Zugegeben, selbst haben wir es auch verschlafen. Aber wir gingen insgeheim halt davon aus, dass wir zum einjährigen Senderjubiläum, wenn schon nicht ins Rathaus, aber zumindest in die Stadtratsfraktionen eingeladen werden.
Am 1.10.2009 gingen die RundfunkAnstalten Franken auch online auf Sendung, nachdem es sich bei dieser Medienanstalt bis zu diesem Zeitpunkt um ein reines Live-Format gehandelt hat. Seither haben die beiden Chefredakteure in fast 350 Artikeln aus und über die Weltkulturerbestadt berichtet. Die “Dementis zum Montag” haben sich seither zu wohl einer der beliebtesten Beitragsreihe entwickelt und dürften inzwischen wahrscheinlich mehr Leser als das Heinrichsblatt und das Rathausjournal zusammen zählen.
Viele Steine haben sich uns in den Weg geworfen: Drohungen, Anzeigen, Boykotts. Einzig Bestechungsversuche blieben bisher aus, so dass wir auch in Zukunft weiter ehrlich und offen aus Bamberg berichten müssen und uns noch nicht reich und zufrieden zurücklehnen können.
Hier ein paar Anekdoten aus den vergangenen 12 Monaten:
- Als wir einmal die Dementis zum Montag vergessen haben, kam bereits Montagmittag eine ernstgemeinte Beschwerdeemail.
- Kein einziger Bamberg-Promi wollte unser zugewiesenes Adventskalendergeschenk haben, lediglich von einer gab es überhaupt Feedback.
- Von “Designersärge” über “Unterwäsche gestohlen” bis hin zu “OB Starke Japan” liegen wir bei Google teilweise ganz vorne in den Suchergebnissen.
- Aber vor allem das “FKK Germania” bescherte uns reichlich Besucher, denn wir lagen bei Google zeitweise vor dem Etablissement.
- Die beliebtesten Artikel waren mit großem Abstand die Exklusiven Informationen aus dem FKK Germania sowie Prominent oder nicht? mit jeweils über 2000 Lesern.
- Auch gute Taten haben wir vollbracht. So machten wir einen bis dato völlig unbekannten Rhetoriktrainer erst richtig populär, retteten das ATRIUM über das Jahr 2010 und gaben der Stadtverwaltung regelmäßig Tipps zur besseren Entscheidungsfindung.
Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr!
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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
lieber Andi!
Na, das ist doch geflutscht wie ein Zäpfchen, oder? – Also ganz ehrlich, wir hätten das nicht geglaubt, dass Dein Plan, die Jako-Arena zu übernehmen, so problemlos vom Stadtrat abgenickt wird. 27:17. Respekt! – Hast halt Deinen Laden im Griff!
Weswegen wir schreiben .. Wir haben da jetzt auch ein Problem. Wie Du vielleicht weißt, treten wir ja seit Anfang des Jahres mit unseren Kabarettprogrammen im ATRIUM am Bahnhof auf, dass nahezu gleichzeitig wie die Jako-Arena Insolvenz angemeldet hat. Wenn es nun ganz blöd läuft, stehen wir schon am 2. Oktober bei “Bamberg vorgeführt” ohne Dach über dem Kopf da. Und was sollen wir dann machen? – Nach Nürnberg gehen? – Ist ja auch doof, schon wegen dem Titel unseres Programms. Und dort kapiert ja auch niemand unsere Witze und man kennt Dich nicht so gut.
Wir haben uns nun Folgendes überlegt: Wenn Du vielleicht nochmal ein bisschen Geld auftreiben würdest, könnten wir damit das ATRIUM kaufen. Beim Stadtrat kriegen wir das dann der Form halber schon auch durch. Dann hat die Stadt neben Stadttheater, Konzerthalle, Blumenshow und Sporthalle endlich auch ein städtisches Einkaufszentrum mit Kultur! Die Frage, die wir dazu hätten, wäre: Dürften wir in dem Fall dann künftig noch Witze über die Stadt machen? Oder müssten wir uns dann eher etwas zusammenreißen? – Das wär nämlich blöd, weil wir ja Kabarett machen.
Ruf uns am besten schnell noch an, denn wir müssten das bis Samstag um 20 Uhr durchkriegen.
Danke und viele Grüße,
Florian und Albert Herrnleben
PS.: In der Jäckstraße könnten wir bald auch das FKK-Germania retten und einen städtischen Puff draus machen. Was meinst? – Der Stadtrat ist bestimmt dabei!
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Natürlich darf Bambergs Eventmanager Nr. 1 beim Eventspecial nicht fehlen!
