06.02.2012, 02:00 Uhr

Posts Tagged ‘Bambergs’

Die Hoffnung stirbt zuletzt…

Donnerstag, 22. Juli 2010

Leicht hatten es die Stadtoberen Bambergs in den letzten Jahren wahrlich nicht. Gescheiterte Bauvorhaben, knappe Kassen, kleine Skandale (Skandäla, quasi) und viele Peinlichkeiten in vierlei Belangen. Seit gestern ist aber zumindest am Michelsberg die Welt wieder in Ordnung….

Das Licht leuchtet wieder! – Was für eine frohe Botschaft, die von den Stadtwerke gemeldet werden konnte. Seit gestern erstrahlt das Kloster Michelsberg mit seiner Kirche wieder als Wahrzeichen über Bamberg. Zwar wird das Licht auch künftig nur für eine Stunde, also zwischen 22 und 23 Uhr eingeschalten, doch der kleinliche Bamberger hat schnell nachgerechnet: Das ist wenigstens dreimal so lang wie bisher in diesem Jahr. Man sieht: Beschweren kann sich sogar in der Domstadt lohnen!

Gut, auch wir stellen uns die Sinnfrage nach einem Licht, von dem bisher niemand gemerkt hatte, dass es fehlt. Aber das soll nicht Thema dieses Berichts sein. Vielmehr wollen wir in diesem Zusammenhang Bambergs außergewöhnlichste Beleuchtungskonzepte vorstellen:

  • Am Maxplatz leuchten die Leucht deutlich länger. Dafür sind sie auch nicht ganz so hübsch wie das Kloster Michelsberg.
  • Im Stadion gäbe es nun Leuchten, aber sie sind für die Katz’.
  • Die Löwenbrücke leuchtet auch als Art “Wahrzeichen”, denn vielleicht wird der Traum einer komplett fertigen Löwenbrücke irgendwann einmal wahr.
  • Nur mit Beleuchtungskonzept in Bamberg-Nord ist die Stadtverwaltung recht unglücklich: Zuviel Rotlicht, heißt es, käme aus dem FKK Germania.
  • [EDIT]In Andis Lampenladen an der Konzerthalle ist es zwar hell, aber angesichts knapper Stadtkassen zeigt sich dort, dass bei der Planung nicht allzu viel Helligkeit am Start war. Danke an Sissi für den Hinweis.[/EDIT]

Nun, vielleicht geht der einen oder anderen Leuchte in Bamberg nun auch bald noch ein weiteres, möglicherweise helleres Licht auf, über das wir dann gerne berichten. Aber eines lehrt uns die Geschichte mit dem Michelsberg auf jeden Fall: Die größten Armleuchter brauchen aus der Sommerpause nicht zurückkommen. Es bestehen Chancen, dass es nicht einmal auffällt.


Alkoholfreie Zone auch in Bamberg

Mittwoch, 21. Juli 2010

Bamberg belegte den zweifelhaften Platz 1, als es darum ging, möglichst viele komatös besoffene Jugendliche ins Klinikum einzuliefern. Bambergs Politiker waren erstaunt und entsetzt, leben sie doch Bambergs Jugendlichen bereits bei den diversen Mega-Events der Stadt vor, wie man es eben nicht machen sollte und wie man sich auf Alkoholkonsum einstellt, ohne selbst im Übermaß darunter zu leiden.

Nun droht aber auch die anstehende Jubiläumssandkerwa – wie das Forchheimer Annafest -  zum großen Besäufnis für Jung und Alt zu werden, was in diesem Jahr erstmals wirkungsvoll eingeschränkt werden soll. In Forchheim berät man deshalb bereits über sogenannte “Alkoholfreie Zonen”, die nun auch von den Stadtvätern der Domstadt diskutiert werden. Im Unterschied zur Nachbargemeinde Forchheim möchte die Stadtverwaltung Bamberg aber sogenannte “Erigierende Zonen” einrichten, die sich – je später der Abend – automatisch ausweiten. Bis 17 Uhr gilt das Alkoholverbot nur in Zone 1, dem Festzelt am Leinritt, anschließend bis 1 Uhr im kompletten Sandgebiet. Nach der Sperrzeit um 1 soll die alkoholfreie Zone auf die Fläche bis zur Zollner-Unterführung, dem Regensburger Ring, der Memmelsdorfer Straße und zum Berggebiet ausgeweitet werden. Nach 3 Uhr und bis 16:30 Uhr herrscht dann überall in Bamberg Alkoholverbot.

