19.05.2012, 20:29 Uhr

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Dementis zum Montag – Ausgabe 36

Sonntag, 20. Juni 2010
  • Es stimmt nicht, dass das zweite Schleusenhaus schon weg ist.
  • Es stimmt nicht, dass der neue Name des 1. FC Eintracht Bamberg nun 1. FC Hipphopp Starke ist.
  • Es stimmt nicht, dass das Parkhaus am Klinikum nur für Smarts gebaut wurde.
  • Es stimmt nicht, dass die Leinwand am Maxplatz noch etwas mehr in Richtung Rathaus gedreht werden musste.
  • Es stimmt nicht, dass die meisten Brose-Spieler Bamberg und Freak-City für zwei verschiedene Städte halten.
  • Es stimmt auch nicht, dass Freak mit Missgeburt übersetzt werden kann. (Quelle: LEO Wörterbuch)
  • Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke von Auszubildenden fertiggestellt werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass OB Starke mit dem Lied “Bamberg ist die geilste Stadt der Welt” beim nächsten Grand Prix-Vorentscheid antreten will. Aber er möchte ab sofort wöchentlich vom Balkon des Alten Rathauses herabsingen.
  • Es stimmt nicht, dass die ersten Bamberger Basketballspieler beim Allstar-Treffen mit Handicaps spielten.

Bamberg in Miniatur

Sonntag, 20. Juni 2010

Die Weltkulturerbestadt Bamberg ist ohne Frage immer eine Reise wert. Die historische Altstadt, das würzige Bier und das besondere Flair locken jährlich tausende Touristen an. Aber man muss der Stadt nicht unbedingt selbst einen Besuch abstatten, um sich von den Schönheiten zu überzeugen. In vielen Orten gibt es bereits sogenannte Miniatur-Parks, in denen man die schönsten Bauwerke und Plätze der Welt in Kleinformat bewundern kann. Die belgische Hauptstadt Brüssel, die ebenfalls so einen Park besitzt, hat sich nun entschlossen, auch Bamberg mit in ihre Anlage aufzunehmen. Da der Bruparck am Fuße des Atomiums aber nicht zu tief in die Tasche greifen möchte, entschied man, Bamberg lediglich durch den Maxplatz zu repräsentieren.

Die Schönheiten von Bamberg können auch in anderen Städten bewundert werden.

Die Schönheiten von Bamberg können auch in anderen Städten bewundert werden.


In Bamberg testet man Bier für Deutschland

Montag, 14. Juni 2010

Der Fränkische Tag berichtete in einem seiner letzten Ausgaben, dass Bamberg einer von drei Standorten in Bayern ist, an dem Erdbeersorten getestet werden. Hierzu dient die Anlage des staatlichen Gartenbauversuchsbetriebes.
Was wir von unseren nicht ganz sicheren Quellen erfahren haben ist, dass es in der Domstadt noch einen weiteren Versuchsbetrieb geben soll, welcher zwar keine vitaminreichen Gewächse prüft, sondern nahrhaften Gerstensaft.
Die zwei Bamberger Schorsch M. und Karl B. testen seit ungefähr 5 Jahren Biersorten aus ganz Deutschland. Und sind wir doch mal ehrlich: In welcher anderen Stadt könnte man besser dieses Getränk testen, wie hier?

Nachdem die zwei Kampftrinker, die einzeln pro Tag beachtliche 17 Liter schaffen, im Frühjahr 2013 ihr Endresultat veröffentlichen möchten, wollten sie, verständlicherweise, uns gegenüber nur einen kleinen Auszug ihrer Forschungsarbeit preisgeben:

5_Deutschland-Fahne

P**** – Das Brauhaus, Köln
Sorte: Alles gleich.
Aussehen: Wie Pipi.
Geschmack: Wie Pipi.
Folgeerscheinungen: Nach dem 40sten Gläschen, wünscht man sich ein Bier.

A****bräu, München
Sorte: Pils
Aussehen: Wie a Bier halt.
Geschmack: Aussehen kann täuschen.
Folgeerscheinungen: Input 5 Liter; Output 7,2 Liter

Ur-****, Leipzig
Sorte: Dunkles
Aussehen: Wie a verdünntes Rauchbier.
Geschmack: Verdünntes Rauchbier wäre besser.
Folgeerscheinung: Macht blöd.

G****-Privatbrauerei, Hamburg
Sorte: Weizen
Aussehen: Wie Fischwasser.
Geschmack: Es ist Fischwasser.
Folgeerscheinung: Die Sprotte wurde wieder ins Meer ausgesetzt.

Hausbrauerei F****, Freiburg i.Br.
Sorte: A U
Aussehen: Wie des Putzwasser im Schlenkerla
Geschmack: Wie schmeckt eigentlich des Putzwasser im Schlenkerla?
Folgeerscheinung: 9 Tage Durchfall.

