Posts Tagged ‘knen’
Montag, 6. Dezember 2010
- Es stimmt nicht, dass beim Mittelalterweihnachtsmarkt auch mal wieder Hexen verbrannt werden.
- Es stimmt nicht, dass nur eine Spur der Kettenbrücke eröffnet werden konnte.
- Es stimmt nicht, dass der Skulpturenweg durch eine Goldmann-Statue ergänzt wird.
- Es stimmt nicht, dass die PR-Anlage an der Breitenau abgebaut und an der Brennerstraße wieder aufgebaut wird.
- Es stimmt nicht, dass die Bamberger Uni am 6.12. mangels Studenten geschlossen bleibt.
- Es stimmt nicht, dass die Salzvorräte in diesem Jahr deshalb nicht knapp werden können, weil man nur mit einem Räumfahrzeug in Bamberg unterwegs ist.
- Es stimmt nicht, dass unser Adventskalender im Rathaus-Journal abgedruckt werden soll, damit auch wirklich jeder von seinem Geschenk erfährt.
Montag, 29. November 2010
Das berühmte Grimms-Märchen zum Abschluss des Jubiläumsjahres

Der Bamberger Kasperl darf natürlich auch bei Hänsel und Gretel nicht fehlen...
Das vergangene Jahr stand unter dem Motto „Highlights aus 65 Jahren“. Und so konnte die Wahl für die diesjährige Weihnachtsinszenierung nur auf „Hänsel und Gretel“ fallen, das seit Jahrzehnten zu den ganz besonderen Inszenierungen der Puppenbühne Herrnleben zählt. Am 4.12. ist um 11 Uhr Premiere im Figurenkabaretttheater im ATRIUM am Bahnhof. Um 14.00 und
16.00 Uhr sowie am 11.12. und 12.12. (jeweils um 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr) öffnet sich der Vorhang zu weiteren Aufführungen.
Immer wieder inszenierte die Puppenspielerfamilie Herrnleben Märchen der Gebrüder Grimm, natürlich nie, ohne auf ihren holzköpfigen Star, den Bamberger Kasperl zu verzichten. Dieser darf auch im anstehenden Weihnachtsmärchen
„Hänsel und Gretel“ nicht fehlen, auch wenn sich sonst einiges geändert hat: Erstmals tritt die Puppenbühne Herrnleben auch mit ihrem Kinderprogramm im Theater von Herrnlebens Figurenkabarett auf. Der Theaterraum, in dem Florian und Albert Herrnleben seit Anfang des Jahres ihr Programm für Erwachsene zeigen, wurde umgebaut und beherbergt nun bis einschließlich 12. Dezember Bühne und Requisiten für die Inszenierung des berühmten Märchens.
Fast 10 Meter breite Spielfläche!
Eine weitere Besonderheit dürfte die Bühne sein. Erstmals spielen der Bamberger Kasperl und seine holzköpfige Gefolgschaft auf einer offenen, fast 10 Meter breiten Bühne. „Die Räumlichkeiten und die Tatsache, dass wir nicht auf- und abbauen müssen, machen es möglich“, so Florian Herrnleben, der Leiter der Puppenbühne und Darsteller des Bamberger Kasperls. Während „Hänsel und Gretel“ bisher – zuletzt 1992 – auf zwei Bühnen inszeniert werden musste, können im ehemaligen Chinesen im ATRIUM die Kulissen der insgesamt 16 Aufzüge parallel aufgestellt werden. Seit dem letzten Kabarettauftritt schufen Florian und Albert Herrnleben eine bunte und eindrucksvolle Märchenwelt aus Häusern und Wäldern, auf die sich alle kleinen und großen Fans des Bamberger Kasperls freuen können. Das Märchen nach den Gebrüdern Grimmt stammt – wie gewohnt – aus der Feder von Wolfgang und Elisabeth Herrnleben.
In diesem Jahr keine Aufführungen in den Stadtteilen Bambergs.
Nach Kündigung der Zusammenarbeit seitens der Städtischen Volkshochschule kann die Puppenbühne in diesem Jahr nicht mehr in Bug und Wildensorg auftreten. Die Vorführungen finden aber stattdessen ebenfalls im ATRIUM statt. Der Eintritt für Kinder und Erwachsene kostet jeweils 4 Euro. Karten sind im Vorverkauf erhältlich unter www.bamberger-kasperl.de sowie telefonisch unter 0951/24959. Für alle Kinder hält die Puppenbühne Herrnleben kleine Weihnachtsüberraschungen bereit, alle Erwachsenen dürfen während der Aufführung kostenlos im Parkhaus des ATRIUMS parken.
