06.02.2012, 01:21 Uhr

Posts Tagged ‘bier’

Dementis zum Montag – Ausgabe 39

Sonntag, 11. Juli 2010
  • Es stimmt nicht, dass alle Straßen der Bamberger Innenstadt durch Fischpässe ersetzt werden.
  • Es stimmt nicht, dass aus Sicherheitsgründen auf der Sandkerwa, nur noch Bier im Tetra-Pack verkauft wird.
  • Es stimmt nicht, dass der “Summer Smoke” zukünftig nur Nichtrauchern vorbehalten ist.
  • Es stimmt nicht, dass das Atrium auf Google-Earth bereits gelöscht wurde.
  • Es stimmt nicht, dass zur Landesausstellung Bier im Jahr 2016, die trinkfestesten Bamberger im Historischen Museum zu bestaunen sind.
  • Es stimmt nicht, dass die momentane Hitze auf das derzeitige Fußballfieber zurückzuführen ist.
  • Es stimmt nicht, dass sich für das kommende “Bamberg zaubert”-Wochenende ein Magier angeboten hat, die Kettenbrücke fertig zu stellen.

Bamberg in Miniatur

Sonntag, 20. Juni 2010

Die Weltkulturerbestadt Bamberg ist ohne Frage immer eine Reise wert. Die historische Altstadt, das würzige Bier und das besondere Flair locken jährlich tausende Touristen an. Aber man muss der Stadt nicht unbedingt selbst einen Besuch abstatten, um sich von den Schönheiten zu überzeugen. In vielen Orten gibt es bereits sogenannte Miniatur-Parks, in denen man die schönsten Bauwerke und Plätze der Welt in Kleinformat bewundern kann. Die belgische Hauptstadt Brüssel, die ebenfalls so einen Park besitzt, hat sich nun entschlossen, auch Bamberg mit in ihre Anlage aufzunehmen. Da der Bruparck am Fuße des Atomiums aber nicht zu tief in die Tasche greifen möchte, entschied man, Bamberg lediglich durch den Maxplatz zu repräsentieren.

Die Schönheiten von Bamberg können auch in anderen Städten bewundert werden.

Die Schönheiten von Bamberg können auch in anderen Städten bewundert werden.


In Bamberg testet man Bier für Deutschland

Montag, 14. Juni 2010

Der Fränkische Tag berichtete in einem seiner letzten Ausgaben, dass Bamberg einer von drei Standorten in Bayern ist, an dem Erdbeersorten getestet werden. Hierzu dient die Anlage des staatlichen Gartenbauversuchsbetriebes.
Was wir von unseren nicht ganz sicheren Quellen erfahren haben ist, dass es in der Domstadt noch einen weiteren Versuchsbetrieb geben soll, welcher zwar keine vitaminreichen Gewächse prüft, sondern nahrhaften Gerstensaft.
Die zwei Bamberger Schorsch M. und Karl B. testen seit ungefähr 5 Jahren Biersorten aus ganz Deutschland. Und sind wir doch mal ehrlich: In welcher anderen Stadt könnte man besser dieses Getränk testen, wie hier?

Nachdem die zwei Kampftrinker, die einzeln pro Tag beachtliche 17 Liter schaffen, im Frühjahr 2013 ihr Endresultat veröffentlichen möchten, wollten sie, verständlicherweise, uns gegenüber nur einen kleinen Auszug ihrer Forschungsarbeit preisgeben:

5_Deutschland-Fahne

P**** – Das Brauhaus, Köln
Sorte: Alles gleich.
Aussehen: Wie Pipi.
Geschmack: Wie Pipi.
Folgeerscheinungen: Nach dem 40sten Gläschen, wünscht man sich ein Bier.

A****bräu, München
Sorte: Pils
Aussehen: Wie a Bier halt.
Geschmack: Aussehen kann täuschen.
Folgeerscheinungen: Input 5 Liter; Output 7,2 Liter

Ur-****, Leipzig
Sorte: Dunkles
Aussehen: Wie a verdünntes Rauchbier.
Geschmack: Verdünntes Rauchbier wäre besser.
Folgeerscheinung: Macht blöd.

G****-Privatbrauerei, Hamburg
Sorte: Weizen
Aussehen: Wie Fischwasser.
Geschmack: Es ist Fischwasser.
Folgeerscheinung: Die Sprotte wurde wieder ins Meer ausgesetzt.

