06.02.2012, 01:44 Uhr

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Bamberg auf Sendung 3.0 – Von “Bamberg zaubert” bis zur Sandkerwa

Samstag, 4. September 2010

Natürlich darf Bambergs Eventmanager Nr. 1 beim Eventspecial nicht fehlen!

Florian und Albert Herrnleben mit Premiere ihres dritten Kabarettprogramms

Am 11. September um 20 Uhr öffnet sich der Vorhang zur dritten Auflage von “Bamberg auf Sendung”. In Version “3.0″ konzentrieren sich die beiden Figurenkabarettisten auf die Bamberger Events und nehmen diese in gewohnter Weise auf die Schippe. Natürlich dürfen auch diesmal die vielen Prominenten der Domstadt nicht fehlen. Zahlreiche Stadträte, Event- und Sportmanager sind neben dem Stadtoberhaupt und seinen Mitarbeitern in Form von Holzköpfen vertreten. Und natürlich ist auch der “Oberholzkopf”, der Bamberger Kasperl, wieder mit von der Partie.

Ein gutes Jahr ist es vergangen, seitdem die junge Generation der Puppenspielerfamilie Herrnleben mit ihrem Kabarettprogramm Premiere feierte. War “Bamberg auf Sendung” zunächst nur als Projekt zum Spaß an der Freude gedacht, hat es inzwischen einen festen Platz im Kulturprogramm der Weltkulturerbestadt. Sogar ein Theater konnten sich Florian und Albert Herrnleben zu Beginn des Jahres im ATRIUM einrichten. Ergänzt haben sie ihr Repertoire noch um das Programm “Bamberg vorgeführt” speziell für Touristen.

Nun steht die dritte Version ihrer Lokalkabarettserie “Bamberg auf Sendung” auf dem Programm. Wie aus den vergangenen Aufführungen gewohnt rechnen die beiden Puppenspieler Florian und Albert Herrnleben auch dieses Mal wieder gnadenlos mit dem fränkischen Rom ab. Besonderes Augenmerk legen sie im aktuellen Programm auf die Eventkultur Bambergs ab. Bamberg zaubert, das Blues- und Jazzfestival, die Sandkerwa, das Public Viewing auf dem Maxplatz u.v.m. werden ebenso beleuchtet wie die “neuen Events” des Oberbürgermeisters: Die Fahrradtouren und die standesamtlichen Hochzeiten.

Erstmals setzen die Herrnlebens auch auf multimediale Effekte in ihrem Programm. Eine extra Software wurde zur gleichzeitigen Steuerung von Licht, Ton und Video entwickelt, was neben den scharfen Pointen sicher zu einem Highlight des Programms wird.

Dieses Mal werden die beiden Figurenspieler auch wieder von einem Gastregisseur unterstützt, wie man ihn bereits aus den vergangenen Programmen kennt. Albert Herrnleben konnte mit Ulf Sowa einen Altbekannten verpflichten. Seit vielen Jahren ist dieser ein Mitglied der Kabarettgruppe “Die Äh-Werker”, deren Leitung er von Albert Herrnleben im vergangenen Herbst übernommen hatte.

Karten sind im Vorverkauf unter www.figurenkabarett.de sowie beim BVD Ticketservice sowie an der Abendkasse für 10,00 Euro erhältlich. Aufführungsort ist der ehemalige Chinese im ATRIUM am Bahnhof.


Rezept der Woche: Kaninchen nach Magier Art

Samstag, 17. Juli 2010

rafrezeptderwoche

KANINCHEN NACH MAGIER ART

Zutaten (für 4 Personen):
1 mittelgroßes Kaninchen, 1 Karotten, 2 Knoblauchzehen, 3 Prisen Zaubersalz;
desweiteren: 1 Zylinder, 1 Zauberstab, 1 Augenbinde, 1 Zaubertuch, 1 Teelicht

Zubereitung:
Man nehme das ganze, lebende Kaninchen, verbindet ihm die Augen, stecke ihm jeweils eine Knoblauchzehe in die Löffel und eine Karotte quer in den Mund. Dann setzt man es vorsichtig in den Zylinder, bestreue es mit dem Zaubersalz, gibt noch ein angezündetes Teelicht mit ihn den Hut und deckt diesen mit dem Zaubertuch ab.
Anschließend berührt man mit dem Zauberstab dreimal die Krempe des Zylinders und sagt dann folgenden Zauberspruch auf:
Hokus – Pokus – Fidipus
Mit Dir Kaninchen ist jetzt Schluss
Schmecken sollst Du Jedermann
Dann hast Du Deinen Dienst getan

Anschließend berührt man zum wiederholten Male mit dem Zauberstab drei Mal die Krempe des Zylinders.
Dann nimmt man das Tuch weg und genießt den wohlriechenden Kaninchenbraten.