Aufführungen:
4. Dezember – 11.00, 14.00, 16.00 Uhr
11. Dezember – 11.00, 14.00, 16.00 Uhr
12. Dezember – 11.00, 14.00, 16.00 Uhr
Mittwoch, 11. August 2010
So, da werden also extra zur 60sten Sandkirchweih Schilder aufgestellt, damit das Fest zivilisiert über die Bühne gehen soll. Es wäre natürlich schön gewesen, wenn man als eifriger Kirchweihbesucher schon mal vorab wissen dürfte, welche Verkehrszeichen für mehr Sicherheit sorgen sollen.
Als pflichtbewusste RundfunkAnstalt haben wir da mal nachgehakt und schau an, uns hat man sofort ein paar Beispielschilder zugemailt, die wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten wollen.

Vorsicht! - Nicht mehr ganz nüchterne Kirchweihbesucher können Ihren Weg kreuzen!

Bitte nur in Zweierreihen und zügig durch das Festgebiet laufen!

Fluchtweg für Komasäufer

Durchgang für Percussion-Gruppen verboten!
Mittwoch, 28. Juli 2010
Seit dem gestrigen Finanzsenat ist klar: Bamberg möchte sich auch bereit erklären, den Münchnern als Filialstadt bei der Bewerbung zu den Olympischen Spielen 2018 zur Seite zu stehen. Dank Einsparung bei der Kindertagesstättenförderung von 365.000 Euro und nur 350.000 Euro ungeplanter Mehrausgaben bei der Konzert- und Kongresshalle hätte man bereits in diesem Jahr einen Gewinn von 15.000 Euro erwirtschaften können, der Klimmzüge dieser Art problemlos möglich machen würde. Die Domstadt sei nicht erst seit dem Januar als Winterstadt bekannt, teilte man aus dem Rathaus mit, und so wolle man sich noch in dieser Woche mit den Altbayern aus München in Verbindung setzen. Parteipolitische Probleme zwischen den beiden Oberbürgermeistern gelten ohnehin als unwahrscheinlich.
Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurden auch einige Details diskutiert, mit deren Organisation entweder das Stadtmarketing oder Sportmanagementspezialist Jan Vetter beauftragt werden soll:
- Als Eislauffläche wird der Schönleinsplatz genutzt. Einmalig, so ist sich die Stadtspitze einig, wäre das Reiterdenkmal, das in dessen Mitte stehen bleibt.
- Für Abfahrten und Slaloms soll der steile Stephansberg genutzt werden.
- Als Eisschnelllaufbahn könnte der Münchner Ring für ein paar Tage gesperrt werden.
- Um das Volksparkstadion auch überhaupt einmal zu nutzen, könnten dort die Eishockeyspiele stattfinden.
- Als olympisches Dorf soll das Gelände der US-Kaserne genutzt werden. Was? – Da leben noch Soldaten? – Keine Sorge. 2018 nicht mehr.
- Auf dem Maxplatz könnten die Curlingwettbewerbe ausgetragen werden. Im nahegelegenen Rathaus sei man Langatmiges und Rumgeplärre ja gewohnt. Und irgendwie passt es ja auch zum Maxplatz.
- Nur in der Jako-/Stechert-/Stadt Bamberg-Arena kann leider nichts stattfinden. Sie entspricht wieder einmal irgendwelchen Auflagen nicht.
Wie der Finanzsenat gestern auch feststellte, kann die Stadt sogar Gewinn bei der Durchführung der Winterspiele erzielen. Wenn man, wie im vergangenen Winter, einfach auf das Schneeräumen und Streuen von Salz verzichten könnte, würde man jährlich bis zu 400.000 Euro sparen. Und weil man üben muss, um sich 2018 nicht zu blamieren, fängt man bereits jetzt damit an…. Das macht 8 x 400.000 Euro, also 3,2 Millionen Euro. Damit lässt sich doch locker fast noch ein Glasfoyer vor das Glasfoyer bauen.
