06.02.2012, 02:05 Uhr

Posts Tagged ‘Politiker’

Bayerischer Rundfunk berichtet live aus Bamberg! – Interview mit Stadtgrößen

Dienstag, 16. November 2010

Dass sich die RundfunkAnstalten Franken hinter keinem ihrer Konkurrenten aus Bamberg, Hof oder München verstecken müssen, weiß jeder, der das Programm “Bamberg auf Sendung” bereits live aus dem Welterbestadt-Studio mitverfolgen konnte. Und vor allem dann, wenn Protagonisten unseres Programms zu landesweitem Ruhm gelangen, möchten wir diesen natürlich neben viel Glück und Erfolg auch viele Zuschauer wünschen und unseren Beitrag dazu leisten. Deshalb unser Hinweis auf das heutige Abendprogramm des Bayerischen Fernsehens:

In der Frankenschau um 18 Uhr wird live aus Bamberg über die Kostensteigerung beim Bau der Kettenbrücke berichtet. In diesem Zusammenhang sollen dann auch Verantwortliche der Stadt interviewt werden. Neben dem Architekten Matthias Dietz, der aus unserem Programm nicht allzu sehr hervorsticht (Er spielt die wortlose Rolle der Schraubzwinge rechts, die das Mikrofon des Ansagers hält), wird sich – in Vertretung von Herrn Starke – auch das Stadtoberhaupt der Stadt Bamberg, vielen bereits aus diversen Szenen unseres Programms bekannt, einigen kritischen Fragen der Reporter stellen müssen.

Herr Starke äußerte sich bereits im Vorfeld unseren Anstalten gegenüber sehr optimistisch: Er habe volles Vertrauen in seine Pressesprecherin und heute Abend selbst leider keine Zeit, weil er mit Herrn Stíeringer etwas wichtiges besprechen müsste.

Für alle, die die Livesendung verpassen, haben wir hier bereits die Fragen und Antworten zusammengestellt:

  • “Worauf führen Sie die erheblichen Kostensteigerungen zurück?” – “Es tut uns ja sehr leid, aber – nur weil der eine oder andere Politiker mal auf allen Vieren von der Sandkerwa heimkriecht – kann man sich über die Bodenbeschaffenheit an dieser Stelle wirklich kein Urteil bilden.”
  • “Wie wollen Sie die Mehrkosten kompensieren?” – “Die Reinigung der Schulen übernimmt für diesen Winter der ehemalige Baureferent. Damit sparen wir rund 300.000 Euro.”
  • “Sind weitere Kostensteigerungen zu erwarten?” – “Wissen Sie, weniger ist manchmal auch mehr…”
  • “Wird es irgendwelche Konsequenzen in der Stadtverwaltung geben?” – “Wir bauen vorerst keine Brücken mehr über den RMD-Kanal.”
  • “Und zum Schluss noch eine letzte Frage. Was sagt Oberbürgermeister Andreas Starke dazu?” – “‘Geben lieber Sie das Interview, Frau Piep!’ hat er gesagt.”

Interviewerfahren ist die Pressesprecherin bereits durch das Interview mit Kasperl im Programm Bamberg auf Sendung 1.0


Dementis zum Montag – Ausgabe 52

Sonntag, 10. Oktober 2010
  • Es stimmt nicht, dass man bei der Aktion “Das ZDF sucht Deinen Schatz” in Schloß Seehof, auf elegante Weise seine Ehefrau loswerden konnte.
  • Es stimmt nicht, dass der Bamberger OB, in seinem zusätzlichen Amt als Standesbeamter, bei seiner ersten Trauung die Trauzeugen vermählt hat.
  • Es stimmt auch nicht, dass er seinem ersten, vermählten Paar direkt auch eine Anwaltskanzlei für Familienrecht in der Luisenstraße empfohlen hat.
  • Es stimmt nicht, dass der Platz für die Landesgartenschau zu knapp wird und man nun ganz Gaustadt einreißen möchte.
  • Es stimmt nicht, dass die Kindergärten und Schulen in Bamberg-Ost aus Kostengründen zentral vom Fuchsparkstadion aus beleuchtet werden.
  • Es stimmt nicht, dass die Richtlinien für den Verkauf des Schleusenhauses den Betrieb eines Puffs ausschließen.
  • Es stimmt nicht, dass die Bekanntheits- und Beliebtheitsskala der Bamberger Politiker hauptsächlich durch unser Programm bestimmt wird.

Alkoholfreie Zone auch in Bamberg

Mittwoch, 21. Juli 2010

Bamberg belegte den zweifelhaften Platz 1, als es darum ging, möglichst viele komatös besoffene Jugendliche ins Klinikum einzuliefern. Bambergs Politiker waren erstaunt und entsetzt, leben sie doch Bambergs Jugendlichen bereits bei den diversen Mega-Events der Stadt vor, wie man es eben nicht machen sollte und wie man sich auf Alkoholkonsum einstellt, ohne selbst im Übermaß darunter zu leiden.

