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Sonntag, 21. November 2010
- Es stimmt nicht, dass der FKK-Rosenmontagsball 2011 im BRK-Germania stattfinden soll.
- Es stimmt nicht, dass die Kosten der Kettenbrücke deshalb plötzlich so hoch sind, weil man die Betonträger mit Blattgold veredelte.
- Es stimmt nicht, dass bei der DJK-Teutonia Gaustadt künftig die Weltmeisterschaften im Schlamm-Catchen ausgetragen werden sollen.
- Es stimmt nicht, dass zukünfige Brückenbauten von den Buger Bibern übernommen werden sollen.
- Es stimmt nicht, dass man die fertige Gaustadter Hauptstrasse bereits bei Google Street View sehen kann.
- Es stimmt nicht, dass das FKK Germania inzwischen bekannter ist als das Welterbezentrum.
- Es stimmt nicht, dass die Stadt NPD-Parteitage in der Konzerthalle verhindern möchte, indem sie die Stechert-Arena zur Verfügung stellt.
- Es stimmt nicht, dass in manchen Schulturnhallen nun bald auch Schwimmunterricht stattfinden kann.
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Zugegeben, selbst haben wir es auch verschlafen. Aber wir gingen insgeheim halt davon aus, dass wir zum einjährigen Senderjubiläum, wenn schon nicht ins Rathaus, aber zumindest in die Stadtratsfraktionen eingeladen werden.
Am 1.10.2009 gingen die RundfunkAnstalten Franken auch online auf Sendung, nachdem es sich bei dieser Medienanstalt bis zu diesem Zeitpunkt um ein reines Live-Format gehandelt hat. Seither haben die beiden Chefredakteure in fast 350 Artikeln aus und über die Weltkulturerbestadt berichtet. Die “Dementis zum Montag” haben sich seither zu wohl einer der beliebtesten Beitragsreihe entwickelt und dürften inzwischen wahrscheinlich mehr Leser als das Heinrichsblatt und das Rathausjournal zusammen zählen.
Viele Steine haben sich uns in den Weg geworfen: Drohungen, Anzeigen, Boykotts. Einzig Bestechungsversuche blieben bisher aus, so dass wir auch in Zukunft weiter ehrlich und offen aus Bamberg berichten müssen und uns noch nicht reich und zufrieden zurücklehnen können.
Hier ein paar Anekdoten aus den vergangenen 12 Monaten:
- Als wir einmal die Dementis zum Montag vergessen haben, kam bereits Montagmittag eine ernstgemeinte Beschwerdeemail.
- Kein einziger Bamberg-Promi wollte unser zugewiesenes Adventskalendergeschenk haben, lediglich von einer gab es überhaupt Feedback.
- Von “Designersärge” über “Unterwäsche gestohlen” bis hin zu “OB Starke Japan” liegen wir bei Google teilweise ganz vorne in den Suchergebnissen.
- Aber vor allem das “FKK Germania” bescherte uns reichlich Besucher, denn wir lagen bei Google zeitweise vor dem Etablissement.
- Die beliebtesten Artikel waren mit großem Abstand die Exklusiven Informationen aus dem FKK Germania sowie Prominent oder nicht? mit jeweils über 2000 Lesern.
- Auch gute Taten haben wir vollbracht. So machten wir einen bis dato völlig unbekannten Rhetoriktrainer erst richtig populär, retteten das ATRIUM über das Jahr 2010 und gaben der Stadtverwaltung regelmäßig Tipps zur besseren Entscheidungsfindung.
Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr!
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Sonntag, 11. Juli 2010
- Es stimmt nicht, dass alle Straßen der Bamberger Innenstadt durch Fischpässe ersetzt werden.
- Es stimmt nicht, dass aus Sicherheitsgründen auf der Sandkerwa, nur noch Bier im Tetra-Pack verkauft wird.
- Es stimmt nicht, dass der “Summer Smoke” zukünftig nur Nichtrauchern vorbehalten ist.
- Es stimmt nicht, dass das Atrium auf Google-Earth bereits gelöscht wurde.
- Es stimmt nicht, dass zur Landesausstellung Bier im Jahr 2016, die trinkfestesten Bamberger im Historischen Museum zu bestaunen sind.
- Es stimmt nicht, dass die momentane Hitze auf das derzeitige Fußballfieber zurückzuführen ist.
- Es stimmt nicht, dass sich für das kommende “Bamberg zaubert”-Wochenende ein Magier angeboten hat, die Kettenbrücke fertig zu stellen.
Montag, 5. Juli 2010
- Es stimmt nicht, dass das große Becken im Bambados heute bereits zu Testzwecken gefüllt wurde.
- Es stimmt nicht, dass man beim Bamberger Kinosommer nur noch Katastrophenfilme zeigt.
- Es stimmt nicht, dass bei der diesjährigen Sandkerwa das erste Mal Kunststoff-Maßkrüge eingesetzt werden.
