19.05.2012, 20:27 Uhr

Posts Tagged ‘Bamberg’

Dementis zum Montag – Ausgabe 51

Sonntag, 3. Oktober 2010
  • Es stimmt nicht, dass die NPD bereits zwei Termine für 2011 in der Stechert-Arena reserviert hat.
  • Es stimmt nicht, dass Stadtrat Tscherner die Arena persönlich und auf eigene Kosten abreissen würde.
  • Es stimmt nicht, dass die liberalen Stadtratsfraktionen vorgeschlagen haben, auch das eine oder andere Etablissement Bambergs zu verstaatlichen.
  • Es stimmt nicht, dass der Wilhelmsplatz auf ebay angeboten wird.
  • Es stimmt nicht, dass von jedem Dauerkartenbesitzer pro erzielten Punkt der Brose Baskets eine zusätzliche Gebühr von 1 € verlangt werden muss.
  • Es stimmt nicht, dass der neue Eigentümer des Atriums gerne anonym bleiben möchte.
  • Es stimmt nicht, dass im Atrium ein Konzert der “Toten Hosen” stattfinden soll.
  • Es stimmt nicht, dass der Stadtrat beschlossen hat, dass Dr. Müller zur Kosteneinsparung die Stechert-Arena reinigt.
  • Es stimmt nicht, dass man dem Oberbürgermeister geraten hat, sich künftig ausschließlich auf seinen Job als Standesbeamter zu konzentrieren.
  • Es stimmt nicht, dass die Stechert-Arena eigentlich Forum heißt.

Dementis zum Montag – Ausgabe 50

Montag, 27. September 2010

Kaum zu glauben, aber Jubiläum! – Danke schon jetzt für die Glückwünsche!

  • Es stimmt nicht, dass die Jako-Arena bald “Bestechert-Arena” heißt.
  • Es stimmt nicht, dass man den Baureferenten zum Ehrenbürger Bambergs ernennt und bereits eine Zyste-Schlangenmann-Straße (Fertigstellung 2019) geplant ist.
  • Es stimmt nicht, dass am Erba-Fischpass-Ufer bereits ein Fischgrillplatz angelegt ist.
  • Es stimmt nicht, dass wir zur 50. Ausgabe der Montags-Dementis zu einem kleinen Umtrunk ins Rathaus eingeladen werden sollen.
  • Es stimmt nicht, dass man sich am Wilhelmplatz nun schon wieder im Winterbaustopp befindet.
  • Es stimmt nicht, dass “Deutschland bewegt sich” deshalb nicht von OB Starke eröffnet wurde, weil ihm der Maxplatz zu grün war.
  • Es stimmt nicht, dass der Stadtrat laut OB Starke am Mittwoch in seiner Vollsitzung der Arena-Übernahme nur noch zustimmen muss.
  • Es stimmt auch nicht, dass im Rathaus aus Geldmangel künftig auch nur noch alle vier Wochen durchgewischt wird.

Neues Konzept für Bamberg

Samstag, 18. September 2010

Was wird doch in den letzten Wochen alles so durch den Stadtrat, die Presse und den Kakao gezogen. Leerstehende Läden in der Innenstadt, zu viele Puffs, eine Menge Spielcasions. Warum denn gleich alles so schwarz sehen in einer roten Stadt!?
Man muss die Sache nur positiv sehen und das Beste daraus machen. Unser Vorschlag: Es müssen noch viel mehr Bordelle und Spielhöllen her. Flächen sind ja, wie schon erwähnt, genügend vorhanden. Es würde jedenfalls die Innenstadt wieder beleben und Geld in die Kassen bringen. Und die Regnitz wäre hierbei die natürliche Grenze. Auf der einen Seite die katholische Altstadt mit den historischen Gebäuden und auf der anderen Seite Klein-Las-Vegas. In der größten Stadt Nevadas funktioniert es doch auch. Warum denn dann nicht auch bei uns? Warum aus der Tugend ein Laster machen und nicht umgekehrt?

So könnte die Bamberger Innenstadt, nach dem Vorbild Las Vegas, bald aussehen.


Der Stadtrat ist zurück!

Donnerstag, 16. September 2010

Wenn konsequentes Abnicken gesundliche Beschwerden hervorruft...

Wer dachte, in Bamberg wäre seit ungefähr sechs Wochen Ruhe und Bescheidenheit eingekehrt, der hat sich getäuscht. Bambergs Stadtrat und sein Stadtoberhaupt waren lediglich im Sommerurlaub. Nun sind sie alle zurück und haben sich – jeder und jede auf seine Art – gut erholt.

