06.02.2012, 01:25 Uhr

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Unterwegs mit den RundfunkAnstalten Franken – Heute: Krakau

Samstag, 26. Februar 2011

Solangsam bekommt man wieder das Gefühl, dass es nicht mehr lange dauern kann mit dem Frühling. Die Sonne scheint nun wieder öfter, die ersten Blümchen sprießen aus den noch schlafenden Wiesen und auch das ein oder andere Bier genießt der Bamberger bereits vor einem Lokal. Der Winter wird also hier bald vergessen sein. Und weil wir wissen wollen, ob dies auch in anderen Ländern so ist, haben die RundfunkAnstalten Franken wieder einen ihrer Redaktionsmitglieder (diesmal den anderen) mit der Lufthansa verschickt und ihn interviewt.

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3.Teil

KRAKAU (Polen)

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Ein Interview mit unserem Auslandskorrespondenten Albert Herrnleben.

Red.: Hallo Albert.

Albert: Tach!

Red.: Und? Guten Flug gehabt?

Albert: Ja, bissl stressig. Man kommt ja zu nix. Sind ja nur 1 1/2 Stunden Flugzeit. Hatte gerade mal eine Zahl im Sudoku herausgefunden.

Red.: Verstehe. – Wie sieht es denn nun so mit dem Frühling in Polen aus?

Albert: Noch keine Spur. Hier ist es ca. 10 Grad kälter, wie in Bamberg. – Man könnte fast glauben, dass die hier überhaupt keinen Frühling automatisch kriegen. Wahrscheinlich kriegen die ihn erst mit der ersten Sperrmüll-Fuhre aus Deutschland.

Red.: Stimmt. – Polen ist ja das Endlager für Deutschen Sperrmüll. Hast Du schon irgendwo was wieder erkannt?

Albert: Bin mir nicht ganz sicher. Also, das Bett in meiner Unterkunft könnte mal mein alter Kleiderständer gewesen sein.

Red.: Und wie sind die Leute so drauf?

Albert: Erinnern bissl an Bamberger. Auch sehr wortkarg. Aber das stört mich jetzt auch net so – ich versteh eh kein Polnisch.

Red.: Sonst noch irgendwie Ähnlichkeiten mit Bamberg, oder Unterschiede?

Albert: Also, die Burg ist hier schon zentraler als bei uns und Baustellen sind hier auch net so gehäuft präsent. Aber hier ist es auch ziemlich Katholisch. Naja, und der Johannes Paul II. ist hier Nationalheiliger. Der war ja mal Bischof in Krakau bevor er dann irgendwann nach Rom auswanderte. Bin mal gespannt, ob uns der Schick in Bamberg auch so an jeder Ecke mal verfolgen wird.

Red.: Und essenstechnisch?

Albert: Weiß schon was Dich interessiert: Nein, Schäuferla findet man hier nicht, aber schon auch deftige Sachen und das Bier ist auch trinkbar. Glaub, da habe ich es besser als Du in Deinem Andallia odä Fordewenndura. Und billiger ist es auch.

Red.: Jaja. – Und die Kneipen so?

Albert: Also die Kneipen an sich sind alle recht winzig. Man kommt sich oft vor wie in einem Wohnzimmer.

Red.: Das heißt, da kann man mit Jogginghose und Pantoffeln ‘rumlungern?

Albert: Quasi.

Red.: Okay.

Albert.: Gibt’s was Neues aus Bamberg?

Red.: Man kann Sperrmüll anmelden.

Albert: Ah, gut. Mach’ das mal, dann fahr’ ich mit den polnischen Kumpels in ihren weißen Bussen wieder nach Hause.

Red.: Alles klar. – Hoffentlich vergess’ ich’s net.

Albert: Falls doch, ich hab ja Deinen Wohnungsschlüssel, wenn die Kumpels dann mal wieder in Bamberg sind.

Red.: Ok ok. Ich melde an. – Dann bis die Tage. Tschö.

Albert: Cześć!

Unser Korrespondent reiste nicht alleine. Unser Bandmitglied begleitete ihn und nutzte die Freizeit zum Shoppen.

 


Rezept der Woche: Kaninchen nach Magier Art

Samstag, 17. Juli 2010

rafrezeptderwoche

KANINCHEN NACH MAGIER ART

Zutaten (für 4 Personen):
1 mittelgroßes Kaninchen, 1 Karotten, 2 Knoblauchzehen, 3 Prisen Zaubersalz;
desweiteren: 1 Zylinder, 1 Zauberstab, 1 Augenbinde, 1 Zaubertuch, 1 Teelicht

Zubereitung:
Man nehme das ganze, lebende Kaninchen, verbindet ihm die Augen, stecke ihm jeweils eine Knoblauchzehe in die Löffel und eine Karotte quer in den Mund. Dann setzt man es vorsichtig in den Zylinder, bestreue es mit dem Zaubersalz, gibt noch ein angezündetes Teelicht mit ihn den Hut und deckt diesen mit dem Zaubertuch ab.
Anschließend berührt man mit dem Zauberstab dreimal die Krempe des Zylinders und sagt dann folgenden Zauberspruch auf:
Hokus – Pokus – Fidipus
Mit Dir Kaninchen ist jetzt Schluss
Schmecken sollst Du Jedermann
Dann hast Du Deinen Dienst getan

Anschließend berührt man zum wiederholten Male mit dem Zauberstab drei Mal die Krempe des Zylinders.
Dann nimmt man das Tuch weg und genießt den wohlriechenden Kaninchenbraten.

Sollte das Rezept allerdings nicht gelingen, kann dies nur an Ihrem nicht vorhandenen festen Willen liegen.


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