06.02.2012, 01:13 Uhr

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Bamberger Adventskalender 2010 – Türchen Nr. 15

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Hinter Türchen 15 versteckt sich:

Ein Gästebuch für die Bamberg Congress + Event GmbH / die Konzerthalle Bamberg…

.. damit sich auch zukünftig alle Gäste dankbar verewigen können und man noch in Jahren stolz darin schmökern kann.


Alles auf einen Blick

Sonntag, 7. November 2010

Keine schlechte Idee, von der Fraktion der Freien Wähler, dass mit der “netten Toilette“. Man muss nicht mehr sinnlos mit Harndrang in der Stadt umhertrippeln, bis ein stilles Örtchen gefunden wird, in dem man seine Blase entleeren kann. Nette Geschäftsleute bekommen einfach einen netten Aufkleber auf ihre nette Tür und schon weiß jeder “Ah, hier ist mein Urin willkommen!”.
Es wäre überhaupt praktisch, wenn Läden und Lokale ihre Türen mit weiteren, für den Kunden nützliche, Aufkleber zieren könnten, damit man gleich weiß, wie man dran ist.
Gerade in der Gastronomie könnte man die ständige Fragerei von einfallenden Gästen unterbinden, welche so manche in der Rush-Hour steckende Bedienung nerven und die dementsprechend auch wortlos, pampig oder schreiend reagieren.
Zufriedene Gäste und zufriedenes Servicepersonal, dank der neuen, nützlichen, dekorativen und netten Hinweis-Aufkleber.

Alles auf einem Blick


Flutlichtmasten da! – Und nun?

Freitag, 16. Juli 2010

Endlich sind sie angekommen, die sündhaft teuren Flutlichtmasten für das Volksparkstadion. Jetzt könnte man endlich jeden einzelnen Pickel der Fußballspieler des 1. FC Eintracht Bamberg aus weiter Ferne betrachten, wenn es da nicht das Problem gäbe, dass es die Konkurs-Mannschaft überhaupt nicht mehr gibt. Jetzt steht man also ratlos vor den auf dem Rasen liegenden Stahltürmen. Wieder zurück geben will man sie aber scheinbar auch nicht. Was also machen mit 120 000 Watt?

  • Konzerte mit Mega-Stars auf dem Gelände anbieten, geht nicht, so Wolfgang Heyder. Aus sicherheitstechnischen Gründen dürften maximal nur 5000 Zuschauer auf das Areal, welche zu wenig wären, wenn man wirklich einen Super-Promi nach Bamberg locken möchte. Durchaus vorstellbar wären allerdings Sommer-Open-Airs mit BAMBERGER KLEINKÜNSTLERN. Erstens hätten die dann auch mal eine feste Stätte und zweitens sind die mit einer Kulisse von 5000 Zuschauern bestimmt mehr als zufrieden.
  • Eine andere Möglichkeit wäre, die Flutlichter auf dem MAXPLATZ zu installieren. Der Vorteil hier wäre, dass man bei angeschalteten 120 000 Watt dermaßen geblendet würde, dass man das Herzstück der City  nur erahnen und sich attraktiv vorstellen kann.
  • Praktisch wären die Leuchtstoffrohre auch auf dem LANDESGARTENSCHAU-Gelände. Mit Sicherheit werden viele Gäste von auswärts wieder hilflos umher fahren und die Blumenausstellung suchen. Wenn man allerdings die Flutlichter auf dem Erbagelände gen Himmel richtet, sieht man sein Ziel bereits in Frankfurt oder München.
  • Hilfreich für Fremde ist bestimmt auch das Beleuchten von fehlenden BRÜCKEN. Und nachbestellen kann man die Dinger garantiert, falls sie nicht genügen sollten.
  • Oder man lässt sie einfach auf der Wiese im Volksparkstadion liegen und nutzt sie für andere SPORTVERANSTALTUNGEN, wie Hürdenlauf, Springreiten oder Bockspringen. Das Gute daran wäre: Man käme ohne Strom aus.

Nun denn, irgendetwas Sinnvolles wird den Verantwortlichen schon einfallen. Und falls ihnen doch kein Licht aufgeht, kann man die Flulichter immer noch bei ebay versteigern.

Wir hätten das ebay-Angebot schon mal vorbereitet.

Wir hätten das ebay-Angebot schon mal vorbereitet.


Stadtmarketing: Neue Nacht-und-Nebel-Aktion!