Während Oberbürgermeister Andreas Starke die Erholung in der Heimat bei den diversen Festivitäten suchte und vermutlich auch fand, nutzten die Mitglieder der beiden größten Stadtratsfraktionen die freie Zeit, um sich auch körperlich von den anstrengenden Stadtratsstrapazen zu erholen. Und so kamen sie erst in der vergangenen Woche aus Bad Tölz zurück, wo die Damen und Herren Stadträte ihre Nackenprobleme auskurieren wollten, unter denen sie seit einiger Zeit leiden.

Oberbürgermeister Starke wünschte seinen Stadträten alles Gute für die kommenden Monate und hofft, dass sie auch weiterhin schmerzfrei alle seine Pläne abnicken können.

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Bamberg auf Sendung 3.0 – Von “Bamberg zaubert” bis zur Sandkerwa

Samstag, 4. September 2010

Natürlich darf Bambergs Eventmanager Nr. 1 beim Eventspecial nicht fehlen!

Florian und Albert Herrnleben mit Premiere ihres dritten Kabarettprogramms

Am 11. September um 20 Uhr öffnet sich der Vorhang zur dritten Auflage von “Bamberg auf Sendung”. In Version “3.0″ konzentrieren sich die beiden Figurenkabarettisten auf die Bamberger Events und nehmen diese in gewohnter Weise auf die Schippe. Natürlich dürfen auch diesmal die vielen Prominenten der Domstadt nicht fehlen. Zahlreiche Stadträte, Event- und Sportmanager sind neben dem Stadtoberhaupt und seinen Mitarbeitern in Form von Holzköpfen vertreten. Und natürlich ist auch der “Oberholzkopf”, der Bamberger Kasperl, wieder mit von der Partie.

Ein gutes Jahr ist es vergangen, seitdem die junge Generation der Puppenspielerfamilie Herrnleben mit ihrem Kabarettprogramm Premiere feierte. War “Bamberg auf Sendung” zunächst nur als Projekt zum Spaß an der Freude gedacht, hat es inzwischen einen festen Platz im Kulturprogramm der Weltkulturerbestadt. Sogar ein Theater konnten sich Florian und Albert Herrnleben zu Beginn des Jahres im ATRIUM einrichten. Ergänzt haben sie ihr Repertoire noch um das Programm “Bamberg vorgeführt” speziell für Touristen.

Nun steht die dritte Version ihrer Lokalkabarettserie “Bamberg auf Sendung” auf dem Programm. Wie aus den vergangenen Aufführungen gewohnt rechnen die beiden Puppenspieler Florian und Albert Herrnleben auch dieses Mal wieder gnadenlos mit dem fränkischen Rom ab. Besonderes Augenmerk legen sie im aktuellen Programm auf die Eventkultur Bambergs ab. Bamberg zaubert, das Blues- und Jazzfestival, die Sandkerwa, das Public Viewing auf dem Maxplatz u.v.m. werden ebenso beleuchtet wie die “neuen Events” des Oberbürgermeisters: Die Fahrradtouren und die standesamtlichen Hochzeiten.

Erstmals setzen die Herrnlebens auch auf multimediale Effekte in ihrem Programm. Eine extra Software wurde zur gleichzeitigen Steuerung von Licht, Ton und Video entwickelt, was neben den scharfen Pointen sicher zu einem Highlight des Programms wird.

Dieses Mal werden die beiden Figurenspieler auch wieder von einem Gastregisseur unterstützt, wie man ihn bereits aus den vergangenen Programmen kennt. Albert Herrnleben konnte mit Ulf Sowa einen Altbekannten verpflichten. Seit vielen Jahren ist dieser ein Mitglied der Kabarettgruppe “Die Äh-Werker”, deren Leitung er von Albert Herrnleben im vergangenen Herbst übernommen hatte.

Karten sind im Vorverkauf unter www.figurenkabarett.de sowie beim BVD Ticketservice sowie an der Abendkasse für 10,00 Euro erhältlich. Aufführungsort ist der ehemalige Chinese im ATRIUM am Bahnhof.


Überraschende Postkarte aus Mallorca

Dienstag, 24. August 2010

Heute erreichte uns als eines der führenden Presseorgane Bambergs unerwartet eine Postkarte aus der Spanisch-Deutschen Urlaubsinsel schlechthin: Mallorca. Der Absender bat uns um Veröffentlichung.

