19.05.2012, 20:38 Uhr

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Bamberger Krippenspiel

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Das Stadtmarketing hat sich zum diesjährigen Weihnachtsmarkt ein besonderes Special ausgedacht. Bekannte Bamberger Persönlichkeiten möchten am letzten Adventssonntag ein Krippenspiel darstellen. Der Eintritt hierfür ist frei, es werden aber gerne Spenden entgegengenommen, welche die Mehrkosten der neuen Kettenbrücke decken sollen.  Wie die Rollen verteilt werden steht noch nicht 100prozentig fest, da man sich natürlich um die ein oder andere Darstellung streitet, aber die wahrscheinlichste Möglichkeit sieht folgende Besetzung vor:

Das kleine Jesuskind
MICHAEL EHLERS
Da er wirklich erst in diesem Jahr so richtig geboren wurde.

Maria
ULRIKE HEUCKEN
Weil sie ebenfalls auf eine unbefleckte Empfängnis hofft, und da ja Weihnachten das Fest der Liebe ist, will man mit der Besetzung eine Versöhnung Josef-Darsteller erreichen.

Josef
ANDI STARKE
Weil er gerne mal mit dem Heiligen Geist ein Hühnchen rupfen möchte.

Kaspar
WERNER HIPELIUS
Weil’s halt a Schwarzer is…

Melchior
BERTRAM FELIX
Da er bekannt dafür ist, dass Geld zum Fenster rauszuwerfen.

Balthasar
War eigentlich Dr.Franz-Wilhelm Heller vorgesehen, wird aber nun
von JÜRGEN HOLLMANN besetzt,
da er ja sowie fast heilig ist.

3 Hirten
An der Krippe richtig Wache halten können nur drei gefürchtete Herren
vom
PARKÜBERWACHUNGSDIENST

Ochse
KLAUS STIERINGER
Ob Ochs oder Stier – den Unterschied merkt keiner

Esel
Für diese Rolle hat sich noch kein Freiwilliger gefunden.
Man überlegt, ob man den Esel durch eine ZIEGE ersetzen soll.

Schafe
Werden von den ÜBRIGEN STADTRATSMITGLIEDERN besetzt
Die kennen sich mit herumblöken aus.


Brief an Herrn Oberbürgermeister Starke – Ein unwiderstehliches Angebot

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Starke,
lieber Andi!

Wie wir am heutigen Mittwoch groß in allen Bamberger Tageszeitungen lesen konnten, steigen die Kosten der Kettenbrücke um eine weitere Million. Damit belastet die Kettenbrücke den Steuerzahlen jetzt mit 14,5 statt ursprünglich veranschlagten 6,8 Millionen. Aber wenigstens bekommt man für das Mehr an Geld auch mehr Brückenbauzeit.

Wir, also Florian und Albert Herrnleben von Herrnlebens Figurenkabarett, hätten da aber auch noch einen besseren Vorschlag zu machen. Nachdem ja relativ viele relativ schlau daherreden, möchten wir nun Verantwortung übernehmen und noch ein unwiderstehliches Angebot zum Neubau der Kettenbrücke abgeben:

____________________________________________________
Kostenvoranschlag:

Neubau der Kettenbrücke:                1.500.000 EUR
(zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer)
____________________________________________________

Unsere Brücke würde folgendermaßen aussehen:

Unser Entwurf für die neue Kettenbrücke

Unser Entwurf für die neue Kettenbrücke

Bodenbeschaffenheit spielt für uns keine Rolle, Brückenbreite kann sich der Stadtrat nahezu wünschen. Rampen und Abgänge auch. Bauzeit unserer Brücke beträgt ein bis zwei Wochen, je nach Wetterlage.

Die genaue Aufteilung des Gelds würden wir folgendermaßen vorschlagen:

  • Du erhältst 500.000 EUR für Deine Mühen, immerhin musst Du das durchdrücken.
  • Für 100.000 EUR laden wir den Stadtrat einschließlich aktueller Lebensabschnittsgefährten/-gefährtinnen mal dick für die zwei Wochen Bauzeit in ein Wellness-Hotel im Bayerischen Wald ein, immerhin müssen die vorher unser Angebot wahrscheinlich noch gutgläubig abnicken. Die erforderliche Punktezahl zum VOF-Verfahren dürften wir locker erfüllen. Das Gremium der Ganzschlauen können wir also quasi schon mal umgehen…
  • 50.000 EUR zahlen wir als Abfindung an den Baureferenten Dingsbums .. äh .. Zyste-Schlangenmann, wenn er dafür seinen Rücktritt erklärt.
  • Und vom übrigen Geld bauen wir entweder eine Brücke, wenn’s noch reicht, oder wir schauen halt mal.

Wichtig wäre nur, dass wir das Geld vielleicht noch vor Weihnachten überwiesen bekämen. Geht das? Unsere Kontonummer liegt beim Kulturamt bereits vor. Braucht Ihr eine offizielle Rechnung oder würde das auch so klappen?