Freitag, 9. April 2010

Gestern wurden Zahlen bekannt, die besagen, dass Bamberg die deutschlandweite Spitzenposition bei komatös betrunkenen Jugendlichen einnimmt. So landen hier laut Statistik knapp 1% aller Jugendlichen pro Jahr wegen Alkoholkonsums im Krankenhaus.

Da diese Zielgruppe wegen dem Hauptaugenmerk auf Touristen und Shoppingbegeisterte fast untergegangen zu sein scheint, möchte das Stadtmarketing nun schnell reagieren und hat nahezu über Nacht eine Werbeaktion aus dem Boden gestampft, die Bamberg nicht nur als Touristen- und Einkaufsstadt interessant machen soll: Bockbieranstiche, Junggesellenabschiede, Biertage, Sandkerwa und Partyweekends ziehen ebenso viele Gäste in unsere Stadt, die hier mehr oder weniger unvergessliche Tage verleben können.

“Die Chance, die Bamberg mit dem bereits erreichten Spitzenplatz einnimmt, ist bundesweit einzigartig. Das ist eine gute Grundlage für unsere Arbeit in den kommenden Jahren”, heißt es in einem offiziellen Statement.

Bereits heute wurde das entsprechende Werbeplakat präsentiert:

Das neue Werbeplakat des Stadtmarketings für die Vollrauschstadt Bamberg

Das neue Großflächen-Werbeplakat des Stadtmarketings für die Vollrauschstadt Bamberg steht ab sofort an 50 ausgewählten Standorten.


Kommentar: Braunes Pack soll ruhig kommen!

Freitag, 5. März 2010

Schon zum zweiten Mal binnen weniger Jahre möchte die rechtsextreme NPD unserer Stadt einen Besuch abstatten. Der Oberbürgermeister, seine Pressestelle und die Bewohner stehen Kopf. Keiner möchte das braune Geschwader in Bamberg, noch dazu in der Konzerthalle beherbergt wissen. Zugegeben – es gibt wirklich Dinge, die angenehmer als diese ewiggestrigen Kleingeister sind, z.B. ein eitriges Furunkel mitten auf der Stirn, Hämorrhoiden oder auch Genitalherpes. Aber ist es dauerhaft die beste Lösung, die Versammlung in Bamberg unter allen Umständen zu verhindern?

  • Wie wäre es, wenn die Bahnreisenden dieser zweifelhaften Zunft den Bahnhof leider nicht verlassen können, weil sich Bamberg zufällig an diesem Tag zu einer kleinen Feierlichkeit auf der Ludwigstraße trifft? Da davon auszugehen ist, dass der Tunnel in Richtung Brennerstraße bis zum Juni noch nicht fertig ist, dürfte es schwierig für unsere Gäste werden, zum Versammlungsort zu kommen.
  • Wie wäre es, wenn diese Tage zum autofreien Wochenende in Bamberg erklärt werden und alle Stadtbusse von den P&R-Parkplätzen völlig mit Bambergern überfüllt sind?
  • Wie wäre es, wenn sich die Bamberger Brauereien zusammentun und auf dem Gelände vom Schlachthof Freibier für alle Hirnamputierten anbieten würden? – Dann geht doch niemand von denen mehr zum Parteitag. 
  • Wie wäre es mit einem Brückenfest auf allen Brücken? Mit 70.000 Bambergern sollte man doch die paar entscheidenden Brücken voll bekommen…
  • Wie wäre es, wenn an diesem Tag die Tontechnikanlage in der Konzert- und Kongresshalle – sagen wir – zufällig einen Defekt hat und unabschaltbar, ohrenbetäubend laute Klezmermusik spielt?
  • Wie wäre es, wenn sich Bamberg während des Parteitags um die Konzert- und Kongresshalle versammelt? – Wenn die geistig Armen in der Konzerthalle festsitzen, verbreitet sich ihr oraler Restmüll wenigstens nicht in der Welt.

Die Stadt Bamberg finanziert so viele “Kreativabteilungen”: Die Pressestelle, das Stadtmarketing, Theaterintendanten, Chefdirigenten und Skulpturenaufsteller…. Da wird man doch locker noch auf zwei oder drei gute Ideen kommen. Und apropos “kommen”: Dann kommt dieses braune Pack in zwei Jahren bestimmt nicht noch einmal nach Bamberg.


