Eine gute Idee mit dem Picknickkorb-Verleih, mit der Studenten bei dem Wettbewerb “5-Euro-Business” an den Start gehen wollen. Allerdings suchen die jungen Versuchsunternehmer noch Sponsoren um einen gewissen Standard an Equipment zur Verfügung zu haben, denn mit nur 5 Euro ist nicht viel hinterm Ofen vorzulocken.
Doch vielleicht könnte man ja die Geschäftsidee etwas weiter spinnen und das Sortiment, neben dem Standard-Korb, erweitern.
Für wohlhabende Kundschaft gibt es Luxusausführungen, die selbstverständlich dementsprechend teurer sind und die quasi Körbe, Decken, Geschirr, Gläser und natürlich die Nahrungsmittel einfach nebenher mit finanzieren, ohne dass es jemandem weh tut. Im Gegenzug kann man den nicht so vermögenden Interessenten preislich entgegen kommen.
Wir haben hier nun mal ein paar Beispiele aufgeführt, welche gerne in das Sortiment mit aufgenommen werden können (Preis jeweils für einen Zwei-Personen-Korb):
High-Society-Basket
Kosten: 200 €
Inhalt: 1 Flasche Rotkäppchen-Sekt, 1 Baguette, 100g Räucherlachs, 2 x 20g Butter, 1 Honigmelone, 2 Ferrero Raffaello Kokos-Milchcreme-Konfekt
Zubehör: Rattan-Korb, Kaschmir-Decke, Stoff-Servietten, 1 rote Kerze, Hutschenreuther Geschirr, Silber-Imitations-Besteck, Sektgläser
Bemerkung: Das Zubehör ist von der Kundschaft selbst mitzubringen.
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Standard-Korb
Kosten: 20 €
Inhalt: 2 Piccolo, 0,5 Liter Orangensaft, 1 Baguette, 50g Wacholderschinken, 50g Salami, 50g Camembert, 50g Emmentaler, 2 x 20g Butter, 300g Weintrauben, 2 Ferrero Rocher Haselnuss-Kakaocreme-Kugel
Zubehör: Weiden-Korb, Fleece-Decke, Zellstoffservietten (3-lagig), Petroleum-Lampe, IKEA-Geschirr und -Trinkgefäße, Besteck
Bemerkung: Das Geschirr ist gespült wieder zurückzubringen.
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Hartz-IV-Tüte
Kosten: 1,50 €
Inhalt: 2 x 0,3 Liter Mineralwasser (in Einwegflasche oder -dose), 2 Scheiben Brot vom Vortag, 10g Margarine, 30g Formfleisch-Vorderschinken, 1 Banane, 2 Stück Kinderschokolade Milchcreme-Schoko-Riegel
Zubehör: Plastik-Einkaufstüte, 2 FT-Doppelseiten, 2 Blatt Küchenrolle, 1 Teelicht, 1 Pappteller, 1 Einweg-Messer
Bemerkung: —
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Daneben kann man selbstverständlich auch noch Specials anbieten, wie z.B.
EHEC-Korb
Einfach ein Korb voller spanischer Schlangengurken. Etwas für die ganz harten Typen, welche ihrer neuen Liebschaft auf ganz besondere Weise imponieren wollen.
Luft-und-Liebe-Korb
Für alle, die beim ersten Rendezvous das Essen einfach überspringen möchten und gleich zur Sachen kommen wollen. Inhalt: Eine Großpackung Kondome, ein Schächtelchen Viagra, Gleitcreme, Pornoheft und zwei Zigaretten für danach.
Für die Kleinen
Am besten eine Junior-Tüte von ………. oder ………. . Damit machen sie dem Nachwuchs eine Freude und mit was anderem sind sie eh nicht ins Freie zu locken.
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Wir hoffen, dass wir ein paar Anregungen geben konnten und wünschen den geschäftstüchtigen Studenten viel Erfolg!
