06.02.2012, 02:00 Uhr

Posts Tagged ‘Germania’

Bamberger Adventskalender 2010 – Türchen Nr.9

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Hinter Türchen 9 versteckt sich:

Ein Kondom für …

… einen Besucher des FKK-Germania, der das Angebot des Etablissements bereits 100mal genutzt hat. (Ein Nachweis ist erforderlich!)


Dementis zum Montag – Ausgabe 58

Sonntag, 21. November 2010
  • Es stimmt nicht, dass der FKK-Rosenmontagsball 2011 im BRK-Germania stattfinden soll.
  • Es stimmt nicht, dass die Kosten der Kettenbrücke deshalb plötzlich so hoch sind, weil man die Betonträger mit Blattgold veredelte.
  • Es stimmt nicht, dass bei der DJK-Teutonia Gaustadt künftig die Weltmeisterschaften im Schlamm-Catchen ausgetragen werden sollen.
  • Es stimmt nicht, dass zukünfige Brückenbauten von den Buger Bibern übernommen werden sollen.
  • Es stimmt nicht, dass man die fertige Gaustadter Hauptstrasse bereits bei Google Street View sehen kann.
  • Es stimmt nicht, dass das FKK Germania inzwischen bekannter ist als das Welterbezentrum.
  • Es stimmt nicht, dass die Stadt NPD-Parteitage in der Konzerthalle verhindern möchte, indem sie die Stechert-Arena zur Verfügung stellt.
  • Es stimmt nicht, dass in manchen Schulturnhallen nun bald auch Schwimmunterricht stattfinden kann.

Gaustadter müssen sich noch ein wenig gedulden

Dienstag, 16. November 2010

Empörung im Bamberger Stadtteil Gaustadt. Wie man den Bewohnern des LGS-Viertels mitteilte, werden die Baumaßnahmen noch bis Mitte Dezember andauern. Wir wollten wissen, ob es tatsächlich wegen der andauernden Regenfälle zu dieser Verzögerung kommt und machten uns auf den Weg ins Rathaus, um Infos aus erster Hand zu bekommen. Doch man verwehrte uns den Zutritt. Wieder in unserer Redaktion angekommen, fanden wir ein anonymes Kuvert in unserem Briefkasten. Darin enthalten eine Kopie eines Schreibens der Baufirma an die Stadt. Wir haben festgestellt, dass die örtliche Tagespresse mit Ihrer Angabe “Fertigstellung bis Mitte Dezember” durchaus korrekt berichtet hat, allerdings hat das Organ ganz geschickt die Jahreszahl verschwiegen.

Auf dem beiliegendem Zettel stand, dass man den Bewohnern Gaustadts insofern entgegen kommen möchte, in dem man Ihnen kostenfreien Verbleib, während der Bauarbeiten, in einen der folgenden Objekte anbietet:

  • ATRIUM – Hier ist momentan am meisten Platz. Man wünscht sich hier kleinere Wohngemeinschaften, die sich vielleicht nach Interessen einzelner Gruppen bilden. Man bittet aber um Verständis, dass, wer sein Auto im Parkhaus abstellen möchte, eine kleine Gebühr entrichten muss.
  • STECHERT-ARENA – Vorallem für die Jüngeren wird die Unterbringung hier sicherlich ein Riesenspaß. Der Boden der Arena wird mit Matratzen ausgelegt und lädt zu ausgelassenen Orgien ein. Während einer Veranstaltung oder eines Basketballspieles muss die Halle allerdings geräumt werden.
  • FKK-GERMANIA – Dieses Etablissement bietet verschiedene Räume für die unterschiedlichsten Vorlieben an. Da das Angebot dort eh nicht wie erwartet genutzt wird, erhofft man sich von der vorübergehenden Unterbringung der Gaustadter, einen Kundenneugewinn nach den Baumaßnahmen.
  • MAXPLATZ – Auf dem zentralen Platz der Stadt soll ein Riesenzelt mit Showbühne aufgebaut werden, in dem sich Gaustadter Campingfreunde, mit von Karstadt zur Verfügung gestellten Gaskochern und Isomatten, eine schöne Zeit machen können. Das Zelt wird allerdings erst nach dem Weihnachtsmarkt dort errichtet.

Um auch dem stadtteilansässigen Bäcker zu unterstützen, stiftet die Stadt jedem Gaustadter täglich ein Brötchen, welches persönlich vom Bäckermeister gegen Unterschrift ausgehändigt werden soll.


