19.05.2012, 20:39 Uhr

Posts Tagged ‘Maxplatz’

Bamberg in Miniatur

Sonntag, 20. Juni 2010

Die Weltkulturerbestadt Bamberg ist ohne Frage immer eine Reise wert. Die historische Altstadt, das würzige Bier und das besondere Flair locken jährlich tausende Touristen an. Aber man muss der Stadt nicht unbedingt selbst einen Besuch abstatten, um sich von den Schönheiten zu überzeugen. In vielen Orten gibt es bereits sogenannte Miniatur-Parks, in denen man die schönsten Bauwerke und Plätze der Welt in Kleinformat bewundern kann. Die belgische Hauptstadt Brüssel, die ebenfalls so einen Park besitzt, hat sich nun entschlossen, auch Bamberg mit in ihre Anlage aufzunehmen. Da der Bruparck am Fuße des Atomiums aber nicht zu tief in die Tasche greifen möchte, entschied man, Bamberg lediglich durch den Maxplatz zu repräsentieren.

Die Schönheiten von Bamberg können auch in anderen Städten bewundert werden.

Die Schönheiten von Bamberg können auch in anderen Städten bewundert werden.


Tipps für alle Nicht-so-Basketball-Freunde

Dienstag, 15. Juni 2010

Achtung. Der folgende Artikel entspricht nur der Meinung der halben RAF-Redaktion. Er könnte zu einer Spaltung führen, aber journalistische Freiheit ist nun mal auch wichtig. Außerdem streicht mir mein Onkel dafür wahrscheinlich das Taschengeld….

Von unserem Redaktionsmitglied Florian Herrnleben. Heute Abend könnten die Brose Baskets zum 3., 4., 5… (keine Ahnung, jedenfalls schon zu oft) Mal Deutscher Meister der Basketball-Bundesliga werden. Damit stünde Bamberg wieder ein gefühltes, halbes Jahr Hupkonzert und Party bevor.

Doch es soll ja auch andere geben. Bamberger, die dem Basketball nicht ganz so verfallen sind, denen Frankfurt zwar eigentlich ebenso egal wäre, aber die sich aus Eigeninteresse und angesichts des drohenden Weltuntergangs in Bamberg etwas mehr für die Stadt am Main als die an der Regnitz freuen würden. Für all die, haben wir ein paar Freizeittipps zusammengestellt, die schon bei einem Sieg der Frankfurter heute Abend ausprobiert werden könnten, aber spätestens beim Gewinn der Meisterschaft durch die Bankenstadt ausführlichst zelebriert werden sollten:

  • Nutzen Sie den Frankfurtsieg, um endlich mal wieder Ihre Hupe im Auto in sämtlichen Stadtteilen sowie im Landkreis zu testen. Beenden Sie Ihren Test frühestens um 4:30 Uhr.
  • Kurbeln Sie das Fenster herunter und skandieren Sie “Lalalalaaaaaaaa, lalalalalalalalaaaaaaa, …”. Immer wieder gern gehört in Bamberg wird auch das Lied “So seh’n Sieger aus, Schalalalala!”. Trauen Sie sich!
  • Fragen Sie rot-gekleidete Menschen auf dem Maxplatz nach dem nächsten Frankfurt-Fanshop.
  • Kommentieren Sie den Gewinn der Meisterschaft mit “Wir wollten es ja nur spannend machen…”
  • Ziehen Sie sich ein Frankfurt-Trikot an, reichen Sie Brose-Baskets-Fans die Hand und sagen Sie “Gut gespielt! – Gut gespielt!”
  • Ändern Sie an allen Ortsschildern das Freak-City in Frankfurt-City.
  • Trösten Sie die Bamberger Basketballfans mit Worten wie “Nicht traurig sein! – Wir haben doch auch noch einen Fußballverein..”

Wir, also ich, also wir würden uns jedenfalls über weitere Tipps unserer Leserschaft freuen. So, ich geh mich jetzt von meiner Familie enterben lassen….