Das Stadtmarketing begrüßt diese Idee, immerhin sei die Sandkerwa ja kein Event, sondern nur eine Kirchweih. Man möchte die Chance aber gleich nutzen, auf dem Maxplatz eine kontrollierte Alkoholzone einrichten. Hinter Absperrgittern und mit 24-Stunden-Public-Viewing- rea (gezeigt wird irgendeine Liveshow aus Bamberg-Nord) hofft man auf viele Nutzer des Angebots. Neben Kulmbacher soll dort auch Becks und Kölsch ausgeschenkt werden.


Bamberger Sprichwörter

Mittwoch, 7. Juli 2010

Der gemeine Bamberger ist – meist im Stillen Kämmerlein – durchaus erfinderisch. Und so spottet er, wahrscheinlich auch aus Heimatliebe, gerne in Form von Sprichworten über Bambergs Verhältnisse. Heute stürzte in Erlangen ein Kran auf ein Verwaltungsgebäude. Seither kursiert in Bamberg nicht mehr das Sprichwort vom Sack Reis in China, sondern hier ist es nun der Kran in Erlangen, der umfällt und der niemanden interessiert. In diesem Zusammenhang haben wir nach weiteren Sprichworten mit Bamberg-Bezug gesucht, um diese im Folgenden zusammenzustellen:

  • Spätestens im Winter, wenn am Schönleinsplatz die große Eisfläche eröffnet wird, heißt es nicht mehr “Die Kuh vom Eis holen”, sondern “Den Luitpold vom Eis holen”.
  • Im Bezug auf Rothenburg ob der Tauber sagt der Bamberger nur stolz: “Alter vor Schönheit”
  • Oberbürgermeister Andreas Starke brauchte bekanntermaßen drei Anläufe, bis er gewählt wurde. Deshalb machte der Bamberger aus “Aller guten Dinge sind drei” nun “Aller Dinge sind drei”.
  • Aus “Guter Rat ist teuer” macht der Bamberger “Guter Stadtrat ist teuer” und meint damit die Ausgaben für den Sitzungssaal.
  • Aus “Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut” wurde “Das fränkische Rom wurde auch nicht in 100 Jahren fertig”.
  • Kunst konkurriert in der Weltkulturerbestadt auf höchstem Niveau. Um allem gerecht zu werden, sagt der Bamberger: “Wer Abollo socht, muss aah Bodeera soong.”
  • In der aussterbenden Innenstadt kursiert unter den Geschäftsinhabern das abgewandelte Sprichwort von Schaden und Spott: “Wer einen Laden hat, braucht für den Bankrott nicht zu sorgen.”

Falls unsere Leser weitere Sprichwörter kennen, dürfen diese uns natürlich gerne mitgeteilt werden.


Wie das mit dem Denkmalschutz genau funktioniert…

Sonntag, 4. Juli 2010

Der Denkmalschutz ist seit Jahren und Jahrzehnten ein strittiges Thema in Bamberg. Und auch in der vergangenen Woche beschäftigte sich die hiesige Politik mit zwei Themen, die auch Bambergs Bürgerschaft in zwei Lager spalten. Mangels Knowhow können wir zwar den Denkmalschutzwert von Haingebiet oder altem Hallenbad nicht beurteilen (Gut, da geht’s uns wie manchem Entscheider), aber wir können zumindest einige Fragen aufwerfen, die es wohl früher oder später in Bamberg zu klären gilt.

  • Wenn die Wehrplficht abgeschafft wird, kann dann das Kreiswehrersatzamt abgerissen werden oder steht der Vorzeigebau ebenso unter Denkmalschutz wie der Zentralsaal auf der gegenüberliegenden Straßenseite?
  • Ist der ZOB in Bamberg wegen seines Klohäuschens auch denkmalgeschützt?
  • Wenn das Hallenbad unter Denkmalschutz steht, gilt das dann auch für das ATRIUM?
  • Ist das “Herold”-Hochhaus im Haingebiet der Grund dafür, dass der Stadtverwaltung dort nun alles egal ist und weitere, alte Hinterhofhäuser irgendwelchen Betonklötzen weichen müssen?
  • Ist Maxplatz denkmalgeschützt und wird deshalb dort nichts verändert?
  • Warum darf ein Schleusenwärterhaus im Fachwerkstil abgerissen werden, während auf dem Inselgebiet im dritten Stock eines Altbauhauses Holzfenster mit profilierten Kämpfern eingebaut werden müssen?
  • Wurden die Dachgauben auf dem Oberlandesgericht deshalb genehmigt, weil sie sich im vierten Stock  befinden?
  • Sind die rot-weißen Baustellengitter aus Plastik am Wilhelmsplatz inzwischen auch denkmalgeschützt?
  • Und: Welche Stadtratsmitglieder dürfen aus Denkmalschutzgründen nicht entfernt werden, bis sie von selbst zerbröseln?