Aber natürlich gab es auch gestern kritische Stimmen aus verschiedenen Fraktionen zum Thema Olympiabewerbung: Wenn Bamberg etwas mit der Durchführung 2018 zu tun haben sollte, müsste man bereits jetzt darüber nachdenken, die Spiele auf 2028 zu verlegen, damit alles rechtzeitig fertig wird.
..
Sonntag, 4. Juli 2010
Der Denkmalschutz ist seit Jahren und Jahrzehnten ein strittiges Thema in Bamberg. Und auch in der vergangenen Woche beschäftigte sich die hiesige Politik mit zwei Themen, die auch Bambergs Bürgerschaft in zwei Lager spalten. Mangels Knowhow können wir zwar den Denkmalschutzwert von Haingebiet oder altem Hallenbad nicht beurteilen (Gut, da geht’s uns wie manchem Entscheider), aber wir können zumindest einige Fragen aufwerfen, die es wohl früher oder später in Bamberg zu klären gilt.
- Wenn die Wehrplficht abgeschafft wird, kann dann das Kreiswehrersatzamt abgerissen werden oder steht der Vorzeigebau ebenso unter Denkmalschutz wie der Zentralsaal auf der gegenüberliegenden Straßenseite?
- Ist der ZOB in Bamberg wegen seines Klohäuschens auch denkmalgeschützt?
- Wenn das Hallenbad unter Denkmalschutz steht, gilt das dann auch für das ATRIUM?
- Ist das “Herold”-Hochhaus im Haingebiet der Grund dafür, dass der Stadtverwaltung dort nun alles egal ist und weitere, alte Hinterhofhäuser irgendwelchen Betonklötzen weichen müssen?
- Ist Maxplatz denkmalgeschützt und wird deshalb dort nichts verändert?
- Warum darf ein Schleusenwärterhaus im Fachwerkstil abgerissen werden, während auf dem Inselgebiet im dritten Stock eines Altbauhauses Holzfenster mit profilierten Kämpfern eingebaut werden müssen?
- Wurden die Dachgauben auf dem Oberlandesgericht deshalb genehmigt, weil sie sich im vierten Stock  befinden?
- Sind die rot-weißen Baustellengitter aus Plastik am Wilhelmsplatz inzwischen auch denkmalgeschützt?
- Und: Welche Stadtratsmitglieder dürfen aus Denkmalschutzgründen nicht entfernt werden, bis sie von selbst zerbröseln?
Fragen über Fragen …. Vielleicht haben ja unsere Leser die Antworten darauf…

Fragen über Fragen...
Freitag, 5. März 2010
Schon zum zweiten Mal binnen weniger Jahre möchte die rechtsextreme NPD unserer Stadt einen Besuch abstatten. Der Oberbürgermeister, seine Pressestelle und die Bewohner stehen Kopf. Keiner möchte das braune Geschwader in Bamberg, noch dazu in der Konzerthalle beherbergt wissen. Zugegeben – es gibt wirklich Dinge, die angenehmer als diese ewiggestrigen Kleingeister sind, z.B. ein eitriges Furunkel mitten auf der Stirn, Hämorrhoiden oder auch Genitalherpes. Aber ist es dauerhaft die beste Lösung, die Versammlung in Bamberg unter allen Umständen zu verhindern?
- Wie wäre es, wenn die Bahnreisenden dieser zweifelhaften Zunft den Bahnhof leider nicht verlassen können, weil sich Bamberg zufällig an diesem Tag zu einer kleinen Feierlichkeit auf der Ludwigstraße trifft? Da davon auszugehen ist, dass der Tunnel in Richtung Brennerstraße bis zum Juni noch nicht fertig ist, dürfte es schwierig für unsere Gäste werden, zum Versammlungsort zu kommen.
- Wie wäre es, wenn diese Tage zum autofreien Wochenende in Bamberg erklärt werden und alle Stadtbusse von den P&R-Parkplätzen völlig mit Bambergern überfüllt sind?