Maxplatz wird nun doch kurzfristig umgestaltet

Montag, 14. Juni 2010

So schnell kann es nach anständiger Lobbyarbeit durch das Stadtmarketing gehen: Der Maxplatz wird nun doch zeitnah umgebaut. Wie die Stadtverwaltung bekannt gab, hat man sich spontan nach dem ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft zu folgenden Maßnahmen entschlossen:

  • Auf der Tiefgaragenabfahrt soll eine feste Bühne für Veranstaltungen gebaut werden.
  • Auf der nordwestlichen Seite des Platzes soll ein 14 Meter hoher Lärmschutzwall errichtet werden. Großer Vorteil: Die Anwohner dahinter sehen den Maxplatz auch nicht mehr.
  • Gegenüberliegend sollen fest installierte Absperrgitter und geschultes Vollzeit-Security-Personal für Sicherheit und Ordnung auf Bambergs “Event-Area No. 1″ sorgen.
  • Außerdem soll der Maxplatz einen neuen Belag bekommen. Nachdem die Granitpflastersteine bereits nach dem WM-Auftakt mit kaum entfernbaren, teils schon kurzzeitig verdauten Essensresten überzogen waren, hat man sich nun für grüne Fliesen aus dem industriellen Bereich entschieden, die per Hochdruckreiniger abgestrahlt werden können.
  • Und ein echtes und einmaliges Highlight: An der Fassade des neuen Rathauses sollen im Abstand von zehn Metern acht sogenannte Brechbecken installiert werden. Ein Modellbeispiel findet sich bereits auf der Herren-Toilette des Wilde-Rose-Kellers. Auf der gegenüberliegenden Seite entlang der Karstadt-Fassade sollen feste Toilettenhäuschen installiert werden.

Wie die Stadtverwaltung gleichzeitig bekannt gab, wären allerdings der erschwerte Zugang zum Rathaus und die permanente Lärmbelästigung unzumutbar für die Stadtangestellten und deren vorgeschriebene Ruhezeiten. Deshalb plane man bereits den Umzug der Rathausmitarbeiter. Wohin? – Das stand noch nicht fest, aber wir hätten da einen Vorschlag zu machen: Disneyland. Dort soll es nämlich vergleichsweise ruhig zugehen und …. es wäre weit weg! 


Dementis zum Montag – Ausgabe 35

Sonntag, 13. Juni 2010

    Diemal speziell zum 65jährigen Jubiläum der Bamberger Puppenbühne Herrnleben:

  • Es stimmt nicht, dass das Bamberger Kasperle die 70-Euro-Zuwendung von Mäc Härder an die Stadtkasse spendet.
  • Es stimmt nicht, dass das Bamberger Kasperle mit 67 Jahren in Rente geht.
  • Es stimmt nicht, dass der Stadtrat vor hat, auf dem Maxplatz 3 Leuchttürme zu errichten.
  • Es stimmt nicht, dass das dritte Finalspiel der Brose Baskets auf Sonntag verlegt wurde, weil Wolfgang Heyder gerne zu den Jubiläumsfeierlichkeiten der Puppenbühne gehen wollte.
  • Es stimmt nicht, dass sich Helmuth Jungbauer vor dem Schlafengehen täglich die “Gute-Nachtgeschichten mit dem Bamberger Kasperl” reinzieht.
  • Es stimmt nicht, dass Stadtrat Heinz Kuntke ganz begeistert ist, weil am Montag ausführlich über ihn im FT berichtet wird.
  • Es stimmt nicht, dass das Bamberger Original Werner Kohn beim afterglow immer von seinem Bier getrunken hat.
  • Es stimmt nicht, dass Theaterintendant Rainer Lewandowski als Programmbeitrag seinen neuesten Smash-Hit zum Besten gegeben hat.
  • Es stimmt nicht, dass sich 24 Männer darum beworben haben, Lisa Feller ins Hotel zu fahren.
  • Es stimmt nicht, dass Staatssekretärin Melanie Huml nur deswegen großzügig eine Spende überreichte, weil sie auf der nächsten Hörspielproduktion auch eine Rolle sprechen möchte.

Auch Maxplatz-Brunnen spurlos verschwunden?

Donnerstag, 10. Juni 2010

Gerade einmal drei Wochen erstrahlte der Bamberger Maxplatz in überarbeitetem Glanz, nun ist schon wieder damit Schluss. Wie gestern bekannt wurde, mussten die Kübelbäume auf den benachbarten Heumarkt umziehen, weil der Maxplatz zur Public Viewing Area wird. Ob und wenn ja, wann die Kugelahoren zurückkehren, stand gestern noch in den Sternen.