Fragen über Fragen …. Vielleicht haben ja unsere Leser die Antworten darauf…

Fragen über Fragen...

Fragen über Fragen...


Offener Brief an die FIFA zum Thema Fußball-WM, nur in Kopie an den OB

Mittwoch, 23. Juni 2010

Sehr geehrter Herr Fifa,
lieber Sepp!

Wir haben da ein Problem und wir hoffen, Sie können Bamberg und uns helfen.

Momentan findet ja die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika statt, zu der die Interessensgemeinschaft Anti-Tote-Innenstadt auf dem Maxplatz zum Public-Viewing eingeladen hat. Leider dürfen dort nur die Spiele mit Deutscher Beteiligung sowie alle Spiele ab dem Halbfinale gezeigt werden.

Da sich der eine oder andere Minigolf-Fan wegen des Fußballs in seiner wohlverdienten Nachtruhe gestört fühlt, haben wir ein paar Vorschläge erarbeitet, die – sogar bei Einhaltung der aktuellen Regeln – dafür sorgen können, dass Bambergs Innenstadt nicht bald schon tot ist:

  • Da Vorrundenspiele nur bei Deutscher Beteiligung übertragen werden dürfen, sollte die Deutsche Mannschaft in allen Gruppen spielberechtigt sein. Sie wäre – alles andere wäre ohnehin nicht fair – natürlich auch automatisch gesetzt für die jeweiligen Achtel- und Viertelfinalspiele.
  • Wir würden Dich außerdem bitten, beim Gestalten des Spielplans darauf zu achten, dass sich die Spiele über die kompletten 24 Stunden eines Tags verteilen, damit auch Schichtarbeiter die Chance haben, das Public Viewing auf dem Maxplatz zu genießen. Praktisch wäre außerdem, wenn die Spiele größtenteils außerhalb der Ladenöffnungszeiten stattfinden würden, denn da ist in der Einkaufsfußgängerzone nämlich nie etwas los.
  • Und da auf dem Maxplatz nur noch Weltmeisterschaften übertragen werden sollen, würden wir Dich bitten, einerseits Europameisterschaften ersatzlos zu streichen und andererseits den Austragungsrhythmus von vier Jahren auf vier Wochen zu reduzieren.


Meinst Du, das ist machbar? – Wenn nicht, wäre nämlich Bambergs Innenstadt bald völlig mausetot und Bambergs Lokalradiosender als Veranstalter müsste wieder für Weiss-der-Geier-wen Werbung machen, damit er finanziell überlebt.

Für Fragen darfst Dich natürlich gerne und jederzeit an uns wenden!

Viele Grüße,

Florian und Albert Herrnleben


Maxplatz wird nun doch kurzfristig umgestaltet

Montag, 14. Juni 2010

So schnell kann es nach anständiger Lobbyarbeit durch das Stadtmarketing gehen: Der Maxplatz wird nun doch zeitnah umgebaut. Wie die Stadtverwaltung bekannt gab, hat man sich spontan nach dem ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft zu folgenden Maßnahmen entschlossen:

  • Auf der Tiefgaragenabfahrt soll eine feste Bühne für Veranstaltungen gebaut werden.
  • Auf der nordwestlichen Seite des Platzes soll ein 14 Meter hoher Lärmschutzwall errichtet werden. Großer Vorteil: Die Anwohner dahinter sehen den Maxplatz auch nicht mehr.
  • Gegenüberliegend sollen fest installierte Absperrgitter und geschultes Vollzeit-Security-Personal für Sicherheit und Ordnung auf Bambergs “Event-Area No. 1″ sorgen.
  • Außerdem soll der Maxplatz einen neuen Belag bekommen. Nachdem die Granitpflastersteine bereits nach dem WM-Auftakt mit kaum entfernbaren, teils schon kurzzeitig verdauten Essensresten überzogen waren, hat man sich nun für grüne Fliesen aus dem industriellen Bereich entschieden, die per Hochdruckreiniger abgestrahlt werden können.
  • Und ein echtes und einmaliges Highlight: An der Fassade des neuen Rathauses sollen im Abstand von zehn Metern acht sogenannte Brechbecken installiert werden. Ein Modellbeispiel findet sich bereits auf der Herren-Toilette des Wilde-Rose-Kellers. Auf der gegenüberliegenden Seite entlang der Karstadt-Fassade sollen feste Toilettenhäuschen installiert werden.

