06.02.2012, 01:38 Uhr

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Bayerischer Rundfunk berichtet live aus Bamberg! – Interview mit Stadtgrößen

Dienstag, 16. November 2010

Dass sich die RundfunkAnstalten Franken hinter keinem ihrer Konkurrenten aus Bamberg, Hof oder München verstecken müssen, weiß jeder, der das Programm “Bamberg auf Sendung” bereits live aus dem Welterbestadt-Studio mitverfolgen konnte. Und vor allem dann, wenn Protagonisten unseres Programms zu landesweitem Ruhm gelangen, möchten wir diesen natürlich neben viel Glück und Erfolg auch viele Zuschauer wünschen und unseren Beitrag dazu leisten. Deshalb unser Hinweis auf das heutige Abendprogramm des Bayerischen Fernsehens:

In der Frankenschau um 18 Uhr wird live aus Bamberg über die Kostensteigerung beim Bau der Kettenbrücke berichtet. In diesem Zusammenhang sollen dann auch Verantwortliche der Stadt interviewt werden. Neben dem Architekten Matthias Dietz, der aus unserem Programm nicht allzu sehr hervorsticht (Er spielt die wortlose Rolle der Schraubzwinge rechts, die das Mikrofon des Ansagers hält), wird sich – in Vertretung von Herrn Starke – auch das Stadtoberhaupt der Stadt Bamberg, vielen bereits aus diversen Szenen unseres Programms bekannt, einigen kritischen Fragen der Reporter stellen müssen.

Herr Starke äußerte sich bereits im Vorfeld unseren Anstalten gegenüber sehr optimistisch: Er habe volles Vertrauen in seine Pressesprecherin und heute Abend selbst leider keine Zeit, weil er mit Herrn Stíeringer etwas wichtiges besprechen müsste.

Für alle, die die Livesendung verpassen, haben wir hier bereits die Fragen und Antworten zusammengestellt:

  • “Worauf führen Sie die erheblichen Kostensteigerungen zurück?” – “Es tut uns ja sehr leid, aber – nur weil der eine oder andere Politiker mal auf allen Vieren von der Sandkerwa heimkriecht – kann man sich über die Bodenbeschaffenheit an dieser Stelle wirklich kein Urteil bilden.”
  • “Wie wollen Sie die Mehrkosten kompensieren?” – “Die Reinigung der Schulen übernimmt für diesen Winter der ehemalige Baureferent. Damit sparen wir rund 300.000 Euro.”
  • “Sind weitere Kostensteigerungen zu erwarten?” – “Wissen Sie, weniger ist manchmal auch mehr…”
  • “Wird es irgendwelche Konsequenzen in der Stadtverwaltung geben?” – “Wir bauen vorerst keine Brücken mehr über den RMD-Kanal.”
  • “Und zum Schluss noch eine letzte Frage. Was sagt Oberbürgermeister Andreas Starke dazu?” – “‘Geben lieber Sie das Interview, Frau Piep!’ hat er gesagt.”

Interviewerfahren ist die Pressesprecherin bereits durch das Interview mit Kasperl im Programm Bamberg auf Sendung 1.0


Städtisches Sanierungskonzept für die Jako-Arena

Donnerstag, 5. August 2010

Die Jako-Arena ist pleite! – Diese Schlagzeile tickerte gestern durch die bundesweite Presse. Gut, das Interesse an dieser Meldung hielt sich deutschlandweit zwar in Grenzen, doch in Bamberg versetzte sie alle Freaks in Schockstarre. Bamberg, die Hochburg des europäischen Spitzenbasketballs ohne Zukunft? – Was sollen alle Fans ab kommender Saison tun, wenn Spitzenbasketball dann nur noch in Nürnberg oder gar in München stattfindet? – Natürlich, das sind kaum vorstellbare Horrorszenarien, wie man sie nur seinem ärgsten Feind wünscht. Aber immerhin steht die Stadt notfalls noch mit 2,5 Millionen Euro in der Kreide und könnte damit den Sport-Standort Bamberg retten.

