19.05.2012, 20:34 Uhr

Posts Tagged ‘Innenstadt’

Grüner Maxplatz!

Freitag, 12. März 2010

Dass einmal eine solche Meldung durch die Bamberger Medienlandschaft zieht, daran wollte wohl kein Bamberger mehr glauben. Der Maxplatz soll schon bald begrünt werden! Wie der Standentwicklungssenat beschloss, werden auf dem Maxplatz zwölf Blumenkübel aufgestellt, die in einem ersten Schritt den Maxplatz zu einem einladenden, attraktiven Vorzeigeplatz in der Innenstadt machen sollen. Die Vorschläge der verschiedenen Fraktionen konnten unterschiedlicher kaum sein: Während die CSU in Person von Dr. Helmut Müller am liebsten alles beim alten gelassen hätte, weil es aktuell ja gar nicht so schlecht aussieht, favorisierte die SPD passenderweise die nun zu realisierende Schnell- und Billigaufhübschung. Die Grünen sprechen von einer Halblösung und hätten den Maxplatz am liebsten zu einer Blumenwiese gemacht, wohingegen die FDP/Realisten-Koalition den Maxplatz höchstens grün gestrichen, aber auf alle Fälle zum Parkplatz erklärt hätte. Die RundfunkAnstalten Franken empfehlen aber trotz aller Freude über den gemachten Fortschritt, erst einmal abzuwarten. Einige ähnliche, ebenfalls positive Blumenkübelaufstellentscheidungen finden sich bereits des öfteren in der jüngeren Stadtchronik. In welchem Stadtratsgarten die Bäumlein aber am Ende gelandet sind, entzieht sich auch unserer Kenntnis.


Endlich Platz für OB-Wahlkampf!

Donnerstag, 4. März 2010

Mit großer Mehrheit stimmte der Stadtrat für werbefreie Plätze in der Innenstadt. Ausgangspunkt war der seit geraumer Zeit von Werbeplakaten umstellte Luitpold am Schönleinsplatz. Das von vielen Touristen auch liebevoll “Bamberger Reiter” genannte Standbild war in jüngster Vergangenheit häufig wegen drei großflächiger Plakate kaum noch zu sehen. Deshalb haben Bambergs Volksvertreter nun einen Schlussstrich unter die Werbemaßnahmen in der Innenstadt gezogen und untersagen jegliche Werbung an den großen Plätzen der Domstadt.

Die nun werbefreien Flächen können nun schon bald für den anstehenden OB-Wahlkampf genutzt werden, ohne dass der jeweilige Aspirant seine Wirkung verfehlt, weil er in der Masse der Werbung untergeht. Die CSU möchte bereits in den kommenden Tagen mit der Plakatierung beginnen, obwohl über den Kandidaten / die Kandidatin noch diskutiert wird. Man würde bis zur endgültigen Entscheidung noch die übrigen Plakate mit Peter Neller aus dem letzten Wahlkampf aufhängen. Davon liegen noch mehrere Tausend im Fraktionskeller…


Es lastet ein Fluch auf dem Maxplatz

Mittwoch, 10. Februar 2010

“Der Maxplatz ist eine Strafe Gottes”
Schon vor etwa über einem halben Jahr sprach Gerd Schwind (CASA MCM Bamberg) aus, was vielen, vor allem älteren Bambergern schon lange klar ist: Es lastet ein Fluch auf dem zentralen Platz in Bamberg. Nicht anders ist es zu erklären, dass sich schon Generationen von Politikern die Zähne an den Betonplatten des Platzes ausgebissen haben, in Mitten dessen noch vor rund 200 Jahren die Martinskirche stand. Seit dem Abriss des Gotteshauses winden sich Politiker aller Fraktionen um eine gestalterische Lösung.

Doch was kann so ein öder Platz schon einer Stadt wie Bamberg anhaben? – Wir haben uns aufgemacht, um bei Bambergs ältesten Bewohnern nachzufragen, was es mit jenem Fluch auf sich haben könnte. Hier nun die Antworten:

Hans A., 94 Jahre:
“Man erzählte sich früher, dass im Rathaus ein geheimes Dokument vorliegt, dass der Stadt sportliche Misserfolge bei Bebauung und Begrünung des Maxplatzes prophezeit.”

Georg B., 89 Jahre:
“Eine Hexe belegte den Maxplatz mit einem Fluch: Sollte sich ein Bamberger Oberbürgermeister der Bebauung widmen, würde er bei der nächsten OB-Wahl verlieren und ein Roter käme an die Macht. Ich glaube aber nicht, dass das stimmt. Also das mit dem Roten. Wer soll den in Bamberg denn wählen?”

