06.02.2012, 01:08 Uhr

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Aufruf an Bambergs Bürger

Dienstag, 22. Februar 2011

Einen ähnlich hochkarätigen Besuch eines Staatsmannes hat Bamberg seit “Bamberg zaubert” und Dr. a.D. zu Guttenberg nicht mehr gesehen. Der amtierende Bundespräsident Wulff möchte sich ein Bild vom einstigen Zentrum der Welt machen. Kurz vor dessen Eintreffen läuft nun im Rathaus die Zeit davon, weswegen die Bewohner der Welterbestadt um ihre Mithilfe gebeten werden. Folgende Maßnahmen wurden bereits getroffen bzw. müssen noch abgearbeitet werden. Freiwillige Helfer sollten sich bitte schnellstens mit uns in Verbindung setzen, wir leiten Sie dann entsprechend weiter.

  • Da der Maxplatz bis heute abend nicht mehr ansehnlich zu bekommen ist, wurde der Eintrag ins goldene Buch der Stadt ins alte Rathaus verlegt. Im dortigen Durchgang wäre es nur wichtig, dass eine Ladung Klosteine bzw. Dutfbäume ausgelegt werden.
  • Bis ins letzte Detail soll alles fein hübsch werden. Deshalb sind die städtischen Mitarbeiter schon seit den Morgenstunden unterwegs, um wirklich alle Straßenschilder im Blickfeld des Bundespräsidenten aufzupolieren. Die Stadtverwaltung bittet die Bürger der Stadt in diesem Zusammenhang darum, sich um Kaugummireste auf der Straße zu kümmern und diese gewissenhaft zu entfernen.
  • Damit die Fahrt durch Bamberg möglichst störungsfrei verläuft, bittet die Stadtverwaltung darum, Schlaglöcher vor der eigenen Haustür im Bereich der Sandstraße und des Dombergs provisorisch zu stopfen. Nehmen Sie hierfür Bauschaum oder feuchtes Katzenstreu.
  • Alle übrigen Bamberger Bürger werden gebeten, sich an und um den Baustellen der Stadt zu versammeln, dort die Straßen zu säumen und zu winken, um damit unser aller Staatsoberhaupt von dem einen oder anderen Schaden und Mangel abzulenken und diese zu verdecken.

Vielen Dank!

Perfektionismus, wo es perfekt sein muss! - Bambergs Stadtverwaltung lässt für den Präsidenten säubern.


Dementis zum Montag – Ausgabe 69

Montag, 7. Februar 2011
  • Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke, wegen ihrer 24 Schlafmöglichkeiten, ins Hotelverzeichnis aufgenommen wird.
  • Es stimmt nicht, dass es nach Errichtung der Bamberger Mauer auf der Ostseite keine Bananen mehr zu kaufen gibt.
  • Es stimmt nicht, dass im Clavius Gymnasium das Fach Hausbau in den Unterricht mit aufgenommen werden soll, damit die Schüler ihr Schulgebäude selber wieder auf Vordermann bringen können.
  • Es stimmt nicht, dass die nächste “Dschungl Camp”-Reihe auf dem Erba-Gelände gedreht wird.
  • Es stimmt nicht, dass man sich für eine Führung durch den Chapeau-Claque-Fundus eine Woche Urlaub nehmen muss.
  • Es stimmt nicht, dass bei den nächsten Calderon-Spielen eine nasse Scheibe Schwarzbrot im Vordergrund steht.
  • Es stimmt nicht, dass man bei den Renovierungsarbeiten im Schlenkerla auf ein Michelangelo-Fresko unter der Rauchschicht gestoßen ist.

Unsere Tipps für 2011!

Freitag, 31. Dezember 2010

Wir freuen uns, mit unseren Lesern bereits den zweiten Jahreswechsel seit Bestehen der RundfunkAnstalten Franken feiern zu dürfen. Und damit Sie alle vernünftig und garantiert gut informiert in das neue Jahr starten können, möchten wir Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg geben:

  • Nicht alles, was in Bamberg geflutet wird, ist gleich ein Erlebnisbad.
  • Bunkern Sie Streusalz möglicht schon ab März.
  • Wen seine Kinder daheim nerven, sollte nicht in einen Stadtbus fliehen.
  • Wer gar nicht weiß, wohin mit seiner Zeit, kann auch mal ins Theater gehen.
  • Innenstadtbewohner sollten – auf Empfehlung des Stadtmarketings – bei der Urlaubsplanung folgende Termine berücksichtigen: Bamberg zaubert, das Blues- und Jazzfestival, Bamberg zaubert, die Sandkerwa, Bamberg zaubert und die Zeit der Basketballplayoffs.
  • Machen Sie Fotos von historischen Gebäuden, weil man nie weiß, wie lange es sie noch gibt.
  • Bleiben Sie cool! – Nicht jeder Wichtigtuer mit Videokamera dreht einen Hollywoodfilm.
  • Legen Sie sich ein motorisiertes Fahrrad zu, damit Sie vor dem OB am Bierausschank sind.
  • Laden Sie keine LGS-Gegner zum Rehbratenessen ein.
  • Zeigen Sie sich medieninteressiert: Rufen Sie bei Radio Bamberg an und fragen Sie nach der Telefonnummer von Rubina69.
  • Gründen Sie die Initiative “Leberkäs statt Döner in der Langen Straße”.
  • Erzählen Sie Ihren Enkeln vom einstigen Wilhelmsplatz.
  • Schmücken Sie auch den Max- sowie den Schönleinsplatz mit rot-weißem Plastik.
  • UND GANZ WICHTIG! – Besorgen Sie sich Karten für Herrnlebens Figurenkabarett: 15.1. – Wiederholung des Jahresrückblicks im Atrium am Bahnhof.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr, was heuer auch nicht schwer fallen dürfte, wünschen wir Ihnen und freuen uns auf ein garantiert unterhaltsames Jahr 2011. Florian und Albert Herrnleben


Gaustadter müssen sich noch ein wenig gedulden

Dienstag, 16. November 2010

Empörung im Bamberger Stadtteil Gaustadt. Wie man den Bewohnern des LGS-Viertels mitteilte, werden die Baumaßnahmen noch bis Mitte Dezember andauern. Wir wollten wissen, ob es tatsächlich wegen der andauernden Regenfälle zu dieser Verzögerung kommt und machten uns auf den Weg ins Rathaus, um Infos aus erster Hand zu bekommen. Doch man verwehrte uns den Zutritt. Wieder in unserer Redaktion angekommen, fanden wir ein anonymes Kuvert in unserem Briefkasten. Darin enthalten eine Kopie eines Schreibens der Baufirma an die Stadt. Wir haben festgestellt, dass die örtliche Tagespresse mit Ihrer Angabe “Fertigstellung bis Mitte Dezember” durchaus korrekt berichtet hat, allerdings hat das Organ ganz geschickt die Jahreszahl verschwiegen.

Auf dem beiliegendem Zettel stand, dass man den Bewohnern Gaustadts insofern entgegen kommen möchte, in dem man Ihnen kostenfreien Verbleib, während der Bauarbeiten, in einen der folgenden Objekte anbietet:

  • ATRIUM – Hier ist momentan am meisten Platz. Man wünscht sich hier kleinere Wohngemeinschaften, die sich vielleicht nach Interessen einzelner Gruppen bilden. Man bittet aber um Verständis, dass, wer sein Auto im Parkhaus abstellen möchte, eine kleine Gebühr entrichten muss.
  • STECHERT-ARENA – Vorallem für die Jüngeren wird die Unterbringung hier sicherlich ein Riesenspaß. Der Boden der Arena wird mit Matratzen ausgelegt und lädt zu ausgelassenen Orgien ein. Während einer Veranstaltung oder eines Basketballspieles muss die Halle allerdings geräumt werden.
  • FKK-GERMANIA – Dieses Etablissement bietet verschiedene Räume für die unterschiedlichsten Vorlieben an. Da das Angebot dort eh nicht wie erwartet genutzt wird, erhofft man sich von der vorübergehenden Unterbringung der Gaustadter, einen Kundenneugewinn nach den Baumaßnahmen.
  • MAXPLATZ – Auf dem zentralen Platz der Stadt soll ein Riesenzelt mit Showbühne aufgebaut werden, in dem sich Gaustadter Campingfreunde, mit von Karstadt zur Verfügung gestellten Gaskochern und Isomatten, eine schöne Zeit machen können. Das Zelt wird allerdings erst nach dem Weihnachtsmarkt dort errichtet.

Um auch dem stadtteilansässigen Bäcker zu unterstützen, stiftet die Stadt jedem Gaustadter täglich ein Brötchen, welches persönlich vom Bäckermeister gegen Unterschrift ausgehändigt werden soll.