Unserer Information nach wird die Stadt das auch tun, denn hierzulande geht man erfahrungsgemäß sehr verantwortungsbewusst mit dem höchsten demokratischen Gut, also Wählerstimmen, um. Deshalb arbeiten pfiffige Köpfe in der Stadtspitze bereits an einem Sanierungskonzept, genauer gesagt einem Punkteplan, bei dem alle Bamberger Bürger in die Pflicht genommen werden sollen. Vor allem die, die in den letzten Jahren nur kassiert haben ohne wirkliche Gegenleistung erbracht zu haben, sollen sich nun am Betrieb der Jako-Arena engagieren, um vor allem den großen Posten der Personalkosten zu senken.

  • Theaterintendant Rainer Lewandowski, seit Jahren ein großer Geldempfänger der Stadt, soll als Klomann ein paar Euro wieder zurückverdienen.
  • Die Bamberger Symphoniker werden als Security und an der Einlasskontrolle eingesetzt. Taktgefühl in kritischen Situationen haben sie sicher.
  • Kindergarten- und Schulkinder sollen im Anschluss an die Basketballspiele die Jako-Arena wieder saubermachen. Gerade die Schulkinder sind seit einigen Monaten im Umgang mit Schmutz ja erfahren und könnten auch die Kleineren auf ihr späteres Schulleben vorbereiten.
  • Das Stadtmarketing-Team soll die Cheerleadergruppe ersetzen. Unter der Leitung von Stadtmarketingchef Stieringer sind ohnehin grazilere Tänze zu erwarten.
  • Und Oberbürgermeister Starke, der im Namen seines Stadtrats die politische Verantwortung für die wahrscheinlich irgendwie versenkten 2,5 Millionen Euro trägt? – Der erhält einen besonders guten Zuschauerplatz, von dem aus er sich anschauen kann, wie gut er seinen Laden als Stadtoberhaupt im Griff hat.

Bamberg im Rennen mit Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Oberstdorf

Mittwoch, 28. Juli 2010

Seit dem gestrigen Finanzsenat ist klar: Bamberg möchte sich auch bereit erklären, den Münchnern als Filialstadt bei der Bewerbung zu den Olympischen Spielen 2018 zur Seite zu stehen. Dank Einsparung bei der Kindertagesstättenförderung von 365.000 Euro und nur 350.000 Euro ungeplanter Mehrausgaben bei der Konzert- und Kongresshalle hätte man bereits in diesem Jahr einen Gewinn von 15.000 Euro erwirtschaften können, der Klimmzüge dieser Art problemlos möglich machen würde. Die Domstadt sei nicht erst seit dem Januar als Winterstadt bekannt, teilte man aus dem Rathaus mit, und so wolle man sich noch in dieser Woche mit den Altbayern aus München in Verbindung setzen. Parteipolitische Probleme zwischen den beiden Oberbürgermeistern gelten ohnehin als unwahrscheinlich.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurden auch einige Details diskutiert, mit deren Organisation entweder das Stadtmarketing oder Sportmanagementspezialist Jan Vetter beauftragt werden soll:

  • Als Eislauffläche wird der Schönleinsplatz genutzt. Einmalig, so ist sich die Stadtspitze einig, wäre das Reiterdenkmal, das in dessen Mitte stehen bleibt.
  • Für Abfahrten und Slaloms soll der steile Stephansberg genutzt werden.
  • Als Eisschnelllaufbahn könnte der Münchner Ring für ein paar Tage gesperrt werden.
  • Um das Volksparkstadion auch überhaupt einmal zu nutzen, könnten dort die Eishockeyspiele stattfinden.
  • Als olympisches Dorf soll das Gelände der US-Kaserne genutzt werden. Was? – Da leben noch Soldaten? – Keine Sorge. 2018 nicht mehr.
  • Auf dem Maxplatz könnten die Curlingwettbewerbe ausgetragen werden. Im nahegelegenen Rathaus sei man Langatmiges und Rumgeplärre ja gewohnt. Und irgendwie passt es ja auch zum Maxplatz.
  • Nur in der Jako-/Stechert-/Stadt Bamberg-Arena kann leider nichts stattfinden. Sie entspricht wieder einmal irgendwelchen Auflagen nicht.