Viele Grüße,

Florian und Albert Herrnleben


Dementis zum Montag – Ausgabe 5

Sonntag, 15. November 2009
Kein Lewandoski und auch kein Lewandowski-Ersatz beim Lesemarathon..

Kein Lewandoski und auch kein Lewandowski-Ersatz beim Lesemarathon..

  • Es stimmt nicht, dass Landrat Dr.Denzler beim Vorlesetag das Buch auf dem Kopf hielt.
  • Es stimmt nicht, dass die Volkspark-Gaststätte von Gramms gesponsert werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass auch Safaris durch den Welterbepark angeboten werden könnten. Auch besteht trotz anderslautender Aussagen keine langfristige Chance, dass dort Jurassic Park 8 verfilmt wird.
  • Es stimmt nicht, dass Rainer Lewandowski beim Lesemarathon durch “unseren” Rainer Lewandowski ersetzt wird (siehe rechts), denn ”unserer” hat auch keine Zeit.
  • Es stimmt nicht, dass Bamberger ab Januar nur noch über Bayreuth nach Nürnberg fahren können (oder doch?).
  • Es stimmt nicht, dass Arnd Rühlmann beim Lesemarathon die Strecke des Weltkulturerbelaufs 50 mal nonstop abrennen muss.
  • Es stimmt nicht, dass das E-Center deshalb aus dem ATRIUM auszieht, damit wir mit Herrnlebens Figurenkabarett ab Januar ausreichend Platz für Zuschauer haben.
  • Es stimmt nicht, dass das Brückenbau-Team aus Bamberg eine Anfrage aus Venedig hat.

Welterbepark für Bamberg? – Kein Problem!

Freitag, 13. November 2009

Bambergs Berggebiet - Herrlich, wie vor 2000 Jahren!

Bambergs Berggebiet - Herrlich, wie vor 2000 Jahren!

Bamberg darf sich freuen. Schon die Ernennung zum Weltkulturerbe Bamberg spült jährlich Unsummen an Geld in die Stadtkassen und bringt gleichzeitig Bürger, die ihr Eigenheim im Rahmen des Ensembleschutzes renovieren wollen, an den Rand der Verzweiflung (profilierte Schlagleisten, Kapitälchen, profilierte Wasserschenkel und Sohlbänke, Kämpferabdeckungen mit integrierter Regenschiene…). Aber für den Vorteil der Steuerersparnis nimmt man die Diskussionen mit Bauordnungsamt und Denkmalpfleger gerne auf sich. Nun dürfte ein weiteres Kapitel des Erbeschutzes für Frohsinn und Heiterkeit bei Bambergs Bürgern sorgen. Es soll im Bereich Michelsberg grünen und blühen wie vor 2000 Jahren.

Jedes Heuhaufen, der bisher noch nicht geschützt war, wird nun im Rahmen des Welterbeparkschutzes endlich auch unter besondere Obhut gestellt. Außerdem wird das Verkehrschaos in Bamberg bald ein Ende haben, denn Verkehr wird es im Bamberger Berggebiet in naher Zukunft auch nicht mehr geben. Dieser wird nun komplett um Bamberg herum durch Wildensorg gelotst, damit sich auch wirklich jedes Gestrüpp so ungestört entwickeln kann wie vor 1000 Jahren. Langfristig planen die Denkmal-Landschafts-Welterbebauschützer auch den Abriss der Klosterkirche St. Michael, da damals keine Baugenehmigung in freier Natur für den einst modernen romanischen Stil erteilt wurde. Außerdem würde man dadurch die Gegend auch endlich wieder in die erhaltenswerten Originalzustand von 500 v. Chr. zurückversetzen können.

Wem das alles zu viel wird mit Denkmal-, Ensemble- und Gemüseschutz sowie praktischer Steuerersparnis, dem bleibt am Michelsberg wenigstens ausreichend Alkohol in Form von Bamberger Wein und zuletzt St. Getreu. Dorthin muss er sich allerdings mit Sense und Machete selbst durchkämpfen.


Partei für Bamberg? – Bamberger Kabinett?

Montag, 2. November 2009

Da haben also Unzufriedene die „Partei für Franken“ gegründet. Genügt das für Bamberg? Werden sich die Miglieder auch wirklich für Bamberg einsetzen, oder sollte man nicht besser auch noch gleich eine Partei für Bamberg gründen?Also angenommen, dies wäre der Fall und die Partei für Bamberg hätte irgendwann man so viele Anhänger, dass sie in den Bundestag einzieht und am Ende sogar noch an die Regierung kommt, wie würde denn so ein Bamberger Kabinett aussehen?

DR. FRANZ-WILHELM HELLER
Bundeskanzler

Grund: Hat ein gepflegtes Äußeres, traut sich was zu sagen und weiß das Volk zu unterhalten.
Erste Aufgabe:
Fliegenzwang für alle Abgeordneten durchsetzen.

