Für den Fränkischen-Internet-Bierversand erhielten Ursl Blenk, Robert Pawelczak und Frank Wetzel in München, aus den Händen des Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes Michael Weiß, die Auszeichnung Goldene Bieridee 2009. Aus über 270 fränkischen Brauereien verschicken die drei den goldenen Gerstensaft in die ganze Welt. Das Geschäft floriert zwar, aber es könnte natürlich auch mehr sein. Im Anbetracht der ziemlich hohen Portokosten, welche anfallen, wenn man sich 9 Kästen Bamberger Brauereikunst nach Neuseeland schicken lässt, ist die Zahl der trinkfesten Kunden im Ausland schon sehr gering. Aber wieso sollte man eine so gute Idee nicht weiterentwickeln? Der Bedarf scheint ja gegeben zu sein (wie könnte es auch anders sein), denn auch Nicht-Franken wollen sich nicht mit irgendeiner Plörre abgeben. Ist es vielleicht schon die Goldene Bieridee 2010, die Welt mit Piplines aus Franken zu vernetzen? Gekühlte, unterirdische Rohre durch die das fränkische Hauptnahrungsmittel direkt in andere Kontinente gespühlt wird. Und selbst freut man sich auch, wenn man auf den Malediven oder in Chile Urlaub macht und eine Getränkekarte mit 270 Sorten fränkischer Biere vorgelegt bekommt. Via Internet oder Hotline bestellt der Kneipenbesitzer direkt bei der gewünschten Brauerei und nach einer Weile steht dann ein frischgerohrtes Keesmann oder Buttenheimer Georgenbräu vor einem.
Aus Bamberg gehen Hauptrohre in ausgewählte Länder. Von dort aus werden sie noch weiterverzweigt.
Es hört sich an wie ein schlechter Scherz. Doch die Informationen, die uns heimlich über ein Onlineportal zugespielt wurden, scheinen zuverlässig und gesichert. Der Fränkische Tag lockte am Samstag zahlreiche Bamberger mit Hilfe von Prominenten zum Adventsshopping in die Gutenbergstraße, um dort zu billigen Preisen handsignierte Bücher zu ergattern. Highlight war die Autogrammstunde mit dem ehemaligen Staatsminister und Parteivorsitzenden der CSU Erwin Huber, der sein neues Buch über Franken vorstellte. Dieses Ereignis droht nun zu einem der größten Täuschungsversuche in der Geschichte der Bundesrepublik zu werden, denn Erwin Huber war selbst gar nicht anwesend. Lediglich ein ehemals gleichgeschalteter, zugegebenermaßen sehr ähnlich aussehender Mann gehobenen Alters unterschrieb in den druckfrischen Werken. All das wurde erst am heutigen Vormittag bekannt, als ein eingeschleuster Journalist Fotos der Veranstaltung veröffentlichte und der vermeintliche “Erwin Huber” entlarvt wurde.
Der Aufenthaltsort des echten Erwin Huber sowie die Motive für die Tat sind den RundfunkAnstalten Franken nicht bekannt. Wir gehen aber davon aus, dass er in Niederbayern festgehalten wird.
Ein Screenshot des Onlineportals als Beweis, Quelle: www.infranken.de, 30.11.2009, 12:00 Uhr
Am kommenden Wochenende sind die RundfunkAnstalten Franken und Herrnlebens Figurenkabarett zurück: “Live on Stage” zeigen wir im Bootshaus Bamberg am Freitag und am Samstag jeweils um 19:30 Uhr unser Programm “Bamberg auf Sendung”, nach kontroversen Diskussionen in der Domstadt diesmal als Promispecial. Im Eintrittspreis von 19 EUR sind neben Kürbiscremesuppe und Bamberger Zwiebeln auch eine Urkunde enthalten, die unsere Gäste zu “Promis in Bamberg” ernennt. Karten sind per Onlinereservierung über unsere Website oder beim BVD Ticketservice erhältlich.
