Posts Tagged ‘Gaustadt’
Sonntag, 18. Juli 2010
- Es stimmt nicht, dass sich das FKK-Germania zwischen Luitpoldschule und Ottokirche befindet.
- Es stimmt nicht, dass bei “Bamberg zaubert” sämtliche Bamberger Baustellen weggezaubert wurden.
- Es stimmt nicht, dass aus den Flutlichtröhren ein neuer Röhrenbrunnen auf dem Maxplatz entstehen soll.
- Es stimmt nicht, dass Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg beim Pettstadter Schützenjubiläum treffsichere Leute für Afghanistan suchte.
- Es stimmt nicht, dass Krake Paul zukünftig die Entscheidungen des Stadtrats trifft.
- Es stimmt nicht, dass man, um von Gaustadt nach Bischberg zu kommen, über Eltmann-Ebelsbach fahren muss.
- Es stimmt nicht, dass das Bamberger Schleusentor durchsichtig ist.
- Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke ___________________________________ . (Platz für eigene Ideen)
Dienstag, 29. Juni 2010
Es jagt eine Hiobsbotschaft die andere: FCE-Aus, Touristenplage, Brückenschulden, usw. Wer denkt, dies genügt schon für einen totalen Bamberg-Kollaps, der irrt. Der große Tag der Abrechnung ist erst für 2013 vorgesehen. Er kommt also. Schleichend, brutal und ohne Rücksicht auf Verluste: Der TAG X.
Gut, einige sind wahrscheinlich der Meinung, dass der Tag X in Bamberg schon längst vorbei ist und wir steuern eher auf einen “Tag Z” zu, aber falsch gedacht. Laut eines bekannten Bamberger Anzeigenblattes steht uns dieses Ereignis noch bevor. Grund dieser Prophezeiung ist der Abzug der amerikanischen Armee. Dies wäre alleine kein Grund Sorge, wenn sie uns nicht ihr Areal hier ließen. Eine Fläche von 450 Hektar (größer als das gesamte Stadtdenkmal) werden plötzlich brach liegen. Und dies bereitet unseren Stadtvätern Sorge. Da aber unsere Oberhäupter schon genug mit Sorgen belastet sind, wollen wir in gewohnter Weise mal wieder mit Rat zu Seite stehen. Wie könnte man also das freiwerdende Gelände für Bamberg sinnvoll nutzen.
Hier ein paar Vorschläge:
- 2013 ist natürlich etwas knapp, aber vielleicht kann man ja den Truppenabzug etwas beschleunigen und Gaustadt auf das Gelände verpflanzen, damit man an dessen Stelle noch mehr Platz für die LGS hat.
- Man könnte das Ganze auch so lassen und einen Erlebnispark daraus machen, für all die, die auch zu Hause vorm PC oder Nintendo gerne Krieg spielen. Schießanlage, Panzer – alles da.
- Nachdem ja schon die NPD von Bamberg ganz begeistert ist, hat ja eventuell der Taliban Interesse an dem Grundstück.
- Auch eine Art Jurassic-Park wäre vorstellbar. Und wenn man nicht genügend Dino-Imitate herbekommt, könnte man ja mal bei ausgedienten Stadtratsmitgliedern nachfragen.
- Besonders gut zur Geltung käme auch ein Flutlicht mitten auf der Fläche. Dies macht zwar keinen Sinn, ist aber nicht weiter schlimm.
- Nötig wäre sicherlich für die Sportstadt Bamberg eine Public-Viewing-Zone, wo den ganzen Tag Sportveranstaltungen übertragen werden und man ungestraft zu jeder Tages- und Nachtzeit hupend durch die Gegend fahren darf.
- Die einfachste Lösung wäre eine öffentliche Ausschreibung. Vielleicht findet sich ja ein Interessent, welcher die Liegenschaft in ein Nudisten-Camp mit Bordell unter freiem Himmel umfunktioniert.
Weitere Vorschläge nehmen wir gerne an und geben sie selbstverständlich an die Stadtverwaltung weiter.