Unterwegs mit den RundfunkAnstalten Franken – Heute: Antalya

Mittwoch, 3. November 2010

Während in unseren Gebieten nass-kaltes Wetter herrscht und die Stadtpolitik auch nicht gerade für Sonnenschein sorgt, zieht es unsere Redaktion wieder in ferne Länder. Wir (also ich) haben einen unserer Redaktionsmitglieder (also den anderen) ins Flugzeug gestopft um zu erkundschaften, was denn so woanders gerade abgeht.

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2.Teil

ANTALYA (Türkei)

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Ein Interview mit unserem Auslandskorrespondenten Florian Herrnleben.

Red.: Hallo Florian!
Florian: Hoi!
Red.: Na, gut gelandet?
Florian: Halbwegs.
Red.: Wieso, gab es unvorhersehbare Zwischenfälle?
Florian: Bis auf eine nervige Familie im Flugzeug nicht. Deutsche natürlich.
Red.: Ahja. – Gut, jetzt bist Du also in der Türkei. Wie wurdest Du empfangen?
Florian: Sehr freundlich. Hier geht man mit Touristen wirklich sehr hilfsbereit um. Immer mit einem Lächeln im Gesicht. – Also anders als in Bamberg.
Red.: Verstehe. – Du bist ja in Begleitung der Lebensgefährtin. Drängt sich natürlich die Frage auf, da sie ja blond ist, ob sich die türkischen Männer ganz besonders um sie bemühen?
Florian: Denen hängt der Gaafer aus dem Gesicht. Aber auf diese Art und Weise hab ich auch bissl Erholung.
Red.: Na, lass sie das mal nicht hören ;-) – Hat man Dir schon Kamele für sie geboten?
Florian: Schon, aber was will ich mit einem Kamel? Jetzt versuchen sie Rauchbier zu organisieren.
Red.: Und meinst, das klappt?
Florian: Die tun hier alles Menschenmögliche. – Wenn du hier Deinen Arsch nach dem Frühstück vergisst, tragen sie ihn Dir auch hinterher.
Red.: Die Döner, sind die in der Türkei besser, als bei uns?
Florian: Nun, man merkt schon, dass das Fleisch hier frisch ist.

Red.: Ich hab ja Fotos von Eurem Hotel gesehen. Ist ja echt nobel.

Florian: Stimmt. Man hat hier sogar ein bißchen Wilhelmsplatz-Feeling.

Red.: Wie soll ich das verstehen?

Florian: Auch noch net ganz fertig. 

Red.: Achso. Und gibt es irgendwas, auf das Du verzichten musst?
Florian: Also bis auf das Rauchbier (bis jetzt) und Schäuferla mit Wirsing, eigentlich net. –
Red.: Aber Extras kosten bestimmt auch extra, oder?
Florian: Am Arsch. Garnix kostet extra. Sogar das Bier in der Minibar  und Internet ist frei. Von den Massage-Tanten ganz zu schweigen. Man sieht sie zwar nicht, was vielleicht auch manchmal besser ist, aber sie machen ihre Sache gut.
Red.: Achso, stimmt. Dort laufen ja die Frauen verhüllt herum.                                                                                  

Florian: Jo, das sollte man bei uns auch einführen. Zumindest bei Manchen wäre das oft besser.
Red.: Schlenkerla-Bedienungen mit Burka?
Florian: Da sag ich jetzt nichts dazu. – Obwohl, man kommt sich schon auch bissl wie im Schlenkerla vor. Lauter blöde Touris.

Red.: Und die werden auch dementsprechend behandelt? – Also, ich meine, wie im Schlenkerla?

Florian: Och, wenn Du die mit ‘nem Euro bestichst, ist’s schon ok. Dann spuren die schon.

Red.: Sonst noch irgendwelche Ähnlichkeiten mit Bamberg?

Florian: Nun, hier ist quasi alles Königsstrasse.

Red.: Nett.

Florian: Jo.

Red.: Also, bei uns waren heute 15°C. – Neidisch?

Florian: Hehe. Nee ;-)  Hier ist es so um die 25°C.

Red.: Vielen Dank für das Gespräch. 
                                                                                    

 

Unser Auslandskorrespondent vermisst ein bißchen das Bamberger Rauchbier in seiner türkischen Hotel Mini-Bar.


Bockbieranstich im Schlenkerla vor Veränderungen?

