Posts Tagged ‘Andreas Starke’
Montag, 21. Februar 2011
- Es stimmt nicht, dass auf Wunsch von Klaus Stieringer die Fußgängerzone abgeschafft werden und dort bald der Verkehr rollen soll.
- Es stimmt nicht, dass mittellose Menschen ihre Leichensäcke kostenlos beim Ordnungsamt bekommen.
- Es stimmt auch nicht, dass man diese immer mittwochs zur Abholung auf die Straße stellen kann.
- Es stimmt nicht, dass die Mitarbeiter des Stadtmarketings an der nördlichen Promenade parken.
- Es stimmt nicht, dass Bundespräsident Wulff von Oberbürgermeister Andreas Starke persönlich durch die Bamberger Kneipenwelt geführt wird.
- Es stimmt nicht, dass im Erzbistum Bamberg aus guter Tradition ab sofort wieder Watschn an Firmlinge verteilt werden.
Samstag, 30. Oktober 2010
Am vergangenen Donnerstag wurde vom Bund der Steuerzahler das jährlich erscheinende Schwarzbuch veröffentlicht. Über seine Pressestelle ließ Oberbürgermeister Andreas Starke mitteilen, dass er sich geehrt fühle, mit zwei seiner Brückenprojekte in diesem bundesweit erscheinenden Werk verewigt worden zu sein. Natürlich sei er sich dankbar, zuletzt die Kettenbrücke zur Chefsache erklärt zu haben. Er möchte aber auch nicht versäumen darauf hinzuweisen, dass die Kettenbrücke nicht nur die angegebenen 14,9 Millionen Euro kostet, sondern er es zwischenzeitlich geschafft hätte, die Kosten auf fast 18 Millionen Euro zu erhöhen. Er lässt deshalb anfragen, ob es möglich wäre, das Schwarzbuch nochmals aufzulegen. Für die anfallenden Kosten wüsste Oberbürgermeister Starke bereits einen Etat, auf den das gebucht werden könnte.
Donnerstag, 16. September 2010

Wenn konsequentes Abnicken gesundliche Beschwerden hervorruft...
Wer dachte, in Bamberg wäre seit ungefähr sechs Wochen Ruhe und Bescheidenheit eingekehrt, der hat sich getäuscht. Bambergs Stadtrat und sein Stadtoberhaupt waren lediglich im Sommerurlaub. Nun sind sie alle zurück und haben sich – jeder und jede auf seine Art – gut erholt.
Während Oberbürgermeister Andreas Starke die Erholung in der Heimat bei den diversen Festivitäten suchte und vermutlich auch fand, nutzten die Mitglieder der beiden größten Stadtratsfraktionen die freie Zeit, um sich auch körperlich von den anstrengenden Stadtratsstrapazen zu erholen. Und so kamen sie erst in der vergangenen Woche aus Bad Tölz zurück, wo die Damen und Herren Stadträte ihre Nackenprobleme auskurieren wollten, unter denen sie seit einiger Zeit leiden.
Oberbürgermeister Starke wünschte seinen Stadträten alles Gute für die kommenden Monate und hofft, dass sie auch weiterhin schmerzfrei alle seine Pläne abnicken können.
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Dienstag, 7. September 2010
Die Stadt Bamberg und ihre oberen nehmen es bekanntlich mit ihrer Vorbildfunktion ja sehr ernst. Der heutige Nachwuchs lernt von ihnen den verantwortungsbewussten Umgang mit dem eigenen Taschengeld, die Pflege der Umwelt, wenn es darum geht, die Natur vor allem in Uferbereichen zu erhalten und seit kurzem nun auch wichtige Dinge für den Straßenverkehr. Erst heute demonstierte die Stadtspitze eindrucksvoll, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält. Vom Rathaus aus radelte die prominenzgespickte Fahrradkolonne quer durch die Fußgängerzone, um das Gärtnerviertel zu erkunden. In ausreichender Anzahl drückt in solch einem Fall die Polizei selbstverständlich mal das eine oder andere Auge zu.
Demnächst erwarten nun Bambergs Kinder und Jugend weitere Seminare, die das Stadtoberhaupt, Oberbürgermeister Andreas Starke, selbst leitet. Die Themen lauten auf seinen Vorschlag hin wie folgt:
- Nur bei Rot, den Kindern ein Vorbild!
Für die Tapfersten und Mutigsten unter Bambergs Nachwuchs. Ab 4 Jahren.
- Bamberg – Die Sieben-Krüge-Stadt!
Trinkfestigkeit für Anfänger. Ab 6 Jahren.
- Rodung im Zeichen der Blume!
Wie man bequeme Uferwege in die Natur baut. Kettensäge erforderlich.
- Denkmäler setzen ohne Eigenkapital!
Wie man jeden Euro viermal ausgibt, ohne dass es jemand merkt. Rechenschieber mitbringen!
- Knackarsch trotz Ausitzen!
