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Dienstag, 1. Februar 2011
Herrnlebens Figurenkabarett weiterhin im ATRIUM am Bahnhof

Durch das Programm führt ein Mitarbeiter des PÜD
Was passiert, wenn eine normale Bamberger Familie in einen Allinclusive-Urlaub in die Türkei fliegt? – Warum ist der Marktstand von Lisbeth Eichfelder unbesetzt? – Warum fühlt man sich plötzlich in der berühmtesten Gastwirtschaft Bambergs so unwohl? Und wieso steht das Rathaus am Maxplatz leer und wer hat dort nun eigentlich das Sagen? – Fragen über Fragen, zu deren Klärung Herrnlebens Figurenkabarett beitragen möchte. Das neue Programm feiert am kommenden Samstag um 20 Uhr Premiere im ATRIUM am Bahnhof.
Nach nicht einmal zwei Jahren gehört Herrnlebens Figurenkabarett zum festen Kulturprogramm Bambergs. Die beiden Puppenspieler Florian und Albert Herrnleben präsentieren nun ihr drittes Programm und damit gleichzeitig den Nachfolger von „Bamberg auf Sendung“: Gewohnt satirisch nehmen sie auch in „Fei Obochd!“ wieder Geschehnisse aus der Weltkulturerbestadt aufs Korn. Mit dabei sind selbstverständlich wieder alle Lieblinge aus vergangenen Programmen: Die „normalen“ Bamberger Familien Dotterweich und Eichfelder, die Gunda aus dem Schlenkerla und der Fernsehansager. Aber auch viele Bamberger Promis treten in holzköpfiger Form im Live-Programm der beiden Figurenkabarettisten auf. In ihrem neuen Programm konzentrieren sich Florian und Albert Herrnleben auf den gemeinen Bamberger Bürger, sein Leben, seine Freizeitbeschäftigungen und seine Probleme im Alltag. Durch das Programm führt ein Mitarbeiter des städtischen Parküberwachungsdienstes.
Der Vorhang öffnet sich am kommenden Samstag, 5.Februar, um 20 Uhr im ehemaligen Chinesen des ATRIUMS Bamberg. Der Eintritt beträgt 10,00 Euro. Karten sind im Vorverkauf beim BVD Ticketservice oder online unter www.figurenkabarett.de sowie an der Abendkasse erhältlich.
Montag, 17. Januar 2011
- Es stimmt nicht, dass eine Gesangnummer von Herrnlebens Figurenkabarett in offiziellem Oxfrog-English war
- Es stimmt auch nicht, dass die Zuschauer abschließend gemeinsam Stille Nacht gesungen haben.
- Es stimmt nicht, dass die VHS ab nächstem Semester aufgrund großer Nachfrage einen Kurs “Brückenbau und -kalkulation” anbieten wird.
- Es stimmt auch nicht, dass man ein Kasperltheater braucht, um den großen Saal des E-Werks voll zu bekommen.
- Es stimmt nicht, dass die Bombenatrappe von Altendorf eigentlich für das ATRIUM bestimmt war.
- Es stimmt auch nicht, dass die Bürgersprechstunde des Oberbürgermeisters immer am ersten Samstag eines Monats im ATRIUM stattfindet.
- Es stimmt nicht, dass am Georgendamm ein Hallenbad entstehen soll.
- Es stimmt nicht, dass an Streusalz in Bamberg gespart wurde, weil es Dioxin erhält.
Sonntag, 9. Januar 2011

Florian und Albert Herrnleben freuen sich mit den Äh-Werker, Helpless Light, Mirjam Drewniak und Roman Tick auf viele Zuschauer
Auftakt im ATRIUM mit vielen Gästen aus der Bamberger Kulturlandschaft
Es war sicherlich ein krönender Abschluss, den Herrnlebens Figurenkabarett all seinen Zuschauern im vergangenen Dezember bot. Die beliebtesten Szenen des vergangenen Jahres wurden noch einmal gezeigt, die holzköpfigen Zuschauerlieblinge durften in neuen Programmpunkten auf die Bühne und Künstlerkollegen aus Bamberg umrahmten das Programm mit eigenen Songs, Kabarettszenen und Vorträgen. “Die Rückmeldungen des Publikums waren durchweg positiv, so dass wir beschlossen haben, den Jahrsrückblick zu wiederholen”, so die Herrnlebens. Am 15. Januar öffnet sich der Vorhang um 20 Uhr im ehemaligen Chinesen im ATRIUM.
