06.02.2012, 02:27 Uhr

Posts Tagged ‘Konzerthalle’

Die Hoffnung stirbt zuletzt…

Donnerstag, 22. Juli 2010

Leicht hatten es die Stadtoberen Bambergs in den letzten Jahren wahrlich nicht. Gescheiterte Bauvorhaben, knappe Kassen, kleine Skandale (Skandäla, quasi) und viele Peinlichkeiten in vierlei Belangen. Seit gestern ist aber zumindest am Michelsberg die Welt wieder in Ordnung….

Das Licht leuchtet wieder! – Was für eine frohe Botschaft, die von den Stadtwerke gemeldet werden konnte. Seit gestern erstrahlt das Kloster Michelsberg mit seiner Kirche wieder als Wahrzeichen über Bamberg. Zwar wird das Licht auch künftig nur für eine Stunde, also zwischen 22 und 23 Uhr eingeschalten, doch der kleinliche Bamberger hat schnell nachgerechnet: Das ist wenigstens dreimal so lang wie bisher in diesem Jahr. Man sieht: Beschweren kann sich sogar in der Domstadt lohnen!

Gut, auch wir stellen uns die Sinnfrage nach einem Licht, von dem bisher niemand gemerkt hatte, dass es fehlt. Aber das soll nicht Thema dieses Berichts sein. Vielmehr wollen wir in diesem Zusammenhang Bambergs außergewöhnlichste Beleuchtungskonzepte vorstellen:

  • Am Maxplatz leuchten die Leucht deutlich länger. Dafür sind sie auch nicht ganz so hübsch wie das Kloster Michelsberg.
  • Im Stadion gäbe es nun Leuchten, aber sie sind für die Katz’.
  • Die Löwenbrücke leuchtet auch als Art “Wahrzeichen”, denn vielleicht wird der Traum einer komplett fertigen Löwenbrücke irgendwann einmal wahr.
  • Nur mit Beleuchtungskonzept in Bamberg-Nord ist die Stadtverwaltung recht unglücklich: Zuviel Rotlicht, heißt es, käme aus dem FKK Germania.
  • [EDIT]In Andis Lampenladen an der Konzerthalle ist es zwar hell, aber angesichts knapper Stadtkassen zeigt sich dort, dass bei der Planung nicht allzu viel Helligkeit am Start war. Danke an Sissi für den Hinweis.[/EDIT]

Nun, vielleicht geht der einen oder anderen Leuchte in Bamberg nun auch bald noch ein weiteres, möglicherweise helleres Licht auf, über das wir dann gerne berichten. Aber eines lehrt uns die Geschichte mit dem Michelsberg auf jeden Fall: Die größten Armleuchter brauchen aus der Sommerpause nicht zurückkommen. Es bestehen Chancen, dass es nicht einmal auffällt.


Dementis zum Montag – Ausgabe 28

Montag, 26. April 2010

Herzlichen Dank an alle Einsender, hier nun die Montagsdementis:

  • Es stimmt nicht, dass sämtliche Autovermietungen Bambergs durch einen gewissen Klaus S. ausgebucht wurden und deren Autos nun auf dem Schönleinsplatz parken.
  • Es stimmt nicht, dass am Schönleinsplatz eine barrierefreie Tiefgarage geplant ist.
  • Es stimmt nicht, dass auf dem Gelände des Schlachthofs – verkehrstechnisch praktisch gelegen – ein Truckerparkplatz entstehen soll.
  • Es stimmt nicht, dass man festgestellt hat, auch locker ohne die Kettenbrücke klarzukommen.
  • Es stimmt nicht, dass Tierschützer bereits eine größere Summe gesammelt haben um den heimatlosen Rehen auf der Erba Insel ein Studentenappartment “Liebe”, 26qm für 100.000 € zu kaufen.
  • Es stimmt nicht, dass die Rehe auf der Erba Insel bereits getötet und tiefgekühlt wurden, um zur Eröffnung der Landesgartenschau der hohen Politik Bambergs serviert zu werden.
  • Es stimmt nicht, dass die Firma Klappan Stadträten, die die Tiefgarage unterm Schönleinsplatz befürworten, lebenslang einen Stellplatz zugesichert hat.
  • Es stimmt nicht, dass unser OB Andi 5 Leute vom Gartenamt am Dienstag Früh an die Konzerthalle und an den Schiffbauplatz schickte, damit dort ALLES schön sauber ist für seine Sight-Seeing-Tour mit der SPD.