- Wie wäre es, wenn sich die Bamberger Brauereien zusammentun und auf dem Gelände vom Schlachthof Freibier für alle Hirnamputierten anbieten würden? – Dann geht doch niemand von denen mehr zum Parteitag.Â
- Wie wäre es mit einem Brückenfest auf allen Brücken? Mit 70.000 Bambergern sollte man doch die paar entscheidenden Brücken voll bekommen…
- Wie wäre es, wenn an diesem Tag die Tontechnikanlage in der Konzert- und Kongresshalle – sagen wir – zufällig einen Defekt hat und unabschaltbar, ohrenbetäubend laute Klezmermusik spielt?
- Wie wäre es, wenn sich Bamberg während des Parteitags um die Konzert- und Kongresshalle versammelt? – Wenn die geistig Armen in der Konzerthalle festsitzen, verbreitet sich ihr oraler Restmüll wenigstens nicht in der Welt.
Die Stadt Bamberg finanziert so viele “Kreativabteilungen”: Die Pressestelle, das Stadtmarketing, Theaterintendanten, Chefdirigenten und Skulpturenaufsteller…. Da wird man doch locker noch auf zwei oder drei gute Ideen kommen. Und apropos “kommen”: Dann kommt dieses braune Pack in zwei Jahren bestimmt nicht noch einmal nach Bamberg.
Sonntag, 31. Januar 2010
- Es stimmt nicht, dass auf der Immobilienmesse das Schleusenhäuschen versteigert wurde.
- Es stimmt nicht, dass Erzbischof Schick wegen der frostigen Temperaturen im Dom seine Messen nun in der Konzerthalle zelebrieren möchte.
- Es stimmt auch nicht, dass bei einer Umfrage unter den Anwesenden beim Neujahrsempfang von Erzbischof Schick, mehr als 60% gar nicht wussten, ob es sich um eine evangelische oder katholische Veranstaltung handelte.
- Es stimmt nicht, dass wegen der steigenden Fahrgastzahl der VGN ab Februar nur noch Passagiere mitnimmt, welche vorher reserviert haben und eine Platzkarte vorzeigen können.
- Es stimmt nicht, dass die Inszenierung “Bagger” des E.T.A.-Hoffmann-Theaters in irgendeinem Zusammenhang mit Bamberg steht. Auch übernehmen die Mitglieder des Elferrats keine Rollen in diesem Stück.
- Es stimmt nicht, dass der diesjährige Faschingsumzug in der Innenstadt nur aus zwei Polizeiautos und einem Räumfahrzeug bestehen soll.
- Es stimmt nicht, dass die Brose Baskets momentan jedes Spiel verlieren, um diesmal die Saison früher beenden zu können und sie heuer auch mal in den Pfingstferien von den Billigflügen profitieren können.
Samstag, 9. Januar 2010
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Starke,
lieber Andi!
Nochmal wegen der Kettenbrücke…
Mit Entsetzen haben wir gestern auf infranken.de lesen müssen, dass der Kettenbrückenbau wegen der unerwartet niedrigen Temperaturen still steht. Laut Deiner Abteilung “Ausreden” ist zwar alles halb so wild und man gehe nach wie vor fest davon aus, dass die Brücke ab November wieder befahrbar ist, doch – wie auch Herr Wehner schreibt – wird man als außenstehender Betrachter leicht kritisch. Die Fertigstellung des gewaltigen Bauwerks bis November, das von der Stadtverwaltung wirklich alles abverlangt, scheint selbst für die baustellenerfahrene Stadt schier unmöglich. Doch uns ist es angesichts des zu erwartenden, monumentalen Baus egal, an welchem Tag nun genau der Verkehr wieder fließen darf. Wir freuen uns nur noch auf eine Zeit, in der die Weltkulturerbestadt um ein beeindruckendes Bauwerk reicher ist.
Da wir ja erkannt haben, dass es sich gerade bei der Kettenbrücke um eines der schwierigsten Bauvorhaben in der Stadtgeschichte handelt, das unter anspruchsvollsten Bedingungen entstehen muss, haben wir uns dazu entschieden, im Namen der Stadt Bamberg den Antrag zu stellen, die Kettenbrücke nach ihrer Fertigstellung als 8. Weltwunder in die Liste des Schweizers Bernard Weber aufzunehmen. Damit würde sie in einem Atemzug mit dem Kolosseum in Rom und der Chinesischen Mauer genannt werden. Das hat sie nach all den Wirren um sie verdient.