Samstag, 9. Oktober 2010

Donnerstag, 21.00 Uhr. Im Dominikanerhof direkt an Bambergs bekanntester Brauereigaststätte drängten sich Hunderte zum diesjährigen Bockbieranstich. Viel Geduld musste man mitbringen, wenn man – und deswegen waren die meisten wohl auch da – seinen Durst stillen wollte. Das sorgte natürlich vor allem bei den Stammgästen für viel Verdruss. Während im Schlenkerla das Jahr über hauptsächlich Touristen anzutreffen sind, türmen sich während des Bockbieranstichs gerade solche in der Traditionsgaststätte, die das rauchigste Bamberger Bier sonst eher meiden. Deshalb gab Chef-Kellnerin Gunda bekannt, dass man für das kommende Jahr Regelungen einführen möchte, um Stammgästen und Fans des Rauchbiers gerecht zu werden:

  • Um Einlass zum Bockbieranstich 2011 gewährt zu bekommen, muss man sich im Jahr zuvor auf einer Stempelkarte 10 Schlenkerla-Seidla bestätigen lassen. Man möchte damit all diejenigen draußen halten, denen das Rauchbier sonst nicht schmeckt.
  • Bewohner des Landkreises und Touristen werden nicht zugelassen. Erforderlich ist ein Erstwohnsitz in Bamberg.
  • Am Einlass muss ein Fragebogen ausgefüllt werden. Nur wer mindestens 60% der Fragen richtig beantwortet, darf ins Schlenkerla.
  • Im Jahr zuvor muss man außerdem einen romantischen Abend mit einer Schlenkerla-Bedienung seiner Wahl verbracht haben.
  • Mindestens 4 Schlenkerla auf Ex getrunken haben. (Ggf. auch direkt am Einlass beweisbar)
  • Mindestens ein Leberkäsbrötla vom Liebold außerhalb der erlaubten Zeiten im Schlenkerla verzehrt und die Aktion überlebt haben.
  • Wahlweise entweder ein Spezial oder einen Schnitt bestellt oder sich bei Gunda über das Essen beschwert haben.

Wer eine der Bediungen nicht erfüllt, bekommt von Gunda als Entschädigung einen Gutschein für den Kaiserdombockbieranstich.


Happy Birthday, RAF!

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Zugegeben, selbst haben wir es auch verschlafen. Aber wir gingen insgeheim halt davon aus, dass wir zum einjährigen Senderjubiläum, wenn schon nicht ins Rathaus, aber zumindest in die Stadtratsfraktionen eingeladen werden.

Am 1.10.2009 gingen die RundfunkAnstalten Franken auch online auf Sendung, nachdem es sich bei dieser Medienanstalt bis zu diesem Zeitpunkt um ein reines Live-Format gehandelt hat. Seither haben die beiden Chefredakteure in fast 350 Artikeln aus und über die Weltkulturerbestadt berichtet. Die “Dementis zum Montag” haben sich seither zu wohl einer der beliebtesten Beitragsreihe entwickelt und dürften inzwischen wahrscheinlich mehr Leser als das Heinrichsblatt und das Rathausjournal zusammen zählen.

Viele Steine haben sich uns in den Weg geworfen: Drohungen, Anzeigen, Boykotts. Einzig Bestechungsversuche blieben bisher aus, so dass wir auch in Zukunft weiter ehrlich und offen aus Bamberg berichten müssen und uns noch nicht reich und zufrieden zurücklehnen können.

Hier ein paar Anekdoten aus den vergangenen 12 Monaten:

  • Als wir einmal die Dementis zum Montag vergessen haben, kam bereits Montagmittag eine ernstgemeinte Beschwerdeemail.
  • Kein einziger Bamberg-Promi wollte unser zugewiesenes Adventskalendergeschenk haben, lediglich von einer gab es überhaupt Feedback.
  • Von “Designersärge” über “Unterwäsche gestohlen” bis hin zu “OB Starke Japan” liegen wir bei Google teilweise ganz vorne in den Suchergebnissen.
  • Aber vor allem das “FKK Germania” bescherte uns reichlich Besucher, denn wir lagen bei Google zeitweise vor dem Etablissement.
  • Die beliebtesten Artikel waren mit großem Abstand die Exklusiven Informationen aus dem FKK Germania sowie Prominent oder nicht? mit jeweils über 2000 Lesern.
  • Auch gute Taten haben wir vollbracht. So machten wir einen bis dato völlig unbekannten Rhetoriktrainer erst richtig populär, retteten das ATRIUM über das Jahr 2010 und gaben der Stadtverwaltung regelmäßig Tipps zur besseren Entscheidungsfindung.


Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr!

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Dementis zum Montag – Ausgabe 50

Montag, 27. September 2010

Kaum zu glauben, aber Jubiläum! – Danke schon jetzt für die Glückwünsche!