Frühjahrsputz?


Dementis zum Montag – Ausgabe 21

Sonntag, 7. März 2010
  • Es stimmt nicht, dass die vollbeleuchtete Konzerthalle bei klarem Himmel bis nach Bayreuth zu sehen ist.
  • Es stimmt nicht, dass an Bamberger Schulen das Wahlpflichtfach “Hausreinigung” eingeführt werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass beim Bamberger Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs auf Geheiß des Stadttheaters nur Werke von E.T.A. Hoffmann vorgelesen werden dürfen.
  • Es stimmt nicht, dass die Förderung von 3,6 Millionen Euro für die Landesgartenschau völlig überraschend kämen und noch nicht verplant wären.
  • Es stimmt nicht, dass wir einen kompletten Live-Abend nur mit unserer Abendandachtsszene planen. Aber wir können sie schon jetzt auf bis zu 18 Minuten ausdehnen.
  • Es stimmt nicht, dass das Stadtmarketing Kettenbrückenaktien zur Finanzierung ausgeben möchte.
  • Es stimmt nicht, dass der Maxplatz demnächst zu einer ganzjährigen Freiverkaufsfläche für Kübelpflanzen werden soll.

Kommentar: Braunes Pack soll ruhig kommen!

Freitag, 5. März 2010

Schon zum zweiten Mal binnen weniger Jahre möchte die rechtsextreme NPD unserer Stadt einen Besuch abstatten. Der Oberbürgermeister, seine Pressestelle und die Bewohner stehen Kopf. Keiner möchte das braune Geschwader in Bamberg, noch dazu in der Konzerthalle beherbergt wissen. Zugegeben – es gibt wirklich Dinge, die angenehmer als diese ewiggestrigen Kleingeister sind, z.B. ein eitriges Furunkel mitten auf der Stirn, Hämorrhoiden oder auch Genitalherpes. Aber ist es dauerhaft die beste Lösung, die Versammlung in Bamberg unter allen Umständen zu verhindern?

  • Wie wäre es, wenn die Bahnreisenden dieser zweifelhaften Zunft den Bahnhof leider nicht verlassen können, weil sich Bamberg zufällig an diesem Tag zu einer kleinen Feierlichkeit auf der Ludwigstraße trifft? Da davon auszugehen ist, dass der Tunnel in Richtung Brennerstraße bis zum Juni noch nicht fertig ist, dürfte es schwierig für unsere Gäste werden, zum Versammlungsort zu kommen.
  • Wie wäre es, wenn diese Tage zum autofreien Wochenende in Bamberg erklärt werden und alle Stadtbusse von den P&R-Parkplätzen völlig mit Bambergern überfüllt sind?
  • Wie wäre es, wenn sich die Bamberger Brauereien zusammentun und auf dem Gelände vom Schlachthof Freibier für alle Hirnamputierten anbieten würden? – Dann geht doch niemand von denen mehr zum Parteitag. 
  • Wie wäre es mit einem Brückenfest auf allen Brücken? Mit 70.000 Bambergern sollte man doch die paar entscheidenden Brücken voll bekommen…
  • Wie wäre es, wenn an diesem Tag die Tontechnikanlage in der Konzert- und Kongresshalle – sagen wir – zufällig einen Defekt hat und unabschaltbar, ohrenbetäubend laute Klezmermusik spielt?
  • Wie wäre es, wenn sich Bamberg während des Parteitags um die Konzert- und Kongresshalle versammelt? – Wenn die geistig Armen in der Konzerthalle festsitzen, verbreitet sich ihr oraler Restmüll wenigstens nicht in der Welt.