Liebe Bamberger,

herzliche Urlaubsgrüße aus Mallorca senden alle Mitglieder des Bamberger Parküberwachungsdienstes! Traditionell verlassen wir zur Zeit der Bamberger Sandkerwa unsere Domstadt, um dem Alltagsstress während dieses Großereignisses zu entfliehen.

Falschparker von überall her, Ärger und Frust wegen irgendwelcher Knöllchen, das muss nicht sein, denn tief in unserem inneren sind auch wir herzensgute Menschen. Dafür bitten wir um Verständnis. Auch für uns, die wir ja ohnehin natürlich keine Knöllchenprovision bekommen, ist es wichtig, dass die Sandkerwa auch allen auswärtigen Besuchern in guter Erinnerung bleibt.
Alle Innenstadt-/Inselgebietsbewohner würden wir in unserer Abwesenheit um ein paar Kleinigkeiten bitten:

Nutzen Sie bitte vorrangig die öffentlichen P&R-Parkplätze (Breitenau, Heinrichsdamm) und halten Sie damit ihre Anwohnerparkplätze für Auswärtige frei, die einmal im Jahr zur Sandkerwa kommen und es dabei möglichst bequem haben sollen. Stellen Sie bitte außerdem Ihre Einfahrten und Vorgärten als Parkplätze zur Verfügung und haben Sie Verständnis für beparkte Gehwege im Bereich Haingebiet. Um die eigenen Einkäufe mit dem Auto bis zur Wohnung zu bringen, ist es selbstverständlich erlaubt, kurz auf der Straße stehen zu bleiben.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Leitung. Sie finden sie momentan irgendwo am Ballermann…
Ab Mittwoch, 24.8., 8:00 Uhr, sind wir dann wieder für alle Bamberger da.

Viele Grüße,
der Bamberger Parküberwachungsdienst


Dementis zum Montag – Ausgabe 45 – Sandkerwa-Special

Montag, 23. August 2010
  • Es stimmt nicht, dass man ab der nächsten Sandkerwa nur noch in einer Richtung durch die Sandstraße laufen darf.
  • Es stimmt nicht, dass sich Oberbürgermeister Andreas Starke nicht ganz sicher ist, ob die Sandkerwa oder Bamberg zaubert das wichtigste Fest Bambergs ist.
  • Es stimmt nicht, dass es Fischerstechern erlaubt ist, auch ohne Piss-Nix-Karte ins Wasser zu pinkeln.
  • Es stimmt nicht, dass das Kasperltheater erst am Donnerstagabend der Sandkerwa stattfand.
  • Es stimmt nicht, dass am Samstag schon jemand aus Versehen das große Abschlussfeuerwerk abgeschossen hatte.
  • Es stimmt nicht, dass der OB im großen Festzelt am Leinritt regelmäßg und freiwillig die Nachtwache übernimmt.
  • Es stimmt nicht, dass es etwas unanständiges ist, Fischerstecherkönig zu sein.

Interview zum Musikkabarettprogramm “Bamberg basst scho!”

Montag, 9. August 2010

Liebe Leser,
unser erreichen täglich zahlreiche Fragen zu unserem Programm “Bamberg basst scho!”, das am 17. August, also nächsten Dienstag um 20 Uhr Premiere im ATRIUM feiert.
Deshalb traf der eine Teil unserer Redaktion den anderen, um pikante und interessante Details über das Programm herauszufinden:

Albert Herrnleben
Sind da auch Skelodas-Hits dabei ?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja! – Unser Publikum darf sich auch auf viele Skelodas-Hits freuen.

Albert Herrnleben
Und auch gut gesungene Lieder?

Florian Herrnleben
Schlechter als bei den Skelodas kann’s nicht werden. Ich hab von denen gelernt…

Florian Herrnleben
Achso, … und Hannes gleichts aus. :)

Albert Herrnleben
Und machen da auch Figuren mit?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser auch für meine Antwort. Diese lautet: Ja! – Unser Publikum darf sich auch auf einige bekannte Holzköpfe rund um den Bamberger Kasperl freuen.

Albert Herrnleben
Und das ist also wieder im Atrium, oder?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja! – Unser Publikum darf sich auf tolle Stimmung in unserem tollen Theater im tollen ATRIUM freuen.

Albert Herrnleben
Muss man da was Besonderes anziehen? – Also, ich meine, ist ja ein Liederabend!?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja, es ist ja ein Liederabend.