Seit heute ist auch der Brunnen am Maxplatz verschwunden. Vor rund 40 Jahren musste dieser bereits von der Mitte des Platzes an den Rand weichen, nun wurde er auch entfernt, wie uns die Stadt auf Nachfrage mitteilte. Wie die Bäume stört auch er auf der Fläche, die ab Sonntag Basketball- und Fußball-Live-Übertragungen genutzt werden soll.  Man hätte ihn in die Absperrungen integrieren müssen und auf 50 Zuschauer verzichten müssen, so die Aussage der Organisatoren.

Doch wo ist der Brunnen geblieben?
Auch hier musste unsere Redaktion nicht lange suchen. In direkter Nähe zu den Kübelpfanzen steht der beliebte Wasserspender nun mitten auf dem Heumarkt.

Auf unsere Frage nach einem langfristigen Plan für den Heumarkt, antwortete uns die Stadtverwaltung:
Man überlege bereits, weitere störende Objekte dorthin zu verlagern. Neben dem Luitpolddenkmal und der Mitoraj-Skulptur könne man sich aktuell auch vorstellen, den Bamberger Reiter, den Gabelmann und einen Teil von Klein Venedig dorthin zu verlegen. Wenn man es dann noch schaffen würde, am Rand des Heumarktes einen Busparkplatz für Tagestouristen einzurichten, wären sogar den leidgeprüften Bambergern geholfen.

Bambergs Maxplatz - Endlich wieder leer!

Bambergs Maxplatz - Endlich wieder leer!

Der Heumarkt könnte bald zur Touristenattraktion werden.

Der Heumarkt könnte bald zur Touristenattraktion werden.


Frühjahrsplärrer oder Landesgartenschau?

Mittwoch, 2. Juni 2010

Noch steht nicht einmal fest, ob die Landesgartenschau pünktlich fertig wird, da wird schon über die Eröffnungswochen und -monate diskutiert. Auf Grund des zu erwartenden Besucheransturms befürchtet man, dass die Parkplatzkapazitäten in Gaustadt nicht ausreichen. Deshalb soll in dieser Zeit der Plärrerplatz an der Breitenau zu einem Großparkplatz mit Shuttleservice umfunktioniert werden. Der Frühjahrsplärrer, so die Folge daraus, kann deshalb möglicherweise nicht stattfinden. Dabei gibt es bereits zahlreiche Vorschläge, die eine Durchführung durchaus möglich machen würden.

Einige Pläne sehen vor, den Frühjahrsplärrer komplett zu verlegen. Örtlich. Als mögliche Alternativplätze stehen das Fuchsparkstadion (dort könnte dann auch erstmals ein Nachtplärrer unter Flutlicht stattfinden), das Atrium Einkaufszentrum (sogar das Riesenrad geht unter die Kuppel) oder das Hallenbad zur Verfügung. Doch jeder dieser Orte hat auch diverse Nachteile und Probleme bei genauer Betrachtung.

Deshalb sehen andere Konzepte vor, die Attraktionen des Plärrers in die verschiedenen Stadtteile Bambergs zu verteilen. Während der Maxplatz für die Geisterbahn wie geschaffen scheint, könnte die Schiffschaukel direkt nebenan im Rathaushof stehen. Das Bierzelt könnte eventuell direkt in der Gereuth aufgebaut werden (genau genommen reichen auch ein paar Bierbänke), die Losbude auf dem Parkplatz vor der Jako-Arena. Die Fischbude würde hervorragend in die Jäckstraße passen (Warum? – Keine Ahnung!) und für das Riesenrad könnte die Gaustadter Hauptstraße gesperrt werden. Das klappt jetzt schon hervorragend und bis 2012 haben sich die Gaustadter an Sperren und Umleitungen gewöhnt. Und die Anwohner könnten während dieser Zeit ja auf dem Gelände der Landesgartenschau parken.