Notfallplan für Studentenansturm

Sonntag, 17. Oktober 2010

Zum neuen Semester meldeten sich wieder tausende Studenten an der hiesigen Otto-Friedrich-Universität an, in diesem Jahr so viele wie noch nie. Doch was zunächst wie eine freudige Nachricht klingt, birgt für die Weltkulturerbestadt doch einige Probleme. Vor allem auf dem Wohnungsmarkt herrscht Knappheit. “Himmel sei Dank hatten wirnoch rechtzeitig reagiert”, so die Stadtverwaltung. Um wirklich allen Stundenten Unterkunft zu bieten, möchte man einige städtische Immobilien zu Studentenwohnheimen umfunktionieren. Neben dem alten Hallenbad, wo pro Student eine Liege zur Verfügung steht, können Freunde des Exhibitionismus kleine Areale im Glasfoyer der Konzert- und Kongresshalle anmieten. “Zukunftsorientiert habe man investiert, denn Bamberg sei die führende Bildungsstadt Deutschlands”, heißt es. Etwas außerhalb, aber vor allem finanziell interessant für Studentinnen, die ihr Studium auch finanzieren müssen, liegt das Wohnheim “FKK Germania”. Nähere Auskünfte über diese und weitere Unterbringungsmöglichkeiten erteilt die Stadt Bamberg. Bewerbung mit Bild und Altersangabe bitte an das Oberbürgermeisteramt.

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Happy Birthday, RAF!

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Zugegeben, selbst haben wir es auch verschlafen. Aber wir gingen insgeheim halt davon aus, dass wir zum einjährigen Senderjubiläum, wenn schon nicht ins Rathaus, aber zumindest in die Stadtratsfraktionen eingeladen werden.

Am 1.10.2009 gingen die RundfunkAnstalten Franken auch online auf Sendung, nachdem es sich bei dieser Medienanstalt bis zu diesem Zeitpunkt um ein reines Live-Format gehandelt hat. Seither haben die beiden Chefredakteure in fast 350 Artikeln aus und über die Weltkulturerbestadt berichtet. Die “Dementis zum Montag” haben sich seither zu wohl einer der beliebtesten Beitragsreihe entwickelt und dürften inzwischen wahrscheinlich mehr Leser als das Heinrichsblatt und das Rathausjournal zusammen zählen.

Viele Steine haben sich uns in den Weg geworfen: Drohungen, Anzeigen, Boykotts. Einzig Bestechungsversuche blieben bisher aus, so dass wir auch in Zukunft weiter ehrlich und offen aus Bamberg berichten müssen und uns noch nicht reich und zufrieden zurücklehnen können.

Hier ein paar Anekdoten aus den vergangenen 12 Monaten:

  • Als wir einmal die Dementis zum Montag vergessen haben, kam bereits Montagmittag eine ernstgemeinte Beschwerdeemail.
  • Kein einziger Bamberg-Promi wollte unser zugewiesenes Adventskalendergeschenk haben, lediglich von einer gab es überhaupt Feedback.
  • Von “Designersärge” über “Unterwäsche gestohlen” bis hin zu “OB Starke Japan” liegen wir bei Google teilweise ganz vorne in den Suchergebnissen.
  • Aber vor allem das “FKK Germania” bescherte uns reichlich Besucher, denn wir lagen bei Google zeitweise vor dem Etablissement.
  • Die beliebtesten Artikel waren mit großem Abstand die Exklusiven Informationen aus dem FKK Germania sowie Prominent oder nicht? mit jeweils über 2000 Lesern.
  • Auch gute Taten haben wir vollbracht. So machten wir einen bis dato völlig unbekannten Rhetoriktrainer erst richtig populär, retteten das ATRIUM über das Jahr 2010 und gaben der Stadtverwaltung regelmäßig Tipps zur besseren Entscheidungsfindung.


Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr!

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Endlich! – Fuchsparkstadion im Flutlicht

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Ein erster Blick auf die aufklärende Ausstellung Politik unter dem Einfluss von Sport

Die Bamberger können es vor Freude kaum fassen, aus allen politischen Lagern hört man Lobeshymnen und selbst die sonst politisch so kritische Pressestelle der Stadt Bamberg jauchzt vor Begeisterung: Bamberg hat endlich das modernste Stadion in ganz Oberfranken! – Auch wir möchten den Entscheidern der Stadt Bamberg hierzu herzlich gratulieren.