Gunda C., 92 Jahre:
“Als Strafe für den Abriss der Kirche wurde das Bamberger Bier mit einem Fluch belegt. So schmecken manche Sorten seither sehr gewöhnungsbedürftig oder sorgen für Kopfschmerzen und können deshalb ausschließlich als Spezialität exportiert werden. Wegen dem überraschenden Erfolg möchte man den Exportschlager Bambergs durch eine Wiederbebauung nicht gefährden.”

Fritz D., 96 Jahre:
“Auf Bamberg lastet seit dem Abriss der Kirche der Fluch des Autokennzeichens HAS, deren Fahrer jeden Bamberger in den Wahnsinn treiben sollen. Sollte der Maxplatz nun mit etwas anderem als einer Kirche bebaut werden, droht Bamberg eine weitere Katastrophe. Eine Gebietsreform würde uns Haßfurt unterordnen und alle Bamberger würden ab diesem Zeitpunkt auch mit dem Autokennzeichen HAS gebrandmarkt werden.”

Die RundfunkAnstalten Franken gehen davon aus, dass der Stadtrat bestens über all diese Thesen informiert wurde. Nur so ist zu verstehen, warum in den vergangenen Jahren die Entscheidung über die Bebauung und Begrünung des Maxplatzes immer wieder vertagt wurde. Die Chronologie der letzten fünf Jahre beweist die These des Fluchs eindeutig:

4.8.2005
Gestaltungsvorschlag “Bauernschmitt”: Letzte Chance für den Maxplatz – Wehner: Maxplatz oder Nacktplatz. Kritik am Zeitlupenarbeitstempo der Stadtverwaltung

27.12.2005
FDP unterstützt Starkes Maxplatz-Initiative: “Steinwüste” soll zu “kreisförmiger Zone mit Pflanzkübeln” werden.

15.2.2006
Tscherners (BBB) OB-Wahlversprechen: “Der Maxplatz soll blühen!”

5.5.2006
Uneinigkeit über Begrünung des Maxplatzes

19.1.2007
Maxplatz auf Platz 1 der Prioritätenliste

9.2.2007
CSU fordert Masterplan “Platzoffensive”

20.7.2007
Die FDP sieht Handlungsbedarf bei der Neugestaltung des Maxplatzes

7.3.2008
Pflanzkübel kommen frühestens im Herbst. Vier Projektgruppen beschäftigen sich mit dem Maxplatz: Pflanzkübel, Spielpunkt, Rathausnutzung, Café-Pavillon

1.5.2008
Stadtrat vertagt Pflanzkübel-Entscheidung

16.7.2008
Senat für Stadtentwicklung sprach sich mehrheitlich für den Bau eines Pavillons an der Tiefgaragenabfahrt des Maxplatzes aus.

1.4.2009
Beschluss des Ältestenrats: Bäume in hölzernen Trögen werden schnellstens aufgestellt.

21.10.2009
IG lebendige Innenstadt: Niedergang des Maxplatzes absehbar.

7.11.2009
Die CSU kritisiert den fehlenden Gestaltungswillen des Oberbürgermeisters am Maxplatz. (siehe 9.2.2007)

9.12.2009 Die SPD möchte die Maxplatzneugestaltung nicht weiter aufschieben. (siehe 27.12.2005)

24.12.2009
Die FDP fordert einen Fahrplan zur Umgestaltung. (siehe 20.7.2007 und 27.12.2005)

Die RundfunkAnstalten Franken hoffen nun, dass es sich Oberbürgermeister Andreas Starke gut und vor allem ausreichend lange überlegt hat mit der Bebauung und Begrünung des Maxplatzes….


Hallstadter Verwaltung muss umziehen

Montag, 8. Februar 2010

Keine 10 Jahre ist es her, seit Hallstadts Verwaltung das sanierte Rathaus beziehen konnte. Nun müssen die Angestellten schon wieder umziehen, damit das komplett schadstoffbelastete Rathaus saniert werden kann, das vom Schimmelpilz befallen ist. Die Planungen des Bürgermeisters und seiner Verwaltung sehen vor, dass man in das nahegelegene Bürgerhaus umzieht. Ob der Platz ausreicht, wird sich noch herausstellen.

