06.02.2012, 01:29 Uhr

Posts Tagged ‘Platz’

Bamberger Adventskalender – Türchen Nr. 17

Freitag, 17. Dezember 2010

Hinter Türchen 17 versteckt sich:

Eine Blankourkunde zum Aufhängen im Eingangsbereich des Rathauses am Maxplatz…

… auf der alle erreichten Erfolge des vergangenen Jahres verewigt werden können. Wenn nach “Städtevergleich Initiative Neue Marktwirtschaft”, “Zwei Erwähnungen im Schwarzbuch der Steuerzahler” und “Gewinner des Komasaufen-Wettbewerbs” noch Platz ist, darf sie gern auch im kommenden Jahr weitergenutzt werden.


Alkoholfreie Zone auch in Bamberg

Mittwoch, 21. Juli 2010

Bamberg belegte den zweifelhaften Platz 1, als es darum ging, möglichst viele komatös besoffene Jugendliche ins Klinikum einzuliefern. Bambergs Politiker waren erstaunt und entsetzt, leben sie doch Bambergs Jugendlichen bereits bei den diversen Mega-Events der Stadt vor, wie man es eben nicht machen sollte und wie man sich auf Alkoholkonsum einstellt, ohne selbst im Übermaß darunter zu leiden.

Nun droht aber auch die anstehende Jubiläumssandkerwa – wie das Forchheimer Annafest -  zum großen Besäufnis für Jung und Alt zu werden, was in diesem Jahr erstmals wirkungsvoll eingeschränkt werden soll. In Forchheim berät man deshalb bereits über sogenannte “Alkoholfreie Zonen”, die nun auch von den Stadtvätern der Domstadt diskutiert werden. Im Unterschied zur Nachbargemeinde Forchheim möchte die Stadtverwaltung Bamberg aber sogenannte “Erigierende Zonen” einrichten, die sich – je später der Abend – automatisch ausweiten. Bis 17 Uhr gilt das Alkoholverbot nur in Zone 1, dem Festzelt am Leinritt, anschließend bis 1 Uhr im kompletten Sandgebiet. Nach der Sperrzeit um 1 soll die alkoholfreie Zone auf die Fläche bis zur Zollner-Unterführung, dem Regensburger Ring, der Memmelsdorfer Straße und zum Berggebiet ausgeweitet werden. Nach 3 Uhr und bis 16:30 Uhr herrscht dann überall in Bamberg Alkoholverbot.

Das Stadtmarketing begrüßt diese Idee, immerhin sei die Sandkerwa ja kein Event, sondern nur eine Kirchweih. Man möchte die Chance aber gleich nutzen, auf dem Maxplatz eine kontrollierte Alkoholzone einrichten. Hinter Absperrgittern und mit 24-Stunden-Public-Viewing- rea (gezeigt wird irgendeine Liveshow aus Bamberg-Nord) hofft man auf viele Nutzer des Angebots. Neben Kulmbacher soll dort auch Becks und Kölsch ausgeschenkt werden.


Freizeittipp für das Wochenende

Freitag, 9. Juli 2010

Ein trostloses Wochenende liegt vor uns, denn seit Mittwoch ist nichts mehr, wie es war. Zwar können alle Bamberger morgen Abend noch einmal mitfiebern, damit es mit dem Spiel um Platz 3 noch einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss der Fußballweltmeisterschaft gibt, doch so richtig Lust hat darauf wohl nach dem Halbfinal-Aus niemand mehr. Deshalb hier nun unser Freizeittipp für das Wochenende:

Bauen Sie sich einfach mal einen
FISCHPASS!

