderwoche

BAMBERGER BRÜCKENKUCHEN

300 g Mehl, 150 g Zucker und eine Prise Salz vermischen. Mit einem Ei, zwei Eigelb und 150 g weicher Butter schnell zu einem glatten Teig kneten. Dann den Teig ca. 2 jahre im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach den Teig nochmal gut durchkneten und zu kleinen Ziegelsteinen formen ( 2 x 1 x 1,5 cm).
Die Ziegelsteinchen mit Eigelb bestreichen und so aufeinander schichten, dass eine kleine Brücke entsteht. Dieses Brücklein im Backofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen. Das Gebäck aus dem Rohr nehmen und sofort mit einem Presslufthammer zerstören, zusammen mit Kieselsteinchen in kleine Tütchen füllen und am Stieringer-Steglein für 5 Cent verkaufen.

Unterwegs mit den RundfunkAnstalten Franken – Heute: Fuerteventura

Wir überlegen schon lange, ob es das bringt, nur aus Bamberg zu berichten. Seit Wochen immer die gleichen Themen.
Baustellen, Landesgartenschau, Künstlerhaus, Kurzzeitparkplätze, Maxplatz… – Bäh!
Mal ehrlich, das macht doch keinen Spaß mehr.
Darum hat unsere Zwei-Mann-Redaktion beschlossen, dass sich immer einer von uns auf große Reise begibt und aus nahen und fernen Ländern berichtet.
Aber keine Sorge! Bamberg werden wir dadurch nicht vergessen. Im Gegenteil. Wir wollen mit den Reiseberichterstattungen Bamberg mit anderen Städten/Orten/Landschaften vergleichen.
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1.Teil

FUERTEVENTURA (Kanaren/Spanien)

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Ein Interview mit unserem Auslandskorrespondenten Florian Herrnleben.

Red.: Hallo Florian!
Florian: Hoi!
Red.: Schon bereut, dass Du als erster von uns beiden weg musstest?
Florian: Nö.
Red.: Gut. Jetzt so auf den ersten Blick, wie ist es auf Fuerteventura so im Vergleich zu Bamberg?
Florian: Andersch.
Red.: Ahja. Was vermisst Du dort am meisten?
Florian: Das Bier.
Red.: Verstehe. Ist also dort net so der Brüller?
Florian: Das Atlantikwasser ist nahrhafter und billiger.
Red.: Das heißt, beim Bierpreis und bei der -qualität ist Bamberg klar im Vorteil?
Florian: Genau.
Red.: Ok. Nächste Frage: Was würdest Du sagen, ist auf Fuerteventura ähnlich wie in Bamberg? Gibt es da Gemeinsamkeiten?
Florian: Nun zunächst einmal der Sand. In Bamberg ist es zwar mehr Bausand und hier liegt er mehr so natürlich herum, aber in den Schuhen hat man ihn hier genauso.
Red.: Aber von Baustellen sieht man dort nichts?
Florian: Bis jetzt noch nicht, aber in Bamberg reißt man ja auch über Nacht alles nieder. Bis heute wurde ich vom Meeresrauschen wach, morgen ist es vielleicht schon ein Preßlufthammer.
Red.: Oh, höre ich da so leicht heraus, dass Du den Baulärm schon vermisst?
Florian: Naja, es fehlt schon was.
Red.: Und wie ist das so mit den Bauwerken? Historisch interessant?
Florian: Also das mächtigste Gebäude ist der Flughafen. Sonst sieht man hier nur ab und zu mal ne Windmühle und nen Leuchtturm.
Red.: Hm, meinst Du, das Fuerteventura im Krieg ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde?
Florian: Glaub ich net. Des schaut hier, denke ich, schon immer so aus.
Red.: Wie ist so die Wassertemperatur? Ist sie schon angenehm?
Florian: Es ist ein sehr gutes Hotel. Da kann man unter der Dusche die Temperatur nach seinen Wünschen regulieren.
Red.: Irgendwelches Ungeziefer?
Florian: Viele Deutsche…
Red.: Also so alles in allem, könntest Du Dir schon vorstellen, länger zu bleiben, oder sogar dorthin auszuwandern?
Florian: Warum nicht! – Hier ist es schön warm und man muss nicht ständig mit Wintermantel oder/und Regenschirm herumlaufen. Das ist halt der große Vorteil hier. Aber ansonsten ist es auch nicht viel anders als in Bamberg.
Red.: Nun gut. – Dann wünsche ich Dir noch nen schönen Aufenthalt. Ich muss jetzt dann mal los. Bin gleich zum Schäuferla-Essen mit lecker Rauchbier eingeladen.
Florian: Hm. – Ich schau mal, wann der nächste Flieger zurückgeht…

Unser Auslandskorrespondent Florian Herrnleben in Barcelo Jandia Playa.