Die Redaktion bedankt sich für die Zurverfügungstellung einiger Testergebnisse.

Schorsch M. und Karl B. nach einem ihrer anstrengenden Arbeitstage.

Schorsch M. und Karl B. nach einem ihrer anstrengenden Arbeitstage.


Mäc Härder soll seine 70 Euro wiederbekommen!

Montag, 14. Juni 2010
Mäc Härder, Albert und Florian Herrnleben in ausgelassener Feierstimmung

Mäc Härder, Albert und Florian Herrnleben in ausgelassener Feierstimmung

Wer am Samstag bei der Jubiläumsfeier des Bamberger Kasperls im Medienhaus des Fränkischen Tags anwesend war, staunte nicht schlecht. Während sich weder Fränkischer Tag noch Melanie Huml als Staatssekretärin lumpen ließen und während ihrer Grußworte zusagten, die Puppenbühne Herrnleben als “Geburtstagsgeschenk” finanziell mit 6500 Euro für Anzeigenwerbung bzw. knapp 7000 Euro für die Produktion einer Umwelthörspiel-CD zu unterstützen, hatte Heinz Kuntke (SPD-Fraktion) in Vertretung des Oberbürgermeisters “nur” sein Grußwort der Stadt im Gepäck.

Doch Mäc Härder, Freund und langjähriger Wegbegleiter der Puppenbühne, zeigte Herz für die Stadt Bamberg und stellte dem Fraktionsvorsitzenden der SPD spontan 70 Euro zur Verfügung, die dieser anschließend Florian Herrnleben als Gastgeschenk der Stadt überreichen konnte.

Wir finden das aller Ehren wert, denn genau genommen unterstützte damit erstmals ein Hallstadter die Stadt Bamberg finanziell bei der Erbringung von freiwilligen Leistungen. Doch keine Sorge … Der Bamberger Kasperl wird sich deswegen auch in Zukunft weder Hallstadter Kasperl nennen müssen, noch fühlt er sich in der Pflicht, das Geld bei Mäc Härder abzustottern.

Wir würden aber alle Leser der News der Rundfunkanstalten Franken bitten, einen freiwilligen Beitrag zur finanziellen Unterstützung der Stadt zu leisten, damit diese das Geld an Mäc Härder zurückbezahlen kann.

Bitte überweisen Sie uns deshalb bis 31.7. einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto Nr. 300727856 (Inhaber: Puppenbühne Herrnleben) bei der Sparkasse Bamberg (BLZ 77050000) unter dem Stichwort “Stadt Bamberg”. Florian Herrnleben, Leiter der Puppenbühne, wird für persönliche Geldübergaben außerdem bei Mäc Härders Auftritt im Sandschlößchen am Freitag, 18.6. anwesend sein

Wir werden das gesamte Geld dann in möglichst offiziellem Rahmen bei einem gemeinsamen Termin mit Vertretern der Stadt, der Presse und Mäc Härder an Heinz Kuntke oder Oberbürgermeister Andreas Starke übergeben, damit sie ihre Schulden bei Mäc Härder begleichen können.

Kommentar von Mäc Härder:
Ich bin froh und stolz, “meinen Hallstadter Beitrag” geleistet zu haben.
Echte Solidarität bedeutet, dass Bürger reicher Gemeinden Mitleid zeigen
und finanziell angeschlagenen Kommunen unter die Arme greifen.
Auch wenn 70 Euro die Stadt Bamberg nicht retten werden,
ein Anfang ist gemacht.
Weiter so!
Mäc Härder


Auch Maxplatz-Brunnen spurlos verschwunden?

Donnerstag, 10. Juni 2010

Gerade einmal drei Wochen erstrahlte der Bamberger Maxplatz in überarbeitetem Glanz, nun ist schon wieder damit Schluss. Wie gestern bekannt wurde, mussten die Kübelbäume auf den benachbarten Heumarkt umziehen, weil der Maxplatz zur Public Viewing Area wird. Ob und wenn ja, wann die Kugelahoren zurückkehren, stand gestern noch in den Sternen.

Seit heute ist auch der Brunnen am Maxplatz verschwunden. Vor rund 40 Jahren musste dieser bereits von der Mitte des Platzes an den Rand weichen, nun wurde er auch entfernt, wie uns die Stadt auf Nachfrage mitteilte. Wie die Bäume stört auch er auf der Fläche, die ab Sonntag Basketball- und Fußball-Live-Übertragungen genutzt werden soll.  Man hätte ihn in die Absperrungen integrieren müssen und auf 50 Zuschauer verzichten müssen, so die Aussage der Organisatoren.

Doch wo ist der Brunnen geblieben?
Auch hier musste unsere Redaktion nicht lange suchen. In direkter Nähe zu den Kübelpfanzen steht der beliebte Wasserspender nun mitten auf dem Heumarkt.

