06.02.2012, 02:33 Uhr

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Endlich! – Fuchsparkstadion im Flutlicht

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Ein erster Blick auf die aufklärende Ausstellung Politik unter dem Einfluss von Sport

Die Bamberger können es vor Freude kaum fassen, aus allen politischen Lagern hört man Lobeshymnen und selbst die sonst politisch so kritische Pressestelle der Stadt Bamberg jauchzt vor Begeisterung: Bamberg hat endlich das modernste Stadion in ganz Oberfranken! – Auch wir möchten den Entscheidern der Stadt Bamberg hierzu herzlich gratulieren.

“Fast hätte man die knapp zwei Millionen Euro für sinnlose Dinge verschwendet”, kommentiert OB Starke die Installation der Flutlichtmasten. Nun soll das Fuchsparkstadion vor allem nachts für Veranstaltungen genutzt werden. Wie zu hören war, richtet die Stadt bereits eine Jahrhundert-Ausstellung zum Thema “Politik unter dem Einfluss von Sport” auf der Rasenfläche des Stadions ein, anschließend möchte man die ersten Weltmeisterschaften im Nacht-Golfen austragen und 2011 dann den ersten Astronomieworkshop für Blinde.

Leider, so teilte uns die Stadtverwaltung mit, müsse man aber auf Grund der Betriebskosten das neue Flutlicht zu diesen Veranstaltungen ausgeschaltet lassen. Man gehe aber trozdem schon jetzt von vielen Besuchern aus, die dann gerne auch die neuen Masten bewundern könnten.

Mit der Entscheidung, auch das Fuchsparkstadion aufzumotzen, folgte die Stadtverwaltung nur konsequent den Plänen, in allen Stadtteilen attraktive Sportstätten einzurichten. Während in Bamberg-Süd brandaktuell die Jako-Stechert-Forum-Arena erworben werden konnte, kann sich nun auch Bamberg-Ost mit dem Fuchsparkstadion sehen lassen. In Bamberg-Nord hatte man im Frühjahr bereits das FKK-Germania als Sportstätte mit überregionalem Einzugsgebiet genehmigt. Nur im Westen Bambergs fehlt es noch an entsprechendem Angebot. Dort plant OB Starke aber bereits die größte Unterwasser-Rugby-Anlage West- und Mitteleuropas.


Flutlichtmasten da! – Und nun?

Freitag, 16. Juli 2010

Endlich sind sie angekommen, die sündhaft teuren Flutlichtmasten für das Volksparkstadion. Jetzt könnte man endlich jeden einzelnen Pickel der Fußballspieler des 1. FC Eintracht Bamberg aus weiter Ferne betrachten, wenn es da nicht das Problem gäbe, dass es die Konkurs-Mannschaft überhaupt nicht mehr gibt. Jetzt steht man also ratlos vor den auf dem Rasen liegenden Stahltürmen. Wieder zurück geben will man sie aber scheinbar auch nicht. Was also machen mit 120 000 Watt?

  • Konzerte mit Mega-Stars auf dem Gelände anbieten, geht nicht, so Wolfgang Heyder. Aus sicherheitstechnischen Gründen dürften maximal nur 5000 Zuschauer auf das Areal, welche zu wenig wären, wenn man wirklich einen Super-Promi nach Bamberg locken möchte. Durchaus vorstellbar wären allerdings Sommer-Open-Airs mit BAMBERGER KLEINKÜNSTLERN. Erstens hätten die dann auch mal eine feste Stätte und zweitens sind die mit einer Kulisse von 5000 Zuschauern bestimmt mehr als zufrieden.
  • Eine andere Möglichkeit wäre, die Flutlichter auf dem MAXPLATZ zu installieren. Der Vorteil hier wäre, dass man bei angeschalteten 120 000 Watt dermaßen geblendet würde, dass man das Herzstück der City  nur erahnen und sich attraktiv vorstellen kann.
  • Praktisch wären die Leuchtstoffrohre auch auf dem LANDESGARTENSCHAU-Gelände. Mit Sicherheit werden viele Gäste von auswärts wieder hilflos umher fahren und die Blumenausstellung suchen. Wenn man allerdings die Flutlichter auf dem Erbagelände gen Himmel richtet, sieht man sein Ziel bereits in Frankfurt oder München.
  • Hilfreich für Fremde ist bestimmt auch das Beleuchten von fehlenden BRÜCKEN. Und nachbestellen kann man die Dinger garantiert, falls sie nicht genügen sollten.
  • Oder man lässt sie einfach auf der Wiese im Volksparkstadion liegen und nutzt sie für andere SPORTVERANSTALTUNGEN, wie Hürdenlauf, Springreiten oder Bockspringen. Das Gute daran wäre: Man käme ohne Strom aus.

Nun denn, irgendetwas Sinnvolles wird den Verantwortlichen schon einfallen. Und falls ihnen doch kein Licht aufgeht, kann man die Flulichter immer noch bei ebay versteigern.

Wir hätten das ebay-Angebot schon mal vorbereitet.

Wir hätten das ebay-Angebot schon mal vorbereitet.


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