  • Suchen Sie sich ein passendes Gelände. Achten Sie dabei auf Nähe zum Wasser. Fluss oder Leitung? – Egal!
    Wir empfehlen hierfür öffentliches Brachland (Wir wollen nicht schon wieder auf dem Maxplatz herumhacken) oder den Garten des Nachbarn.
  • Heben Sie von Ihrem Konto ca. 1.000.000 Euro ab. Soviel wird der Bau verschlingen…
  • Fahren Sie in den Baumarkt Ihrer Wahl. Besorgen Sie: Schwimmflügel, Sprengstoff, viel Sprengstoff, Schaufel und Eimer.
  • Graben und sprengen Sie zunächst den theoretischen Lauf des Wassers. Ziehen Sie sich dabei Schwimmflügel an.
  • Beauftragen Sie Ihre gesamte Nachbarschaft mit gefüllten Gießkannen anzurücken, um den vorgefertigten Pass zu fluten.
  • Laden Sie für Sonntagabend Freunde, Bekannte und sonstige Menschen ein (Vergessen Sie Ihre Nachbarn nicht!), um bei einem gemütlichen Glas Sekt oder Aal-Bowle den Fischpass zu eröffnen.
Ihr eigener Fischpass von morgen sorgt schon bald für Ihr Mittagessen von übermorgen.

Ihr eigener Fischpass von morgen sorgt schon bald für Ihr Mittagessen von übermorgen.


Prinzregent auf den Wilhelmplatz

Mittwoch, 31. März 2010

Anno 1899 errichtete man auf dem Domplatz ein Denkmal von Prinzregent Luitpold. 39 Jahre später hat man es dann erstmal aus dem Weg geräumt und in irgendeinem Depot verstaut. Zur 1000-Jahr-Feier der Stadt Bamberg erinnerte man sich dann plötzlich wieder an den Prinzen (wahrscheinlich weil irgendjemand den Platz in seinem Schuppen anderweitig nutzen wollte) und stellte das Reiterstandbild auf den Schönleinsplatz.
Nun soll der ehemalige regierende Herrscher wieder umziehen. Sein neuer Wohnort soll mitten im Kreisverkehr am Wilhelmsplatz werden.
Der Mann kommt ganz schön herum in Bamberg. Hätte er einen nach ihm benannten Platz, wäre ihm bestimmt langweilig, denn von dort hätte man ihn bestimmt nie weg.
Gut, dies wäre die eine Sache. Die andere: Was soll mit dem leeren Flecken am Schönleinsplatz geschehen?
Eigentlich ganz einfach. Es liegt auf der Hand. Es kann gar keine andere Möglichkeit geben.
Wir bringen uns mal die Touristen ins Gedächtnis. Wenn die am Schönleinsplatz stehen, was sagen sie dann? – Na?
“Ach, der Bamberger Reiter…”
Na, warum nicht? Ist doch eine saubere Lösung. Im Dom nimmt ihn eh fast keiner wahr. Dann soll er doch an den Ort, an dem man ihn sowieso zu sehen glaubt.
Und unter so manchem Foto in einem japanischen Album steht dann endlich (nach vielen Jahren) die Wahrheit.

Endlich da, wo er hingehört: Der Bamberger Reiter.

Endlich da, wo er hingehört: Der Bamberger Reiter.


Endlich Platz für OB-Wahlkampf!

Donnerstag, 4. März 2010

Mit großer Mehrheit stimmte der Stadtrat für werbefreie Plätze in der Innenstadt. Ausgangspunkt war der seit geraumer Zeit von Werbeplakaten umstellte Luitpold am Schönleinsplatz. Das von vielen Touristen auch liebevoll “Bamberger Reiter” genannte Standbild war in jüngster Vergangenheit häufig wegen drei großflächiger Plakate kaum noch zu sehen. Deshalb haben Bambergs Volksvertreter nun einen Schlussstrich unter die Werbemaßnahmen in der Innenstadt gezogen und untersagen jegliche Werbung an den großen Plätzen der Domstadt.

Die nun werbefreien Flächen können nun schon bald für den anstehenden OB-Wahlkampf genutzt werden, ohne dass der jeweilige Aspirant seine Wirkung verfehlt, weil er in der Masse der Werbung untergeht. Die CSU möchte bereits in den kommenden Tagen mit der Plakatierung beginnen, obwohl über den Kandidaten / die Kandidatin noch diskutiert wird. Man würde bis zur endgültigen Entscheidung noch die übrigen Plakate mit Peter Neller aus dem letzten Wahlkampf aufhängen. Davon liegen noch mehrere Tausend im Fraktionskeller…


Doch noch Ersatz für geplatzte Indiana-Ausstellung?

