23.02.2012, 05:44 Uhr

OB-Wahl in Bamberg – Unsere eigenen, nahezu repräsentativen Umfrageergebnisse

Der Wahltag rückt näher. Und mit ihm fast unendliche Spannung, wer am Ende das Rennen um den OB-Sessel macht. Fast täglich gibt es neue Skandälchen, Enthüllungchen und Behauptungchen, die sich die OB-Kandidaten im Wahlkampf gegenseitig vor die Füße pusten.

Nachdem sowohl der Fränkischen Tag als auch das Wobla inzwischen eigene Umfrageergebnisse veröffentlicht haben, stehen auch wir unseren Lesern gegenüber in der Pflicht, Ergebnisse zu präsentieren, die zwar – genauso wie bei Wobla und FT – wohlweislich ebenso wenig repräsentativ, aber nach bestem Kabarettisten-Wissen und -Gewissen unter reellen Bedingungen bei der Bamberger Bevölkerung abgefragt wurden. Diese möchten wir Ihnen natürlich auf keinen Fall vorenthalten.

Wir fragten:

  • Welcher der Kandidaten ist Ihnen persönlich am sympathischsten?
  • Welcher Kandidat erfüllt Ihre Erwartungen erwartungsgemäß wahrscheinlich am besten?
  • Welchen Kandidaten würden Sie wählen, wenn heute, nächste Woche oder in zwei Wochen OB-Wahl wäre?
  • Wen haben Sie schon mal bei offiziellen Anlässen der Stadt Bamberg gesehen?

Bitte nennen Sie nur einen Namen!

Wir möchten an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass wir die Antworten “Paul Röhner” (2%), “Herbert Lauer” (3,5%), “Wolfgang Heyder” (5000 Freaks) und “Personalunion aus Klaus Stieringer und Michael Ehlers” (2 Stimmen) nicht gelten lassen konnten.

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Holen Sie sich Ihre OB-Wahlkampf-Debatte nach Hause!

Sie sind politisch interessiert? Sie möchten die Debatte um den richtigen Oberbürgermeister für Bamberg vorantreiben? Sie haben genug von glatten Standardantworten auf brav vorbereitete Standardfragen? Doch die drei OB-Kandidaten stehen für Sie und Ihre Veranstaltung nicht bereit?

Dann holen Sie uns!

Am gestrigen Abend fand die erste Debatte zwischen den drei Kandidaten um das Amt des Oberbürgermeisters in Bamberg statt. Die Mediengruppe Oberfranken (Der Effdee halt) hatte Bambergs Bürger eingeladen, gut zwei Stunden hörig den wundersamen Ausführungen der drei Amtsaspiranten zu lauschen, die zu Fragen Stellung bezogen, die an Spannung so manche hiesige Theaterinszenierung überboten.

Wenn Sie alles anders und vor allem besser machen wollen, melden Sie sich bei uns! – Je nach Gage kommen wir allein, zu zweit oder zu dritt, mit Figuren oder ohne, und geben – im Namen der jeweiligen Kandidaten – auch keine anderen Antworten als diese selbst. Gerne sind wir auch bereit, spontan selbst die kritischsten Fragen aus dem Publikum zu beantworten.

Gegen Aufpreis bewerfen wir uns auch gerne gegenseitig mit Bierdeckeln, beleidigen das Publikum, die jeweiligen Gegenkandidaten oder den Moderator, halten uns an keine Redezeitvorgaben und verlassen notfalls auch wütend den Saal. Nur ein Quiz machen wir auf gar keinen Fall mit! – Aber egal, was Sie buchen, für gute Unterhaltung wird auf jeden Fall gesorgt! Für Anfragen und Angebote richten Sie Ihre eMail bitte an info@figurenkabarett.de.

Die RundfunkAnstalten Franken auf Kandidatensuche

Kein ganzes Jahr bleibt mehr Zeit bis zur nächsten Oberbürgermeisterwahl. Während die SPD wohl grundsätzlich hinter dem amtierenden OB Andreas Starke steht, weiß man bei der CSU bisher nur, wer es sicher nicht machen will oder soll. Grüne und Freie Wähler wollen wohl, so sieht es aus, die Sommerpause nutzen, um noch einen aussichtsreichen Überraschungskandidaten zu malen.

Die Redaktion der RundfunkAnstalten Franken möchte die ruhigere Sommerzeit dazu nutzen, um selbst mögliche Kandidaten zu finden und sie in unregelmäßiger Folge sachlich und journalistisch sauber hier auf unserer Webseite vorzustellen. Ob diese am Ende wirklich im Wahlkampf gegen Andreas Starke um den berühmten Bamberger Thron kämpfen, bleibt abzuwarten, doch Chancen dürften alle unsere Kandidaten wohl sicher haben.

Unser erster Kandidat ist Georg (Schorsch) Dotterweich.

Wir trafen ihn zu einem kurzen Interview in einer berühmten Bamberger Brauereigaststätte.

Schorsch Dotterweich. - OB-Kandidat 2012?


RAF: Sehr geehrter Herr Dotterweich, …

G.D.: Sie könna ah Schorsch soong..

RAF: Lieber Schorsch! – Sie wollen also Oberbürgermeister werden?

G.D.: Wos hast wolln? Ich hob hald ghört, dess die kann annern alsn Starke findn, naja, und nocherd hob ich mer gedochd, dess ich des notfalls ah machen könnert.

RAF: Notfalls?

G.D.: Naja, mein Draumberuf is des net unbedingt. Am liebstn hädd ich ja mei Ruh. Obä ich hob ah ghört, dass mer die scho ah hod als OB. Für’s stressicha Zeuch hod der Starke ja ah zäm Beispeil sein zweidn.

RAF: Bürgermeister Hipelius.

G.D.: Naa, ich maan den Lauer.

RAF: Der sitzt nur noch einfach so im Stadtrat.

G.D.: Mer däff einfach so im Stodtrod hockn?! – Macht ah nix, bei mir krächerd der scho widder wos zäm doh.

RAF: Und was wären ihre politische Ziele für die ja doch recht lange Amtszeit von 8 Jahren?

G.D.: Waaß ich doch etz nuch net. Müsstmer dann halt mol schaua. Ich hob mer überlecht, des vielleicht der Starke des donn nuch a weng mit mir gemeinsam machn könnt, bis ich halt waaß, wer und woss und wo. Maana Sie, der kennt sich doh überhaupts aus?

RAF: Vielen Dank für das Interview!

G.D.: Däff ich nuch jemandn grüßn?

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