Albert Herrnleben
Der Pianist ist ja ein Kölner, hab ich gehört. Versteht man den trotzdem?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja! – Unsere Sprache ist die Musik. Und dieser Abend dient ja auch der Völkerverständigung.

Albert Herrnleben
Gibt’s auch was zu Trinken oder muss man sich sein Bier selber mitbringen?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja, natürlich. Aber wer möchte, kann den drei Künstlern des Abends Whisky mitbringen. Möglichst Singlemalt und älter als 12 Jahre.

Albert Herrnleben
Also Jim Beam oder Jack Daniels?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja, der geht notfalls auch. Damit putzen wir dann das Klo.

Albert Herrnleben
Blöde Frage mal zwischendurch: Steht am 17. August das Atrium eigentlich noch?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja. Aber wahrscheinlich wirds wegen des Zuschaueransturms ohnehin ein Open-Air auf dem Bahnhofsvorplatz.

Albert Herrnleben
Wieso nicht gleich in die JAKO-Arena?

Florian HerrnlebenGut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Zu klein. (Könnten wir bitte bei Entscheidungsfragen bleiben?)

Albert Herrnleben
Ok. – Gibt es an diesem Abend auch Alternativen? Also, ich meine, ist kulturell noch was Spannenderes in Bamberg geboten?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Nein. Außer Grashalmezählen am Wilhelmsplatz findet nichts statt.

Albert Herrnleben
Hm. – Na schön. – Und was muss man sich nun genau unter dem Programm vorstellen?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja.

Albert Herrnleben
Wieso muss da extra ein Pianist aus Köln eingeflogen werden? Gibt es in Bamberg nichts Gleichwertiges bzw. Besseres?

Florian Herrnleben
Das sind zwei Fragen auf einmal. Das zählt nicht.

Albert Herrnleben
Wieso muss da extra ein Pianist aus Köln eingeflogen werden?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Er wird nicht eingeflogen.

Albert Herrnleben
Ah ok. – Kann man denn für dieses Projekt keinen gleichwertigen oder sogar besseren Pianisten aus Bamberg nehmen?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Nein. Musik ist ja kein Handwerk, sondern eine Kunst. Der Funke muss ins Publikum überspringen, und das funktioniert eben nur in der richtigen, eben in dieser Konstellation. Zudem: Es geht um Völkerverständigung. Da kann man doch keinen Pianisten aus Strullendorf nehmen…

Albert Herrnleben
Was heißt Konstellation? Nur DER Pianist kann im Atrium spielen?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Ja, nur als Kirchenmusiker kommt man mit solchen Zuschauerzahlen klar.

Albert Herrnleben
Trinkt der Pianist vor dem Auftritt Kölsch oder Bamberger Bier?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Vor dem Auftritt trinkt er Wasser. Während dem Auftritt trinkt er Schlenkerla.

Albert Herrnleben
Wow, scheint ja doch ein guter Pianist zu sein. – Ich habe gehört, dass er schon mit Kathy Kelly auf Tournee war. Kommt dann die ganze Kelly-Family auch zum Zuschauen?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Zu dieser Frage darf ich leider keine Stellung beziehen.

Albert Herrnleben
Und wer macht da jetzt nochmal alles mit?

Florian Herrnleben
Gut, dass Du das fragst, lieber Albert. Sicher interessieren sich auch viele unserer zahlreichen Leser für meine Antwort. Diese lautet: Hannes, Du, ich, Fredy (der Techniker), Line (die Kassendame und meine Lebensabschnittsgefährtin) und das Publikum. Ja, das Publikum wird eingebunden.

Albert Herrnleben
WAAS?? – ICH?? Ist ja schön, dass ich das auch mal erfahre. Und Publikum auch?? – Na, subber! Dachte es wird ein gemütlicher Abend. Gibt es da ne Probe vorher, oder läuft das so ab wie immer?

Florian Herrnleben
Alles wie immer. Das Publikum kommt ja auch zum ersten Mal .. Was will es dann erwarten?

Vielen Dank für das Interview!


