Die Stadt Bamberg und ihre oberen nehmen es bekanntlich mit ihrer Vorbildfunktion ja sehr ernst. Der heutige Nachwuchs lernt von ihnen den verantwortungsbewussten Umgang mit dem eigenen Taschengeld, die Pflege der Umwelt, wenn es darum geht, die Natur vor allem in Uferbereichen zu erhalten und seit kurzem nun auch wichtige Dinge für den Straßenverkehr. Erst heute demonstierte die Stadtspitze eindrucksvoll, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält. Vom Rathaus aus radelte die prominenzgespickte Fahrradkolonne quer durch die Fußgängerzone, um das Gärtnerviertel zu erkunden. In ausreichender Anzahl drückt in solch einem Fall die Polizei selbstverständlich mal das eine oder andere Auge zu.
Demnächst erwarten nun Bambergs Kinder und Jugend weitere Seminare, die das Stadtoberhaupt, Oberbürgermeister Andreas Starke, selbst leitet. Die Themen lauten auf seinen Vorschlag hin wie folgt:
Interessierte können sich selbstverständlich an uns wenden.
Auch wenn man aktuell glauben könnte, dass an unzähligen Stellen Bambergs danach gesucht wird, so war es doch Zufall und nicht geplant. Am heutigen Mittwoch wurde in der Baugrube der Amalienstraße der “Rabenstein” gefunden, den man schon lange verloren geglaubt hatte. Dabei handelt es sich um einzelne, rechteckige Sandsteinblöcke, die zusammen das Schafott, also die öffentliche Hinrichtungsstätte Bambergs, bildeten. Was für ein Fund! – Wo einst zahlreiche Bamberger ihr Leben (oder ihren Kopf) ließen und was nun fast 200 Jahre unter dem Asphalt der Amalienstraße schlummerte, steht nun endlich wieder zur Verfügung. Schon am Abend stritten sich unterschiedlichste Institutionen um die Steinblöcke. Während das Amtsgericht die Steine – naheliegend – auf dem Synagogenplatz platzieren möchte, sieht die Stadt die Steine bereits schön angeordnet in Mitten des Maxplatzes – als Ergänzung des Skulpturenwegs mit praktischem Nutzen. Eins steht aber fest! – Egal, wo der Rabenstein am Ende postiert wird: Bamberg braucht wieder einen Scharfrichter. Die Stellenausschreibung wird bereits vorbereitet, doch eigentlich scheint die Entscheidung bereits gefallen. So soll dieses Amt mit einem Stadtrat besetzt werden, denn mit Kopflosigkeit kennt man sich in diesem Personenkreis hervorragend aus.
Insider überraschte diese Nachricht nicht: Andreas Starke übernimmt ein weiteres Amt innerhalb der Stadt Bamberg. Neben dem Wahlamt des Oberbürgermeisters hatte er sich vor einiger Zeit schon zum Wirtschaftsreferenten ernennen lassen. In den letzten Tagen wurde außerdem bekannt, dass er bald auch selbst Trauungen vornehmen wird. Als Standesbeamter werden einige, wenige Prominente Bambergs an bestimmten Tagen im Jahr in den Genuss eines oberbürgermeisterlichen Standesbeamten Andreas Starke kommen. Daneben bietet er seit einiger Zeit auch seine Dienste als fahrradfahrender Touristenführer durch die Stadt an, die er so Fremden aber auch Einheimischen näher bringen möchte.
Was steckt hinter dieser auffälligen Funktionsdichte um Andreas Starke? – Liegt es an der finanziellen Situation Bambergs?>
Wie wir aus internen Quellen erfahren konnten, ist mit den vielen Aufgaben des OB die Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Es sind nicht – wie zuerst vermutet – die leeren Stadtkassen, die den OB dazu zwingen, viele Arbeiten selbst zu übernehmen. Weil Andreas Starke angeblich unter der Angst leidet, nach 2012 arbeitslos zu sein, versucht er krampfhaft, sich selbst verschiedene berufliche Zukunftsperspektiven für die Zeit nach 2012 zu schaffen. Ab kommender Woche wird er deshalb außerdem als Müllmann seinen Dienst antreten und wöchentlich auf dem Inselgebiet die Biomülltonnen einsammeln. Seine Affinität zum Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt drückte er einst bereits in der Farbwahl seines Wahlkampfes aus. “Einer aus dem Volk” wollte er sein und seinen Dienst an der Stadt vollbringen. Na dann, Glück auf!
Es ist schon unglaublich für was man heutzutage alles einen Sponsoren braucht. Jetzt sucht man doch tatsächlich auch noch Geldgeber für jedes einzelne Kräuterlein am Deckengewölbe in der Michaelskirche.
Selbstverständlich werden die großzügigen Mäzen namentlich in die Hostien eingebrannt, denn eine schriftliche Erwähnung neben jeder Pflanze ist aus Denkmalschutzgründen nicht möglich und außerdem auch zu weit oben.