Wenn man in Großstädten wie Berlin oder Hamburg von Problemschulen spricht, meint man bekanntlich damit vor allem Bildungseinrichtungen innerhalb sozialer Brennpunkte. Diese mag es zwar in Bamberg vielleicht auch geben, doch in erster Linie gelten hier für eine solche Bezeichnung andere Kriterien. Die durchschnittliche, bausubstanzliche Situation an den Schulen der Weltkulturerbestadt entspricht einer Mischung aus Wilhelmsplatz und dem abgerissenen Schleusenhaus. Bei der Statik manchen Schulturnhallen-Flachdachs wünscht man sich als Bamberger Schüler wohl sogar auf die Nordtribüne der Stechert-Arena, wo ohne Bedenken normal nur Fans von Gastmannschaften sitzen dürfen. Und auch wenn kritische Themen wie Bildung und Schule im Zweifelsfall immer im Verantwortungsbereich von Bürgermeister Hipelius liegen, lässt es sich OB Starke nicht nehmen, großartige Ideen selbst zu präsentieren.
Über die Pressestelle der Stadt erreichte uns ein Schreiben des Oberbürgermeisters. In diesem schlägt er vor, den Unterricht baufälliger Bamberger Schulen, wie zum Beispiel der Graf-Stauffenberg-Realschule, unter die Kettenbrücke zu verlegen. Das als faktisch reine Fußgängerbrücke ohnehin zu breit geratene Bauwerk biete Sommer wie Winter Schutz vor Niederschlägen, die Temperaturen im Hochsommer sind dort auch erträglicher als in asbestisolierten Flachdachbauten und der Schwimmunterricht könnte direkt vor Ort stattfinden.
Mit dieser Verlegung könnten, so das Stadtoberhaupt weiter, die Kosten des Kettenbrückeneubaus nicht nur deutlich reduziert werden, denn selbst wenn man die Kettenbrückenkosten vom Investitionsstau an Bamberger Schulen abzieht, bleibt ein Plus von ca. 80 Millionen Euro. Und diese 80 Millionen Euro könnten dann für sinnvolle Dinge ausgegeben werden.
Wir empfehlen nun auch dem einen oder anderen Stadtrat Bambergs die Teilnahme am Unterricht unter der Kettenbrücke, denn frische Luft hat noch keiner Gehirnzelle geschadet. Und vielleicht hilft sie bei der nächsten Prioritätensetzung….
Historiker und Archäologen sprechen bereits von einem Sensationsfund. Und auch die Stadtverwaltung äußerte sich bereits erfreut über die Entdeckung. Während der Aufräumarbeiten nach dem Weltkulturerbelauf tauchten – den ersten Einschätzungen nach – historische Stadtmauern auf, die an dieser Stelle bisher weder vermutet wurden noch in irgendwelchen historischen Plänen verzeichnet sind. Die Entdeckung stellt damit die bisherigen Erkenntnisse über die Entwicklung Bambergs völlig auf den Kopf, denn bisher ging man von einer Stadtmauer im Gebiet zwischen Keßlerstraße und Promenade aus.
Nur der Baureferent der Stadt äußerte sich bislang irritiert über den vermeintlichen Fund. Er möchte sich in den kommenden Tagen selbst ein Bild davon machen, ob es sich wirklich um historische Stadtmauern am Wilhelmsplatz handelt.
Tag 1 nach dem Weltkulturerbelauf in Bamberg. Während auf den Straßen, wo gestern noch tausende Läufer unterwegs waren, heute schon wieder ganz normal der Verkehr stillsteht, möchten wir noch einmal zurückblicken auf einige Highlights des Weltkulturerbelaufs 2011, die so kaum in der Lokalpresse zu finden waren.
Parkplätze weg, Läden leer. – Der Niedergang der Innenstadt, vor allem der Bamberger Fußgängerzone, scheint kaum aufzuhalten; zumindest wenn man den Verfechtern der Drive-In-Philosophie Glauben schenkt. Zuletzt entbrannte ein Streit über den Wegfall von weiteren 14 Parkplätzen in der Langen Straße, der laut Stadtmarketing zum definitiven Aus aller Bamberger Einzelhändler führen muss. Doch wer wutentbrannt über Taschenspielertricks der Bamberger Verwaltung tobt, punktet am leichtesten mit eigenen, konstruktiven Vorschlägen zur Verbesserung der Situation in Bambergs Flaniermeile Nr. 8 bis 10, wie der aktuelle Fall beweist.
Warum die Ideen aus der Ferne klauen, wenn das Gute, und in diesem Fall die Lösung, liegt so nah. Was im Bamberger Hafen seit einigen Tagen erfolgreich praktiziert wird, soll nun auch in der Langen Straße ausprobiert werden. Das Stadtmarketing mit seinem Chef Klaus Stieringer hat vorgeschlagen, die Rotphasen der Ampeln deutlich zu verlängern, so dass die Autofahrer genügend Zeit haben, in den Läden der Langen Straße einkaufen zu gehen. Für diese Zeit muss – seinem Vorschlag nach – auch keine Parkgebühr bezahlt werden. Er spricht von einer Rotphase für Autos von 15 bis 25 Minuten. Auch den Kritikern des Parksuchverkehrs würde man mit diesem Konzept Rechnung tragen.