- Es stimmt nicht, dass die Stadtwerke das Hallenbad künftig als Hainbadestelle nutzen möchten.
- Es stimmt nicht, dass die Stadt bei Google-Streetview den Maxplatz verstecken lassen möchte.
- Es stimmt nicht, dass die neue Webseite der Stadt Bamberg erst eineinhalb Jahre später als geplant fertig wurde und das dreifache gekostet hat.
- Es stimmt auch nicht, dass sich der Bamberger Baureferent bei “Bamberg zaubert” als Vermehrungs-Magier beworben hat, weil er Kosten verdreifachen kann.
- Es stimmt nicht, dass Stadtmarketingschef Klaus Stieringer wieder nach Bremen ziehen will, weil dort das Nichtraucherschutzgesetz nicht so streng wie in Bayern ist.
- Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke zukünftig “Kettenraucherbrücke” heißen soll.
- Es stimmt nicht, dass bei der Eröffnung vom FKK-Germania Garderobenzwang herrschte.
- Es stimmt nicht, dass die Reste von Herrnlebens Grillabenden bei ebay versteigert werden.
Montag, 10. Mai 2010
In den vergangenen Wochen konnte man auch in Bamberg häufig das “Kamera-Auto” des Internetkonzerns sehen, dass für seinen Kartendienst GoogleMaps Straßen und Häuser in Städten und Dörfern fotografiert. Wie die Freien Wähler mitteilten, haben sie deshalb eine Anfrage an die Stadt und OB Starke gestellt, ob sie bereits im Vorfeld informiert worden waren, ob Bürger bei Einsprüchen gegen das Abfotografieren des eigenen Hauses unterstützt werden und ob Kosten auf die Stadt zukommen würden. Die Antwort der Stadtverwaltung war überraschend:
Man stehe in direktem und engem Kontakt mit der Firma Google und konnte deshalb erreichen, dass vorerst keine Bilder aus der Weltkulturerbestadt veröffentlicht werden. Man möchte zunächst den Abschluss aller Bauarbeiten in Bamberg abwarten. Nach einer anschließenden, erneuten Fotorunde sollen alle Bilder durch die Stadt gesichtet und einzeln freigegeben werden. Man möchte hierbei auch entscheiden, ob für bestimmte Stellen die alten oder die neuen Bilder verwendet werden sollen, denn bekanntlich gibt es Orte in Bamberg, die inzwischen oder bald nicht mehr “weltkulturerbekompatibel” sind. Ob wegen des Bereichs um die Geyerwörthstraße, wegen des Haingebiets mit seinen geplanten Wohncontainern mit dem Charme eines Atomkraftwerks oder auf Grund des Maxplatzes, man möchte durch die weltweite Bildveröffentlichung auf keinen Fall schlafende Hunde bei der UNESCO wecken und dadurch den Weltkulturerbestatus riskieren. Für besonders kritische Fälle würde man alte Postkarten der Jahrhundertwende um 1900 bei Google einreichen, die dann miteingearbeitet werden sollen.
Großen Widerspruch erntete diese Idee vom BR-Stadtrat Stieringer: Bamberg sei kein Museum, sondern eine Einkaufsstadt. Und das müsse aus den Bildern eindeutig hervorgehen. Außerdem hatte er sich sehr engagiert darum bemüht, auf möglichst vielen Fotos selbst mit einem “Nächster Parkplatz – HIER”-Schild in der Hand abgelichtet zu werden. Doch die Pressestelle der Stadt beruhigt: Bis Google die Freigabe durch Bamberg zur Veröffentlichung der Bilder erhält, ist sogar die Tiefgarage am Schönleinsplatz fertig.
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Gerade einmal einen Monat senden die RunkfunkAnstalten Franken zeitnah und aktuell auch über das Internet. Doch schon jetzt zählen wir, wie unsere Internetstatistiken belegen, zu den ganz großen, süddeutschen Berichterstattern. Viele Internetsurfer finden nur bei uns die gesuchten Informationen und klicken sich mit Hilfe von populären Suchmaschinen bis auf unser Onlineportal. Unsere unabhängige und objektive Berichterstattung veranlasste zuletzt auch Google, uns bei wesentlichen Suchbegriffen auf die vordersten Plätze zu katapultieren.
Hier nun ein kleiner Ausschnitt aus unseren Serverstatistiken. Mit diesen Suchanfragen bei Google landeten Besucher auf unserer Website:
Ob Starke Japan (Platz 2)
Unterwäsche gestohlen (Platz 2)
Entsorgungs-und Baubetrieb der Stadt Bamberg (Platz 4)
Bewerbungsschreiben Parküberwachungsdienst (Platz 2)
Hallstadt in Bamberg eingemeinden (Platz 1)
Wasserqualität Regnitz (Platz 4)
…. und viele mehr.
Wer nun gerne Werbung bei uns auf der Internetseite schalten möchte, für den haben wir unsere Preislisten auf Grund der hervorragenden Statistiken kurzfristig überarbeitet.
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