05.09.2010, 07:43 Uhr

Interview zum Musikkabarettprogramm “Bamberg basst scho!”

Liebe Leser,
unser erreichen täglich zahlreiche Fragen zu unserem Programm “Bamberg basst scho!”, das am 17. August, also nächsten Dienstag um 20 Uhr Premiere im ATRIUM feiert.
Deshalb traf der eine Teil unserer Redaktion den anderen, um pikante und interessante Details über das Programm herauszufinden:

Albert Herrnleben
Sind da auch Skelodas-Hits dabei ?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja! – Unser Publikum darf sich auch auf viele Skelodas-Hits freuen.

Albert Herrnleben
Und auch gut gesungene Lieder?

Florian Herrnleben
Schlechter als bei den Skelodas kann’s nicht werden. Ich hab von denen gelernt…

Florian Herrnleben
Achso, … und Hannes gleichts aus. :)

Albert Herrnleben
Und machen da auch Figuren mit?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser auch für meine Antwort. Diese lautet: Ja! – Unser Publikum darf sich auch auf einige bekannte Holzköpfe rund um den Bamberger Kasperl freuen.

Albert Herrnleben
Und das ist also wieder im Atrium, oder?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja! – Unser Publikum darf sich auf tolle Stimmung in unserem tollen Theater im tollen ATRIUM freuen.

Albert Herrnleben
Muss man da was Besonderes anziehen? – Also, ich meine, ist ja ein Liederabend!?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja, es ist ja ein Liederabend.

Albert Herrnleben
Der Pianist ist ja ein Kölner, hab ich gehört. Versteht man den trotzdem?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja! – Unsere Sprache ist die Musik. Und dieser Abend dient ja auch der Völkerverständigung.

Albert Herrnleben
Gibt’s auch was zu Trinken oder muss man sich sein Bier selber mitbringen?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja, natürlich. Aber wer möchte, kann den drei Künstlern des Abends Whisky mitbringen. Möglichst Singlemalt und älter als 12 Jahre.

Albert Herrnleben
Also Jim Beam oder Jack Daniels?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja, der geht notfalls auch. Damit putzen wir dann das Klo.

Albert Herrnleben
Blöde Frage mal zwischendurch: Steht am 17. August das Atrium eigentlich noch?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja. Aber wahrscheinlich wirds wegen des Zuschaueransturms ohnehin ein Open-Air auf dem Bahnhofsvorplatz.

Albert Herrnleben
Wieso nicht gleich in die JAKO-Arena?

Florian HerrnlebenGut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Zu klein. (Könnten wir bitte bei Entscheidungsfragen bleiben?)

Albert Herrnleben
Ok. – Gibt es an diesem Abend auch Alternativen? Also, ich meine, ist kulturell noch was Spannenderes in Bamberg geboten?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Nein. Außer Grashalmezählen am Wilhelmsplatz findet nichts statt.

Albert Herrnleben
Hm. – Na schön. – Und was muss man sich nun genau unter dem Programm vorstellen?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja.

Albert Herrnleben
Wieso muss da extra ein Pianist aus Köln eingeflogen werden? Gibt es in Bamberg nichts Gleichwertiges bzw. Besseres?

Florian Herrnleben
Das sind zwei Fragen auf einmal. Das zählt nicht.

Albert Herrnleben
Wieso muss da extra ein Pianist aus Köln eingeflogen werden?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Er wird nicht eingeflogen.

Albert Herrnleben
Ah ok. – Kann man denn für dieses Projekt keinen gleichwertigen oder sogar besseren Pianisten aus Bamberg nehmen?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Nein. Musik ist ja kein Handwerk, sondern eine Kunst. Der Funke muss ins Publikum überspringen, und das funktioniert eben nur in der richtigen, eben in dieser Konstellation. Zudem: Es geht um Völkerverständigung. Da kann man doch keinen Pianisten aus Strullendorf nehmen…

Albert Herrnleben
Was heißt Konstellation? Nur DER Pianist kann im Atrium spielen?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja, nur als Kirchenmusiker kommt man mit solchen Zuschauerzahlen klar.

Albert Herrnleben
Trinkt der Pianist vor dem Auftritt Kölsch oder Bamberger Bier?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Vor dem Auftritt trinkt er Wasser. Während dem Auftritt trinkt er Schlenkerla.

Albert Herrnleben
Wow, scheint ja doch ein guter Pianist zu sein. – Ich habe gehört, dass er schon mit Kathy Kelly auf Tournee war. Kommt dann die ganze Kelly-Family auch zum Zuschauen?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Zu dieser Frage darf ich leider keine Stellung beziehen.

