
Der Besitzer möchte unerkannt bleiben....
Am gestrigen Mittwoch unterzeichneten OB Andreas Starke, der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Hans Hemmerlein und der Geschäftsführer der Landesgartenschau 2012 GmbH Harald Lang die Gestattungsverträge für den umstrittenen Uferweg zwischen Markus- und Friedensbrücke. Gerade der Weg entlang des Schiffbauplatzes sorgte in den vergangenen Monaten für heftige Widerstände aus der Bürgerschaft. Doch Hans Hemmerlein beschließt nach der Vertragsunterzeichnung: Ein Schlusszeichen unter die Debatte ist nun gesetzt! Die Bürger hätten sich schon genug beschwert.
Über 1000 Bürger hatten in Form von Unterschriftenlisten ihren Unmut über die Zerstörung des letzten erhaltenen Uferstücks an der Regnitz bekundet. Sie wollten die über eine Million Euro teure und sinnlose Baumaßnahme verhindern. Sollen all die Bemühungen der Bürger nun umsonst gewesen sein? – Und was passiert nun mit den Unterschriftenlisten?
Von der Stadt erhielten wir die Antworten auf unsere Fragen: Man bedanke sich für das Engagement der Bamberger Bürger und möchte die Unterschriftenlisten natürlich schon auf Grund knapper Stadtkassen sinnvoll nutzen: Als Klopapier! Damit war die Unterschriftenaktion nicht für die Katz’, sondern für den Arsch.
Gerade einmal drei Wochen erstrahlte der Bamberger Maxplatz in überarbeitetem Glanz, nun ist schon wieder damit Schluss. Wie gestern bekannt wurde, mussten die Kübelbäume auf den benachbarten Heumarkt umziehen, weil der Maxplatz zur Public Viewing Area wird. Ob und wenn ja, wann die Kugelahoren zurückkehren, stand gestern noch in den Sternen.
Seit heute ist auch der Brunnen am Maxplatz verschwunden. Vor rund 40 Jahren musste dieser bereits von der Mitte des Platzes an den Rand weichen, nun wurde er auch entfernt, wie uns die Stadt auf Nachfrage mitteilte. Wie die Bäume stört auch er auf der Fläche, die ab Sonntag Basketball- und Fußball-Live-Übertragungen genutzt werden soll. Man hätte ihn in die Absperrungen integrieren müssen und auf 50 Zuschauer verzichten müssen, so die Aussage der Organisatoren.
Doch wo ist der Brunnen geblieben?
Auch hier musste unsere Redaktion nicht lange suchen. In direkter Nähe zu den Kübelpfanzen steht der beliebte Wasserspender nun mitten auf dem Heumarkt.
Auf unsere Frage nach einem langfristigen Plan für den Heumarkt, antwortete uns die Stadtverwaltung:
Man überlege bereits, weitere störende Objekte dorthin zu verlagern. Neben dem Luitpolddenkmal und der Mitoraj-Skulptur könne man sich aktuell auch vorstellen, den Bamberger Reiter, den Gabelmann und einen Teil von Klein Venedig dorthin zu verlegen. Wenn man es dann noch schaffen würde, am Rand des Heumarktes einen Busparkplatz für Tagestouristen einzurichten, wären sogar den leidgeprüften Bambergern geholfen.

Bambergs Maxplatz - Endlich wieder leer!

Der Heumarkt könnte bald zur Touristenattraktion werden.

Lisa Feller und Florian Herrnleben nach den Aufnahmen für die Hörspiel-CD. Nun kommt die Münsteranerin nach Bamberg...
Im Rahmen unseres Jubiläumswochenendes (65 Jahre “Bamberger Kasperl”) stattet auch Lisa Feller (bekannt aus der Schillerstraße) der Weltkulturerbestadt einen Besuch ab. Am Sonntag, 13. Juni, gastiert sie mit einer exklusiven Vorpremiere ihres Programms “Kill Bernd!” im Medienhaus des Fränkischen Tags. Viele Bamberger kennen Lisa Feller von der CD “Kindergeschichten SPEZIAL mit dem Bamberger Kasperl”, auf der neben Florian Herrnleben als Bamberger Kasperl auch Prominente wie Bastian Pastewka und Dirk Bach einige Rollen übernahmen.
Eintrittskarten sind über unsere Webseite sowie in den Geschäftsstellen des Fränkischen Tags erhältlich. Für FT-Abonnenten kosten die Karten 10,00 Euro, für alle anderen 12,00 Euro. Los geht’s mit Lisa’s Show um 18:30 Uhr im Medienhaus des Fränkischen Tags (Gutenbergstraße).

Der perfekte Hintergrund für das eine oder andere Pressebild: Die ERBA-Wüste
Was für eine Nachricht! – Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg übernimmt die Schirmherrschaft für “Bamberg zaubert”. Klaus Stieringer, Chef des Stadtmarketings und damit Cheforganisator des Festivals bezeichnet die Bereitschaft des Verteidigungsministers als große Ehre. Was letztlich den Ausschlag gab, darüber kann nur spekuliert werden. Während die einen seine fränkischen Wurzeln als Grund für die Übernahme der Schirmherrschaft nennen, glauben andere daran, dass es eher die Situation Bambergs ist, die den obersten Feldherrn zu diesem Schritt bewogen hat. Kaum eine andere Deutsche Stadt befindet sich in einem so kriegsähnlichen Zustand wie die oberfränkische Domstadt: Löcher, Krater, Ruinen, Schutt und Asche; in diesem Umfeld kann ein Verteidigungsminister garantiert Wählerpunkte sammeln…
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