Mittwoch, 2. Juni 2010
Noch steht nicht einmal fest, ob die Landesgartenschau pünktlich fertig wird, da wird schon über die Eröffnungswochen und -monate diskutiert. Auf Grund des zu erwartenden Besucheransturms befürchtet man, dass die Parkplatzkapazitäten in Gaustadt nicht ausreichen. Deshalb soll in dieser Zeit der Plärrerplatz an der Breitenau zu einem Großparkplatz mit Shuttleservice umfunktioniert werden. Der Frühjahrsplärrer, so die Folge daraus, kann deshalb möglicherweise nicht stattfinden. Dabei gibt es bereits zahlreiche Vorschläge, die eine Durchführung durchaus möglich machen würden.
Einige Pläne sehen vor, den Frühjahrsplärrer komplett zu verlegen. Örtlich. Als mögliche Alternativplätze stehen das Fuchsparkstadion (dort könnte dann auch erstmals ein Nachtplärrer unter Flutlicht stattfinden), das Atrium Einkaufszentrum (sogar das Riesenrad geht unter die Kuppel) oder das Hallenbad zur Verfügung. Doch jeder dieser Orte hat auch diverse Nachteile und Probleme bei genauer Betrachtung.
Deshalb sehen andere Konzepte vor, die Attraktionen des Plärrers in die verschiedenen Stadtteile Bambergs zu verteilen. Während der Maxplatz für die Geisterbahn wie geschaffen scheint, könnte die Schiffschaukel direkt nebenan im Rathaushof stehen. Das Bierzelt könnte eventuell direkt in der Gereuth aufgebaut werden (genau genommen reichen auch ein paar Bierbänke), die Losbude auf dem Parkplatz vor der Jako-Arena. Die Fischbude würde hervorragend in die Jäckstraße passen (Warum? – Keine Ahnung!) und für das Riesenrad könnte die Gaustadter Hauptstraße gesperrt werden. Das klappt jetzt schon hervorragend und bis 2012 haben sich die Gaustadter an Sperren und Umleitungen gewöhnt. Und die Anwohner könnten während dieser Zeit ja auf dem Gelände der Landesgartenschau parken.
Dienstag, 16. März 2010
Die Stadt will aufräumen! – Die abgestellten Fahrräder sind dem Ordnungsamt schon viele Jahre ein Dorn im Auge. Unachtsam stellt der gemeine Bamberger seinen jahrzehntealten Drahtesel im Weltkulturerbe ab.
Doch damit soll nun Schluss sein. Der Stadtentwicklungssenat hat nun ein Konzept verabschiedet, dass bald in die Praxis umgesetzt werden soll. Ästhetisch mangelfrei sollten die Fahrräder sein, die ab sofort die Innenstadt zieren. Dafür sollen nun Plaketten eingeführt werden, die jeder Besitzer sichtbar an seinem Fahrrad anbringen muss.
Jedes Fahrrad wird nach einer Begutachtung in eine der drei Klassen A (grün), B (gelb) und C (rot) zugewiesen und erhält für ca. 5 Euro den zum Parken erforderlichen Aufkleber. Je nach Farbe darf dann anschließend in gewissen Bereich “geparkt” werden. Während Fahrräder der grünen Klasse nahezu überall abgestellt werden dürfen, müssen “gelbe Fahrräder” stadtaußerhalb des beiden Rhein-Main-Donau-Kanals geparkt werden. Fahrräder mit rotem Aufkleber dürfen nur noch in gewissen Zonen abgestellt werden: Vor dem Bahnhof, in der Gereuth, in Gaustadt und außerhalb des Berliner Rings. Fahrräder, die gar keinen Aufkleber mehr erhalten, sind mit dem nächsten Sperrmüll zu entsorgen.
Diese Neuregelungen sind jedoch nur der erste Schritt, Bamberg schöner zu gestalten. In einem zweiten Schritt sollen auch herumstehende und -sitzende Personen nach Kriterien der Ästhetik klassifiziert werden. Über die notwendigen Ausnahmeregelungen für Würdenträger der Stadt wird aktuell noch diskutiert.
Samstag, 27. Februar 2010
Seit einigen Tagen kursiert ein Gerücht in Bamberg, das die hiesige, kleine, politische Welt sprichwörtlich ins Wanken bringt: Die Stadträtin Daniela Reinfelder soll als OB-Kandidatin 2012 ins Rennen um den Sessel im Rathaus geschickt werden. In Anbetracht der großartigen Erfolge für Bamberg und der keine Grenzen kennenden Beliebtheit des amtierenden Stadtoberhaupts wird dies zwar wohl ein schier aussichtlosloses Unterfangen, doch mit unseren Tipps besteht vielleicht eine Chance für die CSU-Frau.