Albert Herrnleben
Und wer macht da jetzt nochmal alles mit?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Hannes, Du, ich, Fredy (der Techniker), Line (die Kassendame und meine Lebensabschnittsgefährtin) und das Publikum. Ja, das Publikum wird eingebunden.

Albert Herrnleben
WAAS?? – ICH?? Ist ja schön, dass ich das auch mal erfahre. Und Publikum auch?? – Na, subber! Dachte es wird ein gemütlicher Abend. Gibt es da ne Probe vorher, oder läuft das so ab wie immer?

Florian Herrnleben
Alles wie immer. Das Publikum kommt ja auch zum ersten Mal .. Was will es dann erwarten?

Vielen Dank für das Interview!


Überraschende Umfrageergebnisse zur Parkplatzsituation in der Bamberger Innenstadt

Vor einigen Tagen wurde eine Studie der Universität Bamberg zur Parkplatzsituation in der Innenstadt veröffentlicht. Du Studie brachte folgende, teils überraschende Ergebnisse ans Tageslicht:

  • Leute, die mit dem Auto in die Innenstadt kommen, wohnen meistens außerhalb der Innenstadt.
  • Leute, die kürzer in der Innenstadt sind, geben grundsätzlich weniger Geld aus als Leute, die länger in der Innenstadt sind.
  • Leute, die nicht mit dem Auto in die Innenstadt kommen, brauchen keinen Parkplatz.
  • Leute, die mit dem Bus in die Innenstadt gefahren sind, kaufen üblicherweise keine schweren Einrichtungsgegenstände, z.B. Waschmaschinen.
  • Leute, die im Gewerbegebiet Hallstadt einkaufen, können nicht gleichzeitig in der Innenstadt shoppen gehen.
  • Leute, die Sonntags mit dem Auto in die Innenstadt kommen, wollen meistens nichts einkaufen.

Als nächstes wollen sich die Studenten der Otto-Friedrich-Universität damit beschäftigen, ob zwischen dem Weihnachtsmarkt und der Adventszeit ein Zusammenhang besteht.

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Dementis zum Montag – Ausgabe 43

  • Es stimmt nicht, dass Jürgen Drews dauerhaft zur Verschönerung des Maxplatzes beitragen soll.
  • Es stimmt nicht, dass zum Konzert der Dorfrocker nur einheimische Landwirte Zutritt hatten.
  • Es stimmt nicht, dass die Uni Bamberg überraschend festgestellt hat, dass Parkdauer und ausgegebenes Geld in direkt proportionalem Verhältnis steht.
  • Es stimmt nicht, dass man am Wilhelmsplatz selbst mitgebrachtes Gras konsumieren darf.
  • Es stimmt nicht, dass die JAKO-Arena bald STARKE-Arena heißen soll.
  • Es stimmt nicht, dass man sich für die Toilettenwägen an der Sandkirchweih schon jetzt Platzkarten reservieren muss.
  • Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke nun von IKEA fertig gebaut werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass das Liederprogramm “Bamberg basst scho” die Einstimmung auf den Kölner Karnelval ist.

Bamberg basst scho!

Live-Musikkabarett mit Florian Herrnleben und Johannes Speckamp

Es ist ein Experiment der ganz besonderen Art: Am 17. August um 20 Uhr stehen Florian Herrnleben und Johannes Speckamp erstmals gemeinsam auf der Bühne. Im Theater der Puppenbühne Herrnleben (ATRIUM Einkaufszentrum) möchten die beiden Künstler einen Abend lang mit fränkischem Musikkabarett unterhalten.

Den einen kennt man seit einigen Jahren eigentlich als Darsteller des Bamberger Kasperls. Der andere ist der Bühnenkomponist und Hörspieltonmeister der Puppenbühne Herrnleben, in die der berühmte Bamberger Holzkopf gehört. Die Rede ist von Florian Herrnleben und Johannes Speckamp. Nach vielen Studioproduktionen haben sich die beiden Multitalente nun entschieden, erstmals live gemeinsam aufzutreten. Der Bamberger und der Erftstädter werden einen Abend lang mit vielen eigenen Liedern aufwarten, von denen man das eine oder andere vielleicht auch schon aus den Programmen von Herrnlebens Figurenkabarett und dessen Showband „Skelodas“ kennt, das seit Beginn des Jahres auch im ATRIUM am Bahnhof beheimatet ist. Das Publikum darf sich auf kabarettistische, satirische und manchmal auch nur einfach nur lustige Songs der beiden Bühnenprofis freuen.