Für den Fall von Platzmangel kündigt der große Bruder Bamberg bereits jetzt Hilfe an. In Bamberg stünden, so die Stadtverwaltung, zahlreiche Immobilien leer, die man gerne zur Verfügung stellen würde. Ob Hallenbad, diverse Parkhäuser oder so mancher Laden in der Innenstadt, ausreichend Leerstand gäbe es in Bamberg.

Und vielleicht, so die Hoffnung der Bamberger Verwaltung, würde bei einer Beherbergung der Hallstadter auch hier in Bamberg ähnlich Fruchtbares entstehen wie im Rathaus der Filialgemeinde Hallstadt.


Dementis zum Montag – Ausgabe 16

Sonntag, 31. Januar 2010
  • Es stimmt nicht, dass auf der Immobilienmesse das Schleusenhäuschen versteigert wurde.
  • Es stimmt nicht, dass Erzbischof Schick wegen der frostigen Temperaturen im Dom seine Messen nun in der Konzerthalle zelebrieren möchte.
  • Es stimmt auch nicht, dass bei einer Umfrage unter den Anwesenden beim Neujahrsempfang von Erzbischof Schick, mehr als 60% gar nicht wussten, ob es sich um eine evangelische oder katholische Veranstaltung handelte.
  • Es stimmt nicht, dass wegen der steigenden Fahrgastzahl der VGN ab Februar nur noch Passagiere mitnimmt, welche vorher reserviert haben und eine Platzkarte vorzeigen können.
  • Es stimmt nicht, dass die Inszenierung “Bagger” des E.T.A.-Hoffmann-Theaters in irgendeinem Zusammenhang mit Bamberg steht. Auch übernehmen die Mitglieder des Elferrats keine Rollen in diesem Stück.
  • Es stimmt nicht, dass der diesjährige Faschingsumzug in der Innenstadt nur aus zwei Polizeiautos und einem Räumfahrzeug bestehen soll.
  • Es stimmt nicht, dass die Brose Baskets momentan jedes Spiel verlieren, um diesmal die Saison früher beenden zu können und sie heuer auch mal in den Pfingstferien von den Billigflügen profitieren können.

Brief an den Herrn Oberbürgermeister Andreas Starke zum Kettenbrücken-Baustop

Samstag, 9. Januar 2010

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Starke,
lieber Andi!

Nochmal wegen der Kettenbrücke…

Mit Entsetzen haben wir gestern auf infranken.de lesen müssen, dass der Kettenbrückenbau wegen der unerwartet niedrigen Temperaturen still steht. Laut Deiner Abteilung “Ausreden” ist zwar alles halb so wild und man gehe nach wie vor fest davon aus, dass die Brücke ab November wieder befahrbar ist, doch – wie auch Herr Wehner schreibt – wird man als außenstehender Betrachter leicht kritisch. Die Fertigstellung des gewaltigen Bauwerks bis November, das von der Stadtverwaltung wirklich alles abverlangt, scheint selbst für die baustellenerfahrene Stadt schier unmöglich. Doch uns ist es angesichts des zu erwartenden, monumentalen Baus egal, an welchem Tag nun genau der Verkehr wieder fließen darf. Wir freuen uns nur noch auf eine Zeit, in der die Weltkulturerbestadt um ein beeindruckendes Bauwerk reicher ist.

Da wir ja erkannt haben, dass es sich gerade bei der Kettenbrücke um eines der schwierigsten Bauvorhaben in der Stadtgeschichte handelt, das unter anspruchsvollsten Bedingungen entstehen muss, haben wir uns dazu entschieden, im Namen der Stadt Bamberg den Antrag zu stellen, die Kettenbrücke nach ihrer Fertigstellung als 8. Weltwunder in die Liste des Schweizers Bernard Weber aufzunehmen. Damit würde sie in einem Atemzug mit dem Kolosseum in Rom und der Chinesischen Mauer genannt werden. Das hat sie nach all den Wirren um sie verdient.

Wir haben im Internet ein Antragsformular gefunden, hätten dazu aber noch ein paar Fragen. Wir würden uns freuen, wenn wir dazu baldmöglichst von Dir hören würden, damit wir den Antrag schnell vollständig ausgefüllt abschicken können.

ANTRAG AUF WELTWUNDERSCHAFT

Antragsteller:
Stadt Bamberg, klar, kein Problem, oder sollen wir Deinen Namen da reinschreiben?