Dienstag, 23. Februar 2010

Ein schwerer Schlag für Künstlerhaus-Chef Bernd Goldmann. Die siebte Ausstellung der Villa Concordia mit Großplastiken des amerikanischen Künstlers Robert Indiana wurde kurzfristig abgesagt. Fünfzehn tonnenschwere Cor-Ten-Stahl-Werke des Pop-Art-Künstlers hätten ab 14.März die Weltkulturerbestadt schmücken sollen, doch die Skulpturen, welche aus Zürich hätten angeliefert werden müssen, stehen plötzlich in New York. Und von dort kommt der Transfer in die Domstadt zu teuer. – Jammerschade!
Doch Goldmann ließ sich nicht unterkriegen und wollte noch schnell Ersatz beschaffen. Wenn also jetzt alles gut läuft, haben wir in Bamberg, eventuell mit etwas Verzögerung, eine Ausstellung nicht von Indiana, sondern aus Indiana.
Über folgende Ausstellungsstücke wird bereits verhandelt:

Das Fulton Country Courthouse aus Rochester könnte Platz auf der Hainwiese finden.

Das Fulton Country Courthouse aus Rochester könnte Platz auf der Hainwiese finden.

Das Soldiers' and Sailors' Monument aus Indianapolis würde gut auf den Maxplatz passen.

Das Soldiers' and Sailors' Monument aus Indianapolis muss auf den Maxplatz.

An der Breitenau wäre Platz für die Vorhalle des Regional Airport von South Bend.

An der Breitenau wäre Platz für die Vorhalle des Regional Airport von South Bend.

Das Lucas Oil Stadium von Indianapolis könnte man neben die JAKO-Arena platzieren.

Das Lucas Oil Stadium von Indianapolis könnte man neben die JAKO-Arena platzieren.

Passt wunderbar auf den Heumarkt: Das Indiana-Courthouse aus Fort Wayne.

Passt wunderbar auf den Heumarkt: Das Indiana-Courthouse aus Fort Wayne.

Auf dem Troppauplatz findet die  University of Evensville ihren Ort.

Auf dem Troppauplatz findet die University of Evensville ihren Ort.


Neues Konzept: Weltkulturerbesponsoring

Montag, 22. Februar 2010

Dass die Stadt Bamberg faktisch pleite ist, dürfte kein großes Geheimnis mehr sein. Längst kann man sich seitens der Stadtoberen nur noch um Pflichtaufgaben kümmern und sich auf wichtige Anschaffungen innerhalb des Rathauses konzentieren. Doch OB Starke und sein Stadtkämmerer haben ein neues Konzept in der Schublade, von dem wir aus vertraulichen Quellen erfahren haben. Um die Stadtkasse wieder zu füllen, sollen die etablierten Großplakate an den Zufahrtsstraßen und am Schönleinsplatz um weitere Werbeeinnahmequellen ergänzt werden:

  • Großwerbeflächen an verschiedenen öffentlichen Häuserfassaden: So soll sich Alpina-Weiß für die Werbefläche am gesamten alten Rathaus interessieren.
  • Auf dem Domplatz sollen großflächige Tafeln für ein Onlinespielcasino Werbung machen.
  • FÜr den Maxplatz als Komplettwerbeensemble interessiert sich Garten-Center Dehner.
  • Auch lukrativ für die Stadt ist folgende Idee des Konzepts: Plätze wie der Schönleins- und der Wilhelmsplatz sollen bald andere Namen tragen. Passend zur geplanten Tiefgarage könnte der Schönleinsplatz dann zum Beispiel bald Klappan-Platz heißen.
  • Außerdem soll auch die Landesgartenschau einen Sponsor erhalten. Im Gespräch ist Energieriese Vattenfall.
  • Noch auf der Suche nach einem Sponsor ist man im Bereich Wirtschaftsreferat der Stadt. Dort hat Andreas Starke, OB und Referent in Personalunion, angekündigt, notfalls auch mehrere Gönner aufzunehmen und sie mit aller Kraft zu unterstützen.