Wie man als Stadtoberhaupt sein An… Aussehen wahrt.
Interessierte können sich selbstverständlich an uns wenden.
Montag, 6. September 2010
- Es stimmt nicht, dass die Radltouren des Oberbürgermeisters mit dem Bamberger Bier-Bike abgehalten werden.
- Es stimmt nicht, dass das Gundelsheimer Schwert bei der Verfilmung der “Drei Musketiere” eingesetzt wird.
- Es stimmt nicht, dass im E.T.A.Hoffmann-Theater ein voll funktionstüchtiger Operationssaal eingerichtet werden soll.
- Es stimmt nicht, dass, wo man die Rabensteine doch schonmal gefunden hat, wieder…
- Es stimmt nicht, dass die Übernachtungszahlen in Bamberg nur deswegen gestiegen sind, weil die Touristen einfach nicht mehr aus der Stadt raus finden.
- Es stimmt nicht, dass viele Bamberger den FT abbestellt haben, weil sie die Lokalnachrichten lieber über uns erfahren.
- Es stimmt nicht, dass Tausende von Bamberger Fans von Andreas Starke darüber enttäuscht sind, dass der Star der Lokalpolitik bei seinen letzten Auftritten der vergangenen 3 Jahre von einem ihm täuschend ähnlich sehenden Double vertreten wurde.
- Es stimmt nicht, dass die Stadt Bamberg ein Spendenkonto “Hilfe für Matthias Klappan” eingerichtet hat, auch wenn das Schicksal des unter mysteriösen Umständen in der JAKO-Arena verunglückten deutschen Staatsbürgers tragisch ist.
Anm.d.Red.: Vielen Dank diesmal an unsere beiden Gast-Redakteure, Ulf Sowa & Friederike Schreiner, für ihre Beiträge.
Sonntag, 29. August 2010
Insider überraschte diese Nachricht nicht: Andreas Starke übernimmt ein weiteres Amt innerhalb der Stadt Bamberg. Neben dem Wahlamt des Oberbürgermeisters hatte er sich vor einiger Zeit schon zum Wirtschaftsreferenten ernennen lassen. In den letzten Tagen wurde außerdem bekannt, dass er bald auch selbst Trauungen vornehmen wird. Als Standesbeamter werden einige, wenige Prominente Bambergs an bestimmten Tagen im Jahr in den Genuss eines oberbürgermeisterlichen Standesbeamten Andreas Starke kommen. Daneben bietet er seit einiger Zeit auch seine Dienste als fahrradfahrender Touristenführer durch die Stadt an, die er so Fremden aber auch Einheimischen näher bringen möchte.
Was steckt hinter dieser auffälligen Funktionsdichte um Andreas Starke? – Liegt es an der finanziellen Situation Bambergs?>
Wie wir aus internen Quellen erfahren konnten, ist mit den vielen Aufgaben des OB die Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Es sind nicht – wie zuerst vermutet – die leeren Stadtkassen, die den OB dazu zwingen, viele Arbeiten selbst zu übernehmen. Weil Andreas Starke angeblich unter der Angst leidet, nach 2012 arbeitslos zu sein, versucht er krampfhaft, sich selbst verschiedene berufliche Zukunftsperspektiven für die Zeit nach 2012 zu schaffen. Ab kommender Woche wird er deshalb außerdem als Müllmann seinen Dienst antreten und wöchentlich auf dem Inselgebiet die Biomülltonnen einsammeln. Seine Affinität zum Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt drückte er einst bereits in der Farbwahl seines Wahlkampfes aus. “Einer aus dem Volk” wollte er sein und seinen Dienst an der Stadt vollbringen. Na dann, Glück auf!
Montag, 23. August 2010
- Es stimmt nicht, dass man ab der nächsten Sandkerwa nur noch in einer Richtung durch die Sandstraße laufen darf.
- Es stimmt nicht, dass sich Oberbürgermeister Andreas Starke nicht ganz sicher ist, ob die Sandkerwa oder Bamberg zaubert das wichtigste Fest Bambergs ist.
- Es stimmt nicht, dass es Fischerstechern erlaubt ist, auch ohne Piss-Nix-Karte ins Wasser zu pinkeln.
- Es stimmt nicht, dass das Kasperltheater erst am Donnerstagabend der Sandkerwa stattfand.
- Es stimmt nicht, dass am Samstag schon jemand aus Versehen das große Abschlussfeuerwerk abgeschossen hatte.
- Es stimmt nicht, dass der OB im großen Festzelt am Leinritt regelmäßg und freiwillig die Nachtwache übernimmt.
- Es stimmt nicht, dass es etwas unanständiges ist, Fischerstecherkönig zu sein.
Sonntag, 25. Juli 2010
- Es stimmt nicht, dass ein Erpresserbrief bei der Stadt zum Thema Basketball eingegangen ist.
