06.02.2012, 02:51 Uhr

Neuer Namensgeber gesucht

Als im Jahre 2000 in der Forchheimer Straße eine Multifunktionshalle für Sportevents, Konzerte und Messen eröffnet wurde, gab man ihr den Namen Forum. Vor vier Jahren hat sich ein zugkräftiger Werbepartner aus dem Bereich Sportbekleidung gefunden und das Forum wurde kurzerhand in JAKO-Arena umgetauft. Doch kaum hat man sich an diesen Namen gewöhnt, steigt der Sponsor aus. Bis Juni noch soll die Halle den Schriftzug des Geldgebers tragen. Und dann?
Ob sich vielleicht die Hochtief-Gesellschaft dazu hinreißen lässt, nachdem schon die Betreiberoptionen flach vielen? Mit dem Namen könnte sich auf jedenfall die Basketballmannschaft gut identifizieren.
Oder biedert sich eventuell die Bäckerei Gramms an, nachdem sie schon beim ehemaligen Volksparkstadion den Kürzen zog?
Vielleicht wäre ein ortsansässiger Sponsor tatsächlich die beste Lösung. Jemanden, mit dem die Hallenbesucher auch etwas anfangen können. Einer aus dem Volk. Einer von uns.
Wir hätten da schon mal folgende Vorschläge:

  • Metzgerei Kalbs Schlachtschüssel
  • Schlenkerlas Schweiß-Schwemm’
  • Nickles Bürstenkammer
  • Dr. Schellerers Krankenhölle
  • Seels Rundstück-Blech
  • Kochlöffels Fast-Foot-Forum
  • Kaspar Schulz’ Hexenkessel
  • Spezial-Spielplatz
  • Dr. Pfleger-Pfuhl
Auch dies wäre ein Vorschlag unsererseits.

Auch dies wäre ein Vorschlag unsererseits.

Initiativbewerbung – Bitte beachten!

Liebe Leser,
heute ging bei uns folgende Bewerbung ein. Wir bitten dringendst um Beachtung, vielleicht wissen Sie ja einen freien Trainerposten.
Danke!
Die Redaktion


Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie suchen einen schon relativ erfolgreichen Trainer für Ihre Fußballmannschaft? – Dann sind Sie bei mir genau richtig.

Nach einer Umorientierung meines bisherigen Arbeitgebers sowie der schlechten Wirtschaftslage stand mir mein Arbeitsplatz plötzlich nicht mehr zur Verfügung. Deshalb bewerbe ich mich nun bei Ihnen.
Ich biete neben meinen hervorragenden Kenntnissen und meiner langjährigen Erfahrung vor allem politischen Einfluss und Geschick beim Fordern von neuen Stadien inklusive Peripherie. Gerade auf diesem Gebiet habe ich schon kleinsten und unbedeutendsten Fußballmannschaften zu einer Generalsanierung der Spielstätte verholfen. Meine Ziele reichen von Klassenerhalt bis Aufstieg, ich bin da recht flexibel. Fußballwettbetrügereien konnten mir bisher nicht nachgewiesen werden. Mein bestes Argument dagegen ist unser aktueller Tabellenplatz.

Sollten Sie momentan keinen Job zu vergeben haben, würde ich mich halt engagiert um meine politische Laufbahn kümmern.

Vielen Dank!

Bamberger Weihnachtsgedanken (2008)

Zur Einstimmung auf die Weihnachtsgedanken 2009, hier die Ausgabe aus dem vergangenen Jahr (Anm.d.Red.):

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Also, des Jahr war ja mal wieder schnell vorbei. Für Bamberg, genau genommen, viel zu schnell. Hätte unsere fränkische Provinzstadt ein paar Tage mehr g’schenkt gekriegt, hätt’ man noch mehr prominente Besucher unterbringa könna. Der Gysi war da, der Goppel war da, der Beckstein war da, die Merkel war da, der Dalai Lama war da, der Nowitzki war da, die NPD war da – also alle mit „Rang und Namen“ und „Drang zu Dramen“. Na schön, fast alle.
Wieso war eigentlich der US-Präsidentschaftskandidat net in Bamberg? Die Berliner hab’n doch eh bloß `rum gezickt und wollten ihn net vor dem Brandenburger Tor sei Red’n halten lassen. Also, wir hätten ihm gerne am Torschuster a Rednerpult hing’stellt.
Und der Papst? – Also angedacht war doch da a Besuch, oder net? Vielleicht wollte er ja auch nur das Domordinäriat nicht besuchen, weil er sonst zu den Vorkommnissen im Ottonianum befragt worden wär’. Dabei hat unser Sex…- äh Ex-Domkapitular doch nur seine Wirkungsstätte wörtlich genommen. Ottonianum : Ottos neue intime Ausbildung naiver unschuldiger Männer.