Die Zusammenarbeit der beiden Künstler begann schon vor einigen Jahren:
Seit dem Jahr 2007 produzieren sie gemeinsam die vielen Hörspielgeschichten um den Bamberger Kasperl, die die Seniorchefs der Puppenbühne Wolfgang und Elisabeth Herrnleben schreiben. 2008 waren Florian Herrnleben und Johannes Speckamp „auf Deutschlandtournee“, um im ganzen Bundesgebiet prominente Sprecher wie Bastian Pastewka und Dirk Bach für Kasperlhörspiele aufzunehmen. Und auf den langen Autofahrten entstanden die ersten Ideen, gemeinsam auch Musik zu machen. Zuerst konzentrierten sich beiden auf die Studioarbeit und veröffentlichten vor genau einem Jahr ihr erstes Album „Hey, Kasperl!“, das mit frischer Kindermusik, getextet von Florian Herrnleben und komponiert von Johannes Speckamp, zum Dauerbrenner in Bambergs Kinderzimmern wurde. 2009 und 2010 schrieben sie außerdem die offiziellen Sandkerwasongs für die Bamberger Kirchweih. Ihre Bühnenarbeit lief bisher aber immer getrennt. Während Florian Herrnleben unzählige Auftritte als Bamberger Kasperl und mit Herrnlebens Figurenkabarett verzeichnen kann, tourte der studierte Kirchenmusiker als Pianist unter anderem mit Kathy Kelly durch Deutschland und Österreich.

„Doch irgendwann zieht es einen dann auch mal gemeinsam raus auf die Bühne….“

Und so singen die beiden am Dienstag, den 17.8. erstmals live in satirischer und kabarettistischer Art über den gemeinen Bamberger, den Maxplatz, so manches öffentliche Bauvorhaben in der Domstadt oder die Sandkerwa. Ein umfangreiches Repertoire hat sich zwischenzeitlich angesammelt, auf das sich alle Fans von Herrnlebens Figurenkabarett und dem Bamberger Kasperl freuen können. Unterstützt werden der Kasperldarsteller und der studierte Kirchenmusiker an diesem Abend von Albert Herrnleben, Onkel von Florian und zweite Hälfte von Herrnlebens Figurenkabarett. Um 20 Uhr beginnt das kleine Konzert im ehemaligen Chinesen des ATRIUM Einkaufszentrums am Bahnhof über die Weltkulturerbestadt und deren Einwohner. Der Eintritt kostet 10 Euro. Karten sind im Vorverkauf erhältlich über www.figurenkabarett.de sowie den BVD Ticketservice.


Städtisches Sanierungskonzept für die Jako-Arena

Die Jako-Arena ist pleite! – Diese Schlagzeile tickerte gestern durch die bundesweite Presse. Gut, das Interesse an dieser Meldung hielt sich deutschlandweit zwar in Grenzen, doch in Bamberg versetzte sie alle Freaks in Schockstarre. Bamberg, die Hochburg des europäischen Spitzenbasketballs ohne Zukunft? – Was sollen alle Fans ab kommender Saison tun, wenn Spitzenbasketball dann nur noch in Nürnberg oder gar in München stattfindet? – Natürlich, das sind kaum vorstellbare Horrorszenarien, wie man sie nur seinem ärgsten Feind wünscht. Aber immerhin steht die Stadt notfalls noch mit 2,5 Millionen Euro in der Kreide und könnte damit den Sport-Standort Bamberg retten.

Unserer Information nach wird die Stadt das auch tun, denn hierzulande geht man erfahrungsgemäß sehr verantwortungsbewusst mit dem höchsten demokratischen Gut, also Wählerstimmen, um. Deshalb arbeiten pfiffige Köpfe in der Stadtspitze bereits an einem Sanierungskonzept, genauer gesagt einem Punkteplan, bei dem alle Bamberger Bürger in die Pflicht genommen werden sollen. Vor allem die, die in den letzten Jahren nur kassiert haben ohne wirkliche Gegenleistung erbracht zu haben, sollen sich nun am Betrieb der Jako-Arena engagieren, um vor allem den großen Posten der Personalkosten zu senken.