“Fast hätte man die knapp zwei Millionen Euro für sinnlose Dinge verschwendet”, kommentiert OB Starke die Installation der Flutlichtmasten. Nun soll das Fuchsparkstadion vor allem nachts für Veranstaltungen genutzt werden. Wie zu hören war, richtet die Stadt bereits eine Jahrhundert-Ausstellung zum Thema “Politik unter dem Einfluss von Sport” auf der Rasenfläche des Stadions ein, anschließend möchte man die ersten Weltmeisterschaften im Nacht-Golfen austragen und 2011 dann den ersten Astronomieworkshop für Blinde.

Leider, so teilte uns die Stadtverwaltung mit, müsse man aber auf Grund der Betriebskosten das neue Flutlicht zu diesen Veranstaltungen ausgeschaltet lassen. Man gehe aber trozdem schon jetzt von vielen Besuchern aus, die dann gerne auch die neuen Masten bewundern könnten.

Mit der Entscheidung, auch das Fuchsparkstadion aufzumotzen, folgte die Stadtverwaltung nur konsequent den Plänen, in allen Stadtteilen attraktive Sportstätten einzurichten. Während in Bamberg-Süd brandaktuell die Jako-Stechert-Forum-Arena erworben werden konnte, kann sich nun auch Bamberg-Ost mit dem Fuchsparkstadion sehen lassen. In Bamberg-Nord hatte man im Frühjahr bereits das FKK-Germania als Sportstätte mit überregionalem Einzugsgebiet genehmigt. Nur im Westen Bambergs fehlt es noch an entsprechendem Angebot. Dort plant OB Starke aber bereits die größte Unterwasser-Rugby-Anlage West- und Mitteleuropas.


Brief an den Oberbürgermeister zum Thema Sozialisierung

Freitag, 1. Oktober 2010

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
lieber Andi!

Na, das ist doch geflutscht wie ein Zäpfchen, oder? – Also ganz ehrlich, wir hätten das nicht geglaubt, dass Dein Plan, die Jako-Arena zu übernehmen, so problemlos vom Stadtrat abgenickt wird. 27:17. Respekt! – Hast halt Deinen Laden im Griff!

Weswegen wir schreiben .. Wir haben da jetzt auch ein Problem. Wie Du vielleicht weißt, treten wir ja seit Anfang des Jahres mit unseren Kabarettprogrammen im ATRIUM am Bahnhof auf, dass nahezu gleichzeitig wie die Jako-Arena Insolvenz angemeldet hat. Wenn es nun ganz blöd läuft, stehen wir schon am 2. Oktober bei “Bamberg vorgeführt” ohne Dach über dem Kopf da. Und was sollen wir dann machen? – Nach Nürnberg gehen? – Ist ja auch doof, schon wegen dem Titel unseres Programms. Und dort kapiert ja auch niemand unsere Witze und man kennt Dich nicht so gut.

Wir haben uns nun Folgendes überlegt: Wenn Du vielleicht nochmal ein bisschen Geld auftreiben würdest, könnten wir damit das ATRIUM kaufen. Beim Stadtrat kriegen wir das dann der Form halber schon auch durch. Dann hat die Stadt neben Stadttheater, Konzerthalle, Blumenshow und Sporthalle endlich auch ein städtisches Einkaufszentrum mit Kultur! Die Frage, die wir dazu hätten, wäre: Dürften wir in dem Fall dann künftig noch Witze über die Stadt machen? Oder müssten wir uns dann eher etwas zusammenreißen? – Das wär nämlich blöd, weil wir ja Kabarett machen.

Ruf uns am besten schnell noch an, denn wir müssten das bis Samstag um 20 Uhr durchkriegen.
Danke und viele Grüße,

Florian und Albert Herrnleben

PS.: In der Jäckstraße könnten wir bald auch das FKK-Germania retten und einen städtischen Puff draus machen. Was meinst? – Der Stadtrat ist bestimmt dabei!

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Dementis zum Montag – Ausgabe 49

Montag, 20. September 2010
  • Es stimmt nicht, dass die Bamberger Symphoniker lieber woanders spielen.
  • Es stimmt nicht, dass die Stadt beschlossen hat, dass jeder illegale Puff eine auffällige Markierung am eigenen Haus anbringen muss.
  • Es stimmt auch nicht, dass sich der Besitzer des FKK Germania in den nächsten Stadtrat wählen lassen möchte, weil er “das alles” nicht fair findet.
  • Es stimmt nicht, dass der Stadtrat nichts gegen Glücksspielhöllen unternehmen kann, weil er sich dann zunächst selbst abschaffen muss.
  • Es stimmt nicht, dass die Tracht des normalen Bambergers aus einem einfachen Hemd und einer Hose ohne Taschen besteht.
  • Es stimmt nicht, dass die Touristen-Info nach ihrem Tag der offenen Tür wieder für ein Jahr geschlossen hat.
  • Es stimmt nicht, dass der Oberbürgermeister ein Freund des Radfahrerprinzips ist.
  • Es stimmt nicht, dass Wolfgang Heyder nach dem Spiel gegen Bayern München gleich in die Landeshauptstadt mitgenommen wird.