Falls jemand wirklich vorhat, ein Kräuter-Pate zu werden, aber noch nicht weiß, für welches Grün er sich entscheiden soll, hätten wir hier ein paar Vorschläge:
Für weitere Kräuterberatung stehen wir gerne zur Verfügung.
Falls sich mehr Sponsoren finden, als Pflanzen vorhanden sind – keine Sorge, das Kopfsteinpflaster auf dem Domberg soll als nächstes drankommen.
Heute erreichte uns als eines der führenden Presseorgane Bambergs unerwartet eine Postkarte aus der Spanisch-Deutschen Urlaubsinsel schlechthin: Mallorca. Der Absender bat uns um Veröffentlichung.
herzliche Urlaubsgrüße aus Mallorca senden alle Mitglieder des Bamberger Parküberwachungsdienstes! Traditionell verlassen wir zur Zeit der Bamberger Sandkerwa unsere Domstadt, um dem Alltagsstress während dieses Großereignisses zu entfliehen.
Falschparker von überall her, Ärger und Frust wegen irgendwelcher Knöllchen, das muss nicht sein, denn tief in unserem inneren sind auch wir herzensgute Menschen. Dafür bitten wir um Verständnis. Auch für uns, die wir ja ohnehin natürlich keine Knöllchenprovision bekommen, ist es wichtig, dass die Sandkerwa auch allen auswärtigen Besuchern in guter Erinnerung bleibt.
Alle Innenstadt-/Inselgebietsbewohner würden wir in unserer Abwesenheit um ein paar Kleinigkeiten bitten:
Nutzen Sie bitte vorrangig die öffentlichen P&R-Parkplätze (Breitenau, Heinrichsdamm) und halten Sie damit ihre Anwohnerparkplätze für Auswärtige frei, die einmal im Jahr zur Sandkerwa kommen und es dabei möglichst bequem haben sollen. Stellen Sie bitte außerdem Ihre Einfahrten und Vorgärten als Parkplätze zur Verfügung und haben Sie Verständnis für beparkte Gehwege im Bereich Haingebiet. Um die eigenen Einkäufe mit dem Auto bis zur Wohnung zu bringen, ist es selbstverständlich erlaubt, kurz auf der Straße stehen zu bleiben.
Für Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Leitung. Sie finden sie momentan irgendwo am Ballermann…
Ab Mittwoch, 24.8., 8:00 Uhr, sind wir dann wieder für alle Bamberger da.
Viele Grüße,
der Bamberger Parküberwachungsdienst
So, da werden also extra zur 60sten Sandkirchweih Schilder aufgestellt, damit das Fest zivilisiert über die Bühne gehen soll. Es wäre natürlich schön gewesen, wenn man als eifriger Kirchweihbesucher schon mal vorab wissen dürfte, welche Verkehrszeichen für mehr Sicherheit sorgen sollen.
Als pflichtbewusste RundfunkAnstalt haben wir da mal nachgehakt und schau an, uns hat man sofort ein paar Beispielschilder zugemailt, die wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten wollen.
Vor einigen Tagen wurde eine Studie der Universität Bamberg zur Parkplatzsituation in der Innenstadt veröffentlicht. Du Studie brachte folgende, teils überraschende Ergebnisse ans Tageslicht:
Als nächstes wollen sich die Studenten der Otto-Friedrich-Universität damit beschäftigen, ob zwischen dem Weihnachtsmarkt und der Adventszeit ein Zusammenhang besteht.
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Die Jako-Arena ist pleite! – Diese Schlagzeile tickerte gestern durch die bundesweite Presse. Gut, das Interesse an dieser Meldung hielt sich deutschlandweit zwar in Grenzen, doch in Bamberg versetzte sie alle Freaks in Schockstarre. Bamberg, die Hochburg des europäischen Spitzenbasketballs ohne Zukunft? – Was sollen alle Fans ab kommender Saison tun, wenn Spitzenbasketball dann nur noch in Nürnberg oder gar in München stattfindet? – Natürlich, das sind kaum vorstellbare Horrorszenarien, wie man sie nur seinem ärgsten Feind wünscht. Aber immerhin steht die Stadt notfalls noch mit 2,5 Millionen Euro in der Kreide und könnte damit den Sport-Standort Bamberg retten.
Unserer Information nach wird die Stadt das auch tun, denn hierzulande geht man erfahrungsgemäß sehr verantwortungsbewusst mit dem höchsten demokratischen Gut, also Wählerstimmen, um. Deshalb arbeiten pfiffige Köpfe in der Stadtspitze bereits an einem Sanierungskonzept, genauer gesagt einem Punkteplan, bei dem alle Bamberger Bürger in die Pflicht genommen werden sollen. Vor allem die, die in den letzten Jahren nur kassiert haben ohne wirkliche Gegenleistung erbracht zu haben, sollen sich nun am Betrieb der Jako-Arena engagieren, um vor allem den großen Posten der Personalkosten zu senken.
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