Unsere 10 ultimativen Tipps, um Oberbürgermeister in Bamberg zu werden:
- Die Dauerkarte für Brose-Basketball-Spiele in der Jakoarena.
Lassen Sie sich bei möglichst jedem Heimspiel im Zentrum von Freak-City sehen. Versprechen Sie jegliche, vor allem finanzielle Unterstützung für Mannschaft, Halle und Neubauten, denn Bamberg ist die Basketballstadt Europas.
- Erlauben Sie Silvesterfeuerwerk auf dem Domberg. Die Jugend Bamberg wird es Ihnen durch ihre Stimmen danken.
- Versprechen Sie kostenlosen Bambados-Eintritt für Bewohner der Stadtteile Gereuth und Wunderburg. Verbesserte Hygienebedingungen sorgen garantiert für Wählerstimmen.
- Halten Sie sich konservativ bei der Gestaltung des Maxplatzes. Der gemeine Bamberger will hier sicher keine Veränderungen.
- Bauen Sie sich schon vor der Wahl ein Denkmal. Zumindest ein Supermarkt könnte als Namensträger und somit Prestigeobjekt herhalten.
- Geben Sie als Ihr größtes Ziel nach der Wahl die Unabhängigkeit Gaustadts aus. Wahrscheinlich empfiehlt es sich aus finanzieller Sicht, die Landesgartenschau mit an Gaustadt zu geben.
- Apropos Landesgartenschau: Sagen Sie, dass die CSU immer gegen einen Abriss des Schleusenhäuschens war und das über Nacht passiert ist.
- Versteigern Sie die Stadtratsstühle zu einem guten Zweck und ersetzen Sie sie durch ähnliche Modelle einer schwedischen Einrichtungskette.
- Machen Sie sich bekannt: Drucken Sie circa 10.000 Plakate vom gleichen Motiv, die Sie dann – möglichst mindestens paarweise – an jeden Baum der Stadt hängen. Lassen Sie sich möglichst jeden Spätabend in Bambergs Nachtleben sehen und diskutieren Sie dort engagiert und ausreichend polemisch mit den Einwohnern über die Bundespolitik.
- Und zuletzt der ultimative Tipp: Wenn es mit der Wahl zur Oberbürgermeisterin trotzdem nicht klappt, probieren Sie es einfach auch zwei-, drei- oder viermal. Irgendwann ist der Gegenkandidat schon schlecht genug.
Freitag, 29. Januar 2010
Das Gartenamt hat am heutigen Tag den Hainweiher, den Fuchsenwiesenweiher am Höfener Weg, den Sylvanersee in Gaustadt und den Eichelsee in Wildensorg zum Eislaufen freigegeben. Doch es ist natürlich Vorsicht beim Betreten der Eisflächen geboten, denn die Stadt übernimmt – natürlich – keine Verantwortung für ertrinkende Personen. Deshalb unser Freizeittipp für’s Wochenende: Schlittschuhe eingepackt und auf geht’s zum Familienausflug mit Kind und Kegel an den nächstgelegenen Weiher oder See. Und wenn Sie ausnahmsweise noch die nervigen Nachbarsbalgen mitnehmen, müssen Sie die Eisflächen nicht einmal selbst testen…
Montag, 23. November 2009
Die Diskussion, ob oder ob nicht ist noch nicht einmal abgeschlossen, da berät man bereits über einige, teils nebensächliche Details des neuen Wegs, der wie Schiffbauplatz, Markusplatz und Weide nun auch die Konzerthalle mit der Markusbrücke verbinden soll.
1. Die Fahrt-/Gangrichtung:
Es existiert in Bamberg das ungeschriebene Gesetz auf Ringverkehrssystem. Deshalb herrscht auch große Einigkeit darüber, dass der neue Weg nur von Markusbrücke aus belaufen und befahren werden darf, also entgegengesetzt zum Schiffbauplatz. Die verkleinerte Breite des Wegs lässt ohnehin keine Zweispurigkeit zu.