Unser Auslandskorrespondent Florian Herrnleben in Barcelo Jandia Playa.

Heute auf dem Mittagstisch: Rehbraten “Erba-Art”

Heute möchten wir wieder einmal unsere Serie von Rezepten fortsetzen und unseren Lesern eine ganz besondere Bamberger Spezialtät empfehlen: Rehbraten “Erba-Art”. Uns ist durchaus bewusst, dass am heutigen Sonntag keine Supermärkte geöffnet haben, aber darauf haben wir beim Verfassen dieses Rezeptes geachtet. Außerdem können Sie das Rezept mit einem sonntäglichen Familienausflug verbinden. Alles, was Sie für dieses Gericht brauchen, finden Sie auf dem Erba-Gelände.

  • Rehbraten: Wie bekannt wurde, befinden sich auf dem Erba-Gelände einige Rehe. Neben dem bereits vergrabenen, gibt es zum momentanen Zeitpunkt auch noch einige Lebendexemplare, die auf dem Erba-Gelände ohnehin keine Zukunft haben. Falls die steinzeitliche Jagd auf Rehe nicht zu Ihren Stärken zählt, suchen Sie die Bauzäune nach Fleischfetzen ab. Im Normalfall sollte es sich bei diesem Fleisch auch um Reh handeln, da diese gegen die Bauzäune springen.
  • Klöße: Füllen Sie sich eine Schaufel belasteten Untergrunds in einen mitgebrachten Eimer. Mit Milch vermengt, geknetet und geformt entsteht daraus eine tolle, besondere Kloßvariante.
  • Gemüse: Vielleicht finden Sie auf dem künftigen Gelände der Landesgartenschau schon einige Gänseblümchen. Kochen Sie diese fünf Minuten, Salz und Pfeffer nicht vergessen, Sahne und Weißwein dazu, fertig.

Die RundfunkAnstalten Franken wünschen guten Appetit!

Bamberger Bierkeller bald nur noch für Besserverdienende?

Kaum hat die Stadt Bamberg dem Hotelbetrieb auf dem Mahrs-Bräu-Keller zugestimmt, denkt man darüber nach, ob nicht jedem Bamberger Bierkeller eine solche Genehmigung gut tun würde.
Hotels auf den Kellern hätten für die Besucher den Vorteil, dass sie nach ihrem Vollrausch nicht mehr stundenlang durch die Gegend schwanken müssten, sondern gleich vor Ort in die Daunenkissen fallen könnten. Und für die Wirte wäre es ein lukratives Nebengeschäft. Was verdient man schon an einer Brotzeit? Man muss es eben nur richtig anstellen. Exklusiv ausgestattete Zimmer mit Sieben-Hügel-Blick, Mini-Bar mit 0,2-Liter-Fläschchen Bamberger Braukunst, Flat-Screen-TV, Internetanschluss, Hosenbügler (aber nur in den Suiten), Original Gemälde von Stipendanten der Villa Concordia, Handtuchwärmer im Bad, Zimmersafe, und und und. Dazu kommt natürlich noch Sauna mit Hopfenaufguss, Wellnessbereich mit Masseurin (hier könnten sich Original Bamberger Bedienungen nebenbei noch ein kleines Zubrot verdienen), Frühstücksbuffet, 24-Stunden-Zimmerservice, Wäscheservice, Animationsprogramme, Billiardzimmer, Café-Lounge, Fitnessraum, Spielcasino…
Also hier sind der Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.
Selbstverständlich hat so ein Luxus auch seinen Preis. Für die Nacht pro Person im Doppelzimmer muss man dann schon mind. 180 Euro hinblättern. Wenn man allerdings ein solches “Bier-Luxus”-Erlebniswochenende über den Tourismus-Service bucht, bekommt man 2% Ermäßigung.
Natürlich wird man dann auch den Standard auf dem bereits vorhanden Bierkeller erhöhen: Damasttischwäsche, Silberbesteck, Blumendeko etc.
Und die Speisenkarte wird unter anderem folgende Highlights bieten:

  • Variationen von Preßsack an Senfschaum
  • Backstaakäs’-Carpaccio mit Schalotten-Kreuzkümmel-Dressing
  • Bauernleberwurst-Terrine mit einer leichten Gewürzgurkenkruste gratiniert
  • Ziebelescremesüppchen mit Schnittlauch-Sahne-Häubchen
  • Göttinger mit Trüffelfüllung

Für den kleinen Geldbeutel ist das dann natürlich nichts mehr, aber die Bamberger lieben ja ihre Stadt. Und warum in fremde Länder schweifen? – Sieh’, das Gute liegt (dann) sooo nah!

In den Hotelzimmern darf natürlich auch ein kleiner Begrüßungsteller mit heimischen Spezialitäten nicht fehlen.

In den Hotelzimmern darf natürlich auch ein kleiner Begrüßungsteller mit heimischen Spezialitäten nicht fehlen.

10 Tipps zum erfolgreichen Meistern jeder Familienweihnachtsfeier

Die beiden Weihnachtsfeiertage finden ja hierzulande meist im Kreise der so sehr geliebten Verwandtschaft statt. Deshalb hier unsere zehn Tipps, mit denen Sie jede Feier garantiert erfolgreich überstehen:

  1. Seien Sie gut vorbereitet! – Füllen Sie Ihre teuren Alkoholika übergangsweise in leere Mineralwasserflaschen und ersetzen Sie sie durch billigem Supermarktfusel. Ihrer Verwandtschaft stellen Sie selbstverständlich die teuer anmutenden Flaschen auf den Tisch.
  2. Auch beim Essen können Sie sparen: Statt Weihnachtsgans empfehlen wir Hähnchen. Wenn Sie die 8 halben Hähnchen bereits in der Küche tranchieren, dürfte das niemandem auffallen.
  3. Besorgen Sie nur einen Kasten Schlenkerla Rauchbier. Behaupten Sie vehement, dass Sie nur diese Sorte trinken und dass es ab dem 4. wundervoll schmeckt. Der Bierkonsum auf Ihrer Feier wird sich in Grenzen halten.
  4. Als Nachspeise servieren Sie ihre nicht ganz so gelungenen Weihnachtsplätzchen. Behaupten Sie, sie hätten das Rezept aus dem Internet und heuer zum ersten Mal probiert. Kosten Sie ein Plätzchen und seien Sie begeistert.
  5. Zum Nachmittagskaffee produzieren Sie am besten Glühwein aus 2-Liter-Flaschen Rotwein. Nutzen Sie fertig erhältliches Glühweingewürz nach dem Motto “Viel hilft viel” und geben Sie reichlich Zucker hinzu. Wichtig ist, dass Sie den Glühwein sehr heiß servieren.
  6. Auch wenn Sie selbst Raucher sind, schicken Sie Ihre Verwandtschaft wegen der anwesenden Kinder zum Rauchen aus dem zweiten Stock auf die Straße nach unten.
  7. Dass Ihre Nichten und Neffen schlecht erzogen und ungebildet sind, wissen Sie schon lange. Beweisen Sie Ihre Behauptung durch Sätze wie “Ihr habt in der Schule doch sicher ein schönes Weihnachtsgedicht gelernt. Sagt doch mal auf!”
  8. Reagieren Sie auf Fragen wie “Soll ich Dir in der Küche helfen?” sehr überlegt. Denken Sie einerseits an die Hähnchen, die Sie noch als Gans servieren möchten und andererseits an die Möglichkeit, dass die Verwandtschaft ansonsten unbeobachtet in ihrer Wohnung herumschnüffelt.
  9. Passen Sie bei der Geschenkewahl auf, nichts zu verschenken, was Sie selbst erst im letzten Jahr bekommen haben und verlangen Sie von ihrer Verwandtschaft die Kassenzettel für die Geschenke, damit Sie sie – selbstverständlich nur im Garantiefall – umtauschen können. Ihren Nichten und Neffen schenken Sie am besten Trommeln, Trompeten oder Rasseln.
  10. Nutzen Sie die Verabschiedung an der Tür, ihrer Verwandtschaft noch schnell die hübsch verpackten, übrigen Plätzchen vom letzten Jahr unterzujubeln, die Sie in den Blechdosen wiedergefunden hatten.