Viel ist passiert im Jahr 2010, auch in Bamberg. Und die beiden Protagonisten von Herrnlebens Figurenkabarett Florian und Albert Herrnleben nutzen die Zeit, in der ganz Deutschland zurückschaut, um auch in Bamberg all das Revue zu passieren lassen, was 2010 die Gemüter erregte oder für Kopfschütteln sorgte. Präsentiert wird alles selbstverständlich wieder von den liebgewonnen Holzkopf-Stars: Die Marktfrauen zanken sich adventszeitlich, die Fremdenführerin treibt die Touristen über den Weihnachtsmarkt und die Abendandacht der beiden Bambergerinnen wurde in die Christmette verlegt. Erstmals lässt sich Herrnlebens Figurenkabarett auch von mehreren Künstlerkollegen aus Bamberg unterstützen, die gemeinsam mit den Figuren der Puppenspieler, aber auch in eigenen Szenen auftreten. Die Kabarettgruppe Äh-Werker ist ebenso mit von der Partie wie Mirjam Drewniak und Roman Tick. Musikalisch umrahmt wird der Abend von der Band Helpless Light. Beginn ist um 20 Uhr, Aufführungsort ist weiterhin der ehemalige Chinese im ATRIUM am Bahnhof. Karten gibt es für 10 Euro im Vorverkauf unter www.figurenkabarett.de sowie an der Abendkasse.
Freitag, 31. Dezember 2010
Wir freuen uns, mit unseren Lesern bereits den zweiten Jahreswechsel seit Bestehen der RundfunkAnstalten Franken feiern zu dürfen. Und damit Sie alle vernünftig und garantiert gut informiert in das neue Jahr starten können, möchten wir Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg geben:
- Nicht alles, was in Bamberg geflutet wird, ist gleich ein Erlebnisbad.
- Bunkern Sie Streusalz möglicht schon ab März.
- Wen seine Kinder daheim nerven, sollte nicht in einen Stadtbus fliehen.
- Wer gar nicht weiß, wohin mit seiner Zeit, kann auch mal ins Theater gehen.
- Innenstadtbewohner sollten – auf Empfehlung des Stadtmarketings – bei der Urlaubsplanung folgende Termine berücksichtigen: Bamberg zaubert, das Blues- und Jazzfestival, Bamberg zaubert, die Sandkerwa, Bamberg zaubert und die Zeit der Basketballplayoffs.
- Machen Sie Fotos von historischen Gebäuden, weil man nie weiß, wie lange es sie noch gibt.
- Bleiben Sie cool! – Nicht jeder Wichtigtuer mit Videokamera dreht einen Hollywoodfilm.
- Legen Sie sich ein motorisiertes Fahrrad zu, damit Sie vor dem OB am Bierausschank sind.
- Laden Sie keine LGS-Gegner zum Rehbratenessen ein.
- Zeigen Sie sich medieninteressiert: Rufen Sie bei Radio Bamberg an und fragen Sie nach der Telefonnummer von Rubina69.
- Gründen Sie die Initiative “Leberkäs statt Döner in der Langen Straße”.
- Erzählen Sie Ihren Enkeln vom einstigen Wilhelmsplatz.
- Schmücken Sie auch den Max- sowie den Schönleinsplatz mit rot-weißem Plastik.
- UND GANZ WICHTIG! – Besorgen Sie sich Karten für Herrnlebens Figurenkabarett: 15.1. – Wiederholung des Jahresrückblicks im Atrium am Bahnhof.
Einen guten Rutsch ins neue Jahr, was heuer auch nicht schwer fallen dürfte, wünschen wir Ihnen und freuen uns auf ein garantiert unterhaltsames Jahr 2011. Florian und Albert Herrnleben
Montag, 13. Dezember 2010
- Es stimmt nicht, dass BBB für Bleidn, Bech und Bannen steht.
- Es stimmt nicht, dass die Bodera als Zeichen gegen Walfang auf den Rücken gedreht wird.
- Es stimmt auch nicht, dass sie auf dem Wasser schwimmen soll.
- Es stimmt nicht, dass man die Gaustadter Hauptstraße nur mit einem Allradwagen befahren kann.
- Es stimmt nicht, dass die Stadt zur Haushaltsaufbesserung teures Mobiliar verkauft.
- Es stimmt nicht, dass die ÖPNV-Busse während der Lange-Straßen-Sperrung durch die Fußgängerzone umgeleitet werden.
- Es stimmt nicht, dass das ATRIUM von der Stadt gekauft werden soll.
Montag, 29. November 2010
Das berühmte Grimms-Märchen zum Abschluss des Jubiläumsjahres

Der Bamberger Kasperl darf natürlich auch bei Hänsel und Gretel nicht fehlen...