  • Theaterintendant Rainer Lewandowski, seit Jahren ein großer Geldempfänger der Stadt, soll als Klomann ein paar Euro wieder zurückverdienen.
  • Die Bamberger Symphoniker werden als Security und an der Einlasskontrolle eingesetzt. Taktgefühl in kritischen Situationen haben sie sicher.
  • Kindergarten- und Schulkinder sollen im Anschluss an die Basketballspiele die Jako-Arena wieder saubermachen. Gerade die Schulkinder sind seit einigen Monaten im Umgang mit Schmutz ja erfahren und könnten auch die Kleineren auf ihr späteres Schulleben vorbereiten.
  • Das Stadtmarketing-Team soll die Cheerleadergruppe ersetzen. Unter der Leitung von Stadtmarketingchef Stieringer sind ohnehin grazilere Tänze zu erwarten.
  • Und Oberbürgermeister Starke, der im Namen seines Stadtrats die politische Verantwortung für die wahrscheinlich irgendwie versenkten 2,5 Millionen Euro trägt? – Der erhält einen besonders guten Zuschauerplatz, von dem aus er sich anschauen kann, wie gut er seinen Laden als Stadtoberhaupt im Griff hat.

“Auf dem Wilhelmsplatz wächst Gras”, …

… so die Überschrift im Lokalteil des heutigen FT. Als wir dies gelesen haben, waren wir sehr erfreut, denn welch’ andere Baustelle in Bamberg kann schon von sich behaupten, dass sie trotz jahrelangen Umbaumaßnahmen, sich bemüht attraktiv zu wirken. Klingt doch romantisch, so eine Begrünung zwischen Bagger und Warnbaken, dachten wir und wollten dies mit eigenen Augen bewundern.
Wir gingen also los und kamen ab der Friedrichsstraße nur noch schwer voran, denn ganze Menschentrauben, bestehend aus Studenten und Alt-68ern, zogen vor uns her. Die Leute, welche uns freudig entgegen kamen, schwenkten vollgepackte Plastiktüten und Jutentaschen in ihren Händen. Wir schauten uns verblüfft an und gingen zielstrebig, so gut es ging, weiter. Als wir dann endlich bis zur Einfahrt Augustenstrasse vordrangen, sahen wir, dass das von uns bewundertwollende Grün, von den Birkenstock-Individuen, rücksichtslos aus dem Kopfsteinpflaster gerissen wurde. Wir erspähten noch eines der letzten Biotope und verstanden dann, warum der Platz vor dem Justizgebäude so plötzlich Verehrer gefunden hatte.

Tatsächlich: Auf dem Wilhelmsplatz wächst Gras.


Dementis zum Montag – Ausgabe 42

  • Es stimmt nicht, dass wenn man die JAKO-Arena kauft, einen Gratis-Parkplatz bekommt.
  • Es stimmt nicht, dass das Jazz- & Bluesfestival auf Großbildleinwand am Maxplatz übertragen wird.
  • Es stimmt nicht, dass es Retter-Aktien für die JAKO-Arena geben soll.
  • Es stimmt nicht, dass die Flutlichtmasten meistbietend zu Gunsten der Stadt versteigert werden sollen.
  • Es stimmt nicht, dass die Fernsehköche Ralf Zacherl und Co., bei ihrer Bamberger Stipvisite, die Bedienungen zu höflich fanden.
  • Es stimmt nicht, dass der 1. FC Eintracht Bamberg, nach ihrem ersten Heimsieg, eine Rasenheizung für 6 Millionen Euro bekommen soll, weil es ein Auflage der 2. Bundesliga ist.
  • Es stimmt nicht, dass die rot-weißen Zäune am Wilhelmsplatz aus Denkmalschutzgründen nicht mehr entfernt werden dürfen.

Super-Schnäppchen-Woche

Natürlich fällt es schwer, bei den zur Zeit hochsommerlichen Temperaturen, schon an Weihnachten zu denken. Aber warum sich immer zwei Wochen vor dem Fest den Stress machen und mühsam Geschenke für die Lieben zu finden? Dies kann man doch auch schon in aller Ruhe im Sommer erledigen.
Und gerade in dieser Woche gibt es ganz tolle Schnäppchen im Angebot, die sich sicherlich unterm Weihnachtsbaum besonders gut machen.
Wir konnten schonmal einen Blick in den Werbeprospekt des neuen Bamberg-Discount-Marktes werfen, der in der kommenden Woche als Beilage im FT zu finden sein wird (also haben wir von jemandem gehört, der es von jemandem anders gehört haben soll).

Weitere attraktive Angebote (wie z.B. Atrium, Löwenbrücke und Raucherkneipen) findet man auf den Folgeseiten.

Weitere attraktive Angebote (wie z.B. Atrium, Löwenbrücke und Raucherkneipen) findet man auf den Folgeseiten.