Wir wünschen gesegnete Weihnachten!

Die RundfunkAnstaltenFranken empfehlen zu Weihnachten das extravagante Sparmenü

Man muss sich an den Weihnachtstagen nicht immer die Bäuche vollstopfen mit knusprigen Gänsen und gefüllten Enten. Gerade jetzt nicht, wo es doch der Stadt Bamberg finanziell nicht so gut geht.
Ruhig mal an den Heiligen Tagen an die leeren Kassen der Stadt denken und sich nahrungstechnisch etwas zurücknehmen. Es tut doch bestimmt keinem weh, wenn die Festtagstafel mal nicht so üppig ausgestattet ist, wie die Jahre zuvor. Wenn man das eingesparte Budget, welches man sonst immer für die eigenen Kalorien verwendet hat, diesmal dem städtischen Haushalt stiftet, hat man zu Weihnachten eine gute Tat getan. Und außerdem profitieren wir Bürger am Ende ja selbst wieder vom gefüllten Stadtsäckel.
Dies soll aber nicht heißen, dass das Weihnachtsessen nicht trotzdem ein Gaumen- und Augenschmaus werden kann. Deshalb möchten wir Ihnen hier eine Menüempfehlung für die Feiertage geben:

Aperitif
Schabeso On The Rocks
bestehend aus 2cl Zitronenlimonade und 500g Crushed-Ice 

Kalte Vorspeise
Gefülltes Feldsalatblatt
mit einer Farce vom letzten Sonntagsbraten Warme Vorspeise
Trüffelcremesuppe
Mehlschwitze mit Wasser aufgießen, glattrühren und mit zerhackten, verbrannten Champignons verfeinern 

Fischgang
Dreierlei vom Kaviar
je ein Ei vom Europäischen Hausen, russischen Stör und deutschen Seehasen; garniert mit 2 bis 3 Dillspitzen

Fleischgang
Gratiniertes Filet der Weinbergschnecke
als Beilage empfehlen wir Püree einer mittelgroßen Erbse 

Dessert
Ein Hauch von Bratapfel
Apfelmus und Zimträucherstäbchen

 

Nach unten sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Guten Appetit!

Am Sonntag auf dem Tisch: Pilzmenü “Hallstädter Art”

Jede Woche steht die Bamberger Hausfrau spätestens am Samstag kurz vor Ladenschluss vor einem Problem: Was kommt morgen Mittag auf den Tisch? – Für alle verzweifelten Mütter haben wir einen so leckeren wie kostengünstigen Tipp:

Am morgigen verkaufsoffenen Sonntag in Hallstadt wird auch das Rathaus geöffnet haben, wo man sich frische, mittelalte, aber auch lang gereifte Pilze kostenlos abholen kann. Diese befinden sich hauptsächlich im Boden und wurden – ebenfalls kostengünstig – durch ausgelaufenes Heizungswasser gezüchtet. Dank der Gutachten konnten sich dort seit vielen Jahren ausreichend Kulturen entwickeln, die sich die kostenbewusste Hausfrau ab morgen um 9 Uhr selbst mit Spachtel und Schaber abernten kann.

Und nun hier unser Rezept für ein feines Mittagessen “Hallstädter Art”:

Vorspeise:
Wallemia-Zwiebel-Suppe
Eine kleingehackte Zwiebel in Butter andünsten
Mit einem Liter Wasser in den Topf
Ausreichend Rinderbrühwürfel dazu (viel hilft viel)
Anschließend pro Person ca. 100gr Wallemia-Schimmel unterühren

Hauptspeise:
Fusilli Fusarium
500g Schleifchennudeln bissfest kochen.
100g Zwiebeln fein hacken und in etwas Butter andünsten
mit Weißwein ablöschen und einreduzieren lassen
60 mg vom frischen Fusarium-Schimmelpilz unterrühren
mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Knoblauch abschmecken.
Unter die Nudeln rühren und mit fein gehackter Petersilie bestreuen

Nachspeise:
Geeister Mucor-Joghurt
Feinen Mucor-Schimmel unter Joghurt (MHD beachten, sollte abgelaufen sein) rühren
In Förmchen füllen und mindestens 3 Stunden ins Gefrierfach stellen
Zur Dekoration auf dem Tisch bestreuen Sie Ihre Nachspeise mit feinem, getrockneten Hausschwamm.