06.02.2012, 01:39 Uhr

Posts Tagged ‘Bürger’

Neue Aktion des Stadtmarketings: Der Fünferlesweg

Donnerstag, 13. Januar 2011

Die Entrüstung ist groß. Die Aussagen reichen von “Schilda-Weg” bis “Bürgerveräppelung”. Die Rede ist von den bereits gebauten bzw. fast fertiggestellten Uferwegen, die im Rahmen der Landesgartensschau entstehen sollen. Der Treidelpfad südlich der Nonnenbrücke soll nun – trotz Fertigstellung – bis 2012 gesperrt bleiben, um die anfallende Vorsteuer ziehen zu können.

Nun meldet sich einer zu Wort, der in solchen Situationen immer eine Lösung in der Tasche zu haben scheint: Citymanager und Stadtmarketingchef Klaus Stieringer. Er möchte ganz nach Vorbild “Kettenbrücke” nun auch hier dem Allgemeinwohl dienen und aus dem Treidelpfad einen “Fünferles-Weg” machen. Bürgerinnen und Bürger sollen demnach bei Benutzung des Weges ein paar Taler locker machen, die dann Klaus Stieringer persönlich – möglichst wöchentlich – im Rahmen einer großen Veranstaltung (evtl. auf einer Bühne am Maxplatz) an hilfsbedürftige Einrichtungen übergibt. Dazu wird es natürlich jeweils eine Pressemitteilung (mit Bild!) geben, die in allen Bamberger Medien veröffentlicht werden sollte. Natürlich steht er jederzeit auch für Interviews bereit. Wir möchten uns an dieser Stelle schon herzlich für die uneigennützige Hilfsbereitschaft des Stadtmarketings bedanken.


Fußgängerwege sollen geschont werden

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Es ist aber auch eine Zumutung für unsere schönen Gassen, Straßen und Wege. Täglich trampeln tausende Bürger und Touristen arglos über Kopfsteinpflaster, Erde und Asphalt, und das anschauliche Bild unserer Weltkulturerbestadt geht immer mehr den Bach hinunter.
Da ist es nur mehr als verständlich, dass der neue Uferweg am Schiffbauplatz erst im April 2012 freigegeben wird, denn sonst ist er bis zur Eröffnung der LGS wahrscheinlich nicht mehr ansehbar, weil mal wieder alles niedergestapft und versaut wurde.
Wir finden, was mit dem Weg zwischen Konzerthalle und Markusbrücke realisiert wird, muss sich doch auch für andere Fußgängerbereiche umsetzen lassen. Eine Schonzeit für unsere Weltkulturerbewege ist längst überfällig und muss endlich in die Tat umgesetzt werden.
Wir haben da schon mal ein paar Vorschläge:

  • Uneingeschränkte Sperrung der Lugbank (für Fußgänger und Fahrzeuge) von Januar 2011 bis November 2013.
  • Fußgängerverbot für die Obere Brücke von März 2012 bis August 2014. – Eine Aufhebung des Verbots ist nur während der Weltkulturerbeläufe vorgesehen.
  • Marien-, Luitpold-, Ketten- und Löwenbrücke werden im monatlichen Wechsel bis vorerst 2022 für Passanten und Fahrzeuge gesperrt.
  • Der Maxplatz wird von 1.Oktober 2011 bis 30.September 2015 unzugänglich gemacht. Ausnahmen: Frühjahrsmesse, “Bamberg zaubert”, “Jazz- und Bluesfestival”, Biertage, Weihnachtsmarkt und evtl. Brose-Baskets-Events. (Sperrung hält sich also in Grenzen).
  • Bamberger Krippenweg: jeweils von November bis Januar.
  • Komplettsperrung der Sandstraße von 8.00 Uhr früh bis 2.00 Uhr nachts.

Solche Warnschilder sollen an den jeweiligen Stellen angebracht werden


Kettenbrücke, Berggebiet, Bug – Probleme gelöst!

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Detaillierter Plan für den neuen Einbahnstraßen-Ringverkehr

Was haben Kettenbrücke, Berggebiet und Bug gemeinsam? – Richtig! – Probleme. Doch diese scheinen nun bald der Vergangenheit anzugehören, denn wie aus einem internen Schreiben der Stadtverwaltung hervorgeht, hat man im Rathaus bereits eine Lösung parat.