Florian und Albert Herrnleben mit Premiere ihres dritten Kabarettprogramms
Am 11. September um 20 Uhr öffnet sich der Vorhang zur dritten Auflage von “Bamberg auf Sendung”. In Version “3.0″ konzentrieren sich die beiden Figurenkabarettisten auf die Bamberger Events und nehmen diese in gewohnter Weise auf die Schippe. Natürlich dürfen auch diesmal die vielen Prominenten der Domstadt nicht fehlen. Zahlreiche Stadträte, Event- und Sportmanager sind neben dem Stadtoberhaupt und seinen Mitarbeitern in Form von Holzköpfen vertreten. Und natürlich ist auch der “Oberholzkopf”, der Bamberger Kasperl, wieder mit von der Partie.
Ein gutes Jahr ist es vergangen, seitdem die junge Generation der Puppenspielerfamilie Herrnleben mit ihrem Kabarettprogramm Premiere feierte. War “Bamberg auf Sendung” zunächst nur als Projekt zum Spaß an der Freude gedacht, hat es inzwischen einen festen Platz im Kulturprogramm der Weltkulturerbestadt. Sogar ein Theater konnten sich Florian und Albert Herrnleben zu Beginn des Jahres im ATRIUM einrichten. Ergänzt haben sie ihr Repertoire noch um das Programm “Bamberg vorgeführt” speziell für Touristen.
Nun steht die dritte Version ihrer Lokalkabarettserie “Bamberg auf Sendung” auf dem Programm. Wie aus den vergangenen Aufführungen gewohnt rechnen die beiden Puppenspieler Florian und Albert Herrnleben auch dieses Mal wieder gnadenlos mit dem fränkischen Rom ab. Besonderes Augenmerk legen sie im aktuellen Programm auf die Eventkultur Bambergs ab. Bamberg zaubert, das Blues- und Jazzfestival, die Sandkerwa, das Public Viewing auf dem Maxplatz u.v.m. werden ebenso beleuchtet wie die “neuen Events” des Oberbürgermeisters: Die Fahrradtouren und die standesamtlichen Hochzeiten.
Erstmals setzen die Herrnlebens auch auf multimediale Effekte in ihrem Programm. Eine extra Software wurde zur gleichzeitigen Steuerung von Licht, Ton und Video entwickelt, was neben den scharfen Pointen sicher zu einem Highlight des Programms wird.
Dieses Mal werden die beiden Figurenspieler auch wieder von einem Gastregisseur unterstützt, wie man ihn bereits aus den vergangenen Programmen kennt. Albert Herrnleben konnte mit Ulf Sowa einen Altbekannten verpflichten. Seit vielen Jahren ist dieser ein Mitglied der Kabarettgruppe “Die Äh-Werker”, deren Leitung er von Albert Herrnleben im vergangenen Herbst übernommen hatte.
Karten sind im Vorverkauf unter www.figurenkabarett.de sowie beim BVD Ticketservice sowie an der Abendkasse für 10,00 Euro erhältlich. Aufführungsort ist der ehemalige Chinese im ATRIUM am Bahnhof.
Liebe Leser,
unser erreichen täglich zahlreiche Fragen zu unserem Programm “Bamberg basst scho!”, das am 17. August, also nächsten Dienstag um 20 Uhr Premiere im ATRIUM feiert.
Deshalb traf der eine Teil unserer Redaktion den anderen, um pikante und interessante Details über das Programm herauszufinden:
Albert Herrnleben
Sind da auch Skelodas-Hits dabei ?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja! – Unser Publikum darf sich auch auf viele Skelodas-Hits freuen.
Albert Herrnleben
Und auch gut gesungene Lieder?
Florian Herrnleben
Schlechter als bei den Skelodas kann’s nicht werden. Ich hab von denen gelernt…
Florian Herrnleben
Achso, … und Hannes gleichts aus.
Albert Herrnleben
Und machen da auch Figuren mit?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser auch für meine Antwort. Diese lautet: Ja! – Unser Publikum darf sich auch auf einige bekannte Holzköpfe rund um den Bamberger Kasperl freuen.
Albert Herrnleben
Und das ist also wieder im Atrium, oder?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja! – Unser Publikum darf sich auf tolle Stimmung in unserem tollen Theater im tollen ATRIUM freuen.
Albert Herrnleben
Muss man da was Besonderes anziehen? – Also, ich meine, ist ja ein Liederabend!?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja, es ist ja ein Liederabend.
Albert Herrnleben
Der Pianist ist ja ein Kölner, hab ich gehört. Versteht man den trotzdem?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja! – Unsere Sprache ist die Musik. Und dieser Abend dient ja auch der Völkerverständigung.
Albert Herrnleben
Gibt’s auch was zu Trinken oder muss man sich sein Bier selber mitbringen?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja, natürlich. Aber wer möchte, kann den drei Künstlern des Abends Whisky mitbringen. Möglichst Singlemalt und älter als 12 Jahre.