Wir haben im Internet ein Antragsformular gefunden, hätten dazu aber noch ein paar Fragen. Wir würden uns freuen, wenn wir dazu baldmöglichst von Dir hören würden, damit wir den Antrag schnell vollständig ausgefüllt abschicken können.
ANTRAG AUF WELTWUNDERSCHAFT
Antragsteller:
Stadt Bamberg, klar, kein Problem, oder sollen wir Deinen Namen da reinschreiben?
Art des Weltwunders:
Bauwerk, Brücke
Bekannter Name:
Kettenbrücke
Besonderheiten / Beschreibung:
Hauptverkehrsader Bambergs zwischen Innenstadt (Verwaltung) und Stadtmarketing. Spannt sich an einer sonst kaum überwindbaren Stelle mit einer Länge von über 70 Meter über den reißenden Strom des Rhein-Main-Donau-Kanals (Regnitzarm). Architektur, Bodenbeschaffenheit, beiderseitige Zufahrt und Lage machen dieses Monument zum Beweis für große Baukompetenz in Bamberg.
Bauzeit:
1 bis ca. 4 Jahre (Details würden wir nachreichen)
Kosten:
5,4 Millionen Euro bis ca. 20 Millionen Euro (Auch hier reichen wir genaue Zahlen nach).
In welcher Höhe sollen wir eventuell anfallende Prozess-, Bierzelt- und sonstige Verzögerungskosten schon jetzt mit einkalkulieren?
Architekt:
Für wen hattet Ihr Euch dann am Ende entschieden?
Widrigstes Kriterium für die Weltwunderschaft: (Nennen Sie hier DAS Unterscheidungsmerkmal, das wesentlich von allen anderen Weltwundern unterscheidet, z.B. Größe, Lage, Sklaventote, ….)
Was sollen wir hier schreiben? – Oberbürgermeister Andreas Starke? Stadtrat Bamberg? Dr. Dings … äh … Zyste-Schlangenmann?
………………………………………………………………..
Unterschrift / Stempel des Antragstellers
Wir würden dann in den kommenden Tag ‘mal wegen der Unterschrift vorbeikommen. Wegen einem Termin meld Dich einfach, eilt ja nicht. Wahrscheinlich dauert’s mit dem Bau ja auch noch ein paar Wochen.
Bis dahin, alles Gute!
Florian und Albert Herrnleben
Samstag, 9. Januar 2010
Als im Jahre 2000 in der Forchheimer Straße eine Multifunktionshalle für Sportevents, Konzerte und Messen eröffnet wurde, gab man ihr den Namen Forum. Vor vier Jahren hat sich ein zugkräftiger Werbepartner aus dem Bereich Sportbekleidung gefunden und das Forum wurde kurzerhand in JAKO-Arena umgetauft. Doch kaum hat man sich an diesen Namen gewöhnt, steigt der Sponsor aus. Bis Juni noch soll die Halle den Schriftzug des Geldgebers tragen. Und dann?
Ob sich vielleicht die Hochtief-Gesellschaft dazu hinreißen lässt, nachdem schon die Betreiberoptionen flach vielen? Mit dem Namen könnte sich auf jedenfall die Basketballmannschaft gut identifizieren.
Oder biedert sich eventuell die Bäckerei Gramms an, nachdem sie schon beim ehemaligen Volksparkstadion den Kürzen zog?
Vielleicht wäre ein ortsansässiger Sponsor tatsächlich die beste Lösung. Jemanden, mit dem die Hallenbesucher auch etwas anfangen können. Einer aus dem Volk. Einer von uns.
Wir hätten da schon mal folgende Vorschläge:
- Metzgerei Kalbs Schlachtschüssel
- Schlenkerlas Schweiß-Schwemm’
- Nickles Bürstenkammer
- Dr. Schellerers Krankenhölle
- Seels Rundstück-Blech
- Kochlöffels Fast-Foot-Forum
- Kaspar Schulz’ Hexenkessel
- Spezial-Spielplatz
- Dr. Pfleger-Pfuhl

Auch dies wäre ein Vorschlag unsererseits.
Montag, 21. Dezember 2009
Hinter Türchen 21 versteckt sich:
Ein Fenster

… für den Stadtrat, aus dem man überraschende Haushaltaufbesserungen werfen kann. Leider können wir Ihnen mangels Geld kein Fenster gemäß der Ensembleschutzrichtlinien spendieren.
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