Das vergangene Jahr stand unter dem Motto „Highlights aus 65 Jahren“. Und so konnte die Wahl für die diesjährige Weihnachtsinszenierung nur auf „Hänsel und Gretel“ fallen, das seit Jahrzehnten zu den ganz besonderen Inszenierungen der Puppenbühne Herrnleben zählt. Am 4.12. ist um 11 Uhr Premiere im Figurenkabaretttheater im ATRIUM am Bahnhof. Um 14.00 und
16.00 Uhr sowie am 11.12. und 12.12. (jeweils um 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr) öffnet sich der Vorhang zu weiteren Aufführungen.
Immer wieder inszenierte die Puppenspielerfamilie Herrnleben Märchen der Gebrüder Grimm, natürlich nie, ohne auf ihren holzköpfigen Star, den Bamberger Kasperl zu verzichten. Dieser darf auch im anstehenden Weihnachtsmärchen
„Hänsel und Gretel“ nicht fehlen, auch wenn sich sonst einiges geändert hat: Erstmals tritt die Puppenbühne Herrnleben auch mit ihrem Kinderprogramm im Theater von Herrnlebens Figurenkabarett auf. Der Theaterraum, in dem Florian und Albert Herrnleben seit Anfang des Jahres ihr Programm für Erwachsene zeigen, wurde umgebaut und beherbergt nun bis einschließlich 12. Dezember Bühne und Requisiten für die Inszenierung des berühmten Märchens.
Fast 10 Meter breite Spielfläche!
Eine weitere Besonderheit dürfte die Bühne sein. Erstmals spielen der Bamberger Kasperl und seine holzköpfige Gefolgschaft auf einer offenen, fast 10 Meter breiten Bühne. „Die Räumlichkeiten und die Tatsache, dass wir nicht auf- und abbauen müssen, machen es möglich“, so Florian Herrnleben, der Leiter der Puppenbühne und Darsteller des Bamberger Kasperls. Während „Hänsel und Gretel“ bisher – zuletzt 1992 – auf zwei Bühnen inszeniert werden musste, können im ehemaligen Chinesen im ATRIUM die Kulissen der insgesamt 16 Aufzüge parallel aufgestellt werden. Seit dem letzten Kabarettauftritt schufen Florian und Albert Herrnleben eine bunte und eindrucksvolle Märchenwelt aus Häusern und Wäldern, auf die sich alle kleinen und großen Fans des Bamberger Kasperls freuen können. Das Märchen nach den Gebrüdern Grimmt stammt – wie gewohnt – aus der Feder von Wolfgang und Elisabeth Herrnleben.
In diesem Jahr keine Aufführungen in den Stadtteilen Bambergs.
Nach Kündigung der Zusammenarbeit seitens der Städtischen Volkshochschule kann die Puppenbühne in diesem Jahr nicht mehr in Bug und Wildensorg auftreten. Die Vorführungen finden aber stattdessen ebenfalls im ATRIUM statt. Der Eintritt für Kinder und Erwachsene kostet jeweils 4 Euro. Karten sind im Vorverkauf erhältlich unter www.bamberger-kasperl.de sowie telefonisch unter 0951/24959. Für alle Kinder hält die Puppenbühne Herrnleben kleine Weihnachtsüberraschungen bereit, alle Erwachsenen dürfen während der Aufführung kostenlos im Parkhaus des ATRIUMS parken.
Aufführungen:
4. Dezember – 11.00, 14.00, 16.00 Uhr
11. Dezember – 11.00, 14.00, 16.00 Uhr
12. Dezember – 11.00, 14.00, 16.00 Uhr
Dienstag, 16. November 2010
Empörung im Bamberger Stadtteil Gaustadt. Wie man den Bewohnern des LGS-Viertels mitteilte, werden die Baumaßnahmen noch bis Mitte Dezember andauern. Wir wollten wissen, ob es tatsächlich wegen der andauernden Regenfälle zu dieser Verzögerung kommt und machten uns auf den Weg ins Rathaus, um Infos aus erster Hand zu bekommen. Doch man verwehrte uns den Zutritt. Wieder in unserer Redaktion angekommen, fanden wir ein anonymes Kuvert in unserem Briefkasten. Darin enthalten eine Kopie eines Schreibens der Baufirma an die Stadt. Wir haben festgestellt, dass die örtliche Tagespresse mit Ihrer Angabe “Fertigstellung bis Mitte Dezember” durchaus korrekt berichtet hat, allerdings hat das Organ ganz geschickt die Jahreszahl verschwiegen.

