06.02.2012, 02:09 Uhr

Posts Tagged ‘Ottokirche’

Dementis zum Montag – Ausgabe 40

Sonntag, 18. Juli 2010
  • Es stimmt nicht, dass sich das FKK-Germania zwischen Luitpoldschule und Ottokirche befindet.
  • Es stimmt nicht, dass bei “Bamberg zaubert” sämtliche Bamberger Baustellen weggezaubert wurden.
  • Es stimmt nicht, dass aus den Flutlichtröhren ein neuer Röhrenbrunnen auf dem Maxplatz entstehen soll.
  • Es stimmt nicht, dass Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg beim Pettstadter Schützenjubiläum treffsichere Leute für Afghanistan suchte.
  • Es stimmt nicht, dass Krake Paul zukünftig die Entscheidungen des Stadtrats trifft.
  • Es stimmt nicht, dass man, um von Gaustadt nach Bischberg zu kommen, über Eltmann-Ebelsbach fahren muss.
  • Es stimmt nicht, dass das Bamberger Schleusentor durchsichtig ist.
  • Es stimmt nicht, dass die Kettenbrücke ___________________________________ . (Platz für eigene Ideen)

Wie kann man die Gärtnerstadt noch retten?

Montag, 5. April 2010

Na, das muss einem erstmal gesagt werden: Ein Drittel der UNESCO-Weltkulturerbe-Auszeichnung in Bamberg ist die Gärtnerstadt. Und viele wundern sich schon, wenn sie durch die Altstadt flanieren, mit den Worten “Na, dies kann ja wohl nicht alles sein!?” – Jetzt, Dank des Bamberger Anzeigenblattes, wissen es auch die.
Aber nach und nach droht diesem Bamberger Häckerland das Aus. Immer mehr Felder werden Grundstücke und immer mehr Äcker verschwinden aus den Luftbildaufnahmen des Herrn Wehner.
Wenn man mal eine Umfrage unter den Bamberger Bürgern macht, wissen wahrscheinlich die Wenigsten, wo die Gärtnerstadt überhaupt ist. Man sieht sie ja auch eigentlich gar nicht, denn wenn man mal durch die Königsstrasse bis zur Ottokirche und von der Ottokirche durch die Mittelstrasse bis zum Bahnhof läuft, sieht man nur Häuser.
Dass aber hinter den ganzen Fassaden Rettich, Kren und Stazineri angebaut werden, ist kaum einem bekannt.
Nun, dies tut jetzt eigentlich auch nichts zur Sache. Die Ackerbauflächen “schmelzen zusammen” (so der Eff-Dee) und das Weltkulturerbe schrumpft.
Zulassen darf man das auf gar keinen Fall. Aber wie kann man den Untergang der Ärdkolleroom-Dynastie retten?
Die Felder werden bebaut und trotzdem soll der UNESCO-Status beibehalten werden. Soll man nun alles auf die Erba-Insel verlegen oder gibt es noch eine andere Möglichkeit?
Kann man nicht die Gärtnerstadt bewahren und trotzdem auf den Grundstücken Häuser errichten???
Natürlich geht das! – Zwischen den Neubauten muss man nur etwas Platz lassen für diverse Tiefkühlbehältnisse in denen man erntefrisches Obst und Gemüse von **frost, **smann oder **nduelle lagern kann. Tiefkühlware soll ja angeblich eh mehr Vitamine nachweisen können als Frischzeuchs. – Und die Gärtner haben weniger Arbeit und der Weltkulturerbestatus bleibt erhalten.

Die UNESCO wird zufrieden sein: Gärtnerstadt trotz Bebauung.

Die UNESCO wird zufrieden sein: Gärtnerstadt trotz Bebauung.


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