Albert Herrnleben
Also Jim Beam oder Jack Daniels?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja, der geht notfalls auch. Damit putzen wir dann das Klo.
Albert Herrnleben
Blöde Frage mal zwischendurch: Steht am 17. August das Atrium eigentlich noch?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja. Aber wahrscheinlich wirds wegen des Zuschaueransturms ohnehin ein Open-Air auf dem Bahnhofsvorplatz.
Albert Herrnleben
Wieso nicht gleich in die JAKO-Arena?
Florian HerrnlebenGut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Zu klein. (Könnten wir bitte bei Entscheidungsfragen bleiben?)
Albert Herrnleben
Ok. – Gibt es an diesem Abend auch Alternativen? Also, ich meine, ist kulturell noch was Spannenderes in Bamberg geboten?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Nein. Außer Grashalmezählen am Wilhelmsplatz findet nichts statt.
Albert Herrnleben
Hm. – Na schön. – Und was muss man sich nun genau unter dem Programm vorstellen?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja.
Albert Herrnleben
Wieso muss da extra ein Pianist aus Köln eingeflogen werden? Gibt es in Bamberg nichts Gleichwertiges bzw. Besseres?
Florian Herrnleben
Das sind zwei Fragen auf einmal. Das zählt nicht.
Albert Herrnleben
Wieso muss da extra ein Pianist aus Köln eingeflogen werden?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Er wird nicht eingeflogen.
Albert Herrnleben
Ah ok. – Kann man denn für dieses Projekt keinen gleichwertigen oder sogar besseren Pianisten aus Bamberg nehmen?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Nein. Musik ist ja kein Handwerk, sondern eine Kunst. Der Funke muss ins Publikum überspringen, und das funktioniert eben nur in der richtigen, eben in dieser Konstellation. Zudem: Es geht um Völkerverständigung. Da kann man doch keinen Pianisten aus Strullendorf nehmen…
Albert Herrnleben
Was heißt Konstellation? Nur DER Pianist kann im Atrium spielen?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja, nur als Kirchenmusiker kommt man mit solchen Zuschauerzahlen klar.
Albert Herrnleben
Trinkt der Pianist vor dem Auftritt Kölsch oder Bamberger Bier?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Vor dem Auftritt trinkt er Wasser. Während dem Auftritt trinkt er Schlenkerla.
Albert Herrnleben
Wow, scheint ja doch ein guter Pianist zu sein. – Ich habe gehört, dass er schon mit Kathy Kelly auf Tournee war. Kommt dann die ganze Kelly-Family auch zum Zuschauen?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Zu dieser Frage darf ich leider keine Stellung beziehen.
Albert Herrnleben
Und wer macht da jetzt nochmal alles mit?
Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Hannes, Du, ich, Fredy (der Techniker), Line (die Kassendame und meine Lebensabschnittsgefährtin) und das Publikum. Ja, das Publikum wird eingebunden.
Albert Herrnleben
WAAS?? – ICH?? Ist ja schön, dass ich das auch mal erfahre. Und Publikum auch?? – Na, subber! Dachte es wird ein gemütlicher Abend. Gibt es da ne Probe vorher, oder läuft das so ab wie immer?
Florian Herrnleben
Alles wie immer. Das Publikum kommt ja auch zum ersten Mal .. Was will es dann erwarten?
Vielen Dank für das Interview!
Live-Musikkabarett mit Florian Herrnleben und Johannes Speckamp
Es ist ein Experiment der ganz besonderen Art: Am 17. August um 20 Uhr stehen Florian Herrnleben und Johannes Speckamp erstmals gemeinsam auf der Bühne. Im Theater der Puppenbühne Herrnleben (ATRIUM Einkaufszentrum) möchten die beiden Künstler einen Abend lang mit fränkischem Musikkabarett unterhalten.
Den einen kennt man seit einigen Jahren eigentlich als Darsteller des Bamberger Kasperls. Der andere ist der Bühnenkomponist und Hörspieltonmeister der Puppenbühne Herrnleben, in die der berühmte Bamberger Holzkopf gehört. Die Rede ist von Florian Herrnleben und Johannes Speckamp. Nach vielen Studioproduktionen haben sich die beiden Multitalente nun entschieden, erstmals live gemeinsam aufzutreten. Der Bamberger und der Erftstädter werden einen Abend lang mit vielen eigenen Liedern aufwarten, von denen man das eine oder andere vielleicht auch schon aus den Programmen von Herrnlebens Figurenkabarett und dessen Showband „Skelodas“ kennt, das seit Beginn des Jahres auch im ATRIUM am Bahnhof beheimatet ist. Das Publikum darf sich auf kabarettistische, satirische und manchmal auch nur einfach nur lustige Songs der beiden Bühnenprofis freuen.
