06.02.2012, 01:39 Uhr

Posts Tagged ‘Gewinn’

Bamberg im Rennen mit Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Oberstdorf

Mittwoch, 28. Juli 2010

Seit dem gestrigen Finanzsenat ist klar: Bamberg möchte sich auch bereit erklären, den Münchnern als Filialstadt bei der Bewerbung zu den Olympischen Spielen 2018 zur Seite zu stehen. Dank Einsparung bei der Kindertagesstättenförderung von 365.000 Euro und nur 350.000 Euro ungeplanter Mehrausgaben bei der Konzert- und Kongresshalle hätte man bereits in diesem Jahr einen Gewinn von 15.000 Euro erwirtschaften können, der Klimmzüge dieser Art problemlos möglich machen würde. Die Domstadt sei nicht erst seit dem Januar als Winterstadt bekannt, teilte man aus dem Rathaus mit, und so wolle man sich noch in dieser Woche mit den Altbayern aus München in Verbindung setzen. Parteipolitische Probleme zwischen den beiden Oberbürgermeistern gelten ohnehin als unwahrscheinlich.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurden auch einige Details diskutiert, mit deren Organisation entweder das Stadtmarketing oder Sportmanagementspezialist Jan Vetter beauftragt werden soll:

  • Als Eislauffläche wird der Schönleinsplatz genutzt. Einmalig, so ist sich die Stadtspitze einig, wäre das Reiterdenkmal, das in dessen Mitte stehen bleibt.
  • Für Abfahrten und Slaloms soll der steile Stephansberg genutzt werden.
  • Als Eisschnelllaufbahn könnte der Münchner Ring für ein paar Tage gesperrt werden.
  • Um das Volksparkstadion auch überhaupt einmal zu nutzen, könnten dort die Eishockeyspiele stattfinden.
  • Als olympisches Dorf soll das Gelände der US-Kaserne genutzt werden. Was? – Da leben noch Soldaten? – Keine Sorge. 2018 nicht mehr.
  • Auf dem Maxplatz könnten die Curlingwettbewerbe ausgetragen werden. Im nahegelegenen Rathaus sei man Langatmiges und Rumgeplärre ja gewohnt. Und irgendwie passt es ja auch zum Maxplatz.
  • Nur in der Jako-/Stechert-/Stadt Bamberg-Arena kann leider nichts stattfinden. Sie entspricht wieder einmal irgendwelchen Auflagen nicht.

Wie der Finanzsenat gestern auch feststellte, kann die Stadt sogar Gewinn bei der Durchführung der Winterspiele erzielen. Wenn man, wie im vergangenen Winter, einfach auf das Schneeräumen und Streuen von Salz verzichten könnte, würde man jährlich bis zu 400.000 Euro sparen. Und weil man üben muss, um sich 2018 nicht zu blamieren, fängt man bereits jetzt damit an…. Das macht 8 x 400.000 Euro, also 3,2 Millionen Euro. Damit lässt sich doch locker fast noch ein Glasfoyer vor das Glasfoyer bauen.

Aber natürlich gab es auch gestern kritische Stimmen aus verschiedenen Fraktionen zum Thema Olympiabewerbung: Wenn Bamberg etwas mit der Durchführung 2018 zu tun haben sollte, müsste man bereits jetzt darüber nachdenken, die Spiele auf 2028 zu verlegen, damit alles rechtzeitig fertig wird.

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Tipps für alle Nicht-so-Basketball-Freunde

Dienstag, 15. Juni 2010

Achtung. Der folgende Artikel entspricht nur der Meinung der halben RAF-Redaktion. Er könnte zu einer Spaltung führen, aber journalistische Freiheit ist nun mal auch wichtig. Außerdem streicht mir mein Onkel dafür wahrscheinlich das Taschengeld….

Von unserem Redaktionsmitglied Florian Herrnleben. Heute Abend könnten die Brose Baskets zum 3., 4., 5… (keine Ahnung, jedenfalls schon zu oft) Mal Deutscher Meister der Basketball-Bundesliga werden. Damit stünde Bamberg wieder ein gefühltes, halbes Jahr Hupkonzert und Party bevor.

Doch es soll ja auch andere geben. Bamberger, die dem Basketball nicht ganz so verfallen sind, denen Frankfurt zwar eigentlich ebenso egal wäre, aber die sich aus Eigeninteresse und angesichts des drohenden Weltuntergangs in Bamberg etwas mehr für die Stadt am Main als die an der Regnitz freuen würden. Für all die, haben wir ein paar Freizeittipps zusammengestellt, die schon bei einem Sieg der Frankfurter heute Abend ausprobiert werden könnten, aber spätestens beim Gewinn der Meisterschaft durch die Bankenstadt ausführlichst zelebriert werden sollten:

  • Nutzen Sie den Frankfurtsieg, um endlich mal wieder Ihre Hupe im Auto in sämtlichen Stadtteilen sowie im Landkreis zu testen. Beenden Sie Ihren Test frühestens um 4:30 Uhr.
  • Kurbeln Sie das Fenster herunter und skandieren Sie “Lalalalaaaaaaaa, lalalalalalalalaaaaaaa, …”. Immer wieder gern gehört in Bamberg wird auch das Lied “So seh’n Sieger aus, Schalalalala!”. Trauen Sie sich!
  • Fragen Sie rot-gekleidete Menschen auf dem Maxplatz nach dem nächsten Frankfurt-Fanshop.
  • Kommentieren Sie den Gewinn der Meisterschaft mit “Wir wollten es ja nur spannend machen…”
  • Ziehen Sie sich ein Frankfurt-Trikot an, reichen Sie Brose-Baskets-Fans die Hand und sagen Sie “Gut gespielt! – Gut gespielt!”
  • Ändern Sie an allen Ortsschildern das Freak-City in Frankfurt-City.
  • Trösten Sie die Bamberger Basketballfans mit Worten wie “Nicht traurig sein! – Wir haben doch auch noch einen Fußballverein..”

Wir, also ich, also wir würden uns jedenfalls über weitere Tipps unserer Leserschaft freuen. So, ich geh mich jetzt von meiner Familie enterben lassen….


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