Bamberg im Rennen mit Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Oberstdorf

Seit dem gestrigen Finanzsenat ist klar: Bamberg möchte sich auch bereit erklären, den Münchnern als Filialstadt bei der Bewerbung zu den Olympischen Spielen 2018 zur Seite zu stehen. Dank Einsparung bei der Kindertagesstättenförderung von 365.000 Euro und nur 350.000 Euro ungeplanter Mehrausgaben bei der Konzert- und Kongresshalle hätte man bereits in diesem Jahr einen Gewinn von 15.000 Euro erwirtschaften können, der Klimmzüge dieser Art problemlos möglich machen würde. Die Domstadt sei nicht erst seit dem Januar als Winterstadt bekannt, teilte man aus dem Rathaus mit, und so wolle man sich noch in dieser Woche mit den Altbayern aus München in Verbindung setzen. Parteipolitische Probleme zwischen den beiden Oberbürgermeistern gelten ohnehin als unwahrscheinlich.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurden auch einige Details diskutiert, mit deren Organisation entweder das Stadtmarketing oder Sportmanagementspezialist Jan Vetter beauftragt werden soll:

  • Als Eislauffläche wird der Schönleinsplatz genutzt. Einmalig, so ist sich die Stadtspitze einig, wäre das Reiterdenkmal, das in dessen Mitte stehen bleibt.
  • Für Abfahrten und Slaloms soll der steile Stephansberg genutzt werden.
  • Als Eisschnelllaufbahn könnte der Münchner Ring für ein paar Tage gesperrt werden.
  • Um das Volksparkstadion auch überhaupt einmal zu nutzen, könnten dort die Eishockeyspiele stattfinden.
  • Als olympisches Dorf soll das Gelände der US-Kaserne genutzt werden. Was? – Da leben noch Soldaten? – Keine Sorge. 2018 nicht mehr.
  • Auf dem Maxplatz könnten die Curlingwettbewerbe ausgetragen werden. Im nahegelegenen Rathaus sei man Langatmiges und Rumgeplärre ja gewohnt. Und irgendwie passt es ja auch zum Maxplatz.
  • Nur in der Jako-/Stechert-/Stadt Bamberg-Arena kann leider nichts stattfinden. Sie entspricht wieder einmal irgendwelchen Auflagen nicht.

Wie der Finanzsenat gestern auch feststellte, kann die Stadt sogar Gewinn bei der Durchführung der Winterspiele erzielen. Wenn man, wie im vergangenen Winter, einfach auf das Schneeräumen und Streuen von Salz verzichten könnte, würde man jährlich bis zu 400.000 Euro sparen. Und weil man üben muss, um sich 2018 nicht zu blamieren, fängt man bereits jetzt damit an…. Das macht 8 x 400.000 Euro, also 3,2 Millionen Euro. Damit lässt sich doch locker fast noch ein Glasfoyer vor das Glasfoyer bauen.

Aber natürlich gab es auch gestern kritische Stimmen aus verschiedenen Fraktionen zum Thema Olympiabewerbung: Wenn Bamberg etwas mit der Durchführung 2018 zu tun haben sollte, müsste man bereits jetzt darüber nachdenken, die Spiele auf 2028 zu verlegen, damit alles rechtzeitig fertig wird.

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Dementis zum Montag – Ausgabe 41

  • Es stimmt nicht, dass ein Erpresserbrief bei der Stadt zum Thema Basketball eingegangen ist.
  • Es stimmt nicht, dass auch die Hainbadestelle bei schlechtem Wetter in die Jako-Arena verlegt werden soll, um sie finanziell rentabel zu machen.
  • Es stimmt nicht, dass unterhalb der Friedensbrücke nun bald eine Fortsetzung von “Die blaue Lagune” mit Bamberger Promis in den Hauptrollen gedreht werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass Lichtgestalt Andreas Starke nach der Sommerpause genauso fort bleibt wie das Licht am Michelsberg, weil es ohnehin keiner merkt.
  • Es stimmt nicht, dass es in Bamberg etwas Ungewöhnliches ist, dass man Posten mit inkompetenten, fachfremden Personen besetzt.
  • Es stimmt auch nicht, dass ein Baureferent in Bamberg mehr Ahnung von der Juristerei als vom Häuschenbauen braucht.
  • Es stimmt auch nicht, dass man bisher schon auf kompetente Besetzung des Baureferentenposten geachtet hätte.
  • Es stimmt nicht, dass es üblich ist, dass Angestellte des TKS, fremdenverkehrsdienliche Hinweise von den Touristen bekommen.
  • Es stimmt nicht, dass Queen Elizabeth, samt Gefolge, am Sonntag in einem Stadtbus vom Forchheimer Annafest wieder in den Buckingham-Palace chauffiert wurde.

Wir suchen einen Namen für eine Ehrung an verdiente Bamberger Bürger. Wählen Sie Ihren Favoriten:


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