06.02.2012, 02:01 Uhr

Posts Tagged ‘Bischberg’

Dementis zum Montag – Ausgabe 40

Sonntag, 18. Juli 2010
  • Es stimmt nicht, dass sich das FKK-Germania zwischen Luitpoldschule und Ottokirche befindet.
  • Es stimmt nicht, dass bei “Bamberg zaubert” sämtliche Bamberger Baustellen weggezaubert wurden.
  • Es stimmt nicht, dass aus den Flutlichtröhren ein neuer Röhrenbrunnen auf dem Maxplatz entstehen soll.
  • Es stimmt nicht, dass Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg beim Pettstadter Schützenjubiläum treffsichere Leute für Afghanistan suchte.
  • Es stimmt nicht, dass Krake Paul zukünftig die Entscheidungen des Stadtrats trifft.
  • Es stimmt nicht, dass man, um von Gaustadt nach Bischberg zu kommen, über Eltmann-Ebelsbach fahren muss.
  • Es stimmt nicht, dass das Bamberger Schleusentor durchsichtig ist.
  • Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke ___________________________________ . (Platz für eigene Ideen)

Landrat nahm die Angst vor Analphabetismus

Samstag, 14. November 2009

Zum bundesdeutschen Vorlesetag besuchte am vergangenen Freitag Landrat Dr.Günther Denzler den Kindergarten in Bischberg (welch sprachbegabteren Regionalpolitiker hätte man auch sonst finden können).
Vorgesehen war eigentlich nur ein halbe Stunde Zeit, die der Landrat den Vorschulkindern widmen wollte, dass daraus aber 90 Minuten wurden, lag mit Sicherheit an der Lektüre, die sich Herr Denzler vorgenommen hatte. Selbst die Unterstützung duch Bischbergs Bürgermeister Johann Pfister konnte die Dauer nicht wesentlich einschränken.
Aber am Ende hat er es doch, mit viel Angstschweiß auf der Stirn und schwitzigen Händen, vollbracht die Geschichte der kleinen Raupe Nimmersatt vorzutragen.
Die Kinder jedenfalls waren begeistert und beruhigt zugleich, denn sie haben gesehen, dass selbst mit einer Lese- und Redeschwäche eine politische Laufbahn nicht ausgeschlossen ist.


Stadt Bamberg pleite – Umstrittene Hilfsangebote

Sonntag, 18. Oktober 2009

Das war’s mit Brückenneubauten, Bambados und Landesgartenschau. Bamberg ist pleite. Die Investitionsfreude der Oberbürgermeister und die Wirtschaftskrise haben ein Millionenloch in die Bamberger Stadtkasse gerissen. Die Löwenbrücke kann mangels Geld seit Monaten nicht fertig gestellt werden, bei der Kettenbrücke denkt man noch nicht einmal an Neubau, denn der Abriss scheint wegen knapper Kassen bereits still zu stehen. Während die einen die Schuld für die Misere auf die Stadtoberen schieben, verweisen diese auf fehlende Gewerbesteuereinnahmen.
Seit diesem Wochenende stehen nun aber Lösungen in Form von Hilfsangeboten im Raum, die kontrovers und leidenschaftlich diskutiert werden, nicht nur von den verschiedenen Stadtratsfraktionen. Auch die Bamberger Bürgerschaft scheint gespalten.
Ein offener Brief von Markus Zirkel (Bürgermeister von Hallstadt) erreichte den Fränkischen Tag. In diesem Brief bietet er als Sprecher eines Zusammenschlusses verschiedener Städte und Gemeinden finanzielle Unterstützung für die Weltkulturerbestadt an. So möchten verschiedene Gemeinden und Städte projektbezogen finanzielle Unterstützung leisten. In seinem Brief macht er bereits folgende Vorschläge:

Der neue Look der Bamberger Symphoniker?

Der neue Look der Bamberger Symphoniker?

Wolfgang Möhrlein, Bürgermeister der Gemeinde Litzendorf, gibt an, dass sein Ortsteil Pödeldorf die Finanzierung der Bamberger Symphoniker übernehmen würde. Die Blaskapelle Pödeldorf hätte bereits eine entsprechende Unterabteilung gegründet. Bedingung ist, dass man auch musikalischen Einfluss nehmen kann und sich die Symphoniker der Blaskapellenkleiderordnung anpassen.

Das ETA Hoffmann Theater könnte künftig von Bayreuth aus finanziert werden. Wie Michael Hohl, Oberbürgermeister, mitteilte, möchte er nur den Intendanten durch ein Mitglied der Wagnerfamilie ersetzen, um die Inszenierungen wieder näher an das Publikum zu bringen.

Die Gemeinde Bischberg könnte sich laut Bürgermeister Johann Pfister finanziell bei der Landesgartenschau engagieren. Als Bedingung würde man den Stadtteil Gaustadt eingemeinden und die Gartenschau zu “Landesgartenschau 2012 Bischberg” umbenennen wollen. Den Vorschlag, Gaustadt an Bischberg zu geben, hat der Bamberger Stadtrat bereits dankend angenommen.

Hallstadt, so Bürgermeister Markus Zirkel, würde die Kosten für die Fertigstellung der Löwenbrücke übernehmen und stellt nur ein paar kleine Bedingungen: Hallstadt möchte gleichzeitig die Europabrücke überschrieben bekommen und von jedem, der eine der beiden Brücken in Richtung Hallstadt überquert, ähnlich dem Bamberger Konzept, einen Euro kassieren. Diese Einnahmen würden natürlich nicht in soziale Projekte fließen.

Der Stadtrat berät am Montag in einer außerordentlichen Sitzung über die Vorschläge.


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