Auf der Kettenbrücke soll nur stadteinwärts gefahren werden, durch das Berggebiet möglichst gar nicht (und falls doch, dann möglichst auch nur in eine Richtung) und die Buger Bürger hadern auch schon seit einigen Jahren mit ihrem Brückenproblem. Wie man diese Probleme verbindet und gleichzeitig löst, zeigt nun die Stadtverwaltung. Aus einem internen Papier geht hervor, dass ein weiterer innerstädtischer Ring entstehen soll. Ähnlich wieder der Lange-Straße-Königstraße-Ring, plant man eine weitere, riesige Einbahnstraße, mit der viele Diskussionen beendet und Missmut aus der Welt geschafft werden dürfte.

Wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, darf die neue Kettenbrücke aus verkehrsrechtlichen Gründen nur in Richtung Innenstadt befahren werden. Auch wenn der Unmut mancher Stadträte groß war, im folgenden Zusammenhang macht diese Situation durchaus Sinn, denn auch im Berggebiet hat man Verkehrsprobleme. In den egnen Straßen und Gassen des Berggebiets wäre mit einer Einbahnstraßenregelung allen geholfen. Den Anwohnern durch halbierten Verkehr und den Verkehrsteilnehmern durch flüssigeres Fahren. Über die Franz-Fischer-Brücke in Bug darf seit geraumer Zeit ohnehin nur noch – geregelt durch eine Ampelanlage – einspurig und in jeweils eine Richtung gefahren werden. Durch die Einbahnstraßenregelung (Bug-auswärts) könnte man sich sogar die beiden Ampeln sparen. Auf Nachfrage teilte uns OB Starke mit, dass er ein großer Befürworter dieser Lösung wäre, weil er sich nicht vorstellen kann, dass die Brücke in Richtung Bug überhaupt von jemandem genutzt werden möchte.

Der Stadtrat entscheidet nun in seiner kommenden Sitzung über die Einrichtung eines weiteren Einbahnringverkehrs über die Kettenbrücke durch das Berggebiet nach Bug und zurück. Hoffentlich entpuppt sich da nichts als Sackgasse….


Stadtspitze schafft Transparenz! – Ringen um die Jako-Arena hat begonnen.

Mittwoch, 22. September 2010

Kommentar. Was vor nicht einmal einem Jahr als die große Premium-Lösung gefeiert wurde, ist inzwischen – und so kann man es wohl sagen – zum Disaster geworden. Die Jako-Arena ist pleite, während die Stadt und ihre Gesellschaften in der Kreide stehen. Die Premiumlösung von OB Starke hat die Stadt und vor allem deren Bürger mehrere Millionen Euro gekostet. Heute berät der Stadtrat über die nächste Premiumlösung, die jedem nun binnen einer Woche erklärt und dann verabschiedet werden soll. Von der “großen Transparenz” bei der Entscheidungsfindung wird schon gesprochen, was wohl in Bamberg soviel bedeutet wie “Der Stadtrat wird grob informiert, bevor er zustimmen muss”.

Die erste Sitzung am heutigen Nachmittag findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nicht-öffentlich, wie es im Stadtratsdeutsch heißt. Wir nennen es “Geheimes Geklüngel”, wenn ordnerweise Informationen von der Presse ferngehalten werden, in denen es ausschließlich um Steuergelder geht. Und kommende Woche, wenn dann alle Stadtratsmitglieder durch geschickte Rhetorik eingeschworen wurden auf die große Lösung, wenn die 2,5 Millionen – für die man auch Schulhäuser reinigen oder den Wilhelmsplatz fertigstellen könnte – als Gewinn und Chance für die Zukunft deklariert sind, wenn jeder Stadtrat das Gefühl hat, dass er im Sinne des Volkes gehandelt und entschieden hat, dann kann man auch öffentlich zustimmen und sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, ebenso für die glohrreiche Premium-Entscheidung, die man vor einem Jahr  – wir erinnern uns: mit riesigen Bauchschmerzen – getroffen hatte.

Übrigens! – Politisch betrachtet ist das mit den Bauchschmerzen ein hervorragendes Konzept. Man ist eigentlich dagegen und stimmt dafür. Das hält den gemeinen Freak Bambergs bei Laune und macht einen selbst weiterhin wählbar. Damit hat man seinen A….llerwertesten gegen jede Eventualität gerettet.

Apropos A….llerwertester: Wenn ich in nicht-öffentlichen Sitzungen tage, dann stinkt’s hinterher meistens gewaltig.

Ob Bauchschmerzen auch bedeuten, dass es hinterher stinkt?