Noch wird sie von den Altbayern nicht wahrgenommen, doch bereits zur nächsten Landtagswahl hat sie sich hohe Ziele gesteckt: Die Frankenpartei möchte in den Bayerischen Landtag und die fränkische Bevölkerung scheint hinter ihr zu stehen. Die Partei, deren Vorbild der Südschleswigsche Wählerverband (Partei der dänischen Minderheit) ist, möchte künftig im fernen München vor allem die Interessen Frankens vertreten: Anständiges Bier in ganz Bayern, eine eigene Autobahnspur für fränkische Fahrer und die Ergänzung der Bayernhymne um eine Strophe:
1. Gott mit dir, du Land der Franken,
deutsche Erde, Frankenland!
über unsrem schönen Franken
ruhe Seine Segenshand!
Er behüte unser Franken,
grad das Bier um jeden Preis!
Und erhalte dir die Farben
Deines Presssacks, rot und weiß!
Zwar steht eine komplette Abspaltung Frankens von Bayern noch nicht zur Diskussion, aber für den Fall, dass dann auch ein eigener, öffentlich-rechtlicher Sender gesucht wird, würden wir uns mit unserer nahezu langjährigen Erfahrung selbstverständlich zur Verfügung stellen.
Gerade einmal einen Monat senden die RunkfunkAnstalten Franken zeitnah und aktuell auch über das Internet. Doch schon jetzt zählen wir, wie unsere Internetstatistiken belegen, zu den ganz großen, süddeutschen Berichterstattern. Viele Internetsurfer finden nur bei uns die gesuchten Informationen und klicken sich mit Hilfe von populären Suchmaschinen bis auf unser Onlineportal. Unsere unabhängige und objektive Berichterstattung veranlasste zuletzt auch Google, uns bei wesentlichen Suchbegriffen auf die vordersten Plätze zu katapultieren.
Hier nun ein kleiner Ausschnitt aus unseren Serverstatistiken. Mit diesen Suchanfragen bei Google landeten Besucher auf unserer Website:
Wer nun gerne Werbung bei uns auf der Internetseite schalten möchte, für den haben wir unsere Preislisten auf Grund der hervorragenden Statistiken kurzfristig überarbeitet.
“Eine der schönsten Anlagen Frankens”, das Kloster Michaelsberg. Weltkulturerbe. Pleite!
Kein Geld! Keine Investoren!
Was nun?
Man ließ zwar verlauten, dass noch keine Verhandlungen anstehen, doch in Wirklichkeit ist alles schon unter Dach und Fach und die Pläne in einer geheimen Schublade versteckt.
Nach neuestem Stand, soll die Klosteranlage schon in naher Zukunft in Brasilien ihr Zuhause finden.
Ein Tauschgeschäft, so heißt es. Auf den berühmten Corcovado in Rio de Janeiro soll unser Herzstück verpflanzt werden. Als Gegenleistung kommt auf das freie Grundstück die nicht weniger bekannte Christusstatue. Wer da wohl dahinter steckt? Insider bringen da sicherlich sofort einen Namen damit in Verbindung. Aber ob dieser Tausch wirklich jeden zufrieden stellen wird?
Der Winzer jedenfalls, der unterhalb des Michaelsberg bereits seinen Silvaner gepflanzt hat, droht mit einer Sitzblockade, denn die Rebstöcke sollen ebenfalls entfernt werden, da man die Fläche für den Anbau von Zuckerrohr benötigt.
In den letzten Tagen überrascht die Stadt Bamberg mit schnellen und unbürokratischen Entscheidungen. Wie uns eben mitgeteilt wurde, verabschiedete der Stadtrat bereits heute den gestrigen Antrag der CSU-Fraktion auf eine öffentliche Toilette an der Mußstraße. Um die eben dort eröffnete Skulpturenlandschaft in ihrer Wirkung nicht zu beeinträchtigen, entschied man sich zu einem Designertoilettenhäuschen, was vor einigen Minuten aufgestellt wurde. Die RundfunkAnstalten Franken waren live dabei..
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