- Es stimmt nicht, dass auch die Hainbadestelle bei schlechtem Wetter in die Jako-Arena verlegt werden soll, um sie finanziell rentabel zu machen.
- Es stimmt nicht, dass unterhalb der Friedensbrücke nun bald eine Fortsetzung von “Die blaue Lagune” mit Bamberger Promis in den Hauptrollen gedreht werden soll.
- Es stimmt nicht, dass Lichtgestalt Andreas Starke nach der Sommerpause genauso fort bleibt wie das Licht am Michelsberg, weil es ohnehin keiner merkt.
- Es stimmt nicht, dass es in Bamberg etwas Ungewöhnliches ist, dass man Posten mit inkompetenten, fachfremden Personen besetzt.
- Es stimmt auch nicht, dass ein Baureferent in Bamberg mehr Ahnung von der Juristerei als vom Häuschenbauen braucht.
- Es stimmt auch nicht, dass man bisher schon auf kompetente Besetzung des Baureferentenposten geachtet hätte.
- Es stimmt nicht, dass es üblich ist, dass Angestellte des TKS, fremdenverkehrsdienliche Hinweise von den Touristen bekommen.
- Es stimmt nicht, dass Queen Elizabeth, samt Gefolge, am Sonntag in einem Stadtbus vom Forchheimer Annafest wieder in den Buckingham-Palace chauffiert wurde.
Donnerstag, 15. Juli 2010

Der Besitzer möchte unerkannt bleiben....
Am gestrigen Mittwoch unterzeichneten OB Andreas Starke, der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Hans Hemmerlein und der Geschäftsführer der Landesgartenschau 2012 GmbH Harald Lang die Gestattungsverträge für den umstrittenen Uferweg zwischen Markus- und Friedensbrücke. Gerade der Weg entlang des Schiffbauplatzes sorgte in den vergangenen Monaten für heftige Widerstände aus der Bürgerschaft. Doch Hans Hemmerlein beschließt nach der Vertragsunterzeichnung: Ein Schlusszeichen unter die Debatte ist nun gesetzt! Die Bürger hätten sich schon genug beschwert.
Über 1000 Bürger hatten in Form von Unterschriftenlisten ihren Unmut über die Zerstörung des letzten erhaltenen Uferstücks an der Regnitz bekundet. Sie wollten die über eine Million Euro teure und sinnlose Baumaßnahme verhindern. Sollen all die Bemühungen der Bürger nun umsonst gewesen sein? – Und was passiert nun mit den Unterschriftenlisten?
Von der Stadt erhielten wir die Antworten auf unsere Fragen: Man bedanke sich für das Engagement der Bamberger Bürger und möchte die Unterschriftenlisten natürlich schon auf Grund knapper Stadtkassen sinnvoll nutzen: Als Klopapier! Damit war die Unterschriftenaktion nicht für die Katz’, sondern für den Arsch.
Mittwoch, 7. Juli 2010
Der gemeine Bamberger ist – meist im Stillen Kämmerlein – durchaus erfinderisch. Und so spottet er, wahrscheinlich auch aus Heimatliebe, gerne in Form von Sprichworten über Bambergs Verhältnisse. Heute stürzte in Erlangen ein Kran auf ein Verwaltungsgebäude. Seither kursiert in Bamberg nicht mehr das Sprichwort vom Sack Reis in China, sondern hier ist es nun der Kran in Erlangen, der umfällt und der niemanden interessiert. In diesem Zusammenhang haben wir nach weiteren Sprichworten mit Bamberg-Bezug gesucht, um diese im Folgenden zusammenzustellen:
- Spätestens im Winter, wenn am Schönleinsplatz die große Eisfläche eröffnet wird, heißt es nicht mehr “Die Kuh vom Eis holen”, sondern “Den Luitpold vom Eis holen”.
- Im Bezug auf Rothenburg ob der Tauber sagt der Bamberger nur stolz: “Alter vor Schönheit”
- Oberbürgermeister Andreas Starke brauchte bekanntermaßen drei Anläufe, bis er gewählt wurde. Deshalb machte der Bamberger aus “Aller guten Dinge sind drei” nun “Aller Dinge sind drei”.
- Aus “Guter Rat ist teuer” macht der Bamberger “Guter Stadtrat ist teuer” und meint damit die Ausgaben für den Sitzungssaal.
- Aus “Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut” wurde “Das fränkische Rom wurde auch nicht in 100 Jahren fertig”.
- Kunst konkurriert in der Weltkulturerbestadt auf höchstem Niveau. Um allem gerecht zu werden, sagt der Bamberger: “Wer Abollo socht, muss aah Bodeera soong.”
- In der aussterbenden Innenstadt kursiert unter den Geschäftsinhabern das abgewandelte Sprichwort von Schaden und Spott: “Wer einen Laden hat, braucht für den Bankrott nicht zu sorgen.”
Falls unsere Leser weitere Sprichwörter kennen, dürfen diese uns natürlich gerne mitgeteilt werden.
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