Städtisches Sanierungskonzept für die Jako-Arena

Donnerstag, 5. August 2010

Die Jako-Arena ist pleite! – Diese Schlagzeile tickerte gestern durch die bundesweite Presse. Gut, das Interesse an dieser Meldung hielt sich deutschlandweit zwar in Grenzen, doch in Bamberg versetzte sie alle Freaks in Schockstarre. Bamberg, die Hochburg des europäischen Spitzenbasketballs ohne Zukunft? – Was sollen alle Fans ab kommender Saison tun, wenn Spitzenbasketball dann nur noch in Nürnberg oder gar in München stattfindet? – Natürlich, das sind kaum vorstellbare Horrorszenarien, wie man sie nur seinem ärgsten Feind wünscht. Aber immerhin steht die Stadt notfalls noch mit 2,5 Millionen Euro in der Kreide und könnte damit den Sport-Standort Bamberg retten.

Unserer Information nach wird die Stadt das auch tun, denn hierzulande geht man erfahrungsgemäß sehr verantwortungsbewusst mit dem höchsten demokratischen Gut, also Wählerstimmen, um. Deshalb arbeiten pfiffige Köpfe in der Stadtspitze bereits an einem Sanierungskonzept, genauer gesagt einem Punkteplan, bei dem alle Bamberger Bürger in die Pflicht genommen werden sollen. Vor allem die, die in den letzten Jahren nur kassiert haben ohne wirkliche Gegenleistung erbracht zu haben, sollen sich nun am Betrieb der Jako-Arena engagieren, um vor allem den großen Posten der Personalkosten zu senken.

  • Theaterintendant Rainer Lewandowski, seit Jahren ein großer Geldempfänger der Stadt, soll als Klomann ein paar Euro wieder zurückverdienen.
  • Die Bamberger Symphoniker werden als Security und an der Einlasskontrolle eingesetzt. Taktgefühl in kritischen Situationen haben sie sicher.
  • Kindergarten- und Schulkinder sollen im Anschluss an die Basketballspiele die Jako-Arena wieder saubermachen. Gerade die Schulkinder sind seit einigen Monaten im Umgang mit Schmutz ja erfahren und könnten auch die Kleineren auf ihr späteres Schulleben vorbereiten.
  • Das Stadtmarketing-Team soll die Cheerleadergruppe ersetzen. Unter der Leitung von Stadtmarketingchef Stieringer sind ohnehin grazilere Tänze zu erwarten.
  • Und Oberbürgermeister Starke, der im Namen seines Stadtrats die politische Verantwortung für die wahrscheinlich irgendwie versenkten 2,5 Millionen Euro trägt? – Der erhält einen besonders guten Zuschauerplatz, von dem aus er sich anschauen kann, wie gut er seinen Laden als Stadtoberhaupt im Griff hat.

Unterschriftenaktion nicht für die Katz’!

Donnerstag, 15. Juli 2010
Der Besitzer möchte unerkannt bleiben....

Der Besitzer möchte unerkannt bleiben....

Am gestrigen Mittwoch unterzeichneten OB Andreas Starke, der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Hans Hemmerlein und der Geschäftsführer der Landesgartenschau 2012 GmbH Harald Lang die Gestattungsverträge für den umstrittenen Uferweg zwischen Markus- und Friedensbrücke. Gerade der Weg entlang des Schiffbauplatzes sorgte in den vergangenen Monaten für heftige Widerstände aus der Bürgerschaft. Doch Hans Hemmerlein beschließt nach der Vertragsunterzeichnung: Ein Schlusszeichen unter die Debatte ist nun gesetzt! Die Bürger hätten sich schon genug beschwert.

Über 1000 Bürger hatten in Form von Unterschriftenlisten ihren Unmut über die Zerstörung des letzten erhaltenen Uferstücks an der Regnitz bekundet. Sie wollten die über eine Million Euro teure und sinnlose Baumaßnahme verhindern. Sollen all die Bemühungen der Bürger nun umsonst gewesen sein? – Und was passiert nun mit den Unterschriftenlisten?

Von der Stadt erhielten wir die Antworten auf unsere Fragen: Man bedanke sich für das Engagement der Bamberger Bürger und möchte die Unterschriftenlisten natürlich schon auf Grund knapper Stadtkassen sinnvoll nutzen: Als Klopapier! Damit war die Unterschriftenaktion nicht für die Katz’, sondern für den Arsch.