Apropos, wo steckt denn eigentlich gerade unser Erzä? Gibt’s den noch? Seit dem Weltkulturerbe-Gerenne ist der doch wie vom Kopfsteinpflaster verschluckt. Oder hat er sich in sei ruhiges Kämmerlein zurückgezogen und tüftelt gerade an einem Bamberg-Krimi? Also, von ihm würde jedenfalls noch einer fehlen. Was ist das eigentlich gerade für eine Epidemie, dass jeder Bamberger B- und C-Promi einen Thriller schreiben muss? Die Touristen trauen sich ja bald nimmer in unsere Stadt. „Das Haus am Nonnengraben“, „Tod in Klein-Venedig“, „Eine Leiche im Gärkeller“, „Mord im Sand“. – Huuhh, da wird’s einem ja ganz anders. So schlimm geht’s ja net amol am Frankfurter Bahnhof oder in Berlin Wedding zu. Jetzt kommen bestimmt bald noch so Schmoeker wie, „Der Zinker Wörth“, „Der schwarze Dabb“ oder „Sponsel – Der Frosch ohne Maske“. Dabei finde ich dass einzige Kriminelle in Bamberg die Verkehrssituation im Haingebiet. Verkehrsregeln gibt es do ja net, außer Rechts vor Links – und des wird hier auch eher politisch g’sehen. Kurzum: Bamberg braucht keine Krimis mehr. Schreibt doch mal paar Gruselschocker oder Arztromane!

Heilichers, fast hätt’ ich’s vergessen: Den Krischker sei Tasch’n woär weg. Aber jetzt hat er sie ja wieder. Sogar gleich drei Stück hat er zurückgekriegt. Ist der Fall eigentlich auch in „XY“ ausgestrahlt worden? – Na, auf jedenfall war’s groß und breit und immer präsent im Effdee. Aber eine g’scheite Kulturwerbung bringen sie net hin.
Jaja, unser Stadt und ihra Promis. Die Heidi Friedrich lässt sich mit ihra Möps ablichten, als wenn’s net so scho schlimm genug wär’, und der Mäc Härder will jetzt „König von Franken“ werden, dabei langt’s mit seina Jonglierkünste grod amol zum Hofgaukler. Vom schwindigen Gerd hat man heuer gar nix g’hört. Oder steht der scho bei Madame Tussaud? Mit was der alles ei’g’schmiert is, schaut er doch eh aus wie a Wachsfigur.

200 Jahre E.T.A.Hoffmann in Bamberg. Na, des ist doch mal wieder ein Ereignis. Für das, dass er damals als Musikdirektor net gerade geglänzt hat, wird er jetzt ganz schön groß geehrt. Und das leider nicht nur mit eigenen Stücken. Ach, was kann sich da das Bamberger Künstlertum wieder austoben. Wir werden auch dies überstehen. Was mich mehr beunruhigt ist das Jubiläum im nächsten Jahr: 20 Jahre Lewandowski in Bamberg. Ich ahne Schlimmes.

Kommen wir zu einem erfreulicheren Thema:
„Heiderdei !“ – mein absolutes Lieblingswort des Jahres. Warum? – Na, „Haider die“. Kurzum, Österreich ist etwas weniger braun geworden. Ein buntes Ableben, finde ich: Brauner Politiker, fährt blau durchs Grüne, sieht rot und dann wird’s schwarz.