Art des Weltwunders:
Bauwerk, Brücke

Bekannter Name:
Kettenbrücke

Besonderheiten / Beschreibung:
Hauptverkehrsader Bambergs zwischen Innenstadt (Verwaltung) und Stadtmarketing. Spannt sich an einer sonst kaum überwindbaren Stelle mit einer Länge von über 70 Meter über den reißenden Strom des Rhein-Main-Donau-Kanals (Regnitzarm). Architektur, Bodenbeschaffenheit, beiderseitige Zufahrt und Lage machen dieses Monument zum Beweis für große Baukompetenz in Bamberg.

Bauzeit:
1 bis ca. 4 Jahre (Details würden wir nachreichen)

Kosten:
5,4 Millionen Euro bis ca. 20 Millionen Euro (Auch hier reichen wir genaue Zahlen nach).
In welcher Höhe sollen wir eventuell anfallende Prozess-, Bierzelt- und sonstige Verzögerungskosten schon jetzt mit einkalkulieren?

Architekt:
Für wen hattet Ihr Euch dann am Ende entschieden?

Widrigstes Kriterium für die Weltwunderschaft: (Nennen Sie hier DAS Unterscheidungsmerkmal, das wesentlich von allen anderen Weltwundern unterscheidet, z.B. Größe, Lage, Sklaventote, ….)
Was sollen wir hier schreiben? – Oberbürgermeister Andreas Starke? Stadtrat Bamberg? Dr. Dings … äh … Zyste-Schlangenmann?

………………………………………………………………..
Unterschrift / Stempel des Antragstellers

Wir würden dann in den kommenden Tag ‘mal wegen der Unterschrift vorbeikommen. Wegen einem Termin meld Dich einfach, eilt ja nicht. Wahrscheinlich dauert’s mit dem Bau ja auch noch ein paar Wochen.

Bis dahin, alles Gute!

Florian und Albert Herrnleben


Umsaetzeinbruch im Weihnachtsgeschäft – Aktionspläne der IGX!

Montag, 21. Dezember 2009

Der heutige Montag wird häufig auch als Tag der Wintersonnenwende bezeichnet, da der 21. Dezember der kürzeste Tag im Jahr ist. Ab heute werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Dass dieses Verfahren hauptsächlich Nachteile hat, dürfte nicht nur jedem Fan der Bamberger Bierkeller einleuchten, wenn bereits um 17 Uhr sein Bier nicht mehr vor den Augen sieht. Bambergs Bierkeller haben zu dieser Jahreszeit aber ohnehin meist geschlossen. Deshalb sind die Hauptleidtragenden, zumindest laut Stadtmarketing, die Einzelhändler in der Bamberger Innenstadt, die auch in diesem Jahr wieder Umsatzeinbrüche in Milliardenhöhe zu verzeichnen haben. In diesem Jahr – dank der Wirtschaftskrise – natürlich besonders drastisch. Man möchte nun eine Interessensgemeinschaft X-Mas (kurz: IGX) gründen, die dann Veränderungen herbeiführungen soll. Momentan berät man über folgende Vorschläge:

  • Aktion “Flutlicht für Bamberg”: Was an der Löwenbrücke erfolgreich begonnen wurde und in der kommenden Zeit je nach Saisonverlauf im Volksparkstadion fortgesetzt werden dürfte, sollte auch in Bambergs Innenstadt funktionieren. Es wäre demnach Wunsch der Unternehmer, das Insel- sowie das Sandgebiet zwischen 7 und 23 Uhr komplett auszuleuchten. Die Strom- und Installationskosten sollten möglichst die Hausbesitzer und Bewohner der Innenstadt übernehmen, da sich diese dann ja auch die Raumbeleuchtung in ihrer Wohnung sparen.
  • Aktion “Weihnachtsgeschäft ab Mai”: Jeder kennt das Gefühl, wenn es mit den Weihnachtseinkäufen kurz vor Ladenschluss am 24. Dezember wieder knapp wird. Warum also nicht schon rechtzeitig mit dem Geschäft für die heilige Nacht beginnen? Zur Diskussion steht ein Verkaufsstart ab Mai. Und um auf die Bierkeller zurückzukommen: Mit diesen steht man bereits in Verhandlung. Es geht um die Ausrichtung von Weihnachtsmärkten in der Sommerferienzeit.
  • Aktion “Gerechtes Umfeld für alle”: Während wir hier in Deutschland mit größten Problemen aller Art zu kämpfen haben, lehnt man sich auf der Südhalbkugel entspannt zurück. Weihnachtseinkauf im Hochsommer, lange hell, nicht nur an langen Donnerstagen, u.s.w. Deshalb denke man über verschiedene Möglichkeiten nach, in Bamberg eben solche Rahmenbedingungen zu schaffen. Ob man per Brief an den Vatikan eine Verlegung von Weihnachten fordern möchte oder einen Antrag an das Stadtoberhaupt stelle, Bamberg an einen anderen Ort zu verlegen, sei noch offen.