Dementis zum Montag – Ausgabe 33

Sonntag, 30. Mai 2010
  • Es stimmt nicht, dass man den Maxplatz nun nur noch mit viel Wein ertragen kann.
  • Es stimmt nicht, dass der einstige Zuschuss an Träger von Kindergärten und Krippen zukünftig zur Reinigung von Schulen verwendet werden soll.
  • Es stimmt nicht, dass die NPD nun wegen des großen Presserummels und der unvergleichlichen Aufmerksamkeit jedes Jahr nach Bamberg kommen möchte.
  • Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke schon quasi fast so gut wie nahezu fertig ist.
  • Es stimmt nicht, dass sich die Stadt Bamberg um die Austragung des nächste Eurovision Song Contests auf dem Gelände des Schlachthofes bewirbt.
  • Es stimmt nicht, dass Bamberg inzwischen weit mehr als 7 Hügel hat.
  • Es stimmt nicht, dass Landrat Dr. Denzler heute in der Jako-Arena als “special guest” begrüßt wurde, und jemand geklatscht hat.
  • Es stimmt nicht, dass Karl-Theodor zu Guttenberg in Bamberg zaubern lernen möchte.
  • Es stimmt nicht, dass der Sandkerwa-Afterglow nach 3 Uhr im Atrium stattfinden kann.

Dementis zum Montag – Ausgabe 32

Sonntag, 23. Mai 2010
  • Es stimmt nicht, dass das größte Loch Bambergs auf dem Erba-Gelände entsteht.
  • Es stimmt nicht, dass die Sozialstiftung angeboten hat, den Bamberger Ärzten am Klinikum statt einer Gehaltserhöhung während der Dienstzeit kostenlos Bamberger Bier zur Verfügung zu stellen.
  • Es stimmt nicht, dass der Maxplatz zusätzlich noch grün gestrichen wird. (Sonst wäre es ja ein grüner Markt…Haha!)
  • Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke schon bis auf ein paar quergelegte Bretter fertig ist.
  • Es stimmt nicht, dass ein bekanntes Bamberger Gasthaus für den kommenden Monat Käsewochen angekündigt hat.
  • Es stimmt nicht, dass die Landesgartenschau GmbH um jede positive Schlagzeile froh ist.
  • Es stimmt nicht, dass die Hallstadter auch der Meinung sind, sie hätten den Bamberger Dom erfunden.

Überraschung: Landesgartenschau wird heute eröffnet

Donnerstag, 20. Mai 2010

Während Städte und Gemeinde wegen fehlenden Steuereinnahmen von rund 15 Milliarden dem Ruin entgegenschwanken, landet die Stadt Bamberg sowohl finanziell als auch organisatorisch einen Volltreffer. “Projektsymbiose” heißt das Zauberwort, mit dem Bambergs Politiker Dinge miteinander verbinden, die irgendwie zusammengehören. Auch das wohl größte Projekt des kommenden Jahrzehnts, die Landesgartenschau, fällt nun unter dieses brandneue Konzept einer schwäbischen Universität. Da auf dem für die Landesgartenschau geplanten ERBA-Gelände ohnehin nichts so richtig vorwärtsgeht, lädt die Stadt Bamberg spontan für heute Nachmittag auf den frischbegrünten Maxplatz ein, um dort – getreu dem Motto “Simplify your life” – vorzeitig die Landesgartenschau zu eröffnen.


Exklusive Informationen aus dem FKK-Germania

Samstag, 1. Mai 2010

Die Spezialistin für die Stellung "Bamberger Brücke"

Die Spezialistin für die Stellung "Bamberger Brücke"

Bamberg. Rathaus. Domberg.
In der Jäckstraße eröffnet ein neuer Puff. Unter dem Namen FKK Germania erwartet Freunde des sinnlichen Genusses ein Wellness- und Erholungstempel der ganz besonderen Art. Wir hatten Gelegenheit, mit der Geschäftsführung über konkrete Services des Etablissements zu sprechen, die speziell für Bamberg konzipiert wurden. Bei der “Bamberer Brücke” handelt es sich beispielsweise um eine Stellung, bei der sie eine Brücke macht und er nicht fertig wird. Bei der Stellung “Maxplatz” legt er sich nackt hin und nix passiert. Auch für Sadomasochisten hat das Bordell etwas im Angebot: Im Raum “Fuchs-Park-Stadion” kann er sich ein FC Eintracht Trikot anziehen und bekommt dann von ihr die Hucke voll. Wer auf wüste Beschimpfungen steht, wird im Raum “Schlenkerla” mit Dirne Gunda wahre Freudennächte erleben. Das Rubina69, bekannt durch Radio Bamberg, möchte nun auch nachziehen und eine “Radio Bamberg-Stellung” anbieten. Da geht’s dann gemäß des ehemaligen Slogans des Senders “ohrentief rein”.


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