Wo wir gerade bei schwarz sind:
Bleibt es jetzt eigentlich beim „Weißen Haus“? Oder bekommt der Sitz des neuen Amichefs einen frischen Anstrich? Heißt es dann vielleicht demnächst in den Nachrichten: „US-Präsident Obama empfing in der Schwarzen Baracke die Deutsche Bundesdackeldame?“

Das Schwarze Bayern hat dagegen einen leichten Gelbstich bekommen. Obwohl ja durch den Kauf der BayernLB auch ein wenig blau mit neispielt. Heißt es jetzt eigentlich noch Freistaat Bayern oder doch eher Freibank Bayern. Also passen würde es ja: Nach dem Beschau wurde die Bank als bedingt tauglich eingestuft. Nur mit der Verwertung älterer Tiere hapert es etwas.
„Seehofer“, find ich, ist jetzt auch net gerade ein typisch bayerischer Name, oder? Auf jedenfall schaut er nicht bayerisch aus. Unter einem rustikalen Landesvater stell ich mir was anders vor.
Vor einem bayerischen Ministerpräsidenten muss man doch a weng Angst haben. Also, da haben wir scho ganz andere Kaliber g’habt. Vom Strauß seiner Erscheinung hat man das Gruseln gekriegt, vom Beckstein seim Grinsen hat man gezittert und beim Stoiber ist einem scho Himmelangst word’n, wenn er bloß sei Mài aufg’rissen hot.
Aber der Seehofer…?! – I waaß net. Des einzige was bei ihm an Bayern erinnert ist sei Föhn-Frisur.

Aber was kümmern wir uns um Bayern. Wir leben ja Gott-sei-Dank in Franken.
Genauer gesagt – in Bamberg!
„Bamberg – die Wetterstadt“
Also von Unwetterkatastrophen bleiben wir ja weitestgehend verschont, bis auf einen plötzlichen Wintereinbruch Ende November. Wer konnte damit auch rechnen, wo doch die Erderwärmung den Schnee eigentlich schon in die Analen g’schrieben hat.
„Bamberg – die Bierstadt“
Von ursprünglich 65 Brauereien sind jetzt noch 9 übrig geblieben. Ich meine, das langt auch. Stellen Sie sich mal vor, es wären immer noch 65. Das wären 1 ¼ Bockbieranstiche in der Woche. Theoretisch. Denn praktisch findet die Starkbiersaison ja nur im Oktober und November statt. Das würde bedeuten, dass täglich ein Anstich wäre. – Hm, vielleicht doch kein so schlechter Gedanke. Aber jetzt wo die Politiker gegen das Komasaufen vorgehen wollen, bleibt’s wohl doch nur Utopie.
„Bamberg – die Weinstadt“
Wir werden sehen…
„Bamberg – Weltkulturerbestadt“
Schon wieder eine neue Figur für den Skulpturenweg. Wieso man ausgerechnet von dem Lüpertz was nimmt. Den seine Teile leiden doch bekanntlich an Osteoporose. Des Ding vorm Alten Rathaus hat doch vor zwei Jahren net amol die Ausstellung überstanden.
„Bamberg – die Brückenstadt“
Zu dem Thema möchte ich mich jetzt nicht äußern.
„Bamberg – ist bunt“
Zuerst hab ich ja gedacht „Hm, die Fronleichnamsprozession wird ah immer mehr zum Event“, dabei war das die Demo gegen den NPD-Parteitag. Soviele Mitgänger hätt’ sich der Schick zwei Tage vorher bestimmt a gewünscht.
„Bamberg – Freak City“
Soso – einen Quakenbrücker haben wir jetzt als Trainer. Eigentlich viel zu sympathisch für die Bamberger Basketballszene. Zumindest werden wir mit ihm im nächsten Jahr der Meister der Herzen.

Mist, jetz is mei Blatt zu End. Na, es langt aber auch.
Ich hoffe für alle, das des Weihnachten so schnell wie möglich wieder `rum geht und
wünsche jedem, dass er net nein Winterblues fällt. A gut’s Neu’s!

Vorsicht vor organisiertem Betteln!

Es mehren sich Beschwerden bei der Stadt über Bettler im Stadtgebiet Bamberg. Deshalb beschäftigte sich gestern auch der Sicherheitsbeirat der Stadt mit diesem Thema. Was sich früher auf die Fußgängerzone und die Altstadt beschränkte, dehnt sich heute über alle Stadtviertel Bambergs aus. Banden schleusen demnach seit einigen Tagen auch Gruppen von vermeintlichen Bettlern auf den Parkplatz der Jako-Arena, wo diese in auffällig orangen Westchen von Auto zu Auto rennen und um zwei bis drei Euro bitten. Der Sicherheitsbeirat warnt Autofahrer in diesem Zusammenhang davor, das Fenster herunterzukurbeln. Es wird empfohlen, keinen Kontakt mit diesen Männern aufzunehmen und sie auch nach Verlassen des Fahrzeuges weitestgehend zu ignorieren.