Auf unsere Frage nach einem langfristigen Plan für den Heumarkt, antwortete uns die Stadtverwaltung:
Man überlege bereits, weitere störende Objekte dorthin zu verlagern. Neben dem Luitpolddenkmal und der Mitoraj-Skulptur könne man sich aktuell auch vorstellen, den Bamberger Reiter, den Gabelmann und einen Teil von Klein Venedig dorthin zu verlegen. Wenn man es dann noch schaffen würde, am Rand des Heumarktes einen Busparkplatz für Tagestouristen einzurichten, wären sogar den leidgeprüften Bambergern geholfen.

Bambergs Maxplatz - Endlich wieder leer!

Bambergs Maxplatz - Endlich wieder leer!

Der Heumarkt könnte bald zur Touristenattraktion werden.

Der Heumarkt könnte bald zur Touristenattraktion werden.


Lisa Feller (Schillerstraße) zu Gast in Bamberg

Montag, 7. Juni 2010

Lisa Feller und Florian Herrnleben nach den Aufnahmen für die Hörspiel-CD. Nun kommt die Münsteranerin nach Bamberg...

Lisa Feller und Florian Herrnleben nach den Aufnahmen für die Hörspiel-CD. Nun kommt die Münsteranerin nach Bamberg...

Im Rahmen unseres Jubiläumswochenendes (65 Jahre “Bamberger Kasperl”) stattet auch Lisa Feller (bekannt aus der Schillerstraße) der Weltkulturerbestadt einen Besuch ab. Am Sonntag, 13. Juni, gastiert sie mit einer exklusiven Vorpremiere ihres Programms “Kill Bernd!” im Medienhaus des Fränkischen Tags. Viele Bamberger kennen Lisa Feller von der CD “Kindergeschichten SPEZIAL mit dem Bamberger Kasperl”, auf der neben Florian Herrnleben als Bamberger Kasperl auch Prominente wie Bastian Pastewka und Dirk Bach einige Rollen übernahmen.

Eintrittskarten sind über unsere Webseite sowie in den Geschäftsstellen des Fränkischen Tags erhältlich. Für FT-Abonnenten kosten die Karten 10,00 Euro, für alle anderen 12,00 Euro. Los geht’s mit Lisa’s Show um 18:30 Uhr im Medienhaus des Fränkischen Tags (Gutenbergstraße).


Guttenberg übernimmt Schirmherrschaft

Donnerstag, 27. Mai 2010

Der perfekte Hintergrund für das eine oder andere Pressebild: Die ERBA-Wüste

Der perfekte Hintergrund für das eine oder andere Pressebild: Die ERBA-Wüste

Was für eine Nachricht! – Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg übernimmt die Schirmherrschaft für “Bamberg zaubert”. Klaus Stieringer, Chef des Stadtmarketings und damit Cheforganisator des Festivals bezeichnet die Bereitschaft des Verteidigungsministers als große Ehre. Was letztlich den Ausschlag gab, darüber kann nur spekuliert werden. Während die einen seine fränkischen Wurzeln als Grund für die Übernahme der Schirmherrschaft nennen, glauben andere daran, dass es eher die Situation Bambergs ist, die den obersten Feldherrn zu diesem Schritt bewogen hat. Kaum eine andere Deutsche Stadt befindet sich in einem so kriegsähnlichen Zustand wie die oberfränkische Domstadt: Löcher, Krater, Ruinen, Schutt und Asche; in diesem Umfeld kann ein Verteidigungsminister garantiert Wählerpunkte sammeln…


Einzigartiges Straßennetz in Bamberg

Donnerstag, 13. Mai 2010
Bamberg - Bald ganz wie beim großen Vorbild?

Bamberg - Bald ganz wie beim großen Vorbild?

Bamberg hat ein weiteres Highlight. Neben Dom, altem Rathaus und vielen anderen Sehenswürdigkeiten gehört nun auch das Straßennetz der Domstadt offiziell zum erhaltenswerten Weltkulturerbe. Wie im vergangenen Bausenat beschlossen, dürfen ab sofort keine Arbeiten mehr an öffentlichen Straßen und Wegen des Inselgebiets durchgeführt werden. Die Straßen, die sich dank des frostigen Winters im Zustand des Jahres 1850 befinden, sollen ein authentisches Bamberg-Bild des 19. Jahrhunderts vermitteln. Großes Lob für diese Entscheidung kam aus allen Fraktionen, denn sie sorgt im Unterschied zu sonstigen Denkmalmaßnahmen für jährliche Kosteneinsparungen von rund 5 Millionen Euro, die die Stadt gut für prestigträchtige Bauvorhaben nutzen kann. Doch die aktuelle Entscheidung ist nur der erste Schritt. Man hofft, dass sich die Straßen langfristig noch in den Zustand des Jahres 100 n. Chr. zurückversetzen lassen können, um dem Anspruch eines “Fränkischen Roms” auch wirklich gerecht zu werden.


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