Auf dem beiliegendem Zettel stand, dass man den Bewohnern Gaustadts insofern entgegen kommen möchte, in dem man Ihnen kostenfreien Verbleib, während der Bauarbeiten, in einen der folgenden Objekte anbietet:
- ATRIUM – Hier ist momentan am meisten Platz. Man wünscht sich hier kleinere Wohngemeinschaften, die sich vielleicht nach Interessen einzelner Gruppen bilden. Man bittet aber um Verständis, dass, wer sein Auto im Parkhaus abstellen möchte, eine kleine Gebühr entrichten muss.
- STECHERT-ARENA – Vorallem für die Jüngeren wird die Unterbringung hier sicherlich ein Riesenspaß. Der Boden der Arena wird mit Matratzen ausgelegt und lädt zu ausgelassenen Orgien ein. Während einer Veranstaltung oder eines Basketballspieles muss die Halle allerdings geräumt werden.
- FKK-GERMANIA – Dieses Etablissement bietet verschiedene Räume für die unterschiedlichsten Vorlieben an. Da das Angebot dort eh nicht wie erwartet genutzt wird, erhofft man sich von der vorübergehenden Unterbringung der Gaustadter, einen Kundenneugewinn nach den Baumaßnahmen.
- MAXPLATZ – Auf dem zentralen Platz der Stadt soll ein Riesenzelt mit Showbühne aufgebaut werden, in dem sich Gaustadter Campingfreunde, mit von Karstadt zur Verfügung gestellten Gaskochern und Isomatten, eine schöne Zeit machen können. Das Zelt wird allerdings erst nach dem Weihnachtsmarkt dort errichtet.
Um auch dem stadtteilansässigen Bäcker zu unterstützen, stiftet die Stadt jedem Gaustadter täglich ein Brötchen, welches persönlich vom Bäckermeister gegen Unterschrift ausgehändigt werden soll.
Sonntag, 7. November 2010
- Es stimmt nicht, dass die Promenade zum Naturschutzgebiet erklärt werden soll.
- Es stimmt nicht, dass die Stadt Bamberg mit der Kettenbrücke an die Börse gehen will.
- Es stimmt nicht, dass es sich bei den in Bug entdeckten Bibern eigentlich um Murmeltiere handelt.
- Es stimmt nicht, dass das Atrium bis auf Weiteres den Namen “Nette Toilette” erhalten soll.
- Es stimmt nicht, dass auf dem Ertl-Zentrum ein Multikomplexkino entstehen soll.
- Es stimmt nicht, dass die Vorstellungen von Herrnlebens Figurenkabarett im kommenden Jahr in Antalya stattfinden.
- Es stimmt nicht, dass ein Redaktionsmitglied von uns, jetzt mit einem Kamel sein Bett teilen muss.
Sonntag, 31. Oktober 2010
- Es stimmt nicht, dass im Schwarzbuch nur maximal zwei Projekte einer Stadt erwähnt sein dürfen.
- Es stimmt nicht, dass eine Chefsache etwas mit Verantwortungsübernahme zu tun hat.
- Es stimmt nicht, dass es auf dem Herbstmarkt nur Unterwäsche zu kaufen gäbe.
- Es stimmt nicht, dass sich die 120 neuen Parkplätze in Bamberg-Mitte, auf dem Maxplatz befinden.
- Es stimmt nicht, dass die Rathausverwaltung auf den Michaelsberg umziehen will, weil dort keine mehrtägigen Events stattfinden.
- Es stimmt nicht, dass die Geisterstadt “Atrium” zu Halloween einen wahren Run erlebte.
Dienstag, 26. Oktober 2010
Am Freitag stehen wir wieder live auf und hinter der Bühne im ATRIUM am Bahnhof. Mit “Bamberg auf Sendung 3.0 – Das Eventspecial” versprechen wir abendfüllende Unterhaltung rund um Bambergs Promiwelt und deren Feierlichkeiten. Um 20 Uhr beginnt die Aufführung im ehemaligen Chinesen direkt neben dem Haupteingang des Einkaufszentrums.
Was den Lesern unserer Nachrichten naturgemäß nicht neu sein dürfte, vielen heutzutage aber noch fremd ist, hat der Fränkische Tag als Thema aufgegriffen: Web2.0 und die damit verbundenen Chancen und Risiken für Kabarettisten aus Bamberg. Dass wir etwas besonderes sind, wussten wir schon immer….. Aber lesen Sie selbst.

Fränkischer Tag, 26.10.2010 - Mittendrin - Ein Netzreport von Petra Mayer
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