Dementis zum Montag – Ausgabe 46

Sonntag, 29. August 2010
  • Es stimmt nicht, dass es sich bei dem Gerüst auf der Oberen Brücke um ein weiteres Bauprojekt der Stadt handelt.
  • Es stimmt nicht, dass die Michaelskirche neuer Austragungsort der Brose-Baskets-Spiele werden soll, nur weil sich hierfür mehr Sponsoren finden, als für die Arena.
  • Es stimmt nicht, dass die Sandkirchweih im kommenden Jahr nur sieben Tage pausieren soll.
  • Es stimmt nicht, dass die 40 leerstehenden Innenstadtläden von FKK-Germania aufgekauft wurden, um dort kleine Filialen einzurichten.
  • Es stimmt nicht, dass Brautpaare, die am 10.10. heiraten wollten, plötzlich ihr Vorhaben um einen Tag verschieben wollen.
  • Es stimmt nicht, dass die Bamberger Feuerwehr während ihrer Jubiläumsveranstaltungen die Einsatzzentrale unbemannt ließen.
  • Es stimmt nicht, dass ein junger Mann eine Bäckerei in Hallstadt überfiel, weil ihm das täglich Brot fehlte.

Die Hoffnung stirbt zuletzt…

Donnerstag, 22. Juli 2010

Leicht hatten es die Stadtoberen Bambergs in den letzten Jahren wahrlich nicht. Gescheiterte Bauvorhaben, knappe Kassen, kleine Skandale (Skandäla, quasi) und viele Peinlichkeiten in vierlei Belangen. Seit gestern ist aber zumindest am Michelsberg die Welt wieder in Ordnung….

Das Licht leuchtet wieder! – Was für eine frohe Botschaft, die von den Stadtwerke gemeldet werden konnte. Seit gestern erstrahlt das Kloster Michelsberg mit seiner Kirche wieder als Wahrzeichen über Bamberg. Zwar wird das Licht auch künftig nur für eine Stunde, also zwischen 22 und 23 Uhr eingeschalten, doch der kleinliche Bamberger hat schnell nachgerechnet: Das ist wenigstens dreimal so lang wie bisher in diesem Jahr. Man sieht: Beschweren kann sich sogar in der Domstadt lohnen!

Gut, auch wir stellen uns die Sinnfrage nach einem Licht, von dem bisher niemand gemerkt hatte, dass es fehlt. Aber das soll nicht Thema dieses Berichts sein. Vielmehr wollen wir in diesem Zusammenhang Bambergs außergewöhnlichste Beleuchtungskonzepte vorstellen:

  • Am Maxplatz leuchten die Leucht deutlich länger. Dafür sind sie auch nicht ganz so hübsch wie das Kloster Michelsberg.
  • Im Stadion gäbe es nun Leuchten, aber sie sind für die Katz’.
  • Die Löwenbrücke leuchtet auch als Art “Wahrzeichen”, denn vielleicht wird der Traum einer komplett fertigen Löwenbrücke irgendwann einmal wahr.
  • Nur mit Beleuchtungskonzept in Bamberg-Nord ist die Stadtverwaltung recht unglücklich: Zuviel Rotlicht, heißt es, käme aus dem FKK Germania.
  • [EDIT]In Andis Lampenladen an der Konzerthalle ist es zwar hell, aber angesichts knapper Stadtkassen zeigt sich dort, dass bei der Planung nicht allzu viel Helligkeit am Start war. Danke an Sissi für den Hinweis.[/EDIT]

Nun, vielleicht geht der einen oder anderen Leuchte in Bamberg nun auch bald noch ein weiteres, möglicherweise helleres Licht auf, über das wir dann gerne berichten. Aber eines lehrt uns die Geschichte mit dem Michelsberg auf jeden Fall: Die größten Armleuchter brauchen aus der Sommerpause nicht zurückkommen. Es bestehen Chancen, dass es nicht einmal auffällt.


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