Die Krise der Brose Baskets und ihre Folgen

Das waren noch Zeiten anno 2005 und 2007, als sich die Bamberger Basketballmannschaft am Maxplatz (und nicht nur hier) als Deutscher Meister feiern ließen. Jetzt allerdings befinden sich die Bamberger Vorzeigesportler auf dem absteigenden Ast. – Ist es ein Formtief?
Fit schauen die Jungs ja eigentlich aus. Aber am Ende zählt eben das Ergebnis. Schon lange vor dem Schlusspfiff verließen gestern reihenweise die Fans die JAKO-Arena, um sich vergnüglicheren Dingen zu widmen. Auch Wolfgang Heyder wäre am liebsten gegangen, aber als Manager kann man das natürlich nicht bringen.
Als Hallenmanager fragt man sich schon, ob es das noch bringt. Was nützt in der Zukunft eine mittelprächtige Zweitligamannschaft, wenn die Zuschauer aus bleiben!?
Trainerwechsel oder Spielerwechsel? Ob das die Lösung ist!?
Warum denn nicht gleich Mannschaftswechsel? In Bamberg muss es doch noch andere Sportgruppen geben, die auch so eine Halle verdient hätten.
Wie wäre es denn zum Beispiel mit der Unterwasserrugbymannschaft des Tauchclubs Bamberg. Neben zahlreichen Preisen in nationalen und internationalen Wettkämpfen, gewannen die Jungs 2007, 2008 und 2009 die Deutsche Meisterschaft. Und wo ist das Zuhause der Atlethen? Hallenbad Forchheim, Südbad Nürnberg, Freibad Zapfendorf – na super!
Wieso gibt man so einer Mannschaft, die dermaßen auf Erfolgskurs schwimmt, nicht eine adäquatere Spielstätte?
Man kann ja ruhig weiterhin den Brose Baskets (oder wie immer sie nach dem Abstieg heißen mögen. Vielleicht Gramss-Brösels) oder den Eschenbacher Volleys die Spiele in der Arena erlauben, aber man sollte eine so teure Spielstätte auch den wirklich erfolgreichen Sportlern zur Verfügung stellen.
Und die Halle wäre doch schnell dafür geflutet. Käme halt auf den Hauptsponsor an, mit was die Arena befüllt wird. Würden es die Stadtwerke, könnte man das überschüssige Grundwasser der Bambados-Baustelle dafür verwenden. Wäre es die Brauerei Keesmann, könnte das beliebte Herren Pils zum sportlichen Erfolg beitragen (was den Spielern wahrscheinlich auch lieber wäre).
Nun Herr Heyder, denken Sie mal drüber nach! Es gibt in Bamberg nicht nur Basketball. Und wie man die letzten Wochen über beobachten konnte, selbst das nicht so richtig.

Unterwasserrugby - bald auch in der JAKO-Arena?

Unterwasserrugby - bald auch in der JAKO-Arena?

Proteste gegen Flutlicht – Fans rebellieren

Während die Vereinsführung fest an der Forderung von Flutlicht für die kommende Saison festhält, laufen die Fans des 1. FC Eintracht Bamberg bereits dagegen Sturm. Alle 12 Dauerkartenbesitzer haben sich zusammengetan und in einem Brief an die Vorstandschaft sowie die Stadt ihren Unmut über die Millioneninvestition erklärt. “Da der Klassenerhalt ohnehin schon vom Tisch ist”, so in dem Schreiben, “sollte der Verein den Verzicht erklären und die Stadt das Angebot zurückziehen.”

Aufnahme vom letzten Heimspiel der Bamberger.

Aufnahme vom letzten Heimspiel der Bamberger.

Der Ärger der Fans ist verständlich, denn immerhin kostet das neue Flutlicht bei durchschnittlicher Zuschauerzahl von 25 Personen (zzgl. Trainer und Ersatzspieler) pro Zuschauer und Spiel für die kommende Saison umgelegt ca. 4000,00 EUR. Bereits jetzt gehen deshalb Anfragen vo Hartz-4-Empfängern ein, die sich die Augen zuhalten wollen und dieses Geld lieber bar kassieren würden. Wie uns bekannt wurde, fordert eine Gruppe Obdachloser inzwischen auch anständige Beleuchtung auf der Wiese hinter dem P&R-Parkplatz am Heinreichsdamm. Laut eigener Angaben kommen zu den Fussballspielen dort, die normalerweise Sonntagnachmittag stattfinden, regelmäßig rund 50 Zuschauer. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 90 EUR. Gefordert wären hier nur vier Halogenstrahler mit Stativ.