Wie die Stadtverwaltung gleichzeitig bekannt gab, wären allerdings der erschwerte Zugang zum Rathaus und die permanente Lärmbelästigung unzumutbar für die Stadtangestellten und deren vorgeschriebene Ruhezeiten. Deshalb plane man bereits den Umzug der Rathausmitarbeiter. Wohin? – Das stand noch nicht fest, aber wir hätten da einen Vorschlag zu machen: Disneyland. Dort soll es nämlich vergleichsweise ruhig zugehen und …. es wäre weit weg! 


Auch Maxplatz-Brunnen spurlos verschwunden?

Donnerstag, 10. Juni 2010

Gerade einmal drei Wochen erstrahlte der Bamberger Maxplatz in überarbeitetem Glanz, nun ist schon wieder damit Schluss. Wie gestern bekannt wurde, mussten die Kübelbäume auf den benachbarten Heumarkt umziehen, weil der Maxplatz zur Public Viewing Area wird. Ob und wenn ja, wann die Kugelahoren zurückkehren, stand gestern noch in den Sternen.

Seit heute ist auch der Brunnen am Maxplatz verschwunden. Vor rund 40 Jahren musste dieser bereits von der Mitte des Platzes an den Rand weichen, nun wurde er auch entfernt, wie uns die Stadt auf Nachfrage mitteilte. Wie die Bäume stört auch er auf der Fläche, die ab Sonntag Basketball- und Fußball-Live-Übertragungen genutzt werden soll.  Man hätte ihn in die Absperrungen integrieren müssen und auf 50 Zuschauer verzichten müssen, so die Aussage der Organisatoren.

Doch wo ist der Brunnen geblieben?
Auch hier musste unsere Redaktion nicht lange suchen. In direkter Nähe zu den Kübelpfanzen steht der beliebte Wasserspender nun mitten auf dem Heumarkt.

Auf unsere Frage nach einem langfristigen Plan für den Heumarkt, antwortete uns die Stadtverwaltung:
Man überlege bereits, weitere störende Objekte dorthin zu verlagern. Neben dem Luitpolddenkmal und der Mitoraj-Skulptur könne man sich aktuell auch vorstellen, den Bamberger Reiter, den Gabelmann und einen Teil von Klein Venedig dorthin zu verlegen. Wenn man es dann noch schaffen würde, am Rand des Heumarktes einen Busparkplatz für Tagestouristen einzurichten, wären sogar den leidgeprüften Bambergern geholfen.

Bambergs Maxplatz - Endlich wieder leer!

Bambergs Maxplatz - Endlich wieder leer!

Der Heumarkt könnte bald zur Touristenattraktion werden.

Der Heumarkt könnte bald zur Touristenattraktion werden.


Suche nach Resten der Stadtmauer beginnt

Mittwoch, 9. Juni 2010

Die Idee zur Errichtung einer Citypassage auf dem Gelände der Sparkasse Bamberg geistert schon seit über zehn Jahren durch verschiedenste Köpfe. Zuletzt scheiterte der Bau am “Nein” der Unesco. Deshalb soll nun mit architektonischen Tricks versucht werden, das wohl in der Erde vergrabene Weltkulturerbegut möglichst vollständig mit in das Konzept einer Shoppingpassage einzubinden. Auf dem Gelände vermuten Spezialisten die Überreste der Bamberger Stadtmauer, nach denen nun gezielt gegraben und gesucht werden soll. So heißt es zumindest offiziell.

Denn verdächtig scheinen inzwischen die vielen verschiedenen Löcher, die in der Domstadt gegraben, aber nicht wieder zugeschüttet werden. Während rund um den Wilhelmsplatz wohl erfolglos gebuddelt wurde, wird nun ein paar Meter weiter am Synagogenplatz bereits der nächste Krater geschaffen. Auch an der Kettenbrücke ging, so meinte man, lange nichts vorwärts. Doch einige wenige, sehr suspekte Gestalten tümmelten sich immer auf der Baustelle und stießen bei ihren Grabungen auch auf eine Bombe. Und problemlos sind weitere Beispiele anzuführen: Hallstadter Straße, Nürnberger Straße, Erba-Gelände, Sandstraße, u.v.m. Löcher, Krater, Gruben, wo man hinsieht….

“Was sucht die Stadtverwaltung in Bambergs Unterwelt?” ist die Frage, auf die bisher keine Antwort gefunden wurde. Sind es geheime und versteckte Geldreserven? Vermutet man eine Ölquelle unter der Domstadt? Oder Bier?

Oder sucht man tief unter der Weltkultur-Erde vor allem eines: Die Erleuchtung?
Die Erleuchtung darüber, wie man Löcher, die man aufreisst, auch wieder zubekommt. Ob man die natürlich da unten findet?


Dementis zum Montag – Ausgabe 34

Sonntag, 6. Juni 2010
  • Es stimmt nicht, dass die NPD aufgrund der guten und umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit in Bamberg gerne wiederkommen möchte.
  • Es stimmt nicht, dass für das dritte Finalspiel der Brose Baskets einfach eine neue Halle gebaut wird.
  • Es stimmt nicht, dass während der Fahrradmesse die Parkhäuser in der Innenstadt völlig überlastet waren.
  • Es stimmt nicht, dass auch Sandkerwa und “Bamberg zaubert” wegen der Landesgartenschau ausfallen müssen.
  • Es stimmt nicht, dass Forchheimer nun keine Angst mehr haben müssen, nach Bamberg überwiesen zu werden.
  • Es stimmt nicht, dass die Brose Baskets kommenden Sonntag zum Hochzeitsmarsch von Mendelssohn-Bartholdy in die weiß dekorierte Jako-Arena einziehen.
  • Es stimmt nicht, dass Bambergs Favoritin zur Wahl der Bundespräsidentin Gesine Schwan wäre, denn beim dritten Versuch klappt’s immer mit dem Wahlerfolg.

Frühjahrsplärrer oder Landesgartenschau?

Mittwoch, 2. Juni 2010

Noch steht nicht einmal fest, ob die Landesgartenschau pünktlich fertig wird, da wird schon über die Eröffnungswochen und -monate diskutiert. Auf Grund des zu erwartenden Besucheransturms befürchtet man, dass die Parkplatzkapazitäten in Gaustadt nicht ausreichen. Deshalb soll in dieser Zeit der Plärrerplatz an der Breitenau zu einem Großparkplatz mit Shuttleservice umfunktioniert werden. Der Frühjahrsplärrer, so die Folge daraus, kann deshalb möglicherweise nicht stattfinden. Dabei gibt es bereits zahlreiche Vorschläge, die eine Durchführung durchaus möglich machen würden.

Einige Pläne sehen vor, den Frühjahrsplärrer komplett zu verlegen. Örtlich. Als mögliche Alternativplätze stehen das Fuchsparkstadion (dort könnte dann auch erstmals ein Nachtplärrer unter Flutlicht stattfinden), das Atrium Einkaufszentrum (sogar das Riesenrad geht unter die Kuppel) oder das Hallenbad zur Verfügung. Doch jeder dieser Orte hat auch diverse Nachteile und Probleme bei genauer Betrachtung.

Deshalb sehen andere Konzepte vor, die Attraktionen des Plärrers in die verschiedenen Stadtteile Bambergs zu verteilen. Während der Maxplatz für die Geisterbahn wie geschaffen scheint, könnte die Schiffschaukel direkt nebenan im Rathaushof stehen. Das Bierzelt könnte eventuell direkt in der Gereuth aufgebaut werden (genau genommen reichen auch ein paar Bierbänke), die Losbude auf dem Parkplatz vor der Jako-Arena. Die Fischbude würde hervorragend in die Jäckstraße passen (Warum? – Keine Ahnung!) und für das Riesenrad könnte die Gaustadter Hauptstraße gesperrt werden. Das klappt jetzt schon hervorragend und bis 2012 haben sich die Gaustadter an Sperren und Umleitungen gewöhnt. Und die Anwohner könnten während dieser Zeit ja auf dem Gelände der Landesgartenschau parken.


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