Es lastet ein Fluch auf dem Maxplatz

Mittwoch, 10. Februar 2010

“Der Maxplatz ist eine Strafe Gottes”
Schon vor etwa über einem halben Jahr sprach Gerd Schwind (CASA MCM Bamberg) aus, was vielen, vor allem älteren Bambergern schon lange klar ist: Es lastet ein Fluch auf dem zentralen Platz in Bamberg. Nicht anders ist es zu erklären, dass sich schon Generationen von Politikern die Zähne an den Betonplatten des Platzes ausgebissen haben, in Mitten dessen noch vor rund 200 Jahren die Martinskirche stand. Seit dem Abriss des Gotteshauses winden sich Politiker aller Fraktionen um eine gestalterische Lösung.

Doch was kann so ein öder Platz schon einer Stadt wie Bamberg anhaben? – Wir haben uns aufgemacht, um bei Bambergs ältesten Bewohnern nachzufragen, was es mit jenem Fluch auf sich haben könnte. Hier nun die Antworten:

Hans A., 94 Jahre:
“Man erzählte sich früher, dass im Rathaus ein geheimes Dokument vorliegt, dass der Stadt sportliche Misserfolge bei Bebauung und Begrünung des Maxplatzes prophezeit.”

Georg B., 89 Jahre:
“Eine Hexe belegte den Maxplatz mit einem Fluch: Sollte sich ein Bamberger Oberbürgermeister der Bebauung widmen, würde er bei der nächsten OB-Wahl verlieren und ein Roter käme an die Macht. Ich glaube aber nicht, dass das stimmt. Also das mit dem Roten. Wer soll den in Bamberg denn wählen?”

Gunda C., 92 Jahre:
“Als Strafe für den Abriss der Kirche wurde das Bamberger Bier mit einem Fluch belegt. So schmecken manche Sorten seither sehr gewöhnungsbedürftig oder sorgen für Kopfschmerzen und können deshalb ausschließlich als Spezialität exportiert werden. Wegen dem überraschenden Erfolg möchte man den Exportschlager Bambergs durch eine Wiederbebauung nicht gefährden.”

Fritz D., 96 Jahre:
“Auf Bamberg lastet seit dem Abriss der Kirche der Fluch des Autokennzeichens HAS, deren Fahrer jeden Bamberger in den Wahnsinn treiben sollen. Sollte der Maxplatz nun mit etwas anderem als einer Kirche bebaut werden, droht Bamberg eine weitere Katastrophe. Eine Gebietsreform würde uns Haßfurt unterordnen und alle Bamberger würden ab diesem Zeitpunkt auch mit dem Autokennzeichen HAS gebrandmarkt werden.”

Die RundfunkAnstalten Franken gehen davon aus, dass der Stadtrat bestens über all diese Thesen informiert wurde. Nur so ist zu verstehen, warum in den vergangenen Jahren die Entscheidung über die Bebauung und Begrünung des Maxplatzes immer wieder vertagt wurde. Die Chronologie der letzten fünf Jahre beweist die These des Fluchs eindeutig:

4.8.2005
Gestaltungsvorschlag “Bauernschmitt”: Letzte Chance für den Maxplatz – Wehner: Maxplatz oder Nacktplatz. Kritik am Zeitlupenarbeitstempo der Stadtverwaltung

27.12.2005
FDP unterstützt Starkes Maxplatz-Initiative: “Steinwüste” soll zu “kreisförmiger Zone mit Pflanzkübeln” werden.