Ehrung für verdiente Bamberger Bürger

Dienstag, 29. Juni 2010

Da die Stadt Bamberg ja nun einen Vertrag mit der Mediengruppe Oberfranken schließt, um künftig gemeinsam Ehrungen an verdiente Bamberger Bürger aussprechen zu können, stehen wir, die  RundfunkAnstalten Franken, etwas blöd da. Immerhin ist unser Medium ja das aufstrebendste des letzten Jahres. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen und deshalb wollen wir selbst eine Ehrung kreieren, mit der wir Bamberger Bürger auszeichnen können. Auf Vorschlag unserer Leser wird eine zweiköpfige Jury unter dem Vorsitz von Florian und Albert Herrnleben einen Abend lang tagen und nach jeweils vier Rauchbier und einem Schäuferla entscheiden, wer mit unserer Ehrung ausgezeichnet wird. Um die Ehrung nicht zu verschleudern, wird sie auf eine Verleihung pro Monat beschränkt.

Einzig der Name unserer Ehrung ist noch ungewiss. Wir haben bereits einige Ideen gesammelt und möchten unsere Leser um Abstimmung auf der rechten Seite bitten. Zu ehrende Personen können mit kleiner Begründung formlos per eMail an info@figurenkabarett.de vorgeschlagen werden.


Figurenkabarett im ATRIUM – Premiere und “unsere Wegbeschreibung”

Montag, 11. Januar 2010
Florian und Albert Herrnleben ab 23. Januar im ATRIUM in Bamberg

Florian und Albert Herrnleben ab 23. Januar im ATRIUM in Bamberg

Dass Kabarettisten meist mutig in ihren Aussagen sind, ist weit bekannt. Wenn sie dann ihren Worten auch noch Taten folgen lassen, ist das vielleicht noch bemerkenswerter. Florian und Albert Herrnleben, beide aus der traditionsreichen Puppenspielerfamilie Herrnleben, haben sich für das kommende Jahr viel vorgenommen: Mit 15 Aufführungen wollen sie dem schicksalsgebeutelten ATRIUM wieder zu altem Glanz verhelfen. Mit ihrem Lokalkabarettprogramm „Bamberg auf Sendung“ sowie dem Programm für Touristen „Bamberg vorgeführt“ starten sie am 23. Januar eine Veranstaltungsreihe im Einkaufszentrum am Bahnhof, die sie Ende 2010 mit einem großen Jahresrückblick krönen wollen. Insgeheim wird ja gemunkelt, dass die Investionszusage des Eigentümers nur wegen der bereits feststehenden Kooperationszusage zwischen ATRIUM und Figurenkabarett zustande kam …

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Bambados: Bürger werden um Mithilfe gebeten

Mittwoch, 28. Oktober 2009

3735066985_b86b916f47Es befindet sich zwar derzeit alles im Kosten- und Zeitplan”, so der Bäderbeauftragte der Stadtwerke Bamberg, aber das kann sich ja in Bamberg, wie schon des öfteren bewiesen, sehr schnell ändern.
Um eventuell auftretende Kosten zu vermeiden, werden die Bamberger Bürger um Mithilfe gebeten. Man erwartet keine finanzielle Unterstützung, sondern eine tatkräftige.
Der Grund? – Das Grundwasser (daher auch der Name).
Denn der Grundwasserspiegel liegt 2 Meter über der Bodenplatte.
Die Baugrube der Bambados-Anlage wird zwar duch Spundwände geschützt, aber trotzdem müssen wöchentlich 3000 Kubikmeter Wasser aus der Grube gepumpt werden.
Und hier ist nun die Bevölkerung gefragt!
Um die Kosten für das Pumpen im Rahmen zu halten, werden lungenstarke und durstige Bürger gesucht die, wann immer sie Zeit haben, das Grundwasser mittels Trinkhalmen in Schach zu halten.
Die Stadtwerke versprachen, kein Verzehrgeld zu verlangen.


Fläche des Weltkulturerbes in Bamberg erweitert

Freitag, 2. Oktober 2009

Die Bamberger können sich freuen. Wie die Stadt bekannt gab, wurde die Fläche des Weltkulturerbes um einige Quadratkilometer auf dem Bamberger Inselgebiet erweitert. Letztlich trug auch die viele Bürger ansprechende Umgestaltung des Maxplatzes dazu bei, dass sich nun auch dieser des Ensembleschutzes im Rahmen des UNESCO Weltkulturerbes erfreuen darf. Ebenso anerkannt und geschützt werden durch die Neuregelung auch das Kreiswehrersatzamt sowie das Klohäuschen am ZOB.


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