Sollte das Rezept allerdings nicht gelingen, kann dies nur an Ihrem nicht vorhandenen festen Willen liegen.


Weltfrauentag: Gender Mainstreaming in Bamberg

Montag, 8. März 2010

Kaum ein Tag wäre für den Beginn einer Diskussion in dieser Richtung besser geeignet als der heutige internationale Weltfrauentag. Auch im erzkatholischen Bamberg, wo man die Frauen gerne auf runzlige Marktweiber und dicke, liegende Bronzefleischhaufen reduziert, beginnt man nun über weitere, entgegenkommende Schritte beider Geschlechter zu beraten. Vor allem die Frau muss natürlich an Bedeutung gewinnen, weiter integriert werden und gewisse Alleinstellungsmerkmale erhalten. Folgende Vorschläge sind Grundlage der aktuellen Diskussion:

  • Eigene Brücken für Frauen.
    Gerade in einer Stadt wie Bamberg dürfte dieser Vorschlag leicht umzusetzen sein. Begonnen werden soll am alten Rathaus. Es wird lediglich noch darüber diskutiert, ob die Frauen die obere oder die untere Brücke für sich bekommen.
  • Eigene Kindergärten und Grundschulen für Frauen
    Die Frau soll bereits von Kindesbeinen an im Mittelpunkt stehen. Und was zwei Gymnasien in Bamberg bereits erfolgreich vorleben, soll nun auch für Kindergärten und Grundschulen eingeführt werden. Damit lernen Mädchen bereits ab jungen Jahren mit Konkurrentinnen im Wettbewerb zu stehen.
  • Eigene Biersorte für Mädchen
    Der herbe Rauchbiergeschmack ist nicht “jederFRAUs” Geschmack. Deshalb soll sich eine Brauerei nun auf die Zielgruppe Frau spezialisieren und ein Bier herstellen, das möglichst nach Wasser schmeckt, eine leichte Rosafärbung hat und bei dem der Schaum nach Rosen duftet.
  • Neue Alleinstellungsmerkmale im Straßeverkehr
    Neben festen Farben für die Autos von Frauen sollen auch Straßen in Bamberg zwischen beiden Geschlechtern verteilt werden. Die moderne Frau hat das manchmal rüpelhafte Verhalten männlicher Verkehrsteilnehmer nicht mehr nötig und soll deshalb auf dem Berliner und dem Münchner Ring eine eigene Spur – wahrscheinlich die ganz rechte – erhalten.
  • Politisches Gehör für Frauen
    Um künftig auf die Belange der Frauen besser eingehen zu können, erklärte sich auch unser Stadtoberhaupt zu Veränderungen bereit. Frauen dürften demnach künftig unangemeldet und zu jeder Tages- und Nackt… äh … Nachtzeit das Gespräch mit dem Oberbürgermeister suchen.

ATRIUM gerettet. Millioneninvestition unter Dach und Fach!

Montag, 14. Dezember 2009

Die Nachricht schlug am heutigen Nachmittag ein wie eine Bombe. Der Luxemburger Eigentümer will weitere 7 bis 10 Millionen Euro in das Einkaufszentrum am Bahnhof investieren, um es komplett zu sanieren und umzubauen. Bereits einige Monate dauerten die Verhandlungen an, die Entwürfe des Paderborner Architekten liegen bereits seit längerem in der Schublade. 2010, so Centermanager Jan-Patrick Weitzner, soll nun endlich mit dem Bau begonnen werden. Warum es nun doch so plötzlich zu einer Entscheidung des Eigentümers kam, darüber kann nur spekuliert werden. Ausschlaggebend dürfte aber die Ankündigung von Herrnlebens Figurenkabarett gewesen sein, im nächsten Jahr das ATRIUM 15mal als festen Spielort  zu nutzen.


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