  • Es stimmt nicht, dass die Jako-Arena bald “Bestechert-Arena” heißt.
  • Es stimmt nicht, dass man den Baureferenten zum Ehrenbürger Bambergs ernennt und bereits eine Zyste-Schlangenmann-Straße (Fertigstellung 2019) geplant ist.
  • Es stimmt nicht, dass am Erba-Fischpass-Ufer bereits ein Fischgrillplatz angelegt ist.
  • Es stimmt nicht, dass wir zur 50. Ausgabe der Montags-Dementis zu einem kleinen Umtrunk ins Rathaus eingeladen werden sollen.
  • Es stimmt nicht, dass man sich am Wilhelmplatz nun schon wieder im Winterbaustopp befindet.
  • Es stimmt nicht, dass “Deutschland bewegt sich” deshalb nicht von OB Starke eröffnet wurde, weil ihm der Maxplatz zu grün war.
  • Es stimmt nicht, dass der Stadtrat laut OB Starke am Mittwoch in seiner Vollsitzung der Arena-Übernahme nur noch zustimmen muss.
  • Es stimmt auch nicht, dass im Rathaus aus Geldmangel künftig auch nur noch alle vier Wochen durchgewischt wird.

Dementis zum Montag – Ausgabe 45 – Sandkerwa-Special

Montag, 23. August 2010
  • Es stimmt nicht, dass man ab der nächsten Sandkerwa nur noch in einer Richtung durch die Sandstraße laufen darf.
  • Es stimmt nicht, dass sich Oberbürgermeister Andreas Starke nicht ganz sicher ist, ob die Sandkerwa oder Bamberg zaubert das wichtigste Fest Bambergs ist.
  • Es stimmt nicht, dass es Fischerstechern erlaubt ist, auch ohne Piss-Nix-Karte ins Wasser zu pinkeln.
  • Es stimmt nicht, dass das Kasperltheater erst am Donnerstagabend der Sandkerwa stattfand.
  • Es stimmt nicht, dass am Samstag schon jemand aus Versehen das große Abschlussfeuerwerk abgeschossen hatte.
  • Es stimmt nicht, dass der OB im großen Festzelt am Leinritt regelmäßg und freiwillig die Nachtwache übernimmt.
  • Es stimmt nicht, dass es etwas unanständiges ist, Fischerstecherkönig zu sein.

Alkoholfreie Zone auch in Bamberg

Mittwoch, 21. Juli 2010

Bamberg belegte den zweifelhaften Platz 1, als es darum ging, möglichst viele komatös besoffene Jugendliche ins Klinikum einzuliefern. Bambergs Politiker waren erstaunt und entsetzt, leben sie doch Bambergs Jugendlichen bereits bei den diversen Mega-Events der Stadt vor, wie man es eben nicht machen sollte und wie man sich auf Alkoholkonsum einstellt, ohne selbst im Übermaß darunter zu leiden.

Nun droht aber auch die anstehende Jubiläumssandkerwa – wie das Forchheimer Annafest -  zum großen Besäufnis für Jung und Alt zu werden, was in diesem Jahr erstmals wirkungsvoll eingeschränkt werden soll. In Forchheim berät man deshalb bereits über sogenannte “Alkoholfreie Zonen”, die nun auch von den Stadtvätern der Domstadt diskutiert werden. Im Unterschied zur Nachbargemeinde Forchheim möchte die Stadtverwaltung Bamberg aber sogenannte “Erigierende Zonen” einrichten, die sich – je später der Abend – automatisch ausweiten. Bis 17 Uhr gilt das Alkoholverbot nur in Zone 1, dem Festzelt am Leinritt, anschließend bis 1 Uhr im kompletten Sandgebiet. Nach der Sperrzeit um 1 soll die alkoholfreie Zone auf die Fläche bis zur Zollner-Unterführung, dem Regensburger Ring, der Memmelsdorfer Straße und zum Berggebiet ausgeweitet werden. Nach 3 Uhr und bis 16:30 Uhr herrscht dann überall in Bamberg Alkoholverbot.

Das Stadtmarketing begrüßt diese Idee, immerhin sei die Sandkerwa ja kein Event, sondern nur eine Kirchweih. Man möchte die Chance aber gleich nutzen, auf dem Maxplatz eine kontrollierte Alkoholzone einrichten. Hinter Absperrgittern und mit 24-Stunden-Public-Viewing- rea (gezeigt wird irgendeine Liveshow aus Bamberg-Nord) hofft man auf viele Nutzer des Angebots. Neben Kulmbacher soll dort auch Becks und Kölsch ausgeschenkt werden.


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