15.2.2006
Tscherners (BBB) OB-Wahlversprechen: “Der Maxplatz soll blühen!”

5.5.2006
Uneinigkeit über Begrünung des Maxplatzes

19.1.2007
Maxplatz auf Platz 1 der Prioritätenliste

9.2.2007
CSU fordert Masterplan “Platzoffensive”

20.7.2007
Die FDP sieht Handlungsbedarf bei der Neugestaltung des Maxplatzes

7.3.2008
Pflanzkübel kommen frühestens im Herbst. Vier Projektgruppen beschäftigen sich mit dem Maxplatz: Pflanzkübel, Spielpunkt, Rathausnutzung, Café-Pavillon

1.5.2008
Stadtrat vertagt Pflanzkübel-Entscheidung

16.7.2008
Senat für Stadtentwicklung sprach sich mehrheitlich für den Bau eines Pavillons an der Tiefgaragenabfahrt des Maxplatzes aus.

1.4.2009
Beschluss des Ältestenrats: Bäume in hölzernen Trögen werden schnellstens aufgestellt.

21.10.2009
IG lebendige Innenstadt: Niedergang des Maxplatzes absehbar.

7.11.2009
Die CSU kritisiert den fehlenden Gestaltungswillen des Oberbürgermeisters am Maxplatz. (siehe 9.2.2007)

9.12.2009 Die SPD möchte die Maxplatzneugestaltung nicht weiter aufschieben. (siehe 27.12.2005)

24.12.2009
Die FDP fordert einen Fahrplan zur Umgestaltung. (siehe 20.7.2007 und 27.12.2005)

Die RundfunkAnstalten Franken hoffen nun, dass es sich Oberbürgermeister Andreas Starke gut und vor allem ausreichend lange überlegt hat mit der Bebauung und Begrünung des Maxplatzes….


Hallstadter Verwaltung muss umziehen

Montag, 8. Februar 2010

Keine 10 Jahre ist es her, seit Hallstadts Verwaltung das sanierte Rathaus beziehen konnte. Nun müssen die Angestellten schon wieder umziehen, damit das komplett schadstoffbelastete Rathaus saniert werden kann, das vom Schimmelpilz befallen ist. Die Planungen des Bürgermeisters und seiner Verwaltung sehen vor, dass man in das nahegelegene Bürgerhaus umzieht. Ob der Platz ausreicht, wird sich noch herausstellen.

Für den Fall von Platzmangel kündigt der große Bruder Bamberg bereits jetzt Hilfe an. In Bamberg stünden, so die Stadtverwaltung, zahlreiche Immobilien leer, die man gerne zur Verfügung stellen würde. Ob Hallenbad, diverse Parkhäuser oder so mancher Laden in der Innenstadt, ausreichend Leerstand gäbe es in Bamberg.

Und vielleicht, so die Hoffnung der Bamberger Verwaltung, würde bei einer Beherbergung der Hallstadter auch hier in Bamberg ähnlich Fruchtbares entstehen wie im Rathaus der Filialgemeinde Hallstadt.


Spendenaufruf der Stadt Bamberg

Donnerstag, 7. Januar 2010

Soeben erreichte uns die Meldung, dass in der Stadt Bamberg die Streusalzvorräte angesichts des anhaltenden Winters knapp werden. Deshalb bitten die Stadt sowie die EBB um Materialspenden in Form von Salz, um wenigstens auf den Straßen und Plätze der Dringlichkeitsstufe 1 ausreichend streuen zu können.

Nach den momentanen Berechnungen der Experten reichen die städtischen Reserven nur noch für den Maxplatz und dessen Zufahrtswege zum Rathaus. Die Bevölkerung Bambergs wird deshalb gebeten, ihre Spenden selbst vorrangig auf dem Berliner und dem Münchner Ring zu verteilen. Für katholische Kirchgänger stellt das Erzbistum am kommenden Wochenende Schneeschuhe, Eispickel und Seile am Fuße des Dom-, Kaul- und Michelsberg zur Verfügung.

Die Stadt bedauert den aktuellen Zustand, möchte aber gleichzeitig zu bedenken geben, dass im Dezember und Januar nicht mit einem derartigen Wintereinbruch gerechnet werden konnte. Sollten manche Straßen oder Brücken gar nicht mehr begeh- oder befahrbar sein, werden diese gesperrt.


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