Wie der Finanzsenat gestern auch feststellte, kann die Stadt sogar Gewinn bei der Durchführung der Winterspiele erzielen. Wenn man, wie im vergangenen Winter, einfach auf das Schneeräumen und Streuen von Salz verzichten könnte, würde man jährlich bis zu 400.000 Euro sparen. Und weil man üben muss, um sich 2018 nicht zu blamieren, fängt man bereits jetzt damit an…. Das macht 8 x 400.000 Euro, also 3,2 Millionen Euro. Damit lässt sich doch locker fast noch ein Glasfoyer vor das Glasfoyer bauen.

Aber natürlich gab es auch gestern kritische Stimmen aus verschiedenen Fraktionen zum Thema Olympiabewerbung: Wenn Bamberg etwas mit der Durchführung 2018 zu tun haben sollte, müsste man bereits jetzt darüber nachdenken, die Spiele auf 2028 zu verlegen, damit alles rechtzeitig fertig wird.

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Flutlichtmasten da! – Und nun?

Freitag, 16. Juli 2010

Endlich sind sie angekommen, die sündhaft teuren Flutlichtmasten für das Volksparkstadion. Jetzt könnte man endlich jeden einzelnen Pickel der Fußballspieler des 1. FC Eintracht Bamberg aus weiter Ferne betrachten, wenn es da nicht das Problem gäbe, dass es die Konkurs-Mannschaft überhaupt nicht mehr gibt. Jetzt steht man also ratlos vor den auf dem Rasen liegenden Stahltürmen. Wieder zurück geben will man sie aber scheinbar auch nicht. Was also machen mit 120 000 Watt?

  • Konzerte mit Mega-Stars auf dem Gelände anbieten, geht nicht, so Wolfgang Heyder. Aus sicherheitstechnischen Gründen dürften maximal nur 5000 Zuschauer auf das Areal, welche zu wenig wären, wenn man wirklich einen Super-Promi nach Bamberg locken möchte. Durchaus vorstellbar wären allerdings Sommer-Open-Airs mit BAMBERGER KLEINKÜNSTLERN. Erstens hätten die dann auch mal eine feste Stätte und zweitens sind die mit einer Kulisse von 5000 Zuschauern bestimmt mehr als zufrieden.
  • Eine andere Möglichkeit wäre, die Flutlichter auf dem MAXPLATZ zu installieren. Der Vorteil hier wäre, dass man bei angeschalteten 120 000 Watt dermaßen geblendet würde, dass man das Herzstück der City  nur erahnen und sich attraktiv vorstellen kann.
  • Praktisch wären die Leuchtstoffrohre auch auf dem LANDESGARTENSCHAU-Gelände. Mit Sicherheit werden viele Gäste von auswärts wieder hilflos umher fahren und die Blumenausstellung suchen. Wenn man allerdings die Flutlichter auf dem Erbagelände gen Himmel richtet, sieht man sein Ziel bereits in Frankfurt oder München.
  • Hilfreich für Fremde ist bestimmt auch das Beleuchten von fehlenden BRÜCKEN. Und nachbestellen kann man die Dinger garantiert, falls sie nicht genügen sollten.
  • Oder man lässt sie einfach auf der Wiese im Volksparkstadion liegen und nutzt sie für andere SPORTVERANSTALTUNGEN, wie Hürdenlauf, Springreiten oder Bockspringen. Das Gute daran wäre: Man käme ohne Strom aus.