“Auf dem Wilhelmsplatz wächst Gras”, …

Mittwoch, 4. August 2010

… so die Überschrift im Lokalteil des heutigen FT. Als wir dies gelesen haben, waren wir sehr erfreut, denn welch’ andere Baustelle in Bamberg kann schon von sich behaupten, dass sie trotz jahrelangen Umbaumaßnahmen, sich bemüht attraktiv zu wirken. Klingt doch romantisch, so eine Begrünung zwischen Bagger und Warnbaken, dachten wir und wollten dies mit eigenen Augen bewundern.
Wir gingen also los und kamen ab der Friedrichsstraße nur noch schwer voran, denn ganze Menschentrauben, bestehend aus Studenten und Alt-68ern, zogen vor uns her. Die Leute, welche uns freudig entgegen kamen, schwenkten vollgepackte Plastiktüten und Jutentaschen in ihren Händen. Wir schauten uns verblüfft an und gingen zielstrebig, so gut es ging, weiter. Als wir dann endlich bis zur Einfahrt Augustenstrasse vordrangen, sahen wir, dass das von uns bewundertwollende Grün, von den Birkenstock-Individuen, rücksichtslos aus dem Kopfsteinpflaster gerissen wurde. Wir erspähten noch eines der letzten Biotope und verstanden dann, warum der Platz vor dem Justizgebäude so plötzlich Verehrer gefunden hatte.

Tatsächlich: Auf dem Wilhelmsplatz wächst Gras.


Bamberg im Rennen mit Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Oberstdorf

Mittwoch, 28. Juli 2010

Seit dem gestrigen Finanzsenat ist klar: Bamberg möchte sich auch bereit erklären, den Münchnern als Filialstadt bei der Bewerbung zu den Olympischen Spielen 2018 zur Seite zu stehen. Dank Einsparung bei der Kindertagesstättenförderung von 365.000 Euro und nur 350.000 Euro ungeplanter Mehrausgaben bei der Konzert- und Kongresshalle hätte man bereits in diesem Jahr einen Gewinn von 15.000 Euro erwirtschaften können, der Klimmzüge dieser Art problemlos möglich machen würde. Die Domstadt sei nicht erst seit dem Januar als Winterstadt bekannt, teilte man aus dem Rathaus mit, und so wolle man sich noch in dieser Woche mit den Altbayern aus München in Verbindung setzen. Parteipolitische Probleme zwischen den beiden Oberbürgermeistern gelten ohnehin als unwahrscheinlich.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurden auch einige Details diskutiert, mit deren Organisation entweder das Stadtmarketing oder Sportmanagementspezialist Jan Vetter beauftragt werden soll:

  • Als Eislauffläche wird der Schönleinsplatz genutzt. Einmalig, so ist sich die Stadtspitze einig, wäre das Reiterdenkmal, das in dessen Mitte stehen bleibt.
  • Für Abfahrten und Slaloms soll der steile Stephansberg genutzt werden.
  • Als Eisschnelllaufbahn könnte der Münchner Ring für ein paar Tage gesperrt werden.
  • Um das Volksparkstadion auch überhaupt einmal zu nutzen, könnten dort die Eishockeyspiele stattfinden.
  • Als olympisches Dorf soll das Gelände der US-Kaserne genutzt werden. Was? – Da leben noch Soldaten? – Keine Sorge. 2018 nicht mehr.
  • Auf dem Maxplatz könnten die Curlingwettbewerbe ausgetragen werden. Im nahegelegenen Rathaus sei man Langatmiges und Rumgeplärre ja gewohnt. Und irgendwie passt es ja auch zum Maxplatz.
  • Nur in der Jako-/Stechert-/Stadt Bamberg-Arena kann leider nichts stattfinden. Sie entspricht wieder einmal irgendwelchen Auflagen nicht.

Wie der Finanzsenat gestern auch feststellte, kann die Stadt sogar Gewinn bei der Durchführung der Winterspiele erzielen. Wenn man, wie im vergangenen Winter, einfach auf das Schneeräumen und Streuen von Salz verzichten könnte, würde man jährlich bis zu 400.000 Euro sparen. Und weil man üben muss, um sich 2018 nicht zu blamieren, fängt man bereits jetzt damit an…. Das macht 8 x 400.000 Euro, also 3,2 Millionen Euro. Damit lässt sich doch locker fast noch ein Glasfoyer vor das Glasfoyer bauen.

Aber natürlich gab es auch gestern kritische Stimmen aus verschiedenen Fraktionen zum Thema Olympiabewerbung: Wenn Bamberg etwas mit der Durchführung 2018 zu tun haben sollte, müsste man bereits jetzt darüber nachdenken, die Spiele auf 2028 zu verlegen, damit alles rechtzeitig fertig wird.

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