06.02.2012, 01:34 Uhr

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Flutlichtmasten da! – Und nun?

Freitag, 16. Juli 2010

Endlich sind sie angekommen, die sündhaft teuren Flutlichtmasten für das Volksparkstadion. Jetzt könnte man endlich jeden einzelnen Pickel der Fußballspieler des 1. FC Eintracht Bamberg aus weiter Ferne betrachten, wenn es da nicht das Problem gäbe, dass es die Konkurs-Mannschaft überhaupt nicht mehr gibt. Jetzt steht man also ratlos vor den auf dem Rasen liegenden Stahltürmen. Wieder zurück geben will man sie aber scheinbar auch nicht. Was also machen mit 120 000 Watt?

  • Konzerte mit Mega-Stars auf dem Gelände anbieten, geht nicht, so Wolfgang Heyder. Aus sicherheitstechnischen Gründen dürften maximal nur 5000 Zuschauer auf das Areal, welche zu wenig wären, wenn man wirklich einen Super-Promi nach Bamberg locken möchte. Durchaus vorstellbar wären allerdings Sommer-Open-Airs mit BAMBERGER KLEINKÜNSTLERN. Erstens hätten die dann auch mal eine feste Stätte und zweitens sind die mit einer Kulisse von 5000 Zuschauern bestimmt mehr als zufrieden.
  • Eine andere Möglichkeit wäre, die Flutlichter auf dem MAXPLATZ zu installieren. Der Vorteil hier wäre, dass man bei angeschalteten 120 000 Watt dermaßen geblendet würde, dass man das Herzstück der City  nur erahnen und sich attraktiv vorstellen kann.
  • Praktisch wären die Leuchtstoffrohre auch auf dem LANDESGARTENSCHAU-Gelände. Mit Sicherheit werden viele Gäste von auswärts wieder hilflos umher fahren und die Blumenausstellung suchen. Wenn man allerdings die Flutlichter auf dem Erbagelände gen Himmel richtet, sieht man sein Ziel bereits in Frankfurt oder München.
  • Hilfreich für Fremde ist bestimmt auch das Beleuchten von fehlenden BRÜCKEN. Und nachbestellen kann man die Dinger garantiert, falls sie nicht genügen sollten.
  • Oder man lässt sie einfach auf der Wiese im Volksparkstadion liegen und nutzt sie für andere SPORTVERANSTALTUNGEN, wie Hürdenlauf, Springreiten oder Bockspringen. Das Gute daran wäre: Man käme ohne Strom aus.

Nun denn, irgendetwas Sinnvolles wird den Verantwortlichen schon einfallen. Und falls ihnen doch kein Licht aufgeht, kann man die Flulichter immer noch bei ebay versteigern.

Wir hätten das ebay-Angebot schon mal vorbereitet.

Wir hätten das ebay-Angebot schon mal vorbereitet.


Dementis zum Montag – Ausgabe 35

Sonntag, 13. Juni 2010

    Diemal speziell zum 65jährigen Jubiläum der Bamberger Puppenbühne Herrnleben:

  • Es stimmt nicht, dass das Bamberger Kasperle die 70-Euro-Zuwendung von Mäc Härder an die Stadtkasse spendet.
  • Es stimmt nicht, dass das Bamberger Kasperle mit 67 Jahren in Rente geht.
  • Es stimmt nicht, dass der Stadtrat vor hat, auf dem Maxplatz 3 Leuchttürme zu errichten.
  • Es stimmt nicht, dass das dritte Finalspiel der Brose Baskets auf Sonntag verlegt wurde, weil Wolfgang Heyder gerne zu den Jubiläumsfeierlichkeiten der Puppenbühne gehen wollte.
  • Es stimmt nicht, dass sich Helmuth Jungbauer vor dem Schlafengehen täglich die “Gute-Nachtgeschichten mit dem Bamberger Kasperl” reinzieht.
  • Es stimmt nicht, dass Stadtrat Heinz Kuntke ganz begeistert ist, weil am Montag ausführlich über ihn im FT berichtet wird.
  • Es stimmt nicht, dass das Bamberger Original Werner Kohn beim afterglow immer von seinem Bier getrunken hat.
  • Es stimmt nicht, dass Theaterintendant Rainer Lewandowski als Programmbeitrag seinen neuesten Smash-Hit zum Besten gegeben hat.
  • Es stimmt nicht, dass sich 24 Männer darum beworben haben, Lisa Feller ins Hotel zu fahren.
  • Es stimmt nicht, dass Staatssekretärin Melanie Huml nur deswegen großzügig eine Spende überreichte, weil sie auf der nächsten Hörspielproduktion auch eine Rolle sprechen möchte.

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