Nun droht aber auch die anstehende Jubiläumssandkerwa – wie das Forchheimer Annafest -  zum großen Besäufnis für Jung und Alt zu werden, was in diesem Jahr erstmals wirkungsvoll eingeschränkt werden soll. In Forchheim berät man deshalb bereits über sogenannte “Alkoholfreie Zonen”, die nun auch von den Stadtvätern der Domstadt diskutiert werden. Im Unterschied zur Nachbargemeinde Forchheim möchte die Stadtverwaltung Bamberg aber sogenannte “Erigierende Zonen” einrichten, die sich – je später der Abend – automatisch ausweiten. Bis 17 Uhr gilt das Alkoholverbot nur in Zone 1, dem Festzelt am Leinritt, anschließend bis 1 Uhr im kompletten Sandgebiet. Nach der Sperrzeit um 1 soll die alkoholfreie Zone auf die Fläche bis zur Zollner-Unterführung, dem Regensburger Ring, der Memmelsdorfer Straße und zum Berggebiet ausgeweitet werden. Nach 3 Uhr und bis 16:30 Uhr herrscht dann überall in Bamberg Alkoholverbot.

Das Stadtmarketing begrüßt diese Idee, immerhin sei die Sandkerwa ja kein Event, sondern nur eine Kirchweih. Man möchte die Chance aber gleich nutzen, auf dem Maxplatz eine kontrollierte Alkoholzone einrichten. Hinter Absperrgittern und mit 24-Stunden-Public-Viewing- rea (gezeigt wird irgendeine Liveshow aus Bamberg-Nord) hofft man auf viele Nutzer des Angebots. Neben Kulmbacher soll dort auch Becks und Kölsch ausgeschenkt werden.


Überraschung: Landesgartenschau wird heute eröffnet

Donnerstag, 20. Mai 2010

Während Städte und Gemeinde wegen fehlenden Steuereinnahmen von rund 15 Milliarden dem Ruin entgegenschwanken, landet die Stadt Bamberg sowohl finanziell als auch organisatorisch einen Volltreffer. “Projektsymbiose” heißt das Zauberwort, mit dem Bambergs Politiker Dinge miteinander verbinden, die irgendwie zusammengehören. Auch das wohl größte Projekt des kommenden Jahrzehnts, die Landesgartenschau, fällt nun unter dieses brandneue Konzept einer schwäbischen Universität. Da auf dem für die Landesgartenschau geplanten ERBA-Gelände ohnehin nichts so richtig vorwärtsgeht, lädt die Stadt Bamberg spontan für heute Nachmittag auf den frischbegrünten Maxplatz ein, um dort – getreu dem Motto “Simplify your life” – vorzeitig die Landesgartenschau zu eröffnen.


Dementis zum Montag – Ausgabe 24

Montag, 29. März 2010
  • Es stimmt nicht, dass es sich bei “Bamberg auf Sendung 2.0″ um ein Stieringer-Special handelt.
  • Es stimmt nicht, dass die Fischpassflutung ein Anschlag auf die hochrangigsten Politiker Bambergs werden sollte.
  • Es stimmt nicht, dass es den Bauarbeitern an der Kettenbrücke inzwischen zu warm zum Weiterarbeiten ist.
  • Es stimmt nicht, dass die Stadtverwaltung eine Stiftung gründen möchte, die künftig alle Fehlplanungen und Misskalkulationen abfangen soll.
  • Es stimmt nicht, dass der Bamberger Künstler D. Amon verwandt oder verschwägert ist mit Personen aus der Stadtverwaltung.
  • Es stimmt auch nicht, dass in den 10.000 Euro Kosten für den Künstler Farbe und sonstige Materialkosten nicht enthalten wären und es sich dabei nur um die reine Vergütung der Arbeitsleistung (6 Tage) handelt.

Dementis zum Montag- Ausgabe 23

Montag, 22. März 2010
  • Es stimmt nicht, dass es sich bei der Mahrsbräukeller-Bebauung um ein Stundenhotel handelt, in dem man seinen Rausch ausschlafen kann.
  • Es stimmt nicht, dass als Ersatz für die Wehrbrücke Floße eingesetzt werden sollen.
  • Es stimmt nicht, dass bei der gefährlichen Fischpassflutung deshalb nur ranghohe Politiker anwesend sein durften, weil diese ersetzbar sind.
  • Es stimmt nicht, dass an der Hainbadestelle Duschgel und Shampoo verkauft wird.
  • Es stimmt nicht, dass am Schönleinsplatz das neue Modell des Bamberger Doms (mit zwei Türmen) präsentiert wird.
  • Es stimmt nicht, dass in der Grube vor dem Schlenkerla Bierleichen vergraben werden können.
  • Es stimmt nicht, dass das Event “Lauschangriff” im Rathaus stattfindet.
  • Es stimmt nicht, dass das Grußwort bei den Klezmertagen in Vertretung des OB vom Vorsitzenden der REP-Fraktion gehalten wurde.
  • Es stimmt nicht, dass das Stadtmarketing auf der Oberen Brücke Kurzzeitparkplätze ausweisen möchte.