“Das aktuelle Verkehrskonzept rund um Laubanger, Dr.-Robert-Pfleger-Straße, Dürrseestraße und Emil-Kemmer-Straße wirkt erfolgreich. Dort hat jeder Autofahrer nachmittags gute 30 Minuten Zeit, in den anliegenden Geschäften einkaufen zu gehen, bis er weiterfahren kann”, so der Stadtmarketingchef.
Die Stadtverwaltung hält die Verlängerung der Rotphasen für eine nur schwer realisierbare Lösung. Einfacher wäre es, so ein Vertreter der Stadtverwaltung, regelmäßig einen Autofahrer mit Hassfurter Nummernschild in die Lange Straße zu schicken, um ihn dort rückwärts einparken zu lassen. – Die dadurch gewonnene Zeit im Stau dahinter reiche locker für einen ausgedehnten Shoppingnachmittag.
Die Landesgartenschau gewinnt immer mehr an Form und Gestaltung. An einst morastigen Stellen sprießen bereits die ersten Halme, wo sich vor gar nicht allzu langer Zeit ein paar verwahrloste Rehe tummelten, werden Bäumchen gepflanzt und wo vor einigen Jahren noch halbwüchsige Gaustadter Gras rauchten, wird ebensolches angebaut.
Muss ja auch so sein, denn in gut einem Jahr öffnen sich die Pforten zum neuen Bamberger Stadtteil und dann soll ja der ein oder andere Besucher auch etwas zu sehen bekommen.
Kleine Projektgärten sollen dem “i” dann noch das “Tüpfelchen” aufsetzen.
Die Redaktion der RundfunkAnstalten ist der Ansicht, wenn die Landesausstellung schon in Bamberg stattfindet, dann dürfte auch ein Projektgarten “Bier” nicht fehlen, denn was wäre Bamberg ohne sein Hauptnahrungsmittel? Es wäre quasi wie Löcher ohne Käse oder der Papst ohne Rom oder Haar ohne Suppe. – Also geht net!
Falls wir nun einen findigen Kopf auf eine Idee bringen, hier ein paar Gedanken von uns, wie so ein Themengarten “Bier” aussehen könnte:
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Nachdem es erst kürzlich Hunden und deren Besitzern an den Kragen ging, hat sich der Stadtrat nun noch weiteren braunen Problemen der Stadt gewidmet. Rund um die Konzert- und Kongresshalle sollen auf Beschluss des Gremiums nun Plastiktütenspender aufgestellt werden, in denen sich “Bellobeutelchen” befinden. In diese sollen die braunen, stinkenden Hinterlassenschaften aus dem letzten Jahrhundert gepackt werden, die regelmäßig in Bamberg anzutreffen waren. Mit Hilfe dieser zubindbaren Tüten kann bereits auf dem Weg zur Halle verhindert werden, dass sich diese übelriechenden Haufen  ein weiteres Mal im Symphonikerdomizil versammeln können.
Sollte sich dennoch eine üble Tretmine bis in die Konzerthalle durchschlagen können, empfiehlt die Stadt, diese schnellstmöglich in den dafür vorgesehenen Sanitäranlagen zu entsorgen.
Wie eine Pressemitteilung der Stadt zu entnehmen war, stören sich viele Verwaltungsangestellte bei ihren mittäglichen Spaziergängen durch das Bamberger Haingebiet an Hundebesitzern und deren Hinterlassenschaften. Also der HInterlassenschaften ihre vierbeinigen Begleiter. Deshalb weist die Pressesprecherin der Stadt deutlich darauf hin, dass diese stinkenden Haufen dort natürlich sofort zu entfernen sind. Doch natürlich möchte die Stadtverwaltung nicht das Gefühl vermitteln, nur maßregeln zu wollen. Deshalb bietet sie allen Hundebesitzern folgenden Kompromiss an: Nutzen Sie statt dem Haingebiet einfach die Stadtteile Bug, Wildensorg, Gaustadt, Gartenstadt und die Gereuth.
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