2. Der Name des neuen Wegs:
Auch hier gibt es bereits einige Vorschläge aus den Reihen der Stadtratsmitglieder sowie der Landesgartenschau GmbH:
- Fünfhundert-Weg (in Anlehnung an “Fünferlessteg”). Damit möchte man die zu erwartenden Kosten (500.000 EUR) langfristig festhalten.
- Gaustadter Ring, ein Vorschlag von Daniela Reinfelder (Mitglied des Aufsichtsrates der Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH und 1. Vorsitzende des BV Gaustadt)
- Idiotie an der Regnitz, ein Vorschlag der grünen Stadtratsfraktion
3. Die Finanzierung des neuen Wegs angesichts leerer Kassen:
Dieses Thema hielten die anwesenden Stadtratsmitglieder für nicht akut und wollten die Debatte auf die Zeit nach der Landesgartenschau vertagen.
Dienstag, 3. November 2009
Vorbildlich. Bamberg zeigt sich behindertengerecht: Seit heute hat die Domstadt eine barrierefreie Bushaltestelle, die vor allem sehbehinderten Menschen das Busfahren erleichtern soll. Aber auch Menschen mit anderen Handicaps wird nun das Ein- und Aussteigen am Wilhelmsplatz enorm erleichtert. Die nächste Haltestelle soll 2010 in Gaustadt umgebaut werden. Bis dahin können laut Stadtverwaltung Menschen mit Handicap kostenlos entweder einmal im Kreis fahren und wieder am Wilhelmsplatz aussteigen (die bundesweit erste Stadtrundfahrt für Sehbehinderte dank der Verkehrsbetriebe Bamberg) oder bis zur Fertigstellung der zweiten Haltestelle im Bus warten. Für tägliches Frühstück in Form von Bamberger Hörnla sorgen ja bekanntlich die Stadtwerke Bamberg.
Montag, 26. Oktober 2009
- Es stimmt nicht, dass die Bäume in Gaustadt deshalb gefällt wurden, um mit ihnen den Maxplatz zu verschönern.
- Es stimmt nicht, dass aus Versehen das falsche Schleusenhaus abgerissen wurde.
- Es stimmt nicht, dass uns Herr Wehner mit eigenem Kabarettprogramm Konkurrenz machen möchte.
- Es stimmt nicht, dass die schwarzen Löcher nur in fernen Galaxien zu finden sind.
- Es stimmt nicht, dass Andreas Starke Vizevorstand beim 1. FCE Bamberg werden möchte.
- Es stimmt nicht, dass die Brose Baskets nur dank Dieter Pfeifer ab und zu gewinnen.
- Es stimmt nicht, dass sich Helmut Müller beim Genießerwochenende das Essen für die kommende Woche mit nach Hause genommen hat.
- Es stimmt nicht, dass wir wissen, wer Michael E. ist.
- Es stimmt nicht, dass die Fußballer des 1. FCE nun im Dunkeln spielen müssen, weil ihnen ihre Flutlichter entwendet wurden und diese nun auf der Löwenbrücke stehen.
- Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke schon fertig ist.
Montag, 19. Oktober 2009
Ja, da staunten die Bewohner von Gaustadt nicht schlecht, als sie heute plötzlich vor lauter “keinen” Bäumen das Wäldchen nicht mehr sahen. Und was bekommen sie dafür? Einen Lidl-Markt.
Dabei war das nur das reinste Ableckungsmanöver. Denn zur gleichen Zeit, hat man zwei Drittel des Hauptsmoorwaldes abgeholzt, um dort Platz für eine neue Tedi-Markt-Filiale zu machen. Aber dies hat zum Glück noch keiner bemerkt.
Was soll nur jetzt mit dem ganzen Holz geschehen?
Auch dafür gibt es schon Interessenten. Einer davon ist Erwin Wortelkamp. Was ja nicht das Schlechteste wäre, denn wenn E.W. aus dem nun zur Verfügung stehendem Holz Skulpturen zusammenbastelt, kann man die auf die ganze Stadt verteilen.
Somit wäre der “Hauptsmoorwald” und das “Gaustadter Wäldchen” nun nicht mehr irgendwo an irgendeinem Rand der Stadt, sondern mitten unter uns. Geplant? Gewollt? Oder doch nur unüberlegt gerodet?
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