Hausbrauerei F****, Freiburg i.Br.
Sorte: A U
Aussehen: Wie des Putzwasser im Schlenkerla
Geschmack: Wie schmeckt eigentlich des Putzwasser im Schlenkerla?
Folgeerscheinung: 9 Tage Durchfall.

Die Redaktion bedankt sich für die Zurverfügungstellung einiger Testergebnisse.

Schorsch M. und Karl B. nach einem ihrer anstrengenden Arbeitstage.

Schorsch M. und Karl B. nach einem ihrer anstrengenden Arbeitstage.


Suche nach Resten der Stadtmauer beginnt

Mittwoch, 9. Juni 2010

Die Idee zur Errichtung einer Citypassage auf dem Gelände der Sparkasse Bamberg geistert schon seit über zehn Jahren durch verschiedenste Köpfe. Zuletzt scheiterte der Bau am “Nein” der Unesco. Deshalb soll nun mit architektonischen Tricks versucht werden, das wohl in der Erde vergrabene Weltkulturerbegut möglichst vollständig mit in das Konzept einer Shoppingpassage einzubinden. Auf dem Gelände vermuten Spezialisten die Überreste der Bamberger Stadtmauer, nach denen nun gezielt gegraben und gesucht werden soll. So heißt es zumindest offiziell.

Denn verdächtig scheinen inzwischen die vielen verschiedenen Löcher, die in der Domstadt gegraben, aber nicht wieder zugeschüttet werden. Während rund um den Wilhelmsplatz wohl erfolglos gebuddelt wurde, wird nun ein paar Meter weiter am Synagogenplatz bereits der nächste Krater geschaffen. Auch an der Kettenbrücke ging, so meinte man, lange nichts vorwärts. Doch einige wenige, sehr suspekte Gestalten tümmelten sich immer auf der Baustelle und stießen bei ihren Grabungen auch auf eine Bombe. Und problemlos sind weitere Beispiele anzuführen: Hallstadter Straße, Nürnberger Straße, Erba-Gelände, Sandstraße, u.v.m. Löcher, Krater, Gruben, wo man hinsieht….

“Was sucht die Stadtverwaltung in Bambergs Unterwelt?” ist die Frage, auf die bisher keine Antwort gefunden wurde. Sind es geheime und versteckte Geldreserven? Vermutet man eine Ölquelle unter der Domstadt? Oder Bier?

Oder sucht man tief unter der Weltkultur-Erde vor allem eines: Die Erleuchtung?
Die Erleuchtung darüber, wie man Löcher, die man aufreisst, auch wieder zubekommt. Ob man die natürlich da unten findet?


Dementis zum Montag – Ausgabe 32

Sonntag, 23. Mai 2010
  • Es stimmt nicht, dass das größte Loch Bambergs auf dem Erba-Gelände entsteht.
  • Es stimmt nicht, dass die Sozialstiftung angeboten hat, den Bamberger Ärzten am Klinikum statt einer Gehaltserhöhung während der Dienstzeit kostenlos Bamberger Bier zur Verfügung zu stellen.
  • Es stimmt nicht, dass der Maxplatz zusätzlich noch grün gestrichen wird. (Sonst wäre es ja ein grüner Markt…Haha!)
  • Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke schon bis auf ein paar quergelegte Bretter fertig ist.
  • Es stimmt nicht, dass ein bekanntes Bamberger Gasthaus für den kommenden Monat Käsewochen angekündigt hat.
  • Es stimmt nicht, dass die Landesgartenschau GmbH um jede positive Schlagzeile froh ist.
  • Es stimmt nicht, dass die Hallstadter auch der Meinung sind, sie hätten den Bamberger Dom erfunden.

Erste Details zum Weltkulturerbelauf 2011

Montag, 3. Mai 2010

Bamberg. Bamberg. Bamberg.
Der Weltkulturerbelauf 2011 wird um ein weiteres Rennen ergänzt. Wie die Organisatoren mitteilten, findet am frühen Nachmittag zusätzlich ein sogenannter Biermarathon statt. Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren, die als Dreier-Team auf einer Strecke von 4 Kilometern einen Kasten Bier ihrer Wahl leertrinken müssen. Die Gruppe, die das Ziel als erste mit einem leeren Kasten Bier erreicht, gewinnt einen zweitägigen Krankenhausaufenthalt gesponsert von einer Bamberger Brauerei. Disqualifiziert wird, wer unterwegs ins Koma fällt. Aus der Stadtverwaltung heißt es offiziell: Der Oberbürgermeister begrüße den neuen Wettbewerb, setze fest auf die Bamberger Jugend und freue sich darauf, im Ziel mit den Gewinnern anzustoßen.