Stichwort “Augen zuhalten”. Der oben genannte Brief der Fans endet mit dem Satz “Man ist wegen der momentanen Spielqualität recht froh, dass die Beleuchtung so schlecht ist. Man will das alles gar nicht so genau sehen….”

Aufruhr der Arena-Parker

Einen Besuch in der JAKO-Arena kann sich nun bald ein normal Sterblicher wahrlich nicht mehr leisten. Für eine Dauerkarte der Bamberger Basketballmannschaft darf man schon fast ein halbes Monatsgehalt hinblättern und Konzertkarten kann man sich nur noch von der Verwandtschaft auf Weihnachten wünschen, sofern man eine Großfamilie hat und diese zusammenlegt.
Aber daran hat man sich ja schon fast gewöhnt. Doch jetzt verlangen die Betreiber der Halle ab Sonntag auch noch Parkgebühren?
So ist es!
Und deshalb gingen einige Fahrzeughalter, welche regelmäßig den Parkplatz während eines Events nutzen, auf die Barrikaden.
Es hagelte Proteste. “Wieso müssen nur die Autofahrer zahlen?”, “Wir haben doch zusätzlich schon die Benzinkosten!”, “Die anderen werden sogar noch gratis zur Halle geschüttelt.”.
Solche Sätze machten die Verantwortlichen nachdenklich.
Und so beschloß man, dass auch die Unmotorisierten ihren Obolus leisten sollen. Aber wie?
Die Lösung war schnell auf dem Tisch:
Zunächst wird an jedem Arena-Sitzplatz eine Art Parkuhr angebracht.
Die Parkplatzbesetzer bekommen beim Lösen ihrer Parkzeit einen Chip ausgehändigt, welchen sie in der an ihrem Platz vorhandenen Parkuhr einwerfen. Der Autofahrer kann sich nun für die Dauer der Veranstaltung gemütlich zurücklehnen und den Abend genießen.
Die anderen, welche keinen Autostellplatz vor der Halle benötigen, müssen alle 10 Minuten ihre “Sitzuhr” mit fünfzig Cent füttern. Falls man keine Münze nachwirft, ertönt ein akustisches Signal mit einer Lautstärke von 140 dB. Der Vorteil am “Nachwerfen” ist, dass man seine Zeit nicht absitzen muss, z.B. wenn die Bamberger Basketballer mal wieder mit 30 im Rückstand liegen.

Die "Sitzuhren" für die erste Reihe wurden bereits angebracht.

Die "Sitzuhren" für die erste Reihe wurden bereits angebracht.

EILMELDUNG – 1. FCE gegen 1. FCN ins Atrium verlegt!

Schon im Frühjahr blamierte sich die Stadt Bamberg, als der FC Bayern München in Weismain auswärts gegen den 1. FC Eintracht Bamberg antreten musste. Nun erleben alle Fußballfans ein bitteres Déjà-vu. Wie das Ordnungsamt der Stadt Bamberg bei Prüfungen vor Ort festgestellt hat, kann auch das für Freitag geplante “Franken-Derby” wegen irgendwelcher Mängel einer Würstelbude nicht im neuen Fuchsparkstadion nicht stattfinden. Aber es wurde kurzfristig eine gute Lösung gefunden: Diesmal möchte man keinem Fan eine 40km-Reise zumuten. Deshalb wird das Spiel in das momentan schwächelnde Atrium am Bahnhof verlegt. Da sich beide Vereine momentan ohnehin in einem Formtief befinden und ihre jeweils letzten Spiele mit 3:0 bzw. 4:0 verloren haben, braucht sich auch das Centermanagement keine Sorgen um die Inneneinrichtung zu machen, da es wohl eher nicht zu gefährlichen Torschüssen kommen wird. Das Spiel findet unter der Glaskuppel statt. Zum “Atrium-Stadionsprecher” wurde einer der Hausmeister ernannt.
Übrigens hat das ganze noch einen weiteren Vorteil: Wem das Spiel zu langweilig wird, dem empfehlen wir einen Kinobesuch.

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