Die Stadt Bamberg finanziert so viele “Kreativabteilungen”: Die Pressestelle, das Stadtmarketing, Theaterintendanten, Chefdirigenten und Skulpturenaufsteller…. Da wird man doch locker noch auf zwei oder drei gute Ideen kommen. Und apropos “kommen”: Dann kommt dieses braune Pack in zwei Jahren bestimmt nicht noch einmal nach Bamberg.


Dementis zum Montag – Ausgabe 16

Sonntag, 31. Januar 2010
  • Es stimmt nicht, dass auf der Immobilienmesse das Schleusenhäuschen versteigert wurde.
  • Es stimmt nicht, dass Erzbischof Schick wegen der frostigen Temperaturen im Dom seine Messen nun in der Konzerthalle zelebrieren möchte.
  • Es stimmt auch nicht, dass bei einer Umfrage unter den Anwesenden beim Neujahrsempfang von Erzbischof Schick, mehr als 60% gar nicht wussten, ob es sich um eine evangelische oder katholische Veranstaltung handelte.
  • Es stimmt nicht, dass wegen der steigenden Fahrgastzahl der VGN ab Februar nur noch Passagiere mitnimmt, welche vorher reserviert haben und eine Platzkarte vorzeigen können.
  • Es stimmt nicht, dass die Inszenierung “Bagger” des E.T.A.-Hoffmann-Theaters in irgendeinem Zusammenhang mit Bamberg steht. Auch übernehmen die Mitglieder des Elferrats keine Rollen in diesem Stück.
  • Es stimmt nicht, dass der diesjährige Faschingsumzug in der Innenstadt nur aus zwei Polizeiautos und einem Räumfahrzeug bestehen soll.
  • Es stimmt nicht, dass die Brose Baskets momentan jedes Spiel verlieren, um diesmal die Saison früher beenden zu können und sie heuer auch mal in den Pfingstferien von den Billigflügen profitieren können.

Dementis zum Montag – Ausgabe 14

Sonntag, 17. Januar 2010
  • Es stimmt nicht, dass Florian Herrnleben der einzige in der Jury zur Miss Bayern Wahl war, der sich mit Puppen auskennt.
  • Es stimmt nicht, dass Dr. Helmut Müller am Pfahlplätzchen eine Tiefgarage für Kleinwägen bauen möchte.
  • Es stimmt nicht, dass der Erlös der neuen Spendenaktion am Fünferlessteg dem E.T.A.Hoffmann-Theater zukommen soll.
  • Es stimmt nicht, dass die Vertragsverlängerung von Rainer Lewandowski nur deshalb zustande kam, weil er mit der Bamberger Bombn Bagaasch gedroht hat.
  • Es stimmt nicht, dass das Motto des diesjährigen Rosenmontagsballes Bamberg baggert vom Oberbürgermeister ernst genommen wird und er an diesem Abend den Ziegelbau weglöscht. (Also …äh … wir hoffen das zumindest)
  • Es stimmt nicht, dass dem Staatsminister Hans Zehetmair, zum Dank für seine Rettung der Symphoniker, auch noch ein Bronzedenkmal im Foyer der Konzerthalle gesetzt wird.
  • Es stimmt nicht, dass der Kettenbrückenbau solange stillstehen soll, bis die Tiefgarage am Schönleinsplatz fertig ist.
  • Es stimmt nicht, dass der Stadtrat dachte, dass es sich bei der Turmbesteigung von St. Michael um eine Baustellenbegehung handelte.

“Eine Kulturstätte für alle” – Versprecher oder Versprechen?