Nun denn, irgendetwas Sinnvolles wird den Verantwortlichen schon einfallen. Und falls ihnen doch kein Licht aufgeht, kann man die Flulichter immer noch bei ebay versteigern.

Wir hätten das ebay-Angebot schon mal vorbereitet.

Wir hätten das ebay-Angebot schon mal vorbereitet.


Fränkischer Bierversand soll ausgebaut werden

Montag, 30. November 2009

Für den Fränkischen-Internet-Bierversand erhielten Ursl Blenk, Robert Pawelczak und Frank Wetzel in München, aus den Händen des Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes Michael Weiß, die Auszeichnung Goldene Bieridee 2009. Aus über 270 fränkischen Brauereien verschicken die drei den goldenen Gerstensaft in die ganze Welt. Das Geschäft floriert zwar, aber es könnte natürlich auch mehr sein. Im Anbetracht der ziemlich hohen Portokosten, welche anfallen, wenn man sich 9 Kästen Bamberger Brauereikunst nach Neuseeland schicken lässt, ist die Zahl der trinkfesten Kunden im Ausland schon sehr gering. Aber wieso sollte man eine so gute Idee nicht weiterentwickeln? Der Bedarf scheint ja gegeben zu sein (wie könnte es auch anders sein), denn auch Nicht-Franken wollen sich nicht mit irgendeiner Plörre abgeben. Ist es vielleicht schon die Goldene Bieridee 2010, die Welt mit Piplines aus Franken zu vernetzen? Gekühlte, unterirdische Rohre durch die das fränkische Hauptnahrungsmittel direkt in andere Kontinente gespühlt wird. Und selbst freut man sich auch, wenn man auf den Malediven oder in Chile Urlaub macht und eine Getränkekarte mit 270 Sorten fränkischer Biere vorgelegt bekommt. Via Internet oder Hotline bestellt der Kneipenbesitzer direkt bei der gewünschten Brauerei und nach einer Weile steht dann ein frischgerohrtes Keesmann oder Buttenheimer Georgenbräu vor einem.

Aus Bamberg gehen Hauptrohre in ausgewählte Länder. Von dort aus werden sie noch weiterverzweigt.

Aus Bamberg gehen Hauptrohre in ausgewählte Länder. Von dort aus werden sie noch weiterverzweigt.


Bamberg atmet auf! – Die Stadt wird sicherer.

Mittwoch, 4. November 2009

Die Zeichen standen schon seit vielen Jahren auf Trennung, doch nun endlich wurden die letzten Schritte vollzogen. Um die Kriminalitätsrate in Bamberg nun endgültig in historische Tiefen zu versenken, hat man sich dazu entschlossen, den Stadtteil Gereuth hermetisch abzuriegeln. Schon vor vielen Jahren war nach bekanntem, deutschen Vorbild ein Schutzwall entlang der Stadtteilgrenzen geschaffen worden, nun werden auch die Durchgänge kontrolliert. Die Schlagbäume befinden sich bereits in der Anlieferung, das Personal wird bereits rekrutiert. Nichts darf dann noch ohne Berechtigung den Stadtteil Gereuth betreten oder verlassen. Finanziert wird das ganze durch die Parkgebühr auf dem Jako-Arena-Parkplatz, einer Art “Schutzgebühr”, wie sie das Stadtoberhaupt nennt. Selbst in Berlin sorgt das sogenannte “Bamberger Modell” schon für Interesse bei Politikern aller Fraktionen. Man könnte sich durchaus vorstellen, so heißt es, gewisse, kritische Viertel abzusichern.

In München prüft der Bayerische Rundfunk derweil, ob der einst für seine Aussagen zur Gereuth viel gescholtene Mäc Härder künftig wieder einen Sendeplatz erhält. Mangels Quote aber nicht wieder als Kabarettist, sondern als Wahrsager. Dort scheinen seine wirklichen Talente zu schlummern.


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