Aus Alt wird Neu: Wir haben renoviert!

Dienstag, 27. April 2010

Pünktlich zum 250. Artikel haben wir unserer Webseite einen neuen Anstrich verpasst. Aus dem Standarddesign des Redaktionssystems wurde ein extra für die RundfunkAnstalten Franken konzipiertes, entworfenes und umgesetztes Layout, das nun wohl kaum noch Wünsche offen lassen dürfte.

Einige wesentliche Neuerungen im Überblick:

  • Über die obere Menüleiste haben Sie immer direkten Zugriff auf die sechs wichtigsten Rubriken unserer Berichterstattung
  • Rechts finden alle Freunde der Montagsdementis einen “Dementis-Button” für den Schnellzugriff
  • Wenn Sie einen Artikel aufrufen, empfehlen wir Ihnen ähnliche, ältere Artikel, die Sie in diesem Zusammenhang vielleicht auch interessieren könnten.

Einiges bleibt aber auch beim Alten:

  • Die Redaktion bleibt wie gewohnt bestechlich und abhängig: Für Bier (am liebsten Rauchbier), Schäuferla oder sonstige fränkische Köstlichkeiten schreiben wir nahezu alles oder machen Werbung für die Spender.
  • Wer einen Artikel mit weniger als vier Sternen bewertet, bekommt in der nächsten Liveshow sein Fett weg.
  • Wir werden auch in Zukunft nicht besser recherchieren als in der Vergangenheit.
  • Dementis kommen weiterhin am Montag. Oder auch nicht. Je nach dem….

Wir wünschen nun weiterhin viel Spaß!

Keine Angst, nur das Layout hat sich geändert.

Keine Angst, nur das Layout hat sich geändert.


Brief an den Oberbürgermeister Andreas Starke zum Kettenbrückenneubau

Samstag, 13. Februar 2010

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Starke,
lieber Andi!

Mit Besorgnis mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Dich Teile Deiner Opposition scharf für das Brückendesaster kritisieren und sie Dich als Verwaltungschef sogar dafür verantwortlich machen wollen. Die Grünen fordern sogar, dass die Zuständigen (Anm.d.Red.: Wer genau, ließen sie offen..) ihren Hut nehmen sollten.

Uns erfüllt es mit Stolz, dass Du die Kettenbrücke zur Chefsache erklären möchtest, angesichts Deines Baureferenten eine durchaus weise Entscheidung. Und auch wenn sich alle nur scheinheilig über Dein Versprechen wundern, die Brücke pünktlich und ohne Kostenmehrung fertigstellen zu wollen, wir haben den Wink natürlich verstanden und unterstützen Dich bei Deinem Vorhaben.

Deshalb hier nun der Aufruf an unsere Leser:
Treffen wir uns doch alle am Montag um halb 9 an der Kettenbrückenbaustelle (Innenstadtseite).

Du, Andi, organisierst vielleicht ein paar Wurstbrötchen und ein bis zwei Kästen Bier. Wir bringen mal unseren Werkzeugkasten mit und dann kriegen wir das Ding schon bis November gebacken. Und wir helfen Dir schon auch, ohne dass Du uns etwas zahlen musst.
Klaus ist auch am Start und baut uns die Brücke von drüben entgegen. Wir wollen doch nicht, dass irgendjemand im November seinen Hut nehmen muss, nur weil die Brücke nicht pünktlich fertig wird…

Wegen dem Baumaterial telefonieren wir uns morgen einfach nochmal zusammen…

Viele Grüße und bis Montag!

Florian und Albert Herrnleben


Umsaetzeinbruch im Weihnachtsgeschäft – Aktionspläne der IGX!

