06.02.2012, 01:59 Uhr

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Alkoholfreie Zone auch in Bamberg

Mittwoch, 21. Juli 2010

Bamberg belegte den zweifelhaften Platz 1, als es darum ging, möglichst viele komatös besoffene Jugendliche ins Klinikum einzuliefern. Bambergs Politiker waren erstaunt und entsetzt, leben sie doch Bambergs Jugendlichen bereits bei den diversen Mega-Events der Stadt vor, wie man es eben nicht machen sollte und wie man sich auf Alkoholkonsum einstellt, ohne selbst im Übermaß darunter zu leiden.

Nun droht aber auch die anstehende Jubiläumssandkerwa – wie das Forchheimer Annafest -  zum großen Besäufnis für Jung und Alt zu werden, was in diesem Jahr erstmals wirkungsvoll eingeschränkt werden soll. In Forchheim berät man deshalb bereits über sogenannte “Alkoholfreie Zonen”, die nun auch von den Stadtvätern der Domstadt diskutiert werden. Im Unterschied zur Nachbargemeinde Forchheim möchte die Stadtverwaltung Bamberg aber sogenannte “Erigierende Zonen” einrichten, die sich – je später der Abend – automatisch ausweiten. Bis 17 Uhr gilt das Alkoholverbot nur in Zone 1, dem Festzelt am Leinritt, anschließend bis 1 Uhr im kompletten Sandgebiet. Nach der Sperrzeit um 1 soll die alkoholfreie Zone auf die Fläche bis zur Zollner-Unterführung, dem Regensburger Ring, der Memmelsdorfer Straße und zum Berggebiet ausgeweitet werden. Nach 3 Uhr und bis 16:30 Uhr herrscht dann überall in Bamberg Alkoholverbot.

Das Stadtmarketing begrüßt diese Idee, immerhin sei die Sandkerwa ja kein Event, sondern nur eine Kirchweih. Man möchte die Chance aber gleich nutzen, auf dem Maxplatz eine kontrollierte Alkoholzone einrichten. Hinter Absperrgittern und mit 24-Stunden-Public-Viewing- rea (gezeigt wird irgendeine Liveshow aus Bamberg-Nord) hofft man auf viele Nutzer des Angebots. Neben Kulmbacher soll dort auch Becks und Kölsch ausgeschenkt werden.


Dementis zum Montag – Ausgabe 36

Sonntag, 20. Juni 2010
  • Es stimmt nicht, dass das zweite Schleusenhaus schon weg ist.
  • Es stimmt nicht, dass der neue Name des 1. FC Eintracht Bamberg nun 1. FC Hipphopp Starke ist.
  • Es stimmt nicht, dass das Parkhaus am Klinikum nur für Smarts gebaut wurde.
  • Es stimmt nicht, dass die Leinwand am Maxplatz noch etwas mehr in Richtung Rathaus gedreht werden musste.
  • Es stimmt nicht, dass die meisten Brose-Spieler Bamberg und Freak-City für zwei verschiedene Städte halten.
  • Es stimmt auch nicht, dass Freak mit Missgeburt übersetzt werden kann. (Quelle: LEO Wörterbuch)
  • Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke von Auszubildenden fertiggestellt werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass OB Starke mit dem Lied “Bamberg ist die geilste Stadt der Welt” beim nächsten Grand Prix-Vorentscheid antreten will. Aber er möchte ab sofort wöchentlich vom Balkon des Alten Rathauses herabsingen.
  • Es stimmt nicht, dass die ersten Bamberger Basketballspieler beim Allstar-Treffen mit Handicaps spielten.

Dementis zum Montag – Ausgabe 32

Sonntag, 23. Mai 2010
  • Es stimmt nicht, dass das größte Loch Bambergs auf dem Erba-Gelände entsteht.
  • Es stimmt nicht, dass die Sozialstiftung angeboten hat, den Bamberger Ärzten am Klinikum statt einer Gehaltserhöhung während der Dienstzeit kostenlos Bamberger Bier zur Verfügung zu stellen.
  • Es stimmt nicht, dass der Maxplatz zusätzlich noch grün gestrichen wird. (Sonst wäre es ja ein grüner Markt…Haha!)
  • Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke schon bis auf ein paar quergelegte Bretter fertig ist.
  • Es stimmt nicht, dass ein bekanntes Bamberger Gasthaus für den kommenden Monat Käsewochen angekündigt hat.
  • Es stimmt nicht, dass die Landesgartenschau GmbH um jede positive Schlagzeile froh ist.
  • Es stimmt nicht, dass die Hallstadter auch der Meinung sind, sie hätten den Bamberger Dom erfunden.

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