Montag, 14. Dezember 2009

Am vergangenen Wochenende wurde die umgebaute Konzerthallte mit einem Tag der offenen Tür allen Freunden der gepflegten, ernsten Musik präsentiert. Für einen ersten Eklat sorgte aber kein geringerer als Oberbürgermeister Starke selbst. Ein Raunen ging durch die anwesende Prominenz, als er in seiner Begrüßungsrede von einer “Kulturstätte für alle” sprach, die die Konzerthalle nun werden soll. Nach vorliegenden Informationen wurde nämlich eine Anfrage für das jährlich stattfindende, europaweite Punkrockfestival “Destruction” seitens der Stadt abgelehnt. Die Lokalmatadoren, die Punkband “Bagger-Bangerdn” hatten sich für dieses Großevent der Punkmusik-Szene beworben und tatsächlich den Zuschlag der Organisatoren erhalten. Mit der Ausrichtung könnte Bamberg, laut Aussage der Band, zur Hochburg der Punkmusik werden.

Doch die Stadt möchte die jungen Musikanten nicht im Regen stehen lassen und bietet deshalb das Hallenbad an. Das, was nach dem Festival davon noch übrig ist, würde die Stadt auf eigene Kosten abreißen lassen.


Dementis zum Montag – Ausgabe 9

Montag, 14. Dezember 2009
  • Es stimmt nicht, dass der Banküberfall auf die Sparkasse in irgendeiner Verbindung mit der Veröffentlichung der städtischen Haushaltszahlen steht.
  • Es stimmt nicht, dass es bei der nächsten Sandkirchweih nur Messwein im Ausschank gibt.
  • Es stimmt nicht, dass der Bamberger Kasperl und der Pfarrer beim nächsten gleichzeitigen Auftritt im Bamberger Stadtteil Bug die Räumlichkeiten tauschen, weil uns der Platz nicht mehr ausreicht.
  • Es stimmt nicht, dass man die Kosten der Kettenbrücke jetzt dadurch reduzieren möchte, dass man in der Länge spart.
  • Es stimmt nicht, dass sich Vertreter der Stadt am Wochenende in Prag über die Möglichkeiten der Korruption informiert haben.
  • Es stimmt nicht, dass die umgebaute Konzerthalle “eine Kulturstätte für alle” wird. Wir recherchieren bereits an einem heißen Thema….

Die wesentlichsten Details des neuen Wegs

Montag, 23. November 2009

Die Diskussion, ob oder ob nicht ist noch nicht einmal abgeschlossen, da berät man bereits über einige, teils nebensächliche Details des neuen Wegs, der wie Schiffbauplatz, Markusplatz und Weide nun auch die Konzerthalle mit der Markusbrücke verbinden soll.

1. Die Fahrt-/Gangrichtung:
Es existiert in Bamberg das ungeschriebene Gesetz auf Ringverkehrssystem. Deshalb herrscht auch große Einigkeit darüber, dass der neue Weg nur von Markusbrücke aus belaufen und befahren werden darf, also entgegengesetzt zum Schiffbauplatz. Die verkleinerte Breite des Wegs lässt ohnehin keine Zweispurigkeit zu.

2. Der Name des neuen Wegs:
Auch hier gibt es bereits einige Vorschläge aus den Reihen der Stadtratsmitglieder sowie der Landesgartenschau GmbH:

  • Fünfhundert-Weg (in Anlehnung an “Fünferlessteg”). Damit möchte man die zu erwartenden Kosten (500.000 EUR) langfristig festhalten.
  • Gaustadter Ring, ein Vorschlag von Daniela Reinfelder (Mitglied des Aufsichtsrates der Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH und 1. Vorsitzende des BV Gaustadt)
  • Idiotie an der Regnitz, ein Vorschlag der grünen Stadtratsfraktion

3. Die Finanzierung des neuen Wegs angesichts leerer Kassen:
Dieses Thema hielten die anwesenden Stadtratsmitglieder für nicht akut und wollten die Debatte auf die Zeit nach der Landesgartenschau vertagen.


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