Bamberg geht wieder auf Sendung

Donnerstag, 11. März 2010

Florian und Albert Herrnleben nehmen die Domstadt unter die Lupe

Unser Ansager darf natürlich auch nicht fehlen. Foto: Varvara Avrutina.

Unser Ansager darf natürlich auch nicht fehlen. Foto: Varvara Avrutina.

Kaum ein Tag, an dem in Bamberg nichts passiert. Und kaum ein Ereignis lassen die beiden “Figurenkabarettisten” Florian und Albert Herrnleben unkommentiert. Am 27. März zeigen die beiden Puppenspieler eine weitere Folge ihres Programms “Bamberg auf Sendung”, in dem sie aktuell über Geschehnisse aus Bamberg kabarettistisch und satirisch berichten. Um 20 Uhr beginnt die Aufführung im ATRIUM Bamberg im ehemaligen Chinesen direkt am Haupteingang. (weiterlesen …)


Bamberg auf Platz 1 – Herzlichen Glückwunsch!

Samstag, 19. Dezember 2009

Glückwunsch an Bambergs Politiker! – Wie der Freistaat Bayern in einer Pressemitteilung bekannt gab, erhält Bamberg den goldenen Schlüssel. Der mit 16,3 Millionen Euro dotierte Preis geht jährlich an die Stadt des Freistaats mit der außergewöhnlichsten Finanzpolitik. Beworben hatte man sich ursprünglich nur mit der Preisverdreifachung des Kettenbrückenneubaus, die alleine einen der vorderen Plätze erwarten ließ. Ausschlaggebend, so die Jury, war aber letztlich die zukunftsweisende Investition in Stadtratsstühle, die noch in 50 Jahren kaum wertgemindert, weil kaum gebraucht, wieder verkauft werden können.
Aber was tun mit dem Geld?
Auf unsere Anfrage hatte man seitens der Stadt noch keine konkrete Antwort. Zunächst freue man sich über den Gewinn, hieß es aus der Pressestelle. Nach einer kleinen Feierlichkeit am heutigen Samstagabend im Kreise des Stadtrats werde man in der kommenden Woche ausführlich über die Möglichkeiten diskutieren, das Geld sinnvoll anzulegen. Neben der Sanierung des Oberbürgermeisterbüros stehen weitere, wichtige Invesitionen für die Stadt an: Jeder Stadtrat muss dringend auch am Heimarbeitsplatz einen angemessenen Stuhl bekommen. Mit dem restlichen Geld muss man aus Repräsentationsgründen einen Teil der Landesgartenschau in den Innenhof des Rathauses verlegen und den Weg zwischen LGS- und Verwaltungsstandort würdig gestalten. Leider, so wurde uns auch mitgeteilt, handelt es sich ja lediglich um einen kleinen Zuschuss. Man sei aber zuversichtlich, auch im kommenden Jahr ein Preisgeld in ähnlicher Höhe zu erhalten. Man hätte ja nun den Trick heraus…


Beförderungsgeldzuschuss für Sprachbehinderte nur übergangsweise gestrichen?

Donnerstag, 26. November 2009

Zum 9. November wurde der Martin-Wiesend-Schule die Finanzierung der privaten Schulbusbeförderung gestrichen. Damit müssen die sprach- und lernbehinderten Kinder von nun an öffentliche Verkehrsmittel nutzen, um täglich die Schule am Stephansberg zu erreichen. Am heutigen Donnerstag trifft sich deshalb der Elternbeirat mit der Schulleitung zu weiteren Beratungen. Grund für die Streichung dürften nicht, wie zunächst angenommen, die leeren Staatskassen sein. Die Staatsregierung stellte fest, dass Ministerpräsident Stoiber, der einst die kostenlose Beförderung von Sprachbehinderten angeregt hatte, gar nicht mehr im Amt sei. Wegen der Streichung der Fördergelder wird die Bevölkerung Bambergs nun um aktive Mithilfe gebeten:

Wer hilflose Kinder im Stadtgebiet Bambergs herumirren sieht, möchte diese nicht – wie zu vermuten wäre – in die Schule am Stephansberg bringen. Hol- und Bringdienst haben ab sofort das Landratsamt und Dr. Winfried Strauch, der Leiter der Abteilung Gesundheit oder die zuständige Stelle der Regierung in Bayreuth, die diese Erlebnistour für Kinder zu verantworten haben. Es wird in diesem Zusammenhang bereits überlegt, eine Zweigstelle der Schule in der Polizeidirektion einzurichten, da dort auch mit einem gewissen Zulauf zu rechnen ist.

Beruhigend ist allerdings, dass diese Regelung wahrscheinlich nur übergansweise gilt. Ab Mai soll die kostenlose Beförderung von Sprachbehinderten zum und vom Stephansberg wieder eingeführt werden, so das Bestreben der Verantwortlichen. Gleichzeitig sollen die Schulzeiten mit den Öffnungszeiten der naheliegende Bierkeller in Einklang gebracht werden. Diese neue, erweiterte Beförderungsregelung gilt dann für die Kinder der Schule sowie Politiker.


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