Die Zusammenarbeit der beiden Künstler begann schon vor einigen Jahren:
Seit dem Jahr 2007 produzieren sie gemeinsam die vielen Hörspielgeschichten um den Bamberger Kasperl, die die Seniorchefs der Puppenbühne Wolfgang und Elisabeth Herrnleben schreiben. 2008 waren Florian Herrnleben und Johannes Speckamp „auf Deutschlandtournee“, um im ganzen Bundesgebiet prominente Sprecher wie Bastian Pastewka und Dirk Bach für Kasperlhörspiele aufzunehmen. Und auf den langen Autofahrten entstanden die ersten Ideen, gemeinsam auch Musik zu machen. Zuerst konzentrierten sich beiden auf die Studioarbeit und veröffentlichten vor genau einem Jahr ihr erstes Album „Hey, Kasperl!“, das mit frischer Kindermusik, getextet von Florian Herrnleben und komponiert von Johannes Speckamp, zum Dauerbrenner in Bambergs Kinderzimmern wurde. 2009 und 2010 schrieben sie außerdem die offiziellen Sandkerwasongs für die Bamberger Kirchweih. Ihre Bühnenarbeit lief bisher aber immer getrennt. Während Florian Herrnleben unzählige Auftritte als Bamberger Kasperl und mit Herrnlebens Figurenkabarett verzeichnen kann, tourte der studierte Kirchenmusiker als Pianist unter anderem mit Kathy Kelly durch Deutschland und Österreich.
„Doch irgendwann zieht es einen dann auch mal gemeinsam raus auf die Bühne….“
Und so singen die beiden am Dienstag, den 17.8. erstmals live in satirischer und kabarettistischer Art über den gemeinen Bamberger, den Maxplatz, so manches öffentliche Bauvorhaben in der Domstadt oder die Sandkerwa. Ein umfangreiches Repertoire hat sich zwischenzeitlich angesammelt, auf das sich alle Fans von Herrnlebens Figurenkabarett und dem Bamberger Kasperl freuen können. Unterstützt werden der Kasperldarsteller und der studierte Kirchenmusiker an diesem Abend von Albert Herrnleben, Onkel von Florian und zweite Hälfte von Herrnlebens Figurenkabarett. Um 20 Uhr beginnt das kleine Konzert im ehemaligen Chinesen des ATRIUM Einkaufszentrums am Bahnhof über die Weltkulturerbestadt und deren Einwohner. Der Eintritt kostet 10 Euro. Karten sind im Vorverkauf erhältlich über www.figurenkabarett.de sowie den BVD Ticketservice.
Noch steht nicht einmal fest, ob die Landesgartenschau pünktlich fertig wird, da wird schon über die Eröffnungswochen und -monate diskutiert. Auf Grund des zu erwartenden Besucheransturms befürchtet man, dass die Parkplatzkapazitäten in Gaustadt nicht ausreichen. Deshalb soll in dieser Zeit der Plärrerplatz an der Breitenau zu einem Großparkplatz mit Shuttleservice umfunktioniert werden. Der Frühjahrsplärrer, so die Folge daraus, kann deshalb möglicherweise nicht stattfinden. Dabei gibt es bereits zahlreiche Vorschläge, die eine Durchführung durchaus möglich machen würden.
Einige Pläne sehen vor, den Frühjahrsplärrer komplett zu verlegen. Örtlich. Als mögliche Alternativplätze stehen das Fuchsparkstadion (dort könnte dann auch erstmals ein Nachtplärrer unter Flutlicht stattfinden), das Atrium Einkaufszentrum (sogar das Riesenrad geht unter die Kuppel) oder das Hallenbad zur Verfügung. Doch jeder dieser Orte hat auch diverse Nachteile und Probleme bei genauer Betrachtung.
Deshalb sehen andere Konzepte vor, die Attraktionen des Plärrers in die verschiedenen Stadtteile Bambergs zu verteilen. Während der Maxplatz für die Geisterbahn wie geschaffen scheint, könnte die Schiffschaukel direkt nebenan im Rathaushof stehen. Das Bierzelt könnte eventuell direkt in der Gereuth aufgebaut werden (genau genommen reichen auch ein paar Bierbänke), die Losbude auf dem Parkplatz vor der Jako-Arena. Die Fischbude würde hervorragend in die Jäckstraße passen (Warum? – Keine Ahnung!) und für das Riesenrad könnte die Gaustadter Hauptstraße gesperrt werden. Das klappt jetzt schon hervorragend und bis 2012 haben sich die Gaustadter an Sperren und Umleitungen gewöhnt. Und die Anwohner könnten während dieser Zeit ja auf dem Gelände der Landesgartenschau parken.
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