06.02.2012, 02:08 Uhr

Posts Tagged ‘Forchheim’

Alkoholfreie Zone auch in Bamberg

Mittwoch, 21. Juli 2010

Bamberg belegte den zweifelhaften Platz 1, als es darum ging, möglichst viele komatös besoffene Jugendliche ins Klinikum einzuliefern. Bambergs Politiker waren erstaunt und entsetzt, leben sie doch Bambergs Jugendlichen bereits bei den diversen Mega-Events der Stadt vor, wie man es eben nicht machen sollte und wie man sich auf Alkoholkonsum einstellt, ohne selbst im Übermaß darunter zu leiden.

Nun droht aber auch die anstehende Jubiläumssandkerwa – wie das Forchheimer Annafest -  zum großen Besäufnis für Jung und Alt zu werden, was in diesem Jahr erstmals wirkungsvoll eingeschränkt werden soll. In Forchheim berät man deshalb bereits über sogenannte “Alkoholfreie Zonen”, die nun auch von den Stadtvätern der Domstadt diskutiert werden. Im Unterschied zur Nachbargemeinde Forchheim möchte die Stadtverwaltung Bamberg aber sogenannte “Erigierende Zonen” einrichten, die sich – je später der Abend – automatisch ausweiten. Bis 17 Uhr gilt das Alkoholverbot nur in Zone 1, dem Festzelt am Leinritt, anschließend bis 1 Uhr im kompletten Sandgebiet. Nach der Sperrzeit um 1 soll die alkoholfreie Zone auf die Fläche bis zur Zollner-Unterführung, dem Regensburger Ring, der Memmelsdorfer Straße und zum Berggebiet ausgeweitet werden. Nach 3 Uhr und bis 16:30 Uhr herrscht dann überall in Bamberg Alkoholverbot.

Das Stadtmarketing begrüßt diese Idee, immerhin sei die Sandkerwa ja kein Event, sondern nur eine Kirchweih. Man möchte die Chance aber gleich nutzen, auf dem Maxplatz eine kontrollierte Alkoholzone einrichten. Hinter Absperrgittern und mit 24-Stunden-Public-Viewing- rea (gezeigt wird irgendeine Liveshow aus Bamberg-Nord) hofft man auf viele Nutzer des Angebots. Neben Kulmbacher soll dort auch Becks und Kölsch ausgeschenkt werden.


Königsbad – Forchheim rutscht!

Freitag, 28. Mai 2010

Großes Kino in Bambergs Gemeinde Forchheim: Fünf Tage nach Eröffnung des Königsbad bleibt dieses ab heute für unbestimmte Zeit geschlossen. Grund sind die Bodenfliesen, die in den vergangenen Tagen bereits für einige Unfälle gesorgt hatten. Ob der Lieferant falsch produziert oder geliefert, die Putzkolonne zu heftig gewischt hatte oder sich die Forchheimer – sagen wir – noch zu ungeschickt im aufrechten Gang bewegen, sollen nun Gutachter klären.

Aus Bamberg naht Schützenhilfe: Da der Bau des Bambados ja sowohl finanziell als auch organisatorisch selbstverständlich eine Punktlandung ergeben wird, möchten die Stadtwerke bereits jetzt mit dem Ticketverkauf für das Bamberger Spaßbad beginnen. Alle Forchheimer erhalten die Jahreskarten zum halben Preis, alle mit einer Königsbadjahreskarte bekommen die Bambadoskarte mit 70% Rabatt. Aber das ist nicht alles, womit aus Bamberg zu rechnen ist: Für das Hallenbad besteht nun auch endlich eine Chance auf langfristige Weiternutzung. Die Stadtwerke würden es zu einem günstigen Mietpreis an die Königsstadt vermieten. Die Fliesen taugen dort noch nach Jahrzehnten für unfallfreie Nutzung.

Forchheims Oberbürgermeister Stumpf und sein Bäderchef gingen derweil aus Wut über all diese Peinlichkeiten die Wände hoch. In einer anschließenden Pressekonferenz gab man bekannt, dass das geklappt und man wahrscheinlich beim Einbau die Wand- mit den Bodenfliesen verwechselt hätte.


Forchheim: Trend geht zu “Königsbad” – Ärger aus Bamberg?

Donnerstag, 14. Januar 2010

Aus dem Landkreis, genauer gesagt aus Forchheim, wurde uns gemeldet, dass sich der Hauptausschuss mit breiter Mehrheit zum Namen “Königsbad” ausgesprochen hat. Nach monatelangen Diskussionen in der Bevölkerung hatte sich gestern das Gremium mit diesem Thema beschäftigt, so dass nun nur noch die Entscheidung des Stadtrats aussteht, die in ein paar Wochen fallen soll.