ULRIKE SIEBENHAAR
Kanzleramtsministerin

Grund: Hat in Bamberg ausreichend Erfahrung sammeln können in “Wie hol ich meinen Chef aus der Nummer wieder raus?”
Erste Aufgabe:
An Arbeit wird es ihr in diesem Kabinett nicht fehlen…

ANDREAS STARKE
Außenminister

Grund: Knüpft bereits seit Wochen Kontakte in Japan und kann genauso wenig Fremdsprachen wie Westerwelle.
Erste Aufgabe: Deutsch in allen Ländern als erste Fremdsprache zur Pflicht machen.

DR. KLAUS SCHELLERER
Innenminister

Grund: Durch seinen Beruf als Chirurg kennt er sich mit innerlichen Problemen aus und entfernt unnütze Geschwüre.
Erste Aufgabe: Visite in allen Bundesländern.

KLAUS STIERINGER
Finanzminister

Grund: Als gelernter Bankkaufmann und Organisator verschiedener Events müsste er mit Geld umgehen können.
Erste Aufgabe: Jede deutsche Brücke in einen Fünferlessteg umwandeln.

ALFONS SPONSEL
Wirtschaftsminister

Grund: Kümmert sich oft bis spät in die Nacht um Wirtschaften und kurbelt deren Gewinn auch an.
Erste Aufgabe: Steuerliche Entlastung für Brauereien.

VOLKER STIX
Verteidigungsminister

Grund: Muss sich als Basketballtrainer mit Verteidigen auskennen und er ist an der Front recht unauffällig.
Erste Aufgabe: Sponsoren für Bundeswehruniformen finden.

URSULA SOWA
Umweltministerin

Grund: Was anderes kann sie nicht und sie ist die einzige, die sich im Bundestag auskennt und weiß, wo die Toiletten sind.
Erste Aufgabe: Das Kabinett zu Dinkel-Burgern einladen.

WOLFGANG HEYDER
Gesundheitsminister

Grund: Schaut nie krank aus und ist fit. Außerdem hat er das Jobangebot als Sportdirektor beim DBB abgelehnt, weil ihm ein möglicher Ministerposten wichtiger erscheint.
Erste Aufgabe: Keine Rezeptgebühren für Dopingmittel.

PETER NELLER
Justizminister

Grund: Will jetzt auch endlich etwas zu sagen haben.
Erste Aufgabe: Einführung von lächelnden Urteilsverkündigungen. (Dann ist die Strafe nur noch halb so schlimm).

HYAZINTHA FUCHS
Ministerin für Arbeit und Soziales

Grund: Hat den Ausbildungspreis erhalten und engagiert sich für sozialschwache Fußballmannschaften.
Erste Aufgabe: Deutschlandweit Bäckereifilialen eröffnen und somit Arbeitsplätze schaffen.

DR. BERND GOLDMANN
Bildungs- und Forschungsminister

Grund: Studierte Germanistik, Geschichte, Politik sowie Bibliothekswissenschaft. Also wenn der nicht gebildet ist…
Erste Aufgabe: Villa Hammerschmidt in Villa Concordia umbenennen.

HERBERT LAUER
Familienminister

Grund: z.Zt. arbeitslos und hat selbst vier Kinder. Außerdem ein großer Freund des Bamberger Kasperls. :-)
Erste Aufgabe: Organisation Sommerfest des Bundespräsidenten.

GEORG PFISTER
Minister für Verkehr, Bau und Wohnungswesen

Grund: Einen Kompetenteren findet man in Stadt und Landkreis nicht. Wahlfotos bereits vorhanden.
Erste Aufgabe: Baggern, was das Zeug hält.

PANKRAZ DEUBER
Agrarminister

Grund: Wie? Grund?
Erste Aufgabe: Wie? Arbeiten?

WERNER KOHN
Entwicklungsminister

Grund: Als Fotograf kann er entwickeln, das steht fest.
Erste Aufgabe: Als Ur-Bamberger kann er gleich mal in seiner Heimatstadt anfangen. Hier gibt’s genug zu tun.


“Das Supertalent” mit Bamberger Beteiligung

Donnerstag, 22. Oktober 2009

In Bamberg ist das Supertalent-Fieber ausgebrochen. Der städtische Mitarbeiter Siegbert B., seines Zeichens führender Blockwart des Parküberwachungsdienstes auf dem Inselgebiet, gibt in seiner Bewerbung zum Supertalent an, dass er nahezu fehlerfrei die Pkws der Bamberger Anwohner von Landbevölkerungs-, Hassfurter sowie Touristen-Autos unterscheiden kann, denn laut Amtsanweisung dürfen nur Stadtbewohner im Falle einer Ordnungswidrigkeit aufgeschrieben werden. Alle anderen bringen durch Einkäufe und Hotelübernachtungen Geld in den innerstädtischen Bereich und bleiben deshalb von Knöllchen verschont. Wie Siegbert B. angibt, hat er gerade bei Autos aus Hassfurt eine sehr geringe Fehlerquote, da er diese inzwischen anhand des Kennzeichens sehr sicher erkennt. Sein Können wird er in einer der nächsten Shows beweisen müssen.


WP SlimStat