Dementis zum Montag – Ausgabe 15

Sonntag, 24. Januar 2010
  • Es stimmt nicht, dass in der vergangenen Woche in Bamberg nix los war und wir deshalb so wenig geschrieben haben.
  • Es stimmt nicht, dass Albert und Florian Herrnleben Brüder sind. Albert ist der Bruder des Onkels von Florians Cousins.
  • Es stimmt nicht, dass man in der Bamberger Politik wirklich glaubt, dass das Bambados bis Ende 2011 fertig wird.
  • Es stimmt nicht, dass bei unserer Premiere im ATRIUM nur geladene Gäste anwesend waren.
  • Es stimmt nicht, dass es nicht stimmt, dass unbekannte Räuber am Samstag gegen 19 Uhr aus einem Bistro in einem Einkaufszentrum am Bahnhof Stühle entwendeten und sie 4 Stunden später wieder zurückbrachten.
  • Es stimmt nicht, dass der Bamberger Stadtrat entschieden hat, dass die Franz-Fischer-Brücke nur noch Bug-verlassend befahren werden darf und dadurch ein Aussterben des Stadtteils erreicht werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass das Kloster Michaelsberg samt Studentenwohnungen langfristig auf das Erba-Gelände verlegt werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass sich nun einige euphorische Hobby-Heimwerker der Kettenbrücke annehmen, damit es wenigstens ein bisschen voran geht.

Forchheim: Trend geht zu “Königsbad” – Ärger aus Bamberg?

Donnerstag, 14. Januar 2010

Aus dem Landkreis, genauer gesagt aus Forchheim, wurde uns gemeldet, dass sich der Hauptausschuss mit breiter Mehrheit zum Namen “Königsbad” ausgesprochen hat. Nach monatelangen Diskussionen in der Bevölkerung hatte sich gestern das Gremium mit diesem Thema beschäftigt, so dass nun nur noch die Entscheidung des Stadtrats aussteht, die in ein paar Wochen fallen soll.

Beim großen Bruder Bamberg sieht man die Namensfindung in Forchheim kritisch. Der Titel “Königsbad” erhebe zwar richtige, historische Ansprüche, dennoch versuche man sich, so die Meinung der Bamberger Politiker, durch den gewählten Namen von allen anderen Bädern abzusetzen. Er klinge fast etwas überheblich und provokant.
Bamberg sei ja mit seinem gefundenen Schwimmbadnamen “Bambados” eher bescheiden und erinnere damit nur an das berühmte Flussungeheuer in der Nähe des Hainbads.

Um sich mit dem Namen des Bads wieder deutlich von Forchheim abzuheben, werde man auch in der Weltkulturerbestadt eine erneute Namensdiskussion anstoßen. Bamberg brauche mit seinen Titeln nicht zu geizen. Neuer Favorit des Stadtrats sei ein zweisprachiger Name: Für die Bamberger solle das Bad “Kaisersbad”, für unsere ausländischen Gäste “Kaiser’s Dome” heißen.

Und auch mit der PR für das neue Bad in Bamberg wolle man dem kleinen Nachbarn Forchheim in nichts nachstehen. Deshalb sind Stadtverwaltung sowie Stadtwerke auf der Suche nach finanzkäftigen Sponsoren.

Wir haben uns da etwas überlegt:
Als Namenssponsor könnten wir uns gut “Schlenkerla” vorstellen. “Schlenkerlas Kaiser’s Dome” …. klingt doch irgendwie nett. Und wenn es da dann auch noch einen Rauchbieraufguss in der Sauna gibt, geht doch keiner mehr nach Forchheim.


Freitag und Samstag ist es soweit! – “Bamberg auf Sendung – Promispecial”

Sonntag, 1. November 2009

Am kommenden Wochenende sind die RundfunkAnstalten Franken und Herrnlebens Figurenkabarett zurück: “Live on Stage” zeigen wir im Bootshaus Bamberg am Freitag und am Samstag jeweils um 19:30 Uhr unser Programm “Bamberg auf Sendung”, nach kontroversen Diskussionen in der Domstadt diesmal als Promispecial. Im Eintrittspreis von 19 EUR sind neben Kürbiscremesuppe und Bamberger Zwiebeln auch eine Urkunde enthalten, die unsere Gäste zu “Promis in Bamberg” ernennt. Karten sind per Onlinereservierung über unsere Website oder beim BVD Ticketservice erhältlich.


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