Beim großen Bruder Bamberg sieht man die Namensfindung in Forchheim kritisch. Der Titel “Königsbad” erhebe zwar richtige, historische Ansprüche, dennoch versuche man sich, so die Meinung der Bamberger Politiker, durch den gewählten Namen von allen anderen Bädern abzusetzen. Er klinge fast etwas überheblich und provokant.
Bamberg sei ja mit seinem gefundenen Schwimmbadnamen “Bambados” eher bescheiden und erinnere damit nur an das berühmte Flussungeheuer in der Nähe des Hainbads.

Um sich mit dem Namen des Bads wieder deutlich von Forchheim abzuheben, werde man auch in der Weltkulturerbestadt eine erneute Namensdiskussion anstoßen. Bamberg brauche mit seinen Titeln nicht zu geizen. Neuer Favorit des Stadtrats sei ein zweisprachiger Name: Für die Bamberger solle das Bad “Kaisersbad”, für unsere ausländischen Gäste “Kaiser’s Dome” heißen.

Und auch mit der PR für das neue Bad in Bamberg wolle man dem kleinen Nachbarn Forchheim in nichts nachstehen. Deshalb sind Stadtverwaltung sowie Stadtwerke auf der Suche nach finanzkäftigen Sponsoren.

Wir haben uns da etwas überlegt:
Als Namenssponsor könnten wir uns gut “Schlenkerla” vorstellen. “Schlenkerlas Kaiser’s Dome” …. klingt doch irgendwie nett. Und wenn es da dann auch noch einen Rauchbieraufguss in der Sauna gibt, geht doch keiner mehr nach Forchheim.


Die Krise der Brose Baskets und ihre Folgen

Donnerstag, 12. November 2009

Das waren noch Zeiten anno 2005 und 2007, als sich die Bamberger Basketballmannschaft am Maxplatz (und nicht nur hier) als Deutscher Meister feiern ließen. Jetzt allerdings befinden sich die Bamberger Vorzeigesportler auf dem absteigenden Ast. – Ist es ein Formtief?
Fit schauen die Jungs ja eigentlich aus. Aber am Ende zählt eben das Ergebnis. Schon lange vor dem Schlusspfiff verließen gestern reihenweise die Fans die JAKO-Arena, um sich vergnüglicheren Dingen zu widmen. Auch Wolfgang Heyder wäre am liebsten gegangen, aber als Manager kann man das natürlich nicht bringen.
Als Hallenmanager fragt man sich schon, ob es das noch bringt. Was nützt in der Zukunft eine mittelprächtige Zweitligamannschaft, wenn die Zuschauer aus bleiben!?
Trainerwechsel oder Spielerwechsel? Ob das die Lösung ist!?
Warum denn nicht gleich Mannschaftswechsel? In Bamberg muss es doch noch andere Sportgruppen geben, die auch so eine Halle verdient hätten.
Wie wäre es denn zum Beispiel mit der Unterwasserrugbymannschaft des Tauchclubs Bamberg. Neben zahlreichen Preisen in nationalen und internationalen Wettkämpfen, gewannen die Jungs 2007, 2008 und 2009 die Deutsche Meisterschaft. Und wo ist das Zuhause der Atlethen? Hallenbad Forchheim, Südbad Nürnberg, Freibad Zapfendorf – na super!
Wieso gibt man so einer Mannschaft, die dermaßen auf Erfolgskurs schwimmt, nicht eine adäquatere Spielstätte?
Man kann ja ruhig weiterhin den Brose Baskets (oder wie immer sie nach dem Abstieg heißen mögen. Vielleicht Gramss-Brösels) oder den Eschenbacher Volleys die Spiele in der Arena erlauben, aber man sollte eine so teure Spielstätte auch den wirklich erfolgreichen Sportlern zur Verfügung stellen.
Und die Halle wäre doch schnell dafür geflutet. Käme halt auf den Hauptsponsor an, mit was die Arena befüllt wird. Würden es die Stadtwerke, könnte man das überschüssige Grundwasser der Bambados-Baustelle dafür verwenden. Wäre es die Brauerei Keesmann, könnte das beliebte Herren Pils zum sportlichen Erfolg beitragen (was den Spielern wahrscheinlich auch lieber wäre).
Nun Herr Heyder, denken Sie mal drüber nach! Es gibt in Bamberg nicht nur Basketball. Und wie man die letzten Wochen über beobachten konnte, selbst das nicht so richtig.

Unterwasserrugby - bald auch in der JAKO-Arena?

Unterwasserrugby - bald auch in der JAKO-Arena?


WP SlimStat