Wohin mit den Wieland-Mitarbeitern?

Freitag, 18. Dezember 2009

Diese Frage stellen sich seit gestern viele Bamberger. Rund 300 Beschäftigte sind von den Stellenstreichungen des Unternehmens betroffen. Aber müssen sie wirklich den Kopf hängen lassen? – Wie aus Insiderkreisen zu hören ist, hat die Stadt Bamberg bereits einen Plan:

Da der Fränkischen Tag mit dem Mittel der öffentlichen Mobilisierung für einzelne Interessensgruppen kämpft, möchte nun auch die Stadt der Bamberger Lokalzeitung zeigen, wo der Hammer hängt. Die 300 “Arbeitslosen” sollen als flexible Demonstrationsgruppe eingesetzt werden und für die Interessen der Stadt und des Stadtrats eintreten. Im Kalender der künftigen Berufs-Demonstranten stehen für die nächste Zeit zahlreiche Termine:

  • Demonstration der IG Konzerthallenstöckelschuhbesucher:
    Dort demonstriert man gegen die schlechte Erreichbarkeit der Bamberger Konzert- und Kongresshalle und für den Weg am Schiffbauplatz.
  • Demonstration der IG Innenstadtparkplatzstreichung:
    Dort demonstriert man für eine autofreie Bamberger Innenstadt. Ziel der Demonstration ist das Büro des Stadtmarketingchefs.
  • Demonstration der IG Brückenloses Bamberg:
    Hier demonstriert man für eine Bauzeitverlängerung der Kettenbrücke. Ein Baustop, das eigentliche Ziel, ist nur schwer erreichbar, obwohl man damit endlich dem Stadtmarketing den Weg in die Innenstadt abgeschnitten hätte.

Finanziert werden die Demonstranten aus einem nichtzustimmungspflichtigen Etat der Abteilung Lobbyismus.
Die Stadt möchte mit den 300 Mitarbeiten gleichzeitig ihre Presseabteilung erweitern, um ab dem 1. Juli 2010 eine eigene Lokalzeitung aufzulegen.


Dementis zum Montag – Ausgabe 8

Montag, 7. Dezember 2009
  • Es stimmt nicht direkt, dass wir unsere Artikel zukünftig von der Stadt Bamberg zensieren lassen müssen. Es ist lediglich eine Art “Geben und Nehmen”.
  • Es stimmt nicht, dass am Sonntag mehr Rote in Bamberg waren als sonst.
  • Es stimmt nicht, dass wir - ZENSIERT –
  • Es stimmt nicht, dass Auswärtige während der Einkaufsnacht ungestraft wild die Innenstadt vollparken durften.
  • Es stimmt nicht, dass man den Gundelsheimern beim Volksbegehren zum Nichtraucherschutz vorgegaukelt hätte, sie würden für die Eingemeindung nach Bamberg unterschreiben.
  • Es stimmt nicht, dass die Stadt Bamberg das Nikolausschwimmen wegen der Wasserqualität verhindern wollte.
  • Es stimmt nicht, dass Mister Oberfranken nur deshalb aus Regensburg kommt, weil unser Regierungsbezirk nichts zu bieten hätte. Die entscheidenden Personen waren nur … äh … verhindert.
  • Es stimmt nicht, dass man - ZENSIERT -

Eventtipp: Spaß und Spannung beim Nikolausschwimmen!

Samstag, 5. Dezember 2009

In diesem Jahr findet bereits zum 35. Mal das Nikolausschwimmen auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal statt. 60 Fackelschwimmer begleiten den Hl. Nikolaus von der Marienbrücke ab bis zur Löwenbrücke, wo er wieder an Land gehen wird. Musikalisch umrahmt wird der Abend von der Gundelsheimer Blasmusik, welche angeblich auf der Kettenbrücke platziert werden soll und hoffentlich zünftig aufspielt.
Gleichzeitig findet in der Bamberger Innenstadt die Einkaufsnacht statt. Alle, die traditionell ihre Schuhe und Stiefel auf den Nikolaus werfen möchten, erhalten in den innerstädtischen Schuhgeschäften heute bis 24 Uhr Ersatz. Wer den Nikolaus trifft, erhält vom Stadtmarketing einen “Schecks in the City”-Einkaufsgutschein.


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