Montag, 21. Dezember 2009

Der heutige Montag wird häufig auch als Tag der Wintersonnenwende bezeichnet, da der 21. Dezember der kürzeste Tag im Jahr ist. Ab heute werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Dass dieses Verfahren hauptsächlich Nachteile hat, dürfte nicht nur jedem Fan der Bamberger Bierkeller einleuchten, wenn bereits um 17 Uhr sein Bier nicht mehr vor den Augen sieht. Bambergs Bierkeller haben zu dieser Jahreszeit aber ohnehin meist geschlossen. Deshalb sind die Hauptleidtragenden, zumindest laut Stadtmarketing, die Einzelhändler in der Bamberger Innenstadt, die auch in diesem Jahr wieder Umsatzeinbrüche in Milliardenhöhe zu verzeichnen haben. In diesem Jahr – dank der Wirtschaftskrise – natürlich besonders drastisch. Man möchte nun eine Interessensgemeinschaft X-Mas (kurz: IGX) gründen, die dann Veränderungen herbeiführungen soll. Momentan berät man über folgende Vorschläge:

  • Aktion “Flutlicht für Bamberg”: Was an der Löwenbrücke erfolgreich begonnen wurde und in der kommenden Zeit je nach Saisonverlauf im Volksparkstadion fortgesetzt werden dürfte, sollte auch in Bambergs Innenstadt funktionieren. Es wäre demnach Wunsch der Unternehmer, das Insel- sowie das Sandgebiet zwischen 7 und 23 Uhr komplett auszuleuchten. Die Strom- und Installationskosten sollten möglichst die Hausbesitzer und Bewohner der Innenstadt übernehmen, da sich diese dann ja auch die Raumbeleuchtung in ihrer Wohnung sparen.
  • Aktion “Weihnachtsgeschäft ab Mai”: Jeder kennt das Gefühl, wenn es mit den Weihnachtseinkäufen kurz vor Ladenschluss am 24. Dezember wieder knapp wird. Warum also nicht schon rechtzeitig mit dem Geschäft für die heilige Nacht beginnen? Zur Diskussion steht ein Verkaufsstart ab Mai. Und um auf die Bierkeller zurückzukommen: Mit diesen steht man bereits in Verhandlung. Es geht um die Ausrichtung von Weihnachtsmärkten in der Sommerferienzeit.
  • Aktion “Gerechtes Umfeld für alle”: Während wir hier in Deutschland mit größten Problemen aller Art zu kämpfen haben, lehnt man sich auf der Südhalbkugel entspannt zurück. Weihnachtseinkauf im Hochsommer, lange hell, nicht nur an langen Donnerstagen, u.s.w. Deshalb denke man über verschiedene Möglichkeiten nach, in Bamberg eben solche Rahmenbedingungen zu schaffen. Ob man per Brief an den Vatikan eine Verlegung von Weihnachten fordern möchte oder einen Antrag an das Stadtoberhaupt stelle, Bamberg an einen anderen Ort zu verlegen, sei noch offen.

DIE FRANKEN – Die Partei für Franken gründet sich in Bamberg

Sonntag, 1. November 2009

Ein erster Entwurf der Fränkischen Flagge

Ein erster Entwurf der Fränkischen Flagge

Noch wird sie von den Altbayern nicht wahrgenommen, doch bereits zur nächsten Landtagswahl hat sie sich hohe Ziele gesteckt: Die Frankenpartei möchte in den Bayerischen Landtag und die fränkische Bevölkerung scheint hinter ihr zu stehen. Die Partei, deren Vorbild der Südschleswigsche Wählerverband (Partei der dänischen Minderheit) ist, möchte künftig im fernen München vor allem die Interessen Frankens vertreten: Anständiges Bier in ganz Bayern, eine eigene Autobahnspur für fränkische Fahrer und die Ergänzung der Bayernhymne um eine Strophe:

1. Gott mit dir, du Land der Franken,
deutsche Erde, Frankenland!
über unsrem schönen Franken
ruhe Seine Segenshand!
Er behüte unser Franken,
grad das Bier um jeden Preis!
Und erhalte dir die Farben
Deines Presssacks, rot und weiß!

Zwar steht eine komplette Abspaltung Frankens von Bayern noch nicht zur Diskussion, aber für den Fall, dass dann auch ein eigener, öffentlich-rechtlicher Sender gesucht wird, würden wir uns mit unserer nahezu